22. Dezember 2015
von attix
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ATTiX Tracks 2.0

Da ich mich gern im „Komponieren“ von elektronischer Musik versuche, werde ich hier hin und wieder Tracks posten, bei denen ich mal zum Abschluss gekommen bin. Die Liste wird also stetig wachsen. Ich versuche dabei nicht unfehlbar zu sein, oder gar  Weiterlesen →

19. November 2017
von attix
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Kurt im Zimmer

Kürzlich stand ich vor einem Luxusproblem. Neue Soundkarte oder neues Tonabnehmersystem? Beides mit einmal wäre zuviel gewesen, um meiner Frau die Investition noch greifbar zu machen. Im Auge hatte ich die SPL Crimson als externe Soundkarte. Die ist ja nun schon länger als Upgrade zu meiner AKAI EIE pro geplant. Die Crimson kostet alleine schon 699€. Sicherlich ist das für die gebotenen Features kein übertriebener Preis. Aber 700€ sind 700€. Gebraucht liegen die in den ebay-Kleinanzeigen so um 400€. Nicht das ich mit der anwesenden EIE pro unzufrieden wäre, aber der Lautstärkeregler kratzt an einer für mich wichtigen Stellung. Das nervt mit der Zeit! Auf der anderen Seite macht mein Audio Technica AT 440 MLb Nadelsystem am Plattenspieler Zicken. Da ist eine schwankende Kanalungleichheit in der Lautstärke die mich noch verrückt macht. Was habe ich da schon justiert, gemessen, gefummelt und getestet. Das Resultat bleibt immer gleich. Die rechte Seite ist um bis zu 5db lauter als die linke Seite. Ich bekomme es nicht weg. So blieb für mich die Abwägung, was mehr Priorität hat. Ich entschied mich nach reiflicher Überlegung, erstmal eine neue Nadel zu kaufen. Die Angst um meine Platten war größer, als ein leicht kratzender Lautstärkeregler.

So, neuer Tonabnehmer gewünscht. Nur welcher? Der Markt ist riesig. Also erstmal sondieren. Was käme für mich infrage? Neue Nadel für das 440er, anderes Audio Technica System oder gar ein anderer Hersteller? Erste Überraschung, das AT 440 MLb wird nicht mehr hergestellt. Aber Ersatznadeln bekommt man noch. Irgendwann entdeckte ich dann auch einen Tonabnehmervergleich mit Klangbeispielen auf Lowbeats.de. Damit lässt sich deutlich mehr anfangen, als die Aussagen von überschwänglich positiven Rezensionen auf Amazon oder PhonoPhono.de. Dort gibt es u.a. den Nachfolger des 440 MLb – das VM 540 ML zu hören. Auch vertreten ist die 2M-Reihe von Ortofon, sowie Systeme von Goldring und Rega und…und…und…    Ich mag persönlich das Ortofon 2M Red und auch das 2M Blue nicht! Beide hatte/habe ich schon und überzeugten nicht. Die Systeme von Audio Technica haben für meinen Geschmack zuviel Hochtonenergie und eine mir wenig gefällige Stimmenwiedergabe. Das bestätigten auch die Hörbeispiele wieder. Am besten gefiel mir das Ortofon 2M Black mit Shibataschliff. Das klang einfach genauso, wie ich mir es wünsche. Aber knapp 600€. Puhh… Soviel wollte ich für einen neuen Diamanten nicht ausgeben. Das nächst günstigere 2M System, das 2M Bronze, klingt auch wunderbar, wenn auch recht höhenbetont. Eine brutal gute Auflösung. Ich hatte aber Zweifel, dass es für meinen Musikgeschmack das richtig System sei. Gewinner war die Goldring 2xxx-Reihe. Hier im wesentlichen ab 2300 aufwärts. Die klingen dem 440 MLb recht ähnlich, ohne den spürbaren Peak im Hochton. Das 2300 wollte ich eigtl. gerade bestellen, da stieß ich auf das Ortofon Vinyl Master Silver. Und obwohl ich keine Klangbeispiele dazu hatte, bestellte ich es aus einem Impuls heraus. Die Abschlusskapazität und die Compliance passten perfekt zu meinem Audio-Setup.

Gut, dass ich das Silver vorher nicht gehört habe, ich hätte es wahrscheinlich nicht bestellt. Das ist ein Widerspruch? Aufklärung kommt gleich. Als das Ortofon System eintraf, wurde das Audio Technica vom Plattenspieler abgeschraubt und das Silver sogleich drauf. Ich hatte vorbereitend ein paar Recordings mit dem 440 MLb gemacht zwecks Vergleichsmöglichkeit. So muss ich nicht ständig zwischen den Systemen wechseln. Der Einbau- und Justieraufwand ist ja auch nicht gerade ohne. Der erste Eindruck war, „Man, spielt das Silver neutral!“. Böse Zungen würden flach sagen. Jedenfalls ein riesen Unterschied zum 440er. Mir wurden sofort klar, in das Silver muss ich mich erst einhören. Das tat ich dann auch die nächsten Tage. Mittlerweile sind diese verflogen und ich erkenne den Charakter des Ortofon Vinyl Master Silver genauer. Die Auflösung und Dynamik – phänomenal! Die neutrale Abstimmung ist dazu deutlich angenehmer als die des 440 MLb. Der Punkt, der mich aber am meisten beeindruckt, ist diese traumhafte Stimmenwiedergabe. Die Stimmen wirken so real! Ich hatte den Eindruck bei Nirvanas MTV Unplugged Konzert, Kurt steht im Raum und singt. Der Klang löst sich richtig gut von den Speakern. Aber nicht nur das, auch klingen die Stimmen durch den Detailreichtum und der tonalen Abstimmung des Silver so echt. Dieser Realismus macht mich immer wieder aufs Neue baff. Bei „Young Aren’t Young“ von „The Hundred In The Hands“ habe ich das Gefühl, Eleanore das Mikro an den Mund halten zu können. Wie schlägt es sich bei der von mir hauptsächlich gehörten elektronischen Musik? Es punktet auf ganzer Linie. Ich hänge mal als Beispiel unten „Secret Cinema“ mit „Acid Come“ an. Das Stück stammt von dem 2001 erschienen Album „White Men Can’t Funk“. Ich empfand die Nummer immer als zu höhenlastig. Das kann ich mit dem Silver nun nicht mehr behaupten. (Nirvana anzuhängen wage ich nicht wegen des Copyrights) -Ich muss an dieser Stelle auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass der hier bereitgestellte Track nur zu Testzwecken von mir angeboten wird- Ingesamt gesehen klingt mit dem Topmodel der Vinyl Master Reihe alles mehr nach Vinyl. Es passt obendrein hervorragend zu dem von mir kürzlich erworbenen Phono-Vorverstärker, Graham Slee Gram Amp 2 Communicator. Nur, hätte ich mir das Vinyl Master Silver kurz in Klangbeispielen angehört, ich hätte sicher nicht ahnen können, welche Qualitäten es besitzt und mich nicht dafür entschieden. Zumal die Klangbeispiele von Lowbeats alle auf Soundcloud als mittelmäßige MP3 vorliegen.

„Secret Cinema – Acid Come“


 

23. August 2017
von attix
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Meine Visuals zu „2562 – Flashback“

Hierbei handelt es sich um meinen ersten Gehversuch in Maxon Cinema 4d. Um da erstmal rein zu kommen, habe ich ein Tutorial von GreyscaleGorilla nachgebaut und etwas modifiziert. Cinema 4d ist auch wieder so ein mächtiges Werkzeug. Fotorealistische Texturen und Umgebungen sind hier machbar. Auch Reaktionen auf Audio lassen sich zuweisen. Genau das, was ich gerne anwende. Der Wermutstropfen ist hier die Renderzeit. Für das „Video“ musste mein Rechner 5 Tage am Stück durcharbeiten. Am Ende hatte ich 6750 Tiffs, die anschließend in After Effects als Sequenz eingefügt und bearbeitet wurden.

29. Juli 2017
von attix
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Meine Visuals zu „Juno Reactor – Final Frontier (Extrawelt Remix)

Ich mag diesen Remix einfach sehr und immer wenn ich die Nummer höre, stelle ich mir genau das vor dabei. Endlose Weiten. Die Visualisierung dazu war jetzt mein erstes größeres Project. Hier wurde alles selbst erstellt. Die Sterne, Gaswolken, Nebel oder die Sphäre. Keine Templates oder Bilder. Hätte gerne noch mehr daran gefeilt. Mein Rechner war allerdings am absoluten Limit. Nicht nur, dass ich ab einem bestimmten Punkt ohne Vorschau bauen musste, das Rendern dauert auch ewig. Die letzten 10 Sekunden vor dem Knall brauchten 3x die Zeit fürs Rendern des kompletten restlichen Liedes! 8h in total. Aber ein berühmter AE-Spruch lautet ja: „If it renders like crazy, you know it will be good!“ 😉 Viel Spaß beim anhören/ anschauen.

25. Juli 2017
von attix
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Meine Visualisierung zu „Shed – ITHAW“

In letzter Zeit pflege ich regelmäßig meinen Channel auf YouTube. CLICK Anfänglich machte ich noch Bilder von den Schallplatten, die ich gerippt und hochgeladen habe. Das wurde mir irgendwann zu langweilig, da ein bissel Motion interessanter ist in Kombination mit Musik. Da gibt es nun eine Fülle von Visualizern, kostenlos oder gegen Geld. Davon gefielen mir allerdings die wenigsten grafischen Darstellungen. Wirkten meistens wie Grafiken aus dem Jahr 2000. Wenn man mehr möchte, kommt man einfach nicht an Adobe After Effects vorbei. Was für ein mächtiges Tool! Damit lässt sich so ziemlich alles grafisch realisieren. Natürlich ist der Arbeitsaufwand nicht ohne. Dennoch, bin sehr beeindruckt. Meine ersten Gehversuche damit sieht man hier: