Die Nische einer Nische

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Lange habe ich überlegt, wie ich gewagtere Sounds in meinem YouTube-Channel unterbringen könnte. Irgendwann habe ich mir gesagt, das wird nix. Ich will den Kanal einfach nicht musikalisch zu breit werden lassen. Hin und wieder habe ich schon mal etwas straighteren Techno hochgeladen, war aber nie zufrieden damit und habe mich deshalb zurückgehalten. Da erschien die Lösung, einfach einen speziellen Channel dafür zu erstellen einfach logisch.

Dort werde ich mich austoben und wirklich sehr spezielle Sounds als eine Art Ausstellung zusammenführen. Ich will einfach mit „area mode“, so der Name des Kanals, zeigen, wie weit elektronische Musik gehen kann und welch Potenzial in dieser steckt. Manches ist schon fast 20 Jahre alt und trotzdem klingt es einfach faszinierend frisch. Das ist sicherlich nicht für jeden was – eher für die Wenigsten. Soviel sei hier auch schon mal verraten, Harmonien, Akkorde und Gesang wird man dort nicht finden. Allerdings bietet YouTube ja eine große Reichweite für Verrückte auf der ganzen Welt, die auch neugierig sind.

Für mich gibt der Channel Anlass, wieder mehr in diesen experimentellen Sektor der elektronischen Musik einzutauchen und um auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Fundstücke lade ich dann auf area mode hoch.

Bei der Fotografie bedeutet „area mode“ Bereichsauswahl. Damit pickt man sich einen bestimmten, kleinen Messbereich aus dem ganzen Motiv. Sowas soll der YouTube-Kanal in etwa im musikalischen Kontext machen. Zudem fotografiere ich gern. Er ist auch eine Anspielung auf Area Code. So hieß Ende der Neunziger eine Radiosendung auf Evosonic Radio in der sehr straighter Techno lief und die ich sehr mochte.

hier geht’s zu „area mode“

 

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