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		<title>Divided by Moods</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 19:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines Technics SH-MZ1200 berichtet und das Teil&#8230;]]></description>
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<p>Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines <strong>Technics SH-MZ1200</strong> berichtet und das Teil näher beleuchtet. Da der Mixer hier nicht nur dumm herumstehen soll, sondern ins DJ-Hobby integriert wird, gibt es an dieser Stelle meinen ersten <strong>Mix</strong> damit. So kann man sich mal einen Klangeindruck davon machen, wenn es interessiert. Den Mix hatte ich vorher schon einmal mit meinem <strong>Allen &amp; Heath Xone 43C</strong> aufgezeichnet und somit selber vergleichen können. Der 43er drückt einen Tick mehr im Bassbereich, der Technics klingt dafür dynamischer. Aus diesem Grund habe ich darauf verzichtet, das letzte bisschen Lautstärke mittels Limiter heraus zu pressen.  </p>



<p>Der Mix befasst sich mit dem Genre <strong>Electronica</strong> bis hin zu <strong>Tech House</strong>. Er beginnt sehr gemütlich und nimmt später etwas Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>



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		<title>What a Beauty &#8211; Technics SH-MZ1200</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 20:26:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack&#8230;]]></description>
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<p>Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verschickt den ersten Tweet auf Twitter, Fußball-Bundestrainer Klinsmann überlegt noch, ob bei der kurz bevorstehenden WM Kahn oder Lehmann im Tor stehen soll und Wladimir Klitschko bereitet sich auf seinen WM-Kampf gegen Chris Byrd vor. In dieser Zeit historischer Momente empfange ich ein neues technisches Spielzeug. Den Karton musste ich, auf drängen von zwei Kollegen, gleich noch am Arbeitsplatz öffnen. Die Neugierde war groß. Es ist ein <strong>Technics SH-MZ1200</strong> DJ-Mixer den ich hastig, aber behutsam auspackte. Wir drei waren uns auch gleich einig, das Teil sieht richtig geil aus. Nur, kann es auch mehr als das?</p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4220" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zu dieser Zeit lag die Markteinführung des SH-MZ1200 bereits 2 Jahre zurück. Also 2004, als ich meine ersten Gehversuche im DJing startete. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es müssten so um die <strong>600€-650€</strong> für den Mischer verlangt worden sein. Was vor 17 Jahren bereits ein sehr fairer Preis für einen hochwertigen Vierkanäler war. Davon kann man heute schließlich nur noch träumen. Dieses Mischpult stellte Technics ersten und auch einzigen Versuch dar, mit einem DJ-Clubmischer den Platzhirschen <strong>Pioneer</strong> und <strong>Allen &amp; Heath</strong> ein paar Marktanteile abzugraben. Große Beliebtheit erlangte die Firma Technics nicht nur durch ihre exzellenten Plattenspieler <strong>SL-1200/1210</strong> <strong>MK2</strong> im DJ-Sektor, sondern auch für die ikonischen Battle-Mixer <strong>SH-DJ1200</strong>, sowie den Variationen davon (<strong>DX,EX</strong>). Man besaß also schon etwas Erfahrung mit Mischpulten. Nicht zuletzt sollte der hervorragende Ruf Technics dazu beitragen, einen Erfolg nahezu zu garantieren. Nun zeichnete sich damals immer stärker der Trend hin zu digitalen Quellen ab und Technics versuchte sich von ihrer Cashcow (SL-1210) lösend, breiter aufzustellen. Der Vierkanäler sollte als Ergänzung zu den digitalen Playern <strong>SL-DZ1200</strong> ein Komplettsetup aus eigenem Hause ermöglichen. Mit diesem Gespann nahm man insbesondere Hersteller wie <strong>Pioneer</strong> ins Visier. Denn gerade jener dominierte mit den <strong>CDJs</strong> schon damals den Markt der digitalen &#8222;Plattenspieler&#8220;. Der DJ-Mixer erschien in den Varianten <strong>Silber (S)</strong> und <strong>Schwarz (K)</strong>.</p>


<figure id="attachment_4224" aria-describedby="caption-attachment-4224" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4224" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg" alt="" width="2400" height="1592" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg 2400w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-460x305.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1024x679.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-768x509.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1536x1019.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-2048x1359.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption id="caption-attachment-4224" class="wp-caption-text">Technics SL-DZ1200 und SH-MZ1200&nbsp; &nbsp; &nbsp;©rakuten.co.jp</figcaption></figure>


<p>Ums gleich mal zu spoilern: geklappt hats nicht. Weder die digitalen Laufwerke, noch der Mixer fanden übermäßigen Zuspruch. Jenes lag weder an der leckeren Optik, noch an der äußerst soliden Qualität der Produkte. Da hat Technics alles richtig gemacht. Das Problem, das viele Anwender sahen, waren eher die teils schwer nachzuvollziehenden Funktionen. </p>



<p>Mir erging es nicht anders. Nach meiner anfänglicher Begeisterung, kamen bei der Nutzung immer mehr Fragen auf. Letztendlich konnte mich damals das Gesamtpaket nicht überzeugen (ich suchte einfach was anderes) und der Mixer wurde retourniert. Dennoch ließ mich das Gerät all die Jahre nie los. Die Optik und der Sound hatten doch ordentlich Eindruck hinterlassen. Demnach hielt ich erneut Ausschau nach einem Exemplar und schlussendlich hatte ich nach vielen Jahren des &#8222;Snipens&#8220; in den ebay-Anzeigen riesig Glück. Kürzlich wurde der wahrscheinlich letzte brandneue und originalverpackte Technics SH-MZ1200-K auf diesem Planeten zu einem absolut fairen Preis angeboten. Der Verkäufer aus Slowenien ließ noch etwas die Hosen runter und so konnte ich diesen von mir heiß begehrten Mixer erneut erwerben. Wie auch beim Mackie d.4 PRO geht hier eine langwierige Suche zu Ende. Auf den Mischer habe ich bestimmt 10 Jahre lang geduldig gewartet. Die Angebote während dieser Zeit waren entweder zu teuer, der Mixer in einem abgeranzten Zustand, oder gar beides. Man bekommt das Teil zwar noch halbwegs gut aus Japan angeboten, aber erstens ist der Versandweg unvernünftig und zweitens haben die Japaner eine 100V Netzspannung. Da bräuchte ich noch einen Transformator für den Betrieb. Nee! Mittlerweile ist der DJ-Mixer eingetroffen und komplettiert final meine Kollektion. Er hatte noch gefehlt und darüber freue ich mich. </p>



<p>Schauen wir uns doch mal das Gerät genauer an. Beginnen werde ich mit den Effekten, oder besser gesagt, dem Fehlen dieser. 2006 war man es dank <strong>DJM 600</strong> von <strong>Pioneer</strong> gewohnt, eine <strong>Effekteinheit</strong> im Mixer integriert zu haben. Oder zumindest ein <strong>Filter</strong>, was ein wesentlicher Faktor bei Pulten von <strong>Allen&amp;Heath</strong> ist. Technics entschied sich die Effekteinheit weg vom Mixer in die digitalen Player zu verlagern. Das sparte Kosten und Platz beim SH-MZ1200, bedeutete aber im Umkehrschluss, dass man ohne die dedizierten Laufwerke keine Effekte nutzen konnte. Fand ich nicht so prickelnd. Jene Herangehensweise hatten in der Vergangenheit aber auch schon andere Hersteller versucht. Immerhin spendierte man eine Send/Return-Schleife für externe Effektgeräte. </p>



<p>Als eine Art Ausgleich bekam der MZ1200 eine ungewöhnliche Routing-&#8222;Matrix&#8220;. Mit dieser Eingangssignalverteilung lassen sich einzelne Quellensignale auf mehrere Kanäle legen, wodurch die Lautstärke von links und rechts, sowie vorn und hinten mittels Channel-Fader separat angepasst werden kann. </p>



<p>En détail stellt sich das so dar: <br>Kanaleingang <strong>1 oder 2</strong> wird auf <strong>1 und 2</strong> gesplittet. Nun hat man <strong>links auf Kanal 1</strong> und <strong>rechts auf Kanal 2</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Front</strong>. Kanal <strong>3 oder 4</strong> werden auf <strong>3 und 4</strong> aufgeteilt. <strong>Links liegt nun auf Kanal 3</strong> und <strong>rechts belegt Kanal 4</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Rear</strong> mit eigenem Cinch-Ausgang. </p>



<p>Ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, wofür man das im DJ-Gebrauch nutzen kann. Die ehemaligen Verkäufer wurden nicht müde, diese Funktion als ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zu bewerben. Irgendwie konterkariert es aus meiner Sicht jedoch den eigentlichen Sinn eines DJ-Mixers. Der heißt ja nicht grundlos so. Mit dieser Routing-Geschichte separiert man wiederum die Ausgabe. Ja, ich kann eine Seite lauter als die andere mittels Channel-Fader aussteuern. Dafür hat der Mixer indes einen Balance-Regler. Und wann möchte ich bitte auf einer Party den Bereich vor mir mit Lied A beschallen und hinter mir mit Lied B? Was haben die Jungs sich denn dabei gedacht? Der einzige halbwegs nachvollziehbare Nutzen liegt wohl im Beat-Juggling von Turntablisten. Bei dieser handwerklichen DJ-Kunstform, in Verbindung mit dem Routing, lassen sich vermutlich interessante Panorama-Effekte kreieren. Selbst 19 Jahre nach der Markteinführung des Mixers, habe ich zudem rein gar nichts im Web gefunden, was sich mit dem Routing auseinandersetzt. Bis auf das, was bereits im Handbuch steht. Dieses &#8222;Feature&#8220; hätte man sich meiner Meinung nach komplett sparen können. Schade um die Ressourcen. Da wären eins, zwei Filter deutlich attraktiver gewesen. Naja, immerhin lässt es sich abstellen.</p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4226" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4227" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Ausstattungsseitig ist der Mixer ansonsten solide aufgestellt. Er bietet eingangsseitig <strong>3</strong> der obligatorischen Anschlüsse für Plattenspieler und <strong>2</strong> für CD-Player, <strong>4</strong> Line-Ins, sowie <strong>2</strong> spezielle digitale Eingänge für die hauseigenen SL-DZ1200 Laufwerke. An Ausgängen stellt der MZ1200 <strong>XLR</strong>-Master-Out, 2fach <strong>Cinch</strong>-Master-Out, <strong>Monitor Out</strong>, <strong>Record Out</strong> und einen <strong>koaxialen Digital Out</strong> zur Verfügung. Sogar 2 <strong>Fader-Start</strong>-Buchsen sind vorhanden. Über diese lassen sich per Faderbewegungen die digitalen Player von Technics starten oder stoppen. Obendrauf gibt&#8217;s noch 2 <strong>Mikrofoneingänge</strong> und die bereits erwähnte <strong>Send/Return</strong> Effektschleife. </p>



<p>Auf der Vorderseite befinden sich zudem noch Switches für die Faderrichtung. Die lässt sich hier problemlos umkehren. Nutzt am Ende jedoch auch niemand. Hierbei frage ich mich auch, warum diese sog. &#8222;Hamster-Switches&#8220;? Zielte man mit dem SH-MZ1200 denn nun auf Turntablisten ab, oder nicht? Weshalb sind die Fader dann so relativ schwergängig? Das ergibt alles einen halbgaren Eindruck und wenig Sinn. </p>



<p>In diese Auffassung reiht sich leider auch die <strong>Vorhörfunktion</strong> ein. Aus dieser werde ich nicht so richtig schlau. Wenn man den Balance-Regler für den Kopfhörer, der zwischen <strong>Master- und Cuesignal</strong> hin und her blendet, mittig einstellt, ist zweiteres viel leiser. Trotz selbem Lautstärkepegel. Normalerweise sind in der genannten Mittenstellung beide Signale bei gleichem Pegel auch gleichlaut im Kopfhörer wahrnehmbar. So wie Technics es umgesetzt hat, ist es unheimlich schwer, das &#8222;stumme&#8220; vorgehörte Lied in der Lautstärke zum aktuellen Lied, das Mastersignal das auch aus den Lautsprechern tönt, anzugleichen. Generell scheint das Cuesignal einfach permanent leiser zu sein, als das des Masters. Um die Sache dann noch weiter zu verkomplizieren, zeigt auch die <strong>Pegelanzeige</strong> die falsche Lautstärke an. Somit muss man zudem auf eine optischen Erkennung verzichten. Schade, zumal der Kopfhörerausgang an sich richtig gut tönt. Besser gesagt, der klingt schon verdammt gut! Als <strong>Workaround</strong> lassen sich jedoch <strong>beide Tracks auf das Cuesignal</strong> legen. Somit umgeht man den Vorhör-Regler und kann die Lautstärke korrekt angleichen. Ich passe die Lautstärke aller Tracks als Vorarbeit aber eh schon in der Traktor-Software an. Da stört es mich nicht so. Bei der Verwendung von Platte oder CD, sollte der DJ allerdings schon wissen, wie die Vorhörfunktion hier arbeitet.</p>


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<p>Schauen wir uns nun mal den EQ an. Denn dieser war der Hauptgrund damals, warum ich den Mixer wieder zurückgeschickt hatte. Der EQ killt nämlich nicht den Frequenzbereich, sondern senkt ihn maximal um 24dB. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches und wurde bereits bei vielen Pulten vorher so gehandhabt. Ich empfand dies hingegen gewöhnungsbedürftig und kam eher mittelmäßig damit zurecht. Positiv ist zu dem 3-Band EQ anzumerken, dass er sehr musikalisch klingt. Jetzt bei der Zweitbetrachtung 17 Jahre später gefällt er mir richtig gut. </p>



<p>Generell klingt der Mixer wundervoll. Sehr detailliert und irgendwie dynamischer als meine anderen Mischer. Was ebenfalls im Vergleich mit Mackie und Allen&amp;Heath auffällt, der MZ1200 drückt nicht so im Bassbereich. Er klingt mehr nach fidelem Hi-Fi würde ich meinen. Diese kleine Nuance mehr Neutralität gefällt mir gut, andere bevorzugen die Extraportion Druck &#8211; ist selbstverständlich Geschmackssache. Mir ist es manchmal zu viel.</p>



<p>Nun stellt sich sicherlich der geneigte Leser die berechtigte Frage, warum ich die ganzen Jahre so scharf auf ausgerechnet dieses Model bin. Funktionen die keiner braucht, unausgereiftes Konzept, keine Effekteinheit,&#8230; Das kann ich leicht beantworten: Ich liebe dieses Design. Für einen DJ-Mixer-Geek und Technics-&#8222;Fan&#8220; wie mich ist der SH-MZ1200 ein unglaublich schönes Gerät. Ja, er besitzt so seine Eigenheiten, aber Erscheinungsbild, Klang und die Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben. Für das, was ich mit dem Mixer vorhabe, reichen seine Funktionen vollkommen aus. Selbst wenn der Technics 4-Kanaler nur einen bescheidenen Erfolg verbuchen konnte, es nie einen MK 2 gab, so besitzt er doch einen gewissen Seltenheitswert und hat seine Nische in der Geschichte. </p>



<p>Zum Schluss drängt sich bei mir noch die Frage auf, dass, wenn der Verbund aus digitalen Playern und dem Mixer erfolgreicher gewesen wäre, es dann auch die passende schwarze Variante der Laufwerke gegeben hätte? Immerhin gab es ja auch zwei unterschiedliche Farbgebungen beim Mixer, ebenso wie bei den beliebten Plattenspielern.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4265" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-460x460.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1024x1024.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-140x140.jpg 140w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-768x768.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1536x1536.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-2048x2048.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /></p>


<p>Als ich vor Jahren nach Tape-Decks Ausschau hielt, stolperte ich über ein Technics 631. Das gefiel mir auch gleich so gut und erinnerte mich stark an den DJ-Mixer, dass ich es einfach haben musste.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4231" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Technics SL-1210 MK7</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 18:44:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer sich heutzutage auf die Suche nach einem soliden Plattenspieler begibt, hat es nicht leicht.&#8230;]]></description>
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<p>Wer sich heutzutage auf die Suche nach einem soliden Plattenspieler begibt, hat es nicht leicht. Insbesondere, wenn man den Einsteigerbereich hinter sich lassen möchte. Nicht, dass es keine Auswahl gäbe, nein, allein an Funktion, Qualität oder Budget mangelt es. Oft steht man dann zudem auch noch vor der Frage: gebraucht oder Neugerät?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vorgeschichte</h2>



<p>Ich &#8222;quälte&#8220; mich nun eine ganze Weile mit dieser Aufgabe herum. Mein letzter Dreher war ein <em>Onkyo CP-1050</em>. Er sah hübsch aus, bot die Funktionalität auf die ich Wert lege und machte soweit sein Ding. Aber diese Einstreuung von Störsignalen. Ja, so hundertprozentig war ich leider nicht von dem Gerät überzeugt. Richtig bewusst ist mir dieser Umstand erst mit der Umstellung meiner Vinyl-Rip-Kette geworden. Es begann damit, dass ich mein &#8222;antikes&#8220; MacBook wiederbelebt hatte und nun eine Aufgabe dafür suchte. Der Gedanke darüber meine Schallplattenaufnahmen zu realisieren kam schnell. Obendrein wollte ich noch <em>(längst überfällig)</em> das Audiointerface aufwerten &#8211; also den A/D-Wandler upgraden. Logisch, dass der &#8222;Line In&#8220; vom Laptop ausschied und mein bisheriges Audiointerface sollte auch immer nur eine Übergangslösung darstellen. Da das MacBook noch einen alten FireWire 400 Anschluss besitzt und mir einfiel, dass es vor 10 Jahren mal ein nettes FireWire-Gerät Namens <em>Apogee duet</em> gab, sollte es das werden. Meine Vermutung, dass die <em>duet</em> erster Generation nach all den Jahren nun günstig zu beschaffen sein müsste, erwies sich als richtig. Das ergatterte Gerät sieht aus wie neu und hat mich 80€ gekostet. Die Aufnahmequalität dieser Soundkarte ist immer noch aller erste Sahne. Die Teile kosteten ja mal richtig Geld. Mittlerweile ein Schnapper! Mit diesem neuen Setup machte ich nun Vergleichsaufnahmen wie sich wohl der Klang durch das hochwertige Audiointerface verbessert hat. <br>Um den Bogen nun zum <em>Onkyo</em> Plattenspieler wieder zurück zu spannen, dabei bemerkt ich diese Störsignale. Waren diese mir auch vorher schon aufgefallen, so erschienen sie mir jetzt zu deutlich und nervend. Ursachenforschung war angesagt. Das Testen an verschiedenen Phono-PreAmps und Tonabnehmern bestätigte dann die Vermutung, dass die Störsignale vom Antrieb des Plattenspielers stammen mussten. Ein tiefes Brummen und so eine Art elektrostatisches Knistern. Um diese Aussage ins richtige Verhältnis zu rücken, ich rede hier von wirklich leisen Einstreuungen! Die auch nur über meinen Lieblingstonabnehmer, ein <em>Ortofon Vinyl Master Silver</em>, auftraten. Jenes scheint da wohl recht empfindlich zu sein. Die Störsignale wurden glücklicherweise bereits vom Eigenrauschen der Schallplatte fast komplett überdeckt. Trotzdem wurde der Tonabnehmer davon beeinträchtigt. Man konnte es an der Amplitude der Aufnahme erkennen. Diese veränderte sich ungewöhnlich stark zur Plattenmitte hin. Wenn man den Tonabnehmer schwebend per Hand hin und her bewegte hörte man die Veränderung der Störsignale über Kopfhörer deutlich. Dieser Umstand stimmte mich sehr unzufrieden&#8230; <br><br>Ich möchte den <em>CP-1050</em> nicht schlechter machen als das Gerät tatsächlich ist. Wenn ich nur Platten damit hören würde, hätte ich das Teil auf jeden Fall behalten. Da ich allerdings hauptsächlich Vinylscheiben digitalisieren werde und dabei auf eine hohe Aufnahmequalität Wert lege, lausche ich da schon sehr sehr genau hin. Denn, wiedergeben tue ich die aufgenommenen Sachen dann meistens über hochauflösende Kopfhörer und da fallen unerwünschte Einstreuungen schon ins Gewicht.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2570" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01777-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2590" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01797-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>


<p>Somit war für mich klar, dass die Zeit für einen neuen Dreher gekommen ist. Wie sollte der neue Plattenspieler sein? Was ist mir wichtig?</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Direktantrieb (kein Bock auf Riemen)</li><li>Knöpfe für 33 1/3 RPM und 45 RPM</li><li>niedrige Gleichlaufschwankungen</li><li>SME Bajonett-Anschluss</li><li>solide Verarbeitung</li><li>Abdeckhaube</li><li>höhenverstellbare Füsse</li><li>keine Einstreuung von Störsignalen </li></ul>



<p>Also checkt man die üblichen &#8222;Verdächtigen&#8220; aus. Plattenspieler von<em> Thorens, Audio Technica, Pioneer, Reloop, Synq, Stanton,</em> <em>you name it</em>&#8230; Was diese alle gemeinsam haben, ist ihre Herkunft aus Fernost. Genauer gesagt aus den Hanpin-Werken, Taiwan. Denn dort wird heute das Gros aller Plattenspieler hergestellt. So ziemlich jeder DJ-Plattenspieler <em>(OEM, Super OEM)</em> kommt mittlerweile von dort. Oder zumindest das Innenleben der Dreher. Ja selbst der <em>Elac Miracord 50</em>. Nun wird im Interweb ja gern die hohe Qualität dieser Hanpin-Dreher in Reviews betont. Bei genauerer Recherche erfährt man dann aber doch die Wahrheit. Alle Plattenspieler, welche ich mir als möglichen Kandidaten auserkoren hatte, machten bei Usern Störgeräusche. Frustrierend! Die Plattenspieler von <em>Pro-Ject</em> oder <em>Rega</em> erfüllen leider nicht alle meine Anforderungen oder sind zu teuer. Den <em>Pro-Ject RPM 1.3 Genie</em> besaß ich bereits in der Vergangenheit. Da fehlte mir einfach auf Dauer der Komfort.<br>Es scheint so eine magische Grenze von ca. 1400€ zu geben, ab der man wirklich vernünftige Geräte bekommt. Die stammen dann vermutlich nicht von Hanpin &#8211; sind aber für mich zu teuer. </p>



<p>Also doch gebraucht? Ein alter <em>Kennwood, Thorens oder Technics</em>? Es muss ja kein betagter <em>1210er</em> sein, oder besser doch? Ich habe lange überlegt, mit Leuten geschrieben und gelesen. Bin dann aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich kein 20-30 Jahre altes Gerät möchte und mir generalüberholte Spieler einfach zu viel kosten. Die Langlebigkeit der <em>Technics</em> Plattenspieler stelle ich überhaupt nicht infrage. Auch Reparaturen und Wartung würde ich mir zutrauen, aber muss das sein?<br>Ich entschied mich somit für ein Neugerät. Da ich letztes Jahr die Info über die Reinkarnation des <em>1210ers</em> von <em>Technics</em> begeistert gelesen hatte, ging mir dieser seither nicht mehr aus dem Kopf. Dieser erfüllt alle meine weiter oben aufgezählten Wünsche und der Preis hält sich auch irgendwie noch im Rahmen. Soviel zur Vorgeschichte &#8211; nun zum <em>Technics SL-1210 MK7</em>&#8230;   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Technics SL-1210 MK7</h2>



<p>Die <em>SL</em>&#8211;<em>1200er / 1210er</em> Geräte der Firma aus Japan sind die wohl bekanntesten Plattenspieler überhaupt. Das SL im Namen steht übrigens für Stereo (S) und Player (L). Die ersten Dreher unter dieser Bezeichnung kamen 1972 auf den Markt. Das war der <em>MK1</em> &#8211; noch ohne den typischen Pitchfader rechts auf der Oberseite. Ursprünglich wurden diese Plattenspieler von <em>Technics</em> für den HiFi-Gebrauch zuhause konzipiert. Da wird gerne mal was anderes behauptet. Ab 1979 konnte man nun den <em>MK2</em> mit &#8222;Pitchadjust&#8220; erwerben. Dieser erlangte aufgrund seiner robusten, präzisen und funktionalen Eigenschaften schnell Popularität und veränderte die Arbeitsweise von DJs maßgeblich. Er gilt als der Kult-Plattenspieler schlechthin. Während die <em>1200er</em> immer die silberfarbene Ausführung darstellten markierte die Bezeichnung <em>1210</em> die schwarze Farbgebung. Die Modellpflege ging mit kleinen Veränderungen bis zur <em>MK6</em> Iteration und wurde nach jeweils einer limitierten und einer vergoldeten Auflage 2010 vorerst eingestellt. Dank einer Petition von 27.000 Unterzeichnern und des kleinen Vinyl-Revivals entschied sich <em>Technics</em> für eine Neuauflage ihres Kult-Drehers. Diese startete mit der hochpreisigen <em>Grand Class Serie</em> und mündet aktuell in der Version des <em>MK7</em>. </p>



<p>So betrübt wie ich 2010 über das Aus war, so erfreut war ich Ende letzten Jahres bei der Ankündig des <em>SL-1210 MK7</em> für 2019 und liebäugelte damit. Ich besaß vor 12 Jahren bereits mal ein Paar <em>1210er MK2</em> und einen <em>1200 MK5</em>. </p>


<p><figure id="attachment_2604" aria-describedby="caption-attachment-2604" style="width: 850px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Turnies.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2604 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Turnies.jpg" alt="" width="850" height="637" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Turnies.jpg 850w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Turnies-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Turnies-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2604" class="wp-caption-text">Technics SL-1210 MK2 und Pioneer DJM 400 Mixer</figcaption></figure><br>
<figure id="attachment_2603" aria-describedby="caption-attachment-2603" style="width: 784px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Technics-mk5-v.o..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2603 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Technics-mk5-v.o..jpg" alt="" width="784" height="600" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Technics-mk5-v.o..jpg 784w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Technics-mk5-v.o.-460x352.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/Technics-mk5-v.o.-768x588.jpg 768w" sizes="(max-width: 784px) 100vw, 784px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2603" class="wp-caption-text">Technics SL-1200 MK5</figcaption></figure></p>


<p>Daher wusste ich auch was mich bei <em>Technics</em> erwartet. Der <em>MK7</em> hat wieder ein paar neue Modifikationen erhalten. Das erste was einem ins Auge fällt ist, dass der aktuellste <em>1210er</em> nun komplett schwarz ist. Auch der Tonarm, die Knöpfe und der Puck, Als weitere Neuerung sind die Anschlüsse für Audiokabel und Netzstecker zu nennen. Vorher gab es die nicht. Die Kabel waren vom Werk aus fest mit dem Plattenspieler verbunden und mussten bei einem Kabelbruch recht aufwändig gewechselt werden. Die Anschlüsse sind sehr weit unter dem Dreher positioniert und man hat schon etwas zu fummeln um die Kabel anzustecken. Das soll sicherlich &#8222;Scherzkekse&#8220; im Club davon abhalten Unsinn damit zu machen. Es erleichtert zudem die um 90 Grad gedrehte Aufstellung für Turntablisten. <br>Der Pitchfader ist nun nicht mehr analog, sondern digital. Es soll sich laut mehreren Aussagen wohl um den besten Vertreter der diskreten Gattung handeln. Ebenso Einzug hat die Verdopplung des Verstellbereiches gehalten. Mit einem Tastenklick kann man zwischen +-8% und +-16% wählen.<br></p>



<p>Insgesamt ist der neue <em>Technics</em>-Spieler etwas leichter als seine Vorgänger ausgefallen, wodurch wohl auch etwas die sehr guten Dämpfungseigenschaften, gegenüber Resonanzen, abgenommen haben sollen. Da ich ausschließlich über Kopfhörer digitalisiere interessiert mich das überhaupt nicht. Wer diesen jedoch in lauter Club-Umgebung nutzen möchte sollte das aber im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls erstmal testen.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2586" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01791-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2587" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01794-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>


<p>Ein weitere Veränderung am neuesten Modell befindet sich versteckt unter dem Plattenteller. Dort kommt ein kleines &#8222;Mäuseklavier&#8220; zum Vorschein. Mit den winzigen DIP-Schaltern und einem kleinen Schraubenzieher zum Beispiel, lassen sich das Bremsverhalten, das Drehmoment, 78 RPM Geschwindigkeit, Rückwärtslauf und die LED-Farbe (rot oder blau) damit anpassen. Während andere Hersteller diese Einstellmöglichkeiten oben oder seitlich am Gehäuse anbringen, gefällt mir diese Herangehensweise von <em>Technics</em> besser. Denn ich stelle diese Dinge einmal ein und will sie dann nicht mehr sehen. So entsteht einfach ein cleanes Bild. Ich habe, ohne in die Bedienungsanleitung zu schauen, einfach probiert bis es für meine Bedürfnisse gepasst hat. Ich wollte ein schnelleres Abbremsen, das Drehmoment stimmte, von 78 RPM sowie Rückwärtslauf mache ich keinen Gebrauch und favorisiere die blaue LED-Farbe. Ja, es sind nun überall sehr langlebige LEDs verbaut. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2588" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01795-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>


<p>Die Aufstellung ging wie gewohnt gut von der Hand. Wichtig ist halt darauf zu achten, dass der Plattenspieler im Wasser steht &#8211; also möglichst perfekt gerade. Der Tonabnehmer sollte optimal eingestellt sein. Das lässt sich anhand der hochwertigen Qualität des Tonarms bestens bewerkstelligen. Hier klappert und wackelt nichts. Da ich, wie man auf dem Bild weiter unten erkennen kann, eine dickere Matte auf dem Plattenteller verwende als die mitgelieferte Filzmatte, muss die Höhe für den Tonarm angepasst werden. (Das sollte man eigentlich immer nach dem Wechsel eines Tonabnehmers machen!) Die Höhenverstellung für den Tonarm läuft butterweich.<br></p>



<p>Insgesamt hinterlässt der <em>SL-1210 MK7</em> einen sehr guten Eindruck. Die neue leicht aufgeraute Oberfläche fasst sich gut an, die Bedienelemente vermitteln einen wertigen Eindruck und der Gleichlauf ist in dieser Preisklasse konkurrenzlos. Das Wichtigste für mich ist natürlich, ob es Störsignale mit dem <em>Ortofon Vinyl Master Silver</em> gibt. Ich kann zufrieden verkünden, dass hier überhaupt nichts davon zu hören ist. Der <em>Technics</em> ist einfach nur totenstill. Auch bei voll aufgedrehtem Eingangspegel konnte ich keine Einstreuungen vom <em>MK7</em> ausmachen. Top! </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2638" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01792-Bearbeitet-Bearbeite-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>


<p>Das Klangbild wirkt nun ruhiger und schärfer umrissen. Das fiel mir sofort auf. Der Sound gewinnt an Dynamik. Zudem habe ich den Eindruck, dass der Raumgeschehen der Musik besser vermittelt wird. Es scheint so, als ob der sensible Tonabnehmer nun viel freier aufspielen kann. Wir reden hier zwar nicht von einem Unterschied wie Tag/Nacht, es ist trotzdem auffällig hörbar und begeistert mich. Als Phono-PreAmp nutze ich immer noch sehr zufrieden einen <em>Gram Amp 2 Communicator</em> von <em>Graham Slee</em> aus dem UK. In der Preisklasse gibt es einfach nichts vergleichbares. Dieser ist mit dem <em>MK7</em> über ein <em>Horn Audiophiles Vinyl Master II</em> NF-Phonokabel verbunden. Jenes besitzt eine niedrige Eigenkapazität. Das schwächste Glied in der Kette bleibt aber die Schallplatte an sich. Ist diese von schlechter Pressungsqualität, nützt einem der beste Plattenspieler oder Tonabnehmer nichts. Ja, auch heute gibt es noch viele grottige Pressungen. Für die gewellte Fraktion habe ich mir ein Plattengewicht besorgt. Das macht tatsächlich einen hörbaren Unterschied.</p>



<p>Rechts vom Plattenspieler befindet sich die Abteilung Pflege. Neben einer vernünftigen Vlies-Plattenbürste lege ich besonderes Augenmerk auf die Reinigung der Nadel. Eine spezielle Reinigungsflüssigkeit kommt hier zum Einsatz.  Am besten lässt sich so ein winziger Diamant unter einem Mikroskop säubern und prüfen. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2592" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01800-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2591" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/10/DSC01798-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
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<p>Die Zeit wird zeigen, ob der neue <em>1210er</em> auch so lange durchhält wie seine älteren Geschwister. Ich bin auf jeden Fall recht begeistert von dem Gerät. Ein paar Minuspunkte konnte ich dennoch ausmachen. Was mich stört ist, dass es für die Abdeckhaube keine Scharniere gibt um diese einfach bequem hochzuklappen. Da hat <em>Technics</em> zu sehr auf den Preis geschaut. Lässt sich wohl auch nicht nachrüsten? Habe ich zumindest so gelesen. Die Halterung für den Tonarm ist nicht mehr aus Metall. Ist Geschmackssache. Der verwendete Kunststoff macht jedoch einen sehr robusten Eindruck. Nichtsdestotrotz ist das ein absolut solides Gerät von hoher Qualität. Ich wollte zwar, bis zur besagten Pressemeldung letztes Jahr, mir keinen <em>1210er </em>wieder ins Haus holen, bin jetzt aber über den Kauf froh. Der ebenfalls kürzlich erschienene <em>Technics SL-1500C</em> wäre zwar von den Funktionen her eher das, was für meine Bedürfnisse geeignet ist, allerdings kostet er mehr als der <em>MK7</em> und besitzt einen integrierten Phono-PreAmp. Den brauche ich nicht und würde diesen sinnlos bezahlen. Die Optik hat mich schlussendlich auch nicht so gecatcht wie die des <em>MK7</em>. <br>In Anbetracht des Marktes für Plattenspieler heutzutage, bietet der <em>Technics SL-1210 MK7</em> ein unfassbar gutes Preis/Leistungsverhältnis, für Leute, denen mehr an Qualität als an fancy Funktionen gelegen ist.</p>
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