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	<title>black &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Das war 2021</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 02:44:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wird wieder Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick. Letztes Jahr war ich überhaupt nicht in&#8230;]]></description>
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<p>Es wird wieder Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick. Letztes Jahr war ich überhaupt nicht in der Mood dazu, weil Corona-Situation und auch wenn sich daran leider kaum etwas geändert hat, möchte ich nicht schon wieder darauf verzichten. Wir werden mal schauen, was uns die Katze dieses Mal vor die Tür gelegt hatte, um Kurt Krömer kurz zu zitieren. Ich werde mit tollen Platten beginnen, die ich 2021 viel gehört habe und dann schauen wir mal, wohin die Reise geht. Wenn dich sowas interessiert &#8211; read on!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Plattentipps</h3>



<p>Gleich zu Anfang des Jahres kam <em><strong>Isles</strong></em> von <em><strong>Bicep</strong></em> auf den Markt. Dass die zwei Jungs was vom Trackbasteln verstehen, weiß ich bereits seit der Nummer <em><strong>Just</strong></em> und richtig gekickt hat es dann 2017 bei <em><strong>Glue</strong></em>. Eins der besten elektronischen Musikstücke überhaupt! Das Album <em>Isles</em> durchzieht der typische <em>Bicep</em>-Sound. Absolut gelungen! </p>


<p><iframe title="BICEP | GLUE (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/A7ZxRs45tTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="BICEP | ATLAS" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DPm9RVpwOLQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Ziemlich gleichzeitig traf die neue Scheibe von <em><strong>Róisín Murphy</strong></em> ein. <em><strong>Róisín Machine</strong></em> heißt das Album und kam bereits letztes Jahr auf den Markt. Die deluxe Vinyl Ausgabe erreichte mich aber erst im Januar 2021. Die auch als Sängerin der Band <em><strong>Moloko</strong></em> bekannte Murphy bringt auf  <em>Róisín Machine</em>  einen wunderbar modernen Disco-Stil in die Lautsprecher. Der treibende, wohl getimte Groove von <strong><em>Murphy&#8217;s Law</em></strong> hatte mich als Singleauskopplung bereits letztes Jahr gut gekickt und deshalb war die Vorfreude groß. Mir gefällt die ganze LP sehr gut und lief auch viel.</p>


<p><iframe title="Róisín Murphy - Murphy&#039;s Law [Live on Graham Norton HD]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/3PYHxliMtWM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Dann kommen wir auch schon zu einem meiner persönlichen Highlights 2021. Das Album <em><strong>Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt</strong></em> von <em><strong>Danger Dan</strong></em>. Nicht, dass die anderen hier vorgestellten Lieder/Alben keine Highlights für mich wären, aber <em>Danger Dan</em> liegt dieses Jahr für mich ganz weit vorn on top. Zuerst gesehen beim <em>ZDF Magazin Royal</em>. Darauf gleich die Vinylausgabe geordert und dann hieß es warten. Der Liefertermin wurde mehrfach verschoben. Aber irgendwann kam die Scheibe an und ich bin immer noch glücklich. Die Vinylausgabe ist aktuell nämlich nirgendwo für einen regulären Preis zu bekommen. Wenn man Glück hat, kann man sie momentan für 100€ aufwärts erwerben.<br>Das ganze Album über begleitet, im Wesentlichen, ein Piano <em>Danger Dans</em> Stimme. Dieser klassische Charakter und die teils witzigen, teils politischen Texte formen eine so stimmige Symbiose, dass ich das Album eigentlich immer von Anfang bis Ende durchhöre. Gerade in der aktuellen Zeit, wo der Rechtsextremismus sich immer öffentlicher traut das gesellschaftliche Gefüge anzugreifen und zu stören, sind solche Lieder wie <em><strong>Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt</strong></em> eine offene Kampfansage an die rechte Adresse. Sehr gut! </p>


<p><iframe title="Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt (Antilopen Gang)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Y-B0lXnierw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Das nächste Lied passt hier ganz gut an diese Stelle, da ich es auch zuerst in der Böhmermann Show gesehen habe. <strong><em>Kummer</em></strong> mit <strong><em>Der letzte Song (Alles wird gut)</em></strong>. Kein anderes, mir bekanntes Lied, packt den Status Quo so treffend in die Textzeilen. Die stetige Depression und die Hoffnung, dass bald das ganze Thema Sars-CoV-2 und die verstrahlten Schwurbeldullis endlich bedeutungsloser im Alltag werden. </p>


<p><iframe title="KUMMER - DER LETZTE SONG (ALLES WIRD GUT) FEAT. FRED RABE (official video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/e3qLmEfjXfs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Nun zu etwas lustigem, unbeschwertem Musikgenuss. Die Künstlervereinigung <em><strong>HGich.T</strong></em> wurde zufällig auf YouTube in meine Suggestions gespült. Angeklickt, gewundert, abgefeiert. Eine schwer beschreibbare Melange der inhaltlichen Zusammensetzung. Sowohl der optischen, wie auch der klanglichen Entwürfe. Trashig, hippiesk, Drogenfetisch, partygeil und Freigeister trifft es etwas. Die siebenminütige Erzählung (<em><strong>tutenchamun</strong></em>) einer Drogenkontrolle auf Acid ist mein Highlight. Das Album <strong><em>Mein Hobby: Arschloch</em></strong> stammt bereits von 2010, hab&#8216; es mir allerdings erst dieses Jahr als Vinyl gekauft. </p>


<p><iframe title="HGich.T - Viva Valium" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/b3bZpOxx5gk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="HGich.T - tutenchamun" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/-IQLk-LF1JY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Der nächste in der Reihe ist ein alter Bekannter. Seit guten 20 Jahren feier ich ihn. Sein stets vernünftiges und smartes Auftreten auch jenseits der Musik haben ihn in mein Herz geschlossen. Das verstärkte sein Engagement während der aktuellen Pandemie, mit seinen <em><strong>alonetogether</strong></em>-Übertragungen auf YouTube, noch mehr. Die Rede ist von <em><strong>Chris Liebing</strong></em>. Ich mag ja alle seine Longplayer. Egal ob <strong><em>Early Works</em></strong>, <em><strong>Evolution</strong></em>, die gesamte <em><strong>Stigmata</strong></em>-Serie, oder sein vorletztes Album <em><strong>Burn Slow</strong></em>. Der Mann offenbart musikalisch viele Facetten, ohne komplett dabei zu verschwinden. Sein neues Album <em><strong>Another Day</strong></em> illustriert das bestens. Diesmal eher dancig ausgelegt, aber auf ganz hohem Niveau. Besonders <strong><em>Something Half Way</em></strong>, das man eher von einem <strong><em>Stephan Bodzin</em></strong> erwarten würde, kickt mich ordentlich! Da ich bei einer kleinen Fanaktion auf Instagram teilnahm, hatte ich sogar das Vergnügen, kurz direkt mit ihm Kontakt zu haben. Cooler geerdeter Dude.</p>


<p><iframe title="Chris Liebing - Something Half Way (Official Visual)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/vHICixDAjEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Kommen wir nun ebenfalls zu einem alten Bekannten von mir &#8211; <em><strong>Wolfgang Voigt</strong></em>. Der Kölner released ja unter vielen Pseudonymen unterschiedlichste Elektronische Musik. Mich interessiert hier <em><strong>GAS</strong></em> besonders. Dieses Alter Ego Voigts begeistert seit über 20 Jahren die Dub Techno- und Ambient Szene. Seine neue LP <em><strong>Der Lange Marsch</strong></em> knüpft recht deutlich an <strong><em>Narkopop</em></strong> an. Zumindest sehe ich das so und mir gefällts. </p>


<p><iframe title="Der Lange Marsch 1" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/O1WYvRe8DhU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Etwas aus der Reihe tanzt eine andere Entdeckung. Diesmal geht es um einen Score. Der des Computerspiels <strong><em>Cyberpunk 2077</em></strong>. Ursprünglich kam es ja vor genau einem Jahr auf den Markt. Die ganze Spielerszene wartete zu diesem Zeitpunkt bereits sehnsüchtig darauf. Denn die Ankündigungen dazu und der damit ausgelöste Hype, sowie der mehrfach verschoben Launch triggerten die Leute schon heftig. Man wollte ein ordentliches Spiel präsentieren, so der Entwickler <em><strong>CD Projekt RED</strong></em> und dann ging so ziemlich alles schief. Bugs, Bugs, Quellcode des Spiels an Hacker verloren und noch mehr Bugs. Das war so schlimm, dass Sony die Reißleine zog und die Playstation-Version aus dem Shop nahm.<br>Das Traurige daran sind nicht nur, wieder mal, die ganzen verprellten Spieler, es ist auch die Ungerechtigkeit diesem wahnsinnig tollen Spiel gegenüber. Denn Konzept, Grafik, Musik, Story und Charaktere sind so gut gezeichnet, dass man da emotional unglaublich mit dabei ist. Nach einem Jahr patchen und reparieren ist das Spiel nun vernünftig spielbar. Ich kenne allerdings nur die PC-Version. Wer sich wie ich für das Sternen-Ende im Spiel entschieden hat, wird Nummern wie <strong><em>Outsider No More</em></strong>, <strong><em>Bells Of Laguna Bend</em></strong>, <em><strong>Rite of Passage</strong></em>, oder <strong><em>Never Fade Away</em></strong> von <em><strong>P. T. Adamczyk &amp; Olga Jankowska</strong></em> für immer in sein Herz geschlossen haben. Man findet Mixe mit über einer Stunde Spielzeit dazu. Ich lasse die gern mal im Hintergrund laufen.</p>


<p><iframe title="Cyberpunk 2077 — Never Fade Away by P. T. Adamczyk &amp; Olga Jankowska (SAMURAI Cover)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/P4bKZT_Eg4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="CYBERPUNK 2077 Breathe Free | Outsider No More ALL Versions | Ambient Soundtrack" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/lwYWMHVwYrs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Den goldenen Abschluss soll eine ganz besondere Dame finden. Auf sie stieß ich erst vor wenigen Wochen. <strong><em>Lady Blackbird</em></strong> und ihr Debut-Album <em><strong>Black Acid Soul</strong></em>. Es wird als Jazz-Album beschrieben, ich empfinde es eher Richtung Soul. Aber es ist auch nicht meine musikalische Homebase. <br>Diese Stimme, diese Emotionen, diese Gänsehaut. Mal ganz ehrlich gefragt: Was will man von Musik noch mehr erwarten dürfen!? Da ist alles in lockere Perfektion arrangiert. Der Zenit, der Peak, das Reiseziel scheint erreicht. Ja ich schwärme hier, aber das ist auch verdient. Glücklicherweise habe ich noch rechtzeitig die blau-transparent limited Vinyl-Edition abstauben können. So stimmt nicht nur der Sound, auch die Optik. Dieses Album macht mir wieder sehr deutlich, was für Schätze es auch fernab der elektronischen Sounds gibt.</p>


<p><iframe title="Lady Blackbird - It&#039;s Not That Easy (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bruUZblAs8U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<h3 class="wp-block-heading">Technische Neuankömmlinge</h3>



<p>Da gibt es in der Tat bei mir einige zu nennen. Ich hatte mich endlich mal dazu durchgerungen, meiner Begeisterung für Kompaktkassetten mehr Platz einzuräumen. Angefangen von diversen Walkmans, über unterschiedlich große Ghettoblaster, sowie mehreren Tapedecks kamen einige Abspielgeräte frisch dazu. Da es sich dabei jedoch in der Regel um alte Geräte handelt, musste ich mir ein paar neue technische Skills aneignen. Denn jedes erworbene Gerät wurde erstmal aufgeschraubt, gereinigt, technisch soweit möglich überholt und eingestellt. Das klingt schlimmer als es ist. Auch wenn zum Teil eine Wulst an Einzelteilen hier auf dem Tisch lag, hat es doch immer Spaß gemacht. Hat schlussendlich alles noch einwandfrei funktioniert, war ich richtig selig.<br>Das Gleiche trifft auf das Thema Minidisc zu. Konnte ich mir die Player in meiner Jugend nicht leisten, habe ich das Ausprobieren und Experimentieren damit nun nachholen können. Ich will an dieser Stelle aber nicht zu viel ins Detail gehen. Ich schreibe parallel an Artikeln zu den Themen Klang vom Band und Minidisc. Die werde ich hier auf dem Blog noch veröffentlichen.</p>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Abschluss</h3>



<p>Das soll es gewesen sein für dieses Mal. Den nächsten Rückblick wieder in einem Jahr. Bin gespannt was so auf uns zu kommt. Freue mich jedenfalls drauf, wieder tolle, musikalische Entdeckungen zu machen. Wir lassen uns vom Corona-Virus auch nächstes Jahr nicht bezwingen und wünsche jedem Leser hier, gutes Gelingen dabei, auch wenn es hart werden könnte. Ganz schnelle Genesung wünsche ich meinen Lieben in Gotha, die es leider ernster erwischt hat.</p>
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		<title>Punctum Tapes</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 20:58:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir befinden uns im Jahre 2020 und der erste Tonträger, der mich Anfang Januar erreicht,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Jahre 2020 und der erste Tonträger, der mich Anfang Januar erreicht, ist&#8230; eine Kompaktkassette. Ja, dafür existiert tatsächlich immer noch eine Nische. Absender und Produzent ist <a href="https://www.facebook.com/punctumkrasovka" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Punctum &#8211; Krásovka</strong></a> aus Prag. Punctum, das ist ein Gemeinschaftsprojekt unabhängiger Künstler, die mit ihrem kreativen Output den Spagat zwischen unterschiedlichen Subkulturen vollziehen wollen. Die Gestaltung dessen soll nicht profitorientiert erfolgen und Leute unterschiedlichster Coleur miteinander verbinden. Gestoßen bin ich auf das Projekt durch <a href="https://ninapixel.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Nina Pixel</strong></a>. Sie verwies ihre Gefolgschaft auf eine Audiokassette. Diese beinhaltete einen Live-Mitschnitt ihres Alter Egos &#8222;<strong>Black Acid</strong>&#8220; und erschien auf <a href="https://punctumtapes.bandcamp.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Punctum Tapes</strong></a>. Was wiederum ein Ableger von Punctum &#8211; Krásovka ist. So schließt sich der Kreis.</p>
<p>Was befindet sich auf diesen Tapes? Ich sag&#8216; es mal so, wer nicht neugierig und aufgeschlossen ist, wird an diesen keine Freude finden. Denn, 0815-Top-40-drei-minütige-Charts-Hits gibt es hierauf nicht. Es sind vielmehr durch Elektronik erzeugte, kreative Expressionen in Form von <strong>Klangcollagen</strong>. Ich vermute, bin mir da nicht so ganz sicher, dass sich auf den Punctum Tapes immer Live-Aufnahmen befinden. Bei diesen wird sich an einem breiten Portfolio elektronischer Klänge bedient und dem geneigten Zuhörer serviert. Mann gewinnt beim Anhören den Eindruck, als würde man einen Film schauen. Oder auch eine spannende <strong>Reise durch Wahrnehmung und Verstand</strong> vollziehen.<br />
Die nun frisch eingetroffene Kassette markiert die Nummer 5 und konserviert Live-Aufnahmen von <a href="https://punctumtapes.bandcamp.com/album/ptlvs005-kult-masek-petr-vrba-nun" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Kult Masek + Petr Vrba / NUN</strong></a>. Sie ist die zweite, die ich nach der Nummer 4, <a href="https://punctumtapes.bandcamp.com/album/ptlvs004-black-acid-vida-voji" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Black Acid / Vida Vojić</strong></a>, aus der Reihe besitze. Die Auflagen sind zudem stets auf 125 Stück limitiert.</p>
<p>Auf diese Form der musikalischen Künste muss man sich einlassen können. Mich begeistert sowas auf jeden Fall. Wer sich ebenfalls für Künstler jenseits des Gewöhnlichen interessiert, sollte sich das unbedingt mal anhören. Das kann man auch ganz einfach auf dem kostenlosen <a href="https://live.punctum.cz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Webradio-Stream</strong></a> von Punctum machen.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2792" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00008-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
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		<title>Kurt im Zimmer</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Nov 2017 16:42:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kürzlich stand ich vor einem Luxusproblem. Neue Soundkarte oder neues Tonabnehmersystem? Beides mit einmal wäre&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich stand ich vor einem Luxusproblem. Neue Soundkarte oder neues Tonabnehmersystem? Beides mit einmal wäre zuviel gewesen, um meiner Frau die Investition noch greifbar zu machen. Im Auge hatte ich die SPL Crimson als externe Soundkarte. Die ist ja nun schon länger als Upgrade zu meiner AKAI EIE pro geplant. Die Crimson kostet alleine schon 699€. Sicherlich ist das für die gebotenen Features kein übertriebener Preis. Aber 700€ sind 700€. Gebraucht liegen die in den ebay-Kleinanzeigen so um 400€. Nicht das ich mit der anwesenden EIE pro unzufrieden wäre, aber der Lautstärkeregler kratzt an einer für mich wichtigen Stellung. Das nervt mit der Zeit! Auf der anderen Seite macht mein Audio Technica AT 440 MLb Nadelsystem am Plattenspieler Zicken. Da ist eine schwankende Kanalungleichheit in der Lautstärke die mich noch verrückt macht. Was habe ich da schon justiert, gemessen, gefummelt und getestet. Das Resultat bleibt immer gleich. Die rechte Seite ist um bis zu 5db lauter als die linke Seite. Ich bekomme es nicht weg. So blieb für mich die Abwägung, was mehr Priorität hat. Ich entschied mich nach reiflicher Überlegung, erstmal eine neue Nadel zu kaufen. Die Angst um meine Platten war größer, als ein leicht kratzender Lautstärkeregler.</p>
<p>So, neuer Tonabnehmer gewünscht. Nur welcher? Der Markt ist riesig. Also erstmal sondieren. Was käme für mich infrage? Neue Nadel für das 440er, anderes Audio Technica System oder gar ein anderer Hersteller? Erste Überraschung, das AT 440 MLb wird nicht mehr hergestellt. Aber Ersatznadeln bekommt man noch. Irgendwann entdeckte ich dann auch einen Tonabnehmervergleich mit Klangbeispielen auf <a href="https://www.lowbeats.de/lowbeats-klang-orakel-tonabnehmer/">Lowbeats.de</a>. Damit lässt sich deutlich mehr anfangen, als die Aussagen von überschwänglich positiven Rezensionen auf Amazon oder <a href="http://www.phonophono.de/">PhonoPhono.de</a>. Dort gibt es u.a. den Nachfolger des 440 MLb &#8211; das VM 540 ML zu hören. Auch vertreten ist die 2M-Reihe von Ortofon, sowie Systeme von Goldring und Rega und&#8230;und&#8230;und&#8230;    Ich mag persönlich das Ortofon 2M Red und auch das 2M Blue nicht! Beide hatte/habe ich schon und überzeugten nicht. Die Systeme von Audio Technica haben für meinen Geschmack zuviel Hochtonenergie und eine mir wenig gefällige Stimmenwiedergabe. Das bestätigten auch die Hörbeispiele wieder. Am besten gefiel mir das Ortofon 2M Black mit Shibataschliff. Das klang einfach genauso, wie ich mir es wünsche. Aber knapp 600€. Puhh&#8230; Soviel wollte ich für einen neuen Diamanten nicht ausgeben. Das nächst günstigere 2M System, das 2M Bronze, klingt auch wunderbar, wenn auch recht höhenbetont. Eine brutal gute Auflösung. Ich hatte aber Zweifel, dass es für meinen Musikgeschmack das richtig System sei. Gewinner war die Goldring 2xxx-Reihe. Hier im wesentlichen ab 2300 aufwärts. Die klingen dem 440 MLb recht ähnlich, ohne den spürbaren Peak im Hochton. Das 2300 wollte ich eigtl. gerade bestellen, da stieß ich auf das Ortofon Vinyl Master Silver. Und obwohl ich keine Klangbeispiele dazu hatte, bestellte ich es aus einem Impuls heraus. Die <a href="http://forum2.magnetofon.de/board13-verst%C3%A4rker-phono-decks/board50-plattenspieler/5685-einstellung-abschlusskapazit%C3%A4t/">Abschlusskapazität</a> und die <a href="http://www.phonophono.de/kbase/Plattenspieler/hifi-tonabnehmer-compliance.html">Compliance</a> passten perfekt zu meinem Audio-Setup.</p>
<p>Gut, dass ich das Silver vorher nicht gehört habe, ich hätte es wahrscheinlich nicht bestellt. Das ist ein Widerspruch? Aufklärung kommt gleich. Als das Ortofon System eintraf, wurde das Audio Technica vom Plattenspieler abgeschraubt und das Silver sogleich drauf. Ich hatte vorbereitend ein paar Recordings mit dem 440 MLb gemacht zwecks Vergleichsmöglichkeit. So muss ich nicht ständig zwischen den Systemen wechseln. Der Einbau- und Justieraufwand ist ja auch nicht gerade ohne. Der erste Eindruck war, &#8222;Man, spielt das Silver neutral!&#8220;. Böse Zungen würden flach sagen. Jedenfalls ein riesen Unterschied zum 440er. Mir wurden sofort klar, in das Silver muss ich mich erst einhören. Das tat ich dann auch die nächsten Tage. Mittlerweile sind diese verflogen und ich erkenne den Charakter des Ortofon Vinyl Master Silver genauer. Die Auflösung und Dynamik &#8211; phänomenal! Die neutrale Abstimmung ist dazu deutlich angenehmer als die des 440 MLb. Der Punkt, der mich aber am meisten beeindruckt, ist diese traumhafte Stimmenwiedergabe. Die Stimmen wirken so real! Ich hatte den Eindruck bei Nirvanas MTV Unplugged Konzert, Kurt steht im Raum und singt. Der Klang löst sich richtig gut von den Speakern. Aber nicht nur das, auch klingen die Stimmen durch den Detailreichtum und der tonalen Abstimmung des Silver so echt. Dieser Realismus macht mich immer wieder aufs Neue baff. Bei &#8222;Young Aren&#8217;t Young&#8220; von &#8222;The Hundred In The Hands&#8220; habe ich das Gefühl, Eleanore das Mikro an den Mund halten zu können. Wie schlägt es sich bei der von mir hauptsächlich gehörten elektronischen Musik? Es punktet auf ganzer Linie. Ich hänge mal als Beispiel unten &#8222;Secret Cinema&#8220; mit &#8222;Acid Come&#8220; an. Das Stück stammt von dem 2001 erschienen Album &#8222;White Men Can&#8217;t Funk&#8220;. Ich empfand die Nummer immer als zu höhenlastig. Das kann ich mit dem Silver nun nicht mehr behaupten. <em>(Nirvana anzuhängen wage ich nicht wegen des Copyrights)</em> <strong>-Ich muss an dieser Stelle auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass der hier bereitgestellte Track nur zu Testzwecken von mir angeboten wird-</strong> Ingesamt gesehen klingt mit dem Topmodel der Vinyl Master Reihe alles mehr nach Vinyl. Es passt obendrein hervorragend zu dem von mir kürzlich erworbenen Phono-Vorverstärker, <a href="http://www.phonophono.de/phono/phono-vorverstaerker/mm-eingang/gsp-audio-gram-amp-2-communicator.html">Graham Slee Gram Amp 2 Communicator</a>. Nur, hätte ich mir das Vinyl Master Silver kurz in Klangbeispielen angehört, ich hätte sicher nicht ahnen können, welche Qualitäten es besitzt und mich nicht dafür entschieden. Zumal die Klangbeispiele von Lowbeats alle auf Soundcloud als mittelmäßige MP3 vorliegen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/clouddrive/share/oJp3hoqcAZd1DiHAhDY5XygTodkfMelG2MQRuP9KTXN">&#8222;Secret Cinema &#8211; Acid Come&#8220;</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet.jpg"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1459" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2017/11/A632738-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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