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		<title>Bilder im Ohr</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 23:04:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas&#8230;]]></description>
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<p><em>Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas zurück. Was gehört nochmal dazu? Hm&#8230; Klang, Tragekomfort usw. &#8211; ach klar, bekomme ich hin&#8230;</em> </p>



<p>Die Ausgangslage sah so aus, dass ich mich ursprünglich für einen neuen <strong>Hifiman</strong>-Kopfhörer interessiert habe. Bestellte darauf hin einen <strong>Sundara</strong>, den ich schon ewige Zeiten antesten wollte. Der gefiel mir jedoch persönlich überhaupt nicht. Mal abgesehen von dem exzellenten Auflösungsvermögen, war mir das Sounding viel zu höhenlastig. Als ich mir daraufhin Reviews diverser amerikanischer YouTuber ansah und diese alle erzählten, wie neutral der Hifiman Sundara doch klingt, platzte mir irgendwann der Kragen und ich verfiel in einen geekigen Diskurs mit dem User <strong>DMS</strong> unter seinem Review. Er bestand darauf, dass der Sundara extrem nah am sog. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.audioclub.de/index.php/clubleben/angehoert/94-zielkurven" target="_blank">Harman Target</a> ist und ich dagegen hielt, dass ich das überhaupt nicht bestätigen kann. Er präsentierte Messdaten dazu, ich präsentierte Messdaten dazu. Meine erbrachten Graphen sind natürlich schrott &#8211; ja ne, is klar. Was ich jedoch aus der Diskussion mitnehmen konnte, war, dass es wohl unterschiedlich klingende Versionen des Sundaras gibt. Denn nur so sind die abweichenden Klangeindrücke + Messdaten erklärbar. </p>



<p>Natürlich hatte der von mir georderte Sundara mal wieder eine Ungleichheit in der Lautstärke von Links und Rechts. Dieser Hifiman ist der vierte Kopfhörer, den ich in den letzten 10-11 Jahren von dieser Firma erstanden habe und drei der vier hatten genanntes Problem. Dabei fiel mir noch ein, dass ich vor einiger Zeit einen <strong>HE-X4</strong> gekauft hatte, ebenfalls mit diesem Makel und ihn seither im Regal aufbewahrte. Den wollte ich irgendwann mal zur Reparatur einschicken. Wozu, dachte ich mir nun, kann ich vielleicht sogar selber fixen? Also ausgepackt, aufgeschraubt, repariert, wieder zusammengebaut und aufgesetzt. Endlich funktioniert das Teil vernünftig. Somit habe ich nun einen soliden Magnetostaten und vorerst keinen Bedarf mehr an dieser Stelle. </p>



<p>Jedoch packte mich nun mal wieder das Kopfhörerfieber. Allzu viel Geld wollte ich allerdings nicht in die Hand nehmen. Die Zeiten der teuren Headies sind für mich vorbei, wie ich bereits vor einer Weile schon mal schrieb. Es sollte jedenfalls ein geschlossener Vertreter sein. Ein neuer <strong>Beyerdynamic</strong>  vielleicht? Der infrage kommende <strong>DT 1770</strong> überzeugte mich damals beim Testen jedoch nicht. Einen von <strong>Austrian Audio</strong> oder <strong>Pioneer</strong>? Hm, was gibt es denn eigentlich so in der Zwischenzeit Neues von <strong>Ultrasone</strong>? Der <strong>Signature Studio</strong> sieht sehr interessant aus und ist im Preis mittlerweile attraktiv gefallen. Der sollte es werden. Wie der sich im Vergleich zum <strong>Beyerdynamic DT 700 PRO X</strong> wohl schlägt? Jenen habe ich hier zur Hand und preislich liegen die beiden Kopfhörer nun gar nicht mehr so weit auseinander.</p>



<p>Als Resultat der vorangegangenen Überlegungen löste ich eine Bestellung beim <strong>Music Store</strong> aus und bereits am nächsten Tag nahm ich den <strong>Ultrasone Signature Studio</strong> in Empfang. Er kommt gut verpackt und geschützt in einem Hardcase, mit Transportbeutel, sowie zwei unterschiedlichen Kabeln. Einem kurzen, geraden und einem Spiralkabel. Daran lässt sich logischerweise ablesen, dass das Kabel abnehmbar ist. Sowas ist immer einen extra Pluspunkt wert. </p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4199" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Optik / Tragekomfort</h2>



<p>Optisch gefällt mir das Design sehr gut. Ich mag die Plaketten auf der Außenseite der Ohrmuscheln, sowie die dunkle schwarz-graue Farbgebung. Der Kopfbügel scheint jener zu sein, der auch bereits beim <strong>Pro 900i</strong> Verwendung findet. Er ist, für mein Empfinden, recht komfortabel. Die gesamte Konstruktion gibt einen angenehm haptischen Eindruck wieder. Die Polster sind aus einem Protein-Leder. Also keine gegerbte, tote Tierhaut am Kopf. Sehr schön. Im direkten Vergleich mit dem DT 700 PRO X, gewinnt der Beyer jedoch in allen Komfortbereichen. Die Ohrpolster aus Velours des 700er sind viel größer und bequemer, weicher. Das betrifft ebenso die Polsterung des Kopfbügels. Dieses ist beim Signature Studio zwar deutlich voluminöser aber dafür recht hart. Das könnte für Träger einer Glatze durchaus problematisch werden. Zudem ist dieses Polster beim Beyer austauschbar. Den DT 700 setze ich auf und vergesse ihn, das passiert mir mit dem Signature Studio nicht so leicht. Ich kann diesen jedoch viele Hörstunden tragen, ohne irgendwelche Schmerzen. Bin allerdings recht erprobt in der Nutzung von Kopfhörern und kann daher ein bissel was ab. Zudem habe ich nach ein paar Tagen der Inanspruchnahme des Signature festgestellt, dass die Ohrpolster bequemer geworden sind. Die haben sich an mein Haupt angepasst.</p>



<p>Robust konstruiert sind beide Hörer. Die wirken, als könnten sie eine ganze Menge aushalten. Der Beyer scheint gefühlt einen Tick schwerer zu sein. Dafür ist das Gehäuse des Signature Studio komplett aus Kunststoff, wohingegen die Größenverstellung beim 700er aus Metall gefertigt ist. Die Anpassung an die Kopfgröße des DT 700 gefällt mir auch besser, da sie sich nie ungewollt verstellt. Das passiert beim Ultrasone-Kopfhörer schon mal. Was jedoch kein wirklich großes Manko darstellt. Dafür ist der Signature Studio schwenk, sowie einklappbar und lässt sich ein gutes Stück platzsparender transportieren. Ich nehme auf Reisen, neben meinem <strong>Inear</strong> <strong>Stagediver SD-4</strong>, gern einen full-size Kopfhörer mit. Da saß mir der Bruder des 700ers, der <strong>DT 900 PRO X</strong>, immer etwas sperrig im Koffer. </p>



<p>Die Verkabelung finde ich bei beiden Vertretern gut. Wirkt beim Hörer von Beyerdynamic dennoch ein Stück hochwertiger. Neben dem 3,5mm Klinkenanschluss für die Quelle endet das Kabel vom 700er in einen Mini-XLR und das vom Ultrasone wiederum in einen Klinkenstecker. Diese werden jeweils in die linke Hörmuschel gesteckt und verriegelt. Ich habe öfters gelesen, dass der Anschluss beim Beyer gern mal einen Wackelkontakt erzeugen kann, konnte dies bei meinen beiden DT PRO X-Modellen jedoch nicht beobachten.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Sound</h2>



<p>Das klingt erstmal nach einem leichten Punktsieg für den Beyerdynamic DT 700 PRO X. Etwas günstiger ist er dann ebenfalls noch. Jedoch kommen jetzt die Vergleiche im Sound und da holt der Ultrasone Signature Studio richtig auf und zieht davon.</p>



<p>Heute scheint es typisch zu sein, die Klangeinschätzung in drei Blöcke zu fassen &#8211; <strong>Höhen</strong>, <strong>Mitten</strong> und <strong>Bass</strong>. Fangen wir also im Keller an. Bass können beide Hörer deutlich und das richtig tief. Quantitativ ist vielleicht der Beyer einen Hauch vorn. Aber nur in einer homöopathischen Dosis. Dafür ist der Tiefgang des Signature Studio knackiger, straffer, mit mehr Textur. Für meinen Geschmack ist das absolut perfekt austariert. </p>



<p>Der Bereich der Mitten ist die ganz große Stärke des Ultrasone-Hörers. Da sieht der Beyer einfach kein Land. Trotz des satten Bassanteils, klingen Stimmen absolut natürlich. Das bewerte ich gern mit eigenen HQ-Audioaufnahmen von Menschen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe und ihre Stimmen somit bestens kenne. Das klingt schon verdammt nah an der Realität für einen geschlossenen Kopfhörer. Der Beyer klingt im Vergleich zurückgesetzter. Beim 700er hatte ich auch immer das Gefühl, als ob irgendwie was fehlt. Jenes ist auch mein größter Kritikpunkt an ihm. Da kommt für mich selten Freude auf. </p>



<p>Die Höhenwiedergabe beim Kopfhörer von Ultrasone ist so eine Sache. Diese ist zwar extrem gut auflösend, hat aber auch recht viel Energie. Wenn ich hier von Auflösung schreibe, meine ich nicht die Lautstärkebetonung, sondern tatsächlich die Textur in den Sounds. Denn die Detailwiedergabe ist äußerst beeindruckend. Die prominent schleifende Hi-Hat bei &#8222;<strong>Róisín Murphy &#8211; Simulation</strong>&#8220; zu Anfang, klingt geradezu wunderbar seidig. So glanzvoll habe ich das noch nicht gehört. Jedoch kann die Hochtondosis, bei hell abgemischten Liedern, zu Zischen in S- und T-Lauten führen. Gerade bei höheren Lautstärken. Durch die hohe Qualität der Hochtonwiedergabe jedoch, ist das Zischen eher ertragbar. Der Beyer hat hier nicht so sehr die Spendierhosen an, ist aber auch nicht wirklich sparsam damit. An die Wiedergabe der feinsten Details, wie es der Ultrasone schafft, kommt er nicht ran. Beim 700er klingen Hi-Hats oder Cymbals betont klar, gleichwohl nicht so sauber, wie beim Signature Studio. Durch den gut gefütterten Bassbereich als Gegenpart, verfällt man jedoch nicht dem Fehler, zu laut aufzudrehen. Gepaart mit der exzellenten Detailwiedergabe über alle Frequenzbereiche, hält sich das Nerven von Sibilanten beim Signature Studio noch einigermaßen im Rahmen. Das behaupte ich als jemand, dem das Zischen schnell zu viel werden kann.</p>



<p>Die unten angeführten Frequenzgraphen von der Seite <strong>kopfhoerer.de</strong> scheinen meine Aussagen teils zu konterkarieren, meinem Ohr vertraue ich dennoch mehr als Messungen Dritter. </p>


<p><figure id="attachment_4147" aria-describedby="caption-attachment-4147" style="width: 1541px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4147 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg" alt="" width="1541" height="726" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg 1541w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-460x217.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1024x482.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-768x362.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1536x724.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1541px) 100vw, 1541px" /><figcaption id="caption-attachment-4147" class="wp-caption-text">Ultrasone Signature Studio &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure><br>
<figure id="attachment_4148" aria-describedby="caption-attachment-4148" style="width: 1539px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4148" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg" alt="" width="1539" height="721" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg 1539w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-460x216.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1024x480.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-768x360.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1536x720.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1539px) 100vw, 1539px" /><figcaption id="caption-attachment-4148" class="wp-caption-text">Beyerdynamic DT 700 PRO X &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure></p>


<p>Was die räumliche Abbildung anbetrifft, sind beide Kopfhörer auf einem hohen Niveau. Beim Signature Studio wirkt diese jedoch plastischer. Er schafft es, Liedbestandteile nach vorn in unterschiedlichen Ebenen zu vermitteln. Da hilft der hohe Detailgrad in den Sounds plus dem hauseigenen <strong>S-Logic </strong>mit. Bei dieser Technik werden die Treiber in den Hörmuscheln teils verdeckt und sollen so ein authentischeres Raumgefühl vermitteln. Die von Ultrasone selbst beworbene Aussage, dass es wie Lautsprecherklang wirke, kann ich jetzt so nicht unterschreiben. Jedoch ist das Darstellen von verschieden Sounds im Raum schon sehr ordentlich. Er klingt wie ein recht offener geschlossener Kopfhörer (Falls der Satz irgendwie Sinn ergibt?) Hier gewinnt der Ultrasone-Headie jedenfalls. Dies schafft der Beyer so nicht.</p>



<p>Insgesamt schätze ich den Kopfhörer von Ultrasone klangtechnisch ein gutes Stück über den bereits ordentlichen DT 700 PRO X ein. Das muss ich leider zugeben, auch wenn ich ein überzeugter Fan der Heilbronner bin. Fairerweise sollte ich zudem erwähnen, dass der Signature Studio ursprünglich mal doppelt soviel gekostet hat. Das gleicht es irgendwie aus für mich. Hier käme wohl eher der höherpreisige <strong>Beyerdynamic DT 1770 PRO</strong> infrage. Da weiß ich aber aus der Erinnerung, dass er an den Ultrasone nicht herankommt. Erst recht nicht der weiche Bassbereich des Beyers. Allerdings soll dies hier auch kein Verriss des 700ers sein. Er ist und bleibt ein solider Kopfhörer!</p>



<p>Zusammengefasst, würde ich den Klang des Signature Studio als bass- und höhenbetont, extrem detailreich durch den gesamten Frequenzbereich und räumlich sehr gut abbildend beschreiben. Er lädt zu einer Entdeckungsreise ein, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe und erzeugt dabei Bilder im Ohr. Wenn man Musik mit dem Ultrasone hört, saugt es einen förmlich in den Sound. Er verlangt und bekommt seine Aufmerksamkeit. Das kann allerdings auch fordernd sein. Also gemütlich zurücklehnen und irgendwie passiv Musik laufen lassen fällt mir persönlich schwer damit. Ja, der <strong>Beyerdynamic DT 1990 PRO</strong> kann die Details ebenso und erzeugt eine luftigere Bühne, aber der Ultrasone hat noch die richtige Portion Bass dazu. Der klingt dadurch runder und vermittelt mir sehr viel Freude beim Musik hören. Ich empfinde das als äußerst faszinierend. Darauf kommts doch am Ende an. Das hätte ich so in der Form nicht von einem Ultrasone erwartet. Ich besitze noch einen <strong>DJ1</strong> und besaß vor Jahren einen <strong>PRO 650</strong>. Der Signature Studio ist jedoch eine ganz andere Hausnummer. Daran merkt man, dass die Leute bei Ultrasone auch ihre Hausaufgaben machen und deren Produkte in eine schöne Richtung weiterentwickeln. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4205" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Anmerkungen</h2>



<p>Nun sind der Beyer und der Kopfhörer von Ultrasone laut eigener Aussage für den Einsatz im (Musik)Studio konzipiert worden. Ich stelle mir da halt immer die Frage: &#8222;Wofür im Studio?&#8220; Fürs Monitoring von Gesang und Instrumenten? Zum Einsatz beim Abmischen? Für Ersteres geht das vollkommen in Ordnung. Da tut es aber auch ein viel günstigerer <strong>Beyerdynamic DT 770 PRO</strong>. Der ist mehr als ausreichend für diesen Zweck. Zumal, wenn man dabei bedenkt, dass man i.d.R. mehrere Kopfhörer dazu brauch. Da explodieren die Kosten schnell. Die Feindetails, die ein Signature Studio erkennbar macht, erkennt doch sonst kein Schwein später beim Anhören. Es sei denn, er verfügt auch über so eine Lupe, achtet penibel auf unerwünschte Sounds und erkennt diese auch als solche. Das sollte also vernachlässigbar sein. Abmischen oder Mastern über Kopfhörer ist eh ein Sakrileg. Davon wird ein Profi im Allgemeinen Abstand nehmen und sich auf Lautsprecher verlassen. Aus meiner Sicht ist das also nur Marketing-Sprech. Der Signature Studio wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu 99% von audiophilen Musikliebhabern betrieben werden. Wie wärs also mal mit einer anderen Marketingstrategie dahingehend? Lasst das Studio, Referenz, oder Master einfach aus dem Namen. Mit dem neuen Ultrasone Pulse scheint es doch schon in die richtige Richtung zu gehen. Der reizt mich auch, ist aber noch zu teuer. </p>



<p>Da der Signature Studio mittlerweile nicht mehr auf der Webseite von Ultrasone gelistet ist und der Preis sich in den Online-Shops bekannter Händler halbiert hat, ist es offensichtlich, dass dieser demnächst aus dem Markt verschwinden wird. Wer sich also selber ein Bild machen will, sollte sich beeilen, oder eins der Nachfolgemodelle anhören. Die kosten jedoch deutlich mehr, klingen dafür recht ähnlich. Eventuell gar noch besser. Ich bleibe neugierig&#8230;</p>
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		<title>Back @ Thomann</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2022 21:33:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anfang dieser Woche trat mein technikaffiner Freund Matthias an mich heran und fragte: &#8222;Wann machen&#8230;]]></description>
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<p>Anfang dieser Woche trat mein technikaffiner Freund Matthias an mich heran und fragte: &#8222;Wann machen wir mal wieder Thomann?&#8220;, &#8222;Wenn Hütte fertig. Also diesen Samstag?&#8220;, &#8222;Wunderbar, läuft!&#8220; Kurze Frage, kurze Antwort. Ehrlich gesagt, liefen die ersten Überlegungen dazu eine Weile. Ich hatte mich jedoch schon geraume Zeit dem &#8222;Projekt Gartenhaus&#8220; verschrieben und das lag nun endlich in den letzten Zügen. Bei jenem Projekt ging es darum, den alten, maroden Geräteschuppen abzureißen und eine neue Behausung für Rasentraktor und Co. zu zimmern. Als Belohnung für diesen Baustress sollte ein Beutezug zu Thomann motivieren. </p>



<p>Gestern war es nun endlich wieder so weit. Die Exkursionen zum Audio-Tempel in Treppendorf fühlen sich mittlerweile an, wie eine der besten Traditionen überhaupt! Selbst die Tour wird ganz entspannt abgespult. <em>No stress at all</em> &#8211; lautet die Devise für den &#8222;Männertag&#8220;. Die letzte Rutsche fand 2019 statt und damals war der Umweg durch den Thüringer Wald noch ein Versehen gewesen. Dieses Mal bestand ich darauf. Keine Lust, nur Autobahn zu schleifen. Die verlockende Aussicht auf hügelige Waldlandschaften ist da ein no brainer. Wer weiß, wie lange man diese überhaupt noch genießen kann. Der menschengemachte Klimawandel ist auch dort unübersehbar. Während man von der Autobahn aus kaum was davon mitbekommt, sind die Kahlschläge und kranken Bäume bei Touren abseits der Rennpiste auffallend grotesk. Erschreckend! Das Thema bestimmte anschließend die Gespräche bei der Weiterfahrt. Matthias ist da ja auch, Gott sei Dank, keiner dieser debilen Klimawandelleugner und hat eine rationale, verantwortungsbewusste Einstellung zu.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3778" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6258-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

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<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3780" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6281-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3781" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6287-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Ich kann gar nicht genau sagen, wie lange wir eigentlich unterwegs waren. 3h? 3,5h? Keine Ahnung &#8211; war schlussendlich auch egal. So gegen 11 Uhr trafen wir bei Thomann ein und aßen eine Kleinigkeit. Gesättigt und ungeduldig ging es dann ins &#8222;Paradise City&#8220;. (Ein Wegweiser vor dem Thomann-Eingang, weist mit diesen Worten den Weg dahin.)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3791" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6293-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3777" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6313-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3785" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6317-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Der erste Halt findet immer in der Kopfhörersektion statt, denn die befindet sich gleich unmittelbar nahe dem Eingang. Ich als jemand, der sich stets für ein paar neue Kopfhörer begeistern kann, komme hier voll auf meine Kosten. Den neuen Beyerdynamic DT 900 PRO X hatte ich mir schon eine Weile auf der Wunschliste notiert und konnte diesen jetzt ausgiebig testen, sowie vergleichen. Das Teil ist so ein unglaublich gut gelungener Headie! Sah Matthias auch so und der Beyer wanderte gleich 2x über die Theke. Zumal die Firma Beyerdynamic mir den Kopfhörer bereits bezahlt hatte. Ich hatte auf Twitter bei einem Foto-Contest (unbewusst) gewonnen und als Prämie zahlten sie mir die Summe, die der neue kostete. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3783" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1916" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-460x344.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-1024x766.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-768x575.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-1536x1150.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_112741-2048x1533.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Der nächste Pflichtbesuch führte in die Synthesizer-Abteilung, eine Etage weiter oben. Uns beide interessierten die neuen Behringer Modelle/Nachbauten bekannter Klassiker der Synthesizer-Geschichte. Leider hatte der erste Synthi, ein Behringer 2600, gleich einen Defekt. Was uns der Fachverkäufer nach 30 minütigem Herumfummeln bestätigte. Schade, denn Matthias hatte ursprünglich geplant, einen zu erwerben. So eine Enttäuschung überzeugt dann aber eher wenig. Auch Behringers Moog Modular-Nachbau ließ uns beide jetzt nicht gerade dahinschmelzen. Ich fand die DFAM Module von Moog allerdings recht spannend.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3787" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1922" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-1024x769.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-768x577.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-1536x1153.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_20220507_123601-2048x1538.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Im Anschluss bewegten wir uns Richtung Monitorboxen-Abteil. Bevor man in den abgeschotteten Raum tritt, kommt man an einem stattlich ausgerüstetem Studio vorbei und kann diverse Einbauten abchecken. Mann, die Genelec 8050 BPM waren der Wahnsinn. Was für ein klasse Sound! Knackig präzise, runder Klang &#8211; traumhaft. Hat riesigen Spaß gemacht, mal herum zu experimentieren. Danach ging es einen Raum weiter und dort wurden diverse Monitorboxen durchgetestet. Matthias suchte was kompaktes, günstiges für seine Schallplatten-Abhöre daheim, fand gefallen an den KRK Rokit 5 Classic und ließ sich ein Paar aushändigen. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3788" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6303-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3789" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6308-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Den Abschluss bildete ein Gang durch die DJ-Abteilung mit angeheftetem Anblick und beigewohntem Soundcheck des Clubs. Es ist immer wieder faszinierend, du läufst neugierig durch den Club und wie aus dem Nichts, hämmert auf einmal ein Sound los, der einem die Hosenbeine flattern lässt, weil ein Kunde sich für eine neue PA interessiert. I like it!</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3792" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6309-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>

<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3793" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6312-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Wir haben danach das Gebäude Richtung Warenausgabe verlassen. Dort kann man seine zuvor bezahlte Ware abholen. Bei der Warenausgabe handelt es sich um einen gigantischen Lagehallenkomplex. Du kommst rein und checkst erstmal deine Wartezeit, die du wie die Departure-Zeiten eines Flughafens, auf Monitoren ablesen kannst. Wir hatten noch eine gute halbe Stunde. Diese nutzten wir, um gegenüber im Restaurant, noch etwas zu uns zu nehmen. Später die abgeholten Goodies im Auto verstaut, ging es ganz entspannt auf den Heimweg. </p>



<p>Es war, wie jedes Mal, ein wunderbarer Trip und ich freue mich bereits auf weitere. Ich habe auch gerade gesehen, dass der erste Ausflug zu Thomann vor genau 10 Jahren stattfand. (<a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/auf-besuch-in-den-heiligen-hallen-917/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER</a> bei Interesse nachzulesen.) Auf die nächsten 10!</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3795" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/05/A7M6324-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p> </p>
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		<title>Reality Check mit Beyerdynamic DT 1770 und 1990 PRO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 17:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun war es soweit. Während eines Gesprächs mit meiner Frau hielt ich meinen AKG Q701&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war es soweit. Während eines Gesprächs mit meiner Frau hielt ich meinen <em>AKG Q701</em> Referenz-Kopfhörer in der Hand und stellte überraschend fest, dass das Kopfband keine Spannung mehr hat. Mein geliebter Kopfhörer gibt nach nur drei Jahren auf. Damit erklärte sich auch, warum ich in letzter Zeit so eine Art Ticks entwickelt hatte. Ich war unbewusst ständig dazu genötigt gewesen den Kopfhörer auf meinem Schädel hoch zuschieben. Mal mit der rechten Hand, mal mit beiden oder auch ganz affig mit den Schultern, weil ich mich sonst unwohl fühlte mit dem Sitz. Etwas Schuld gebe ich mir an dem frühen schlapp machen des Kopfbandes auch. Der Kopfhörerständer, auf dem der AKG ruht, hat den Prozess wohl beschleunigt. Da ein schnelles DIY-Tauschen das Bandes nicht so einfach möglich ist und ich jetzt auch keine Unkosten dafür ausgeben wollte, musste also ein neues Paar her. Da der Nachfolger, der K712 von AKG, auch diese Kopfbandkonstruktion besitzt, schied er von Anfang aus.</p>
<p>Ich brauchte nicht lange überlegen um auf die neuen Studiohörer von <em>Beyerdynamic</em> zu kommen. Sie waren ehrlich gesagt meine erste Wahl. Die Beyer sind für ihre Langlebigkeit bekannt. So orderte ich also den <em>DT 1770 Pro</em> zusammen mit dem <em>DT 1990 Pro</em>. Das lag auch daran, dass ich in der Vergangenheit bereits die Vorgängermodelle <em>DT 770 Pro</em> und <em>DT 990 Pro</em> der Firma aus Heilbronn besaß.</p>
<p><em><strong>Beyerdynamic DT 1770 Pro</strong></em></p>
<p>Er kommt in einer, für meine Begriffe, vollkommen ausreichenden Verpackung daher. Ein schnörkelloser Umkarton aus Pappe verpackt ein robustes Hardcase in dem sich der Kopfhörer befindet. Finde ich klasse, da man den Kopfhörer so prima in einem Koffer verstauen kann ohne Angst haben zu müssen, dass er auf Reisen Schaden nimmt. Ebenfalls mit im Hardcase in einem separaten Täschlein befinden sich zwei Anschlusskabel. Das ist auch gleich die erste nennenswerte Verbesserung zum Vorgänger. Das Kabel ist endlich abnehmbar. Zur Wahl stehen ein gerades Kabel und das, nicht nur von mir, ungeliebte Spiralkabel des <em>770 Pro. </em>Die Entscheidung fiel mir also nicht schwer. Der Anschluss ist ein Mini-XLR.</p>
<p>Der Tragekomfort ist einem besserem Halt ein kleines Stück gewichen. Bei mir drückt da glücklicherweise nichts. Ich bin da allerdings auch kein extremer Softie. Besaß schließlich mal einen <em>HiFiMAN HE-4</em>. Einem Freund gefiel der Anpressdruck weniger, erst als er seine Brille abnahm, war er zufrieden. Solche Befindlichkeiten müssen sich sicher eine Zeit lang eintragen. Aber so frisch aus der Box ist das nichts für jedermann. Besagter Freund brachte zum Vergleich seine DT 770 und 990 Pro in der ebenfalls 250Ohm Ausführung mit.</p>
<p>Der Klang. Da scheiden sich nun die Geister. Wie eigtl. immer. Er ist ein geschlossener Kopfhörer und somit nicht unbedingt meine Präferenz. Er überraschte mich dennoch mit einer sehr schönen Bühne. Pluspunkt! Auflösungsseitig ist er auch richtig gut. Hörbar besser als das Vorgängermodell. Stimmen kommen gut zur Geltung allerdings ein gutes Stück zu warm. Also zu bassig. Damit wären wir auch gleich bei einem ganz wichtigen Punkt. Der <em>1770er </em>hat Bass und davon sehr viel. Ich höre nun viel basslastige, moderne Musik. Da prügelt einem teilweise der Bass ganz schön um die Ohren! Meistens ist es einfach zuviel. Hinzukommt, dass der Bass auch nicht gerade der straffste ist. Und so kommt man ins Grübeln, warum ein so erfahrener renommierter Kopfhörerhersteller sowas als Studiokopfhörer entwirft. Dabei gelangt man zu der Erkenntnis, dass das ein Kopfhörer für Drummer ist. Logisch, der will sein Schlagzeug vordergründig hören. Die Analogie dazu ergab sich mir beim Hinzuziehen des StageDiver SD3. Der ja auch so eine Abstimmung hat und für den Bühnenschlagzeuger entwickelt wurde. Sicherlich gibt es einige Leute, die so auch ihre Musik hören wollen. Die will ich hier nicht unterschlagen. Für mich ist das aber nichts. Ich habe es durchaus ein paar Tage lang probiert.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1523" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1524" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><em><strong>Beyerdynamic DT 1990 Pro</strong></em></p>
<p>Da die Verpackung und der Tragekomfort nahezu identisch sind mit dem <em>1770 Pro</em> spare ich die Wiederholung dessen. Vielleicht eins, zwei Worte zum Design. Das finde ich beim <em>1990er</em> richtig gelungen! Sehr hübsch. Ich muss aber auch erwähnen, dass es für mich absolut irrelevant ist und nicht in die Beurteilung einfließt. Meine Ohren interessieren sich schließlich nicht dafür, wie ein Kopfhörer aussieht.</p>
<p>Somit gleich zum Klang. Hier begann das Ringen. Erstmal zur Bühne denn die ist klasse. Nicht zu groß und auch nicht zu intim. Wirkt durch die offene Bauweise sehr luftig und realistisch. 8/10 würde ich auf meiner imaginären Skala geben. Das ganze Klangbild hat für mich einen recht hellen Charakter. Ich hatte mal eine Zeit lang Field Recordings gemacht u.a. mit Stimmen meiner Familie und da entlarvt sich das immer recht schnell für mich. Ich weiß einfach wie die Stimmen klingen, da ich sie täglich höre. Die Auflösung ist auch sehr gut! Also wirklich, was da alles für Details in der Musik zum Vorschein kommen ist beeindruckend. Da hilft sicherlich auch die Betonung in den Höhen etwas mit. Nun zu den schwierigen Themen. Als erstes die Basswiedergabe. Die ist für mich eigenartig. Während der Kickbass-Bereich so von 60Hz-100Hz deutlich zu erkennen ist, ist der Subbass-Bereich, also unter 50Hz kaum wahrnehmbar. Da helfen auch die zwei unterschiedlichen Ohrpolstersorten nichts. Es gibt einmal die &#8222;Analytics&#8220; und zum anderen die &#8222;Balanced&#8220;. Den ausbalancierten wird etwas mehr Bass attestiert. Aber all zuviel Unterschied gegenüber den analytischen Ohrpolstern höre ich nicht und sollte man auch nicht erwarten. Ich mache nun hin und wieder auch elektronische Musik und der Subbass-Bereich ist mir wichtig. Mit diesem Kopfhörer ist es mir nicht möglich diesen zu beurteilen. Ich würde ihn stets zu fett mischen. So klingen Tracks mit einem straffen Kick wie ich sie kenne wohingegen Kicks mit längerem Decay oder gar Subbass-Sequenzen blutleer klingen. Längeres Hören mit dem <em>1990 pro</em> wirkt sehr anstrengend durch die Betonung der Höhen. Meine Ohren machen da nach kurzer Zeit zu. Auch hier stellt sich mir die Frage, für wen der Studiokopfhörer gedacht ist. Sicherlich nicht um damit moderne oder gar elektronische Musik zu hören. Er ist ein Werkzeug! Dem sollte man sich bewusst sein. Genau wie der geschlossene Bruder ist der <em>1990er</em> zur Beurteilung konzipiert worden. Damit hörst du jedes unerwünschte Detail im Mix und kannst ggfs. im Studio reagieren. Da sehe ich ihn. Das musste ich aber erst begreifen. Das mein Exemplar dann leider noch eine Kanalungleichheit in der Lautstärke aufwies machte den Gesamteindruck nicht besser. Denn eigtl. machten beide Kopfhörer einen sauber verarbeiteten und robusten Eindruck. Das bekräftigte dann nochmal den Entschluss den <em>1990er </em>zu retournieren.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1525" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Auch hier gilt die Devise, was dem einen nicht gefällt, gefällt durchaus jemand anderem. Keine Frage. Der weiter oben erwähnte Freund attestierte dem <em>DT 1990 Pro</em> gar eine dunkle Klangcharakteristik. Er ist aber auch ein paar Jährchen älter als ich. Dennoch, so unterschiedlich können Beurteilungen von Kopfhörern ausfallen. Zur Vollständigkeit seien noch die ledernen Ohrpolster im Zubehör des <em>DT 1770 Pro</em> erwähnt, die ich aber nicht getestet habe. Ich mag sowas nun einfach nicht.</p>
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