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	<title>experimental &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Klangerfahrung am Limit</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 09:51:24 +0000</pubDate>
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<p><em>Da ist es wieder. Im Radio läuft wieder dieses eine Lied. Das, was dich so abnervt. Die Coverversion von einem deiner liebsten Klassiker &#8211; leider komplett vergeigt. Viel zu ruhig. Der Sänger hat zudem nicht ansatzweise die Stimme des Originals! Schon bei den ersten Takten fühlst du dich angeekelt und willst sofort abschalten. Manchmal, unterwegs, kannst du das nicht und es wirkt auf dich wie Folter&#8230;</em></p>



<p>Ich kenne das. Mit den Jahren habe ich allerdings gelernt, diese Situationen vollkommen auszublenden. Wenn ich etwas nicht hören will, höre ich es nicht. Mein Toleranzlevel ist zudem gestiegen. Während ich mich vor 20 Jahren noch tierisch über eingangs beschriebene Songs aufgeregt habe, gönne ich mittlerweile jedem seinen Erfolg. Das kam im Wesentlichen auch durch meinen Musikgeschmack. Dieser wurde selten von meinem Umfeld mit Akzeptanz oder Toleranz begleitet und oft despektierlich bewertet. Ich sehe keinen Grund in einem elitären Gehabe bezüglich des Musikgeschmacks. Mit welchem Recht darf z.Bsp. ein AC/DC-Fan über Helene Fischer herziehen? Persönlich empfinde ich weder AC/DC noch die Musik von Frau Fischer als spannend. Meine Begeisterung für Musik entsteht da eher beim Entdecken von neuen Tönen und Formen. Kreativer Output Musikschaffender, der mich überraschen kann. Das macht mich jedoch nicht automatisch zu einem schlechteren oder besseren Menschen.</p>



<p>Doch wie weit bin ich bereit für die Befriedigung meiner Neugierde zu gehen? Ab wann ist ein Punkt beim Anhören erreicht, an dem ich sage, das war jetzt aber zu krass? Wie wäre es z.Bsp. mit dem Gehämmere von Trash Metal? Oder sind es vielleicht die perkussiven Kaskaden von EBM gewesen? Was ist mit den experimentellen Exkursen von Mate Galić damals auf Evosonic Radio? Nope. Mir ist bis jetzt erst ein Werk in die Ohren gekommen, bei dem ich danach gesagt habe: &#8222;Alter Schwede, sehr heftig!&#8220;. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2911" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00133-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Alter Holländer wäre eher angebracht. Denn besagtes Werk stammt zum Teil von Edwin van der Heide als Mitglied der Formation <strong>&#8222;Senssurround Orchestra&#8220;</strong>. Dieses Orchester hat eine ganze Serie unter dem Namen <strong>&#8222;Mort Aux Vaches&#8220;</strong> veröffentlicht. Das bedeutet auf Deutsch soviel wie &#8222;Tod den Kühen&#8220;. Wobei hier &#8222;Kühe&#8220; für &#8222;Polizisten&#8220; steht. Was genau zu dieser anarchischen Bezeichnung geführt hat konnte ich allerdings nicht herausfinden.<br />Laut Katalognummer auf Discogs sind es insgesamt 68 Releases. Ich möchte daraus <strong>&#8222;Meltdown Of Control&#8220;</strong> hervorheben. Darüber gestolpert bin ich beim Stöbern auf &#8222;Bleep&#8220;. Das ist der Online Shop des Labels &#8222;Warp&#8220;, aus dem UK. </p>
<p>Die im Jahre 2000 veröffentlichte CD enthält nur einen einzigen Track. Dieser ist etwas mehr als 54 Minuten lang und enthält drei Darbietungen von unterschiedlichen Künstlern. Der erste Part stammt von <strong>Michinao Onishi</strong> und lief am 05.12.1997 in Tokio. Der zweite entsprang <strong>Rolf Biemelt</strong>. Er präsentierte diesen am 01.07.1998 in Berlin. Den dritten und letzten Teil steuerte der bereits erwähnte <strong>Edwin van der Heide</strong> einen Tag später, am 02.07.1998, aus London dazu. Diese drei Klanglandschaften wurden von van der Heide und Zbigniew Karkowski neu editiert, strukturiert und zu einem Track verklebt. </p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2923 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00137-Bearbeitet-1-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Das daraus entstandene Resultat ist richtig schwere Kost und das sage ich selten. Experimente im elektronischen Sound-Design mit einem ganz dicken und stetig anschwellenden Noise-Teppich. Es gibt keinen Bezugspunkt &#8211; nichts Greifbares. Eine kataklysmische Krachorgie ohne Gnade. Ich habe es mal mit folgender Analogie beschrieben: <em>&#8222;Es klingt, als ob man in einer Flugzeugturbine einen Transatlantikflug macht und dabei von Dämonen heimgesucht wird.&#8220;</em>  Sowas streift einen nicht einfach mal so nebenbei, dazu muss man schon bereit sein. Ich habe es bis jetzt auch nur einmal komplett durchgehört. Am Stück, über Kopfhörer, mit laut! Auch wenn ich zwischendurch immer mal lachen musste über diesen Wahnsinn, der in mein Ohr drang, musste ich mich danach erstmal etwas sortieren. Meine Vermutung ist ja die, dass hier ganz bewusst von Edwin van der Heide ausgelotet wurde, in wie weit der geneigte Zuhörer belastbar ist. Wann möchte der Rezipient den Notaus, der vorne auf dem CD-Cover abgebildet ist, drücken, weil er es nicht mehr länger aushält. Ich habe es bis zum Ende ausgehalten. Allerdings war hier meine Grenze erreicht. Mein eigenes Limit des Ertragbaren mit der Erkenntnis, endlich da angekommen zu sein, von wo aus es vorerst nicht weiter geht. </p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2915" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00138-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Herr van der Heide als Mitwirkender dieses akustischen Horrortrips experimentiert eh gern. Seine klanglichen Forschungsreisen sind mehrfach ausgezeichnet wurden. Er kombiniert diese oft eindrucksvoll mit einer optischen Komponente in kunstvollen Installationen rund um den Globus. Nicht immer in dieser martialischen Art der Präsentation. Einen Besuch seiner Homepage kann ich also wärmstens empfehlen. <a href="https://www.evdh.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></p>
<p>Auch wenn &#8222;Meltdown Of Control&#8220; jetzt nicht meine Allday-CD wird, so fasziniert mich diese Komposition schon sehr. Ich finde es obendrein immer lobenswert, wenn Künstler sich einfach mal was trauen. Die CDs sind übrigens stets auf 1000 Stück limitiert. Ich habe lustigerweise die Nummer 777 ergattert.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2924 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2020/01/A7M00131-Bearbeitet-1-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Wer auch mal neugierig sein möchte darf sich das gern zu Gemüte führen. Allerdings wenn schon, dann bitte auch mit reichlich Lautstärke. Sonst fetzt es doch nicht! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>


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		<title>Das kleine Revival der Musikkassette</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 19:49:58 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1489" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/Tapes-für-Blog-1-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Es ist Mitte der 90er. Ich liege postoperativ im Krankenhausbett und begrüße meine Eltern, die eben zu Besuch gekommen sind. Meine Mutter überreicht mir etwas Lektüre und Süßes. Mein Vater nickt mir verständnisvoll zu und legt einen Walkman plus Musik auf mein kleines Krankenhaustischlein. Als ich dann später, nach dem Besuch, die Kopfhörer aufsetze und den Walkman anschalte, mache ich zum ersten Mal die Erfahrung, dass Musik einen Rausch erzeugen kann.</p>
<p>Wir spulen noch ein paar Jahre weiter zurück. Es ist kurz nach der Wende und meine Eltern haben sich so einen neumodischen Stereokassettenrekorder gekauft. Ich, so ungefähr 10, mache mich neugierig daran, das interessante Gerät zu erkunden. Es dauert nicht lange und ich entdecke die <em>REC</em>-Funktion und das eingebaute Mikrofon. Was daraus folgt sind kindlichwitzige Geschichten und erste Ansätze von Overdubbing.</p>
<p>Wir befinden uns in der Zeitreise nun um die Jahrtausendwende. Die wöchentliche HR-XXL Clubnight startet gerade. André Galluzzi ist heute zu Gast. Ich warte auf die ersten Töne seines DJ-Sets und drücke an meiner Hifi-Anlage auf <em>REC</em>. Sie wird über viele Jahre einer meiner meistgehörten Clubnights sein.</p>
<p>Was diese drei kleinen Anekdoten verbindet (es gäbe noch unzählige mehr) sind nicht nur meine persönlichen Erinnerungen, es ist im Besonderen die Musikkassette. Ohne sie hätte ich diese Erinnerungen nicht. Nachdem sie mittlerweile fast komplett aus dem Markt verschwunden war, kommt sie ganz vorsichtig wieder zurück. So entdeckt auf<a href="https://bleep.com/"> BLEEP</a> und <a href="https://bandcamp.com/">Bandcamp</a>. Hier mal ein großes Lob und <em>a big shout out </em>an<em> <a href="http://store.osirismusicuk.co.uk/">Osiris Music uk,</a></em> das mittlerweile zu einem meiner Lieblingslabels avanciert ist. Gerade experimentelle Musik wird in absoluten Kleinstauflagen von wenigen Stück auf Tape konserviert. Das empfinde ich, als spannende Abwechslung zu Vinyl, sehr reizvoll. Das kleine Revival kann man sicherlich als eine Art der Ergänzung sehen. Eine neue, alte, physische Konserve in einer ansonsten körperlosen Zeit für Musik &#8211; was das Medium betrifft.</p>
<p>Was die Kassette damals so beliebt machte, war ihre kinderleichte Benutzung und ihre niedliche Größe. Die passte locker in jede Hosentasche. Dem gegenüber stand eine eher mittelmäßige Klangqualität, langes Spulen und die Gefahr von Bandsalat. Bei den Sachen die ich auf Musikkassette kaufe spielt die Klangqualität nicht die größte Rolle und trotz der limitierten 50er Auflagen sind die Preise sehr niedrig. Da kann ich gar nicht widerstehen. Voraussetzung ist allerdings ein Abspielgerät für Kassetten. Früher hatte man ja überall die Möglichkeit dazu, heute kaum noch. Ich hatte mir vor gut zwei Jahren ein Pioneer CT-737 Tape Deck zugelegt. Das erfüllt die Aufgabe in vollster Zufriedenheit.</p>
<p><iframe title="Amorce - Alpha" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/-SZg3RrXqgI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="Adam Winchester - Resurrection Effects" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4LWSzR67-b4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Die Nische einer Nische</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 00:17:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lange habe ich überlegt, wie ich gewagtere Sounds in meinem YouTube-Channel unterbringen könnte. Irgendwann habe&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich überlegt, wie ich gewagtere Sounds in meinem YouTube-Channel unterbringen könnte. Irgendwann habe ich mir gesagt, das wird nix. Ich will den Kanal einfach nicht musikalisch zu breit werden lassen. Hin und wieder habe ich schon mal etwas straighteren Techno hochgeladen, war aber nie zufrieden damit und habe mich deshalb zurückgehalten. Da erschien die Lösung, einfach einen speziellen Channel dafür zu erstellen einfach logisch.</p>
<p>Dort werde ich mich austoben und wirklich sehr spezielle Sounds als eine Art Ausstellung zusammenführen. Ich will einfach mit &#8222;area mode&#8220;, so der Name des Kanals, zeigen, wie weit elektronische Musik gehen kann und welch Potenzial in dieser steckt. Manches ist schon fast 20 Jahre alt und trotzdem klingt es einfach faszinierend frisch. Das ist sicherlich nicht für jeden was &#8211; eher für die Wenigsten. Soviel sei hier auch schon mal verraten, Harmonien, Akkorde und Gesang wird man dort nicht finden. Allerdings bietet YouTube ja eine große Reichweite für Verrückte auf der ganzen Welt, die auch neugierig sind.</p>
<p>Für mich gibt der Channel Anlass, wieder mehr in diesen experimentellen Sektor der elektronischen Musik einzutauchen und um auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Fundstücke lade ich dann auf area mode hoch.</p>
<p>Bei der Fotografie bedeutet &#8222;area mode&#8220; Bereichsauswahl. Damit pickt man sich einen bestimmten, kleinen Messbereich aus dem ganzen Motiv. Sowas soll der YouTube-Kanal in etwa im musikalischen Kontext machen. Zudem fotografiere ich gern. Er ist auch eine Anspielung auf Area Code. So hieß Ende der Neunziger eine Radiosendung auf Evosonic Radio in der sehr straighter Techno lief und die ich sehr mochte.</p>
<h1 style="text-align: center;"><a href="https://www.youtube.com/channel/UChNvX4dxD1tyVnQe1i_LhFg?view_as=subscriber">hier geht&#8217;s zu &#8222;area mode&#8220;</a></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1473" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/02/area-mode-BG_00000-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
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