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	<title>hd800 &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Beyerdynamic T5p (2nd Gen.) &#8211; Der Lauthörer</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 16:15:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ok&#8230; Der Zeitpunkt ist gekommen es nun offiziell zu machen. Ich befinde mich seit kurzem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ok&#8230; Der Zeitpunkt ist gekommen es nun offiziell zu machen. Ich befinde mich seit kurzem in einer neuen Beziehung. Zuvor hatte ich mehrere Dates und habe mich dann auf eine neue feste Partnerschaft einigen können. Nein, ich habe mich nicht von meiner Frau getrennt. Der <em>Sennheiser HD800</em> ist Geschichte. Wir haben uns im Guten getrennt. Warum? Ich war einfach heiß auf was Neues. Am Sennheiser habe ich nach wie vor nichts auszusetzen aber die Kopfhörerwelt ist so riesig und interessant, da hält mein Entdeckungsdrang einfach nicht still. Da mir das Geld nun nicht gerade aus den Ohren wächst, war der <em>HD800</em> als Anzahlung für einen neuen Kopfhörer vorgesehen.</p>
<p>Ursprünglich sollte die Reise wieder einmal hin zu der Firma <em>Stax</em> gehen. Aber mir war dann doch mehr nach einem geschlossenen Kopfhörer. Der letzte recht high-endige geschlossene Kopfhörer den ich besaß war ein <em>Fostex TH600</em>. Der wandelte auch kurz in die Überlegung einer Anschaffung, allerdings erinnerte ich mich an die eher mittelmäßige Auflösung, den recht zurückgesetzten Mittenbereich und den, für meinen Geschmack, zu weichen Bassbereich. Auch überlegte ich mir nochmal den <em>Beyerdynamic DT 1770</em> zu ordern. Doch der besitzt fast die gleichen klanglichen Eigenschaften wie der <em>TH600</em>. Also auch abgewählt. So riesig ist die Auswahl bei geschlossenen High-Endern nicht wirklich im Vergleich zu den offenen Vertretern der Zunft. Schließlich erinnerte ich mich mal was von einem Typ namens <em>T5p von Beyerdynamic</em> gelesen zu haben. Der stellt neben dem offenen Bruder <em>T1</em> die Spitze des Sortiments bei der Firma aus Heilbronn dar. Den <em>T5p</em> gibt es mittlerweile in einer zweiten verbesserten Iteration &#8211; kurz als &#8222;2nd Generation&#8220; bezeichnet.</p>
<h3>Beyerdynamic T5p (2nd Gen.)</h3>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1634" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Laut Beschreibungen in Foren und beim Blick auf den Frequenzgrafen war klar, den würde ich sehr gern mal hören. Also einen bei <em>Thomann</em> bestellt.</p>
<p>Der Kopfhörer kommt in einer schlichten Pappverpackung. In dieser befindet sich ein schönes und stabiles Transportcase und in diesem wiederum befindet sich der Kopfhörer + Kabel. Also ausgepackt, Kabel dran und als erstes an meinen <em>ibasso DX90</em> angeschlossen. Da gibt es auch gleich den ersten positiven Kritikpunkt. <em>Der T5p</em> ist für mobile Player konzipiert worden. Also jetzt nicht ausschließlich aber eben bestens dafür geeignet mit seinen 32Ohm und super Wirkungsgrad. Das macht insofern erst recht Sinn, da der Beyer ein geschlossener Kopfhörer ist und somit den Klang der Außenwelt gut abschirmt und auch wenig Sound an diese wiederum abgibt. Die Isolierung sehe ich beim <em>T5p </em>auf einem guten und ausreichendem Niveau. Die Frage, ob diese Abschirmung für eine SBahn-Fahrt ausreichend ist, stellt sich für mich erst gar nicht. Erstens fahre ich nie mit der SBahn und zweitens würde ich den <em>T5p</em> sicher nicht dahin mitnehmen. Dafür ist er viel zu schade und ich würde eher einen günstigeren Hörer vorziehen. Aber allein die Tatsache, dass ich mich auf die Terasse oder den Hof damit setzen kann und dabei fabelhaften Klang genieße ohne großes Trara ist ein riesen Pluspunkt.</p>
<p>Apropos Klang. Es war mir klar, dass es neue Kopfhörer nach der Kombination <em>Sennheiser HD800</em> und <em>RME ADI-2 Dac</em> sehr schwer haben würden. Da ich auch viel damit gehört habe, haben meine Hörgewohnheiten sich auf diese Kombi eingeschossen und müssen davon erst entwöhnt werden. Dazu muss man Zeit einplanen und neue Kopfhörer nicht nach den ersten 1-2h retournieren. Generell würde ich, wie der Frequenzgraf mir auch vorab verriet, die Klangsignatur als recht warm beschreiben. Der <em>T5p (2nd Gen.)</em> hat im Gegensatz zum <em>HD800</em> einen stark ausgeprägten Bassbereich. Man, der kann losrocken! Der Bass ist für meinen Geschmack ausreichend straff. Das ist mir immer sehr wichtig. Der <em>DT 1770</em> hat zwar auch einen stark ausgeprägten Bassbereich, klang mir aber einfach zu softig. Zudem blutet der Bass zu stark in den Mittenbereich. Das ist beim <em>T5p (2nd Gen.)</em> glücklicherweise überhaupt nicht der Fall. Stimmen werden sehr natürlich wiedergegeben. Nicht so analytisch wie beim <em>HD800</em>, einfach entspannter mit einem Hauch Wärme. Die Auflösung befindet sich hier auf einem spitzen Niveau! Generell besitzt das geschlossene Topmodel von Beyerdynamic&nbsp;eine sehr hohe Auflösung durch alle Frequenzen. Und jetzt kommts! Das wird sogar ohne jegliche Höhenbetonung erreicht. Der Höhenbereich ist im Vergleich zum Bassbereich recht zurückhaltend. Also keine typische Smileykurve im Frequenzgang. Am Anfang hatte ich damit sogar leichte Probleme. Während ein Sennheiser <em>HD800</em> dir die hochfrequenten Klanganteile förmlich in die Ohren brennen kann, ist der <em>T5p (2nd Gen.)</em> da deutlich entspannter. Trotzdem fehlt einem da nichts. Das merkt man nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Alles ist in den Höhen vorhanden nur nicht so schneidend wie zum Beispiel bei einem <em>Beyer DT 1990 Pro</em>. Den ich deshalb auch zurückgehen lassen musste.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1633" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Jetzt kommen wir mal zu den ganz großen Stärken des <em>T5p (2nd Gen.)</em>. Zum einen ist da diese unglaubliche Pegelfestigkeit. Das Teil verträgt Lautstärkepegel das einem die Hirnrinde vibriert ohne auch nur ins Schwitzen zu kommen. Der bleibt einfach sauber in der Wiedergabe trotz des starken Basses. Zum Vergleich. Ich hatte hier einen <em>Pioneer HDJ-X10</em>. Der ist das Spitzenmodel von Pioneer im DJ-Kopfhörer Segment. Dieser fing bereits bei viel niedrigerem Pegel an deutlich zu verzerren und ist, wie bereits erwähnt, für DJs konzipiert worden. Die müssen damit in sehr lauten Umgebungen arbeiten. Mit dem <em>T5p</em> war ich an meiner persönlichen Schmerzgrenze ohne Anzeichen von klanglichen Unsauberkeiten!</p>
<p>Die zweite große Stärke des Beyer ist seine Art, dir die Musik zu servieren. Er belässt die Titel einfach in einem Guss. Ein <em>Sennheiser HD800</em>&nbsp;zum Vergleich filetiert dir förmlich die Musik und fächert diese unglaublich weit auf. Das klingt zwar immer wieder beeindruckend, machte aber lange Hörsessions stets recht anstrengend. Das ist einfach sehr fordernd fürs Gehirn. Der <em>T5p (2nd Gen.)</em> seziert nicht &#8211; er belässt Musiktitel bei ihrer Ganzheit. Verleiht ihr Koheränz. Damit ist der <em>T5p (2nd Gen.)</em> deutlich langzeittauglicher und lädt erst recht ein, die Lautstärke hochzuschrauben.&nbsp; Da geht richtig die Post ab ohne dass mir die Ohren wegfaulen nach einer Weile. Im direkten Vergleich zum <em>HD800</em> höre ich jetzt spürbar lauter mit dem Beyer. Diese Stärke der Koheränz hat aber auch eine Schattenseite. Während das Sezieren eines <em>HD800</em> oder <em>DT 1990 PRO</em> bei Klassik dir diese gewisse Plastizität bietet, kommt der <em>T5p</em> da nicht mit. Für diese Form der Musik würde ich den <em>T5p (2nd&nbsp; Gen.)</em> auch nicht empfehlen. Dann eher zum <em>T1</em> oder <em>1990er</em> aus gleichem Hause greifen. Für Rock, Pop, HipHop, Elektronische Musik, Jazz, Blues,&#8230; quasi jegliche andere Musikrichtung bekommt der Beyer allerdings meine vollste Empfehlung.</p>
<p>Ebenfalls eine Stärke des <em>T5p (2nd Gen.)</em> ist die räumliche Wiedergabe. Durch die angewinkelten Treiber in den Hörmuscheln entsteht kein beklemmendes Gefühl, wie es gern mal bei geschlossenen Kopfhörern vorkommt. Ich erwähne hier mal als weniger gutes Beispiel den<em> Audio Technica ATH M50x</em>. Der musste mich deshalb auch damals verlassen. Die Bühne ist, wie bereits erwähnt, beim <em>T5p</em> für einen geschlossenen Kopfhörer gut. Empfand ich beim <em>TH600</em> besser, aber dieser schien auch nicht wirklich gut zu isolieren.</p>
<p>Natürlich muss hier auch lobend erwähnt werden, dass die Kabel bei der zweiten Generation des <em>T5p</em>, sowie auch beim <em>T1</em>, nun abnehmbar sind. Das ist auch das einzige optisch Erkennungsmerkmal zum Vorgänger. Die sehen ansonsten aus wie eineiige Zwillinge.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1632" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Pluspunkte sind:</p>
<ul>
<li>sehr komfortabel</li>
<li>leicht anzutreiben / für mobile Player bestens geeignet</li>
<li>warmer, druckvoller Klang</li>
<li>klasse Auflösung</li>
<li>gute räumliche Abbildung</li>
<li>extrem Pegelfest</li>
<li>gute Isolierung</li>
<li>abnehmbares Kabel (1,40m langes Kabel im Lieferumfang enthalten)</li>
<li>für nahezu alle Musikstile geeignet</li>
</ul>
<p>Die Minuspunkte:</p>
<ul>
<li>der Preis ist üppig (kostet über das Doppelte des <em>DT 1770</em> klingt aber auch doppelt so gut)</li>
<li>das Kabel mikrofoniert deutlich wahrnehmbar</li>
<li>keine Empfehlung für Klassische Musik</li>
<li>kein original Spiralkabel erhältlich (würde ich mir persönlich für daheim wünschen)</li>
</ul>
<p>Zusammengefasst würde ich ihn als komplettes Gegenteil zum <em>Beyerdynamic DT 1990 PRO</em> sehen. Nicht nur von der Bauweise und Klangsignatur auch von der Langzeittauglichkeit. Kurzum, wer einen <em>1990er</em> für neutral und ausgewogen hält, wird an einem <em>T5p (2nd Gen.)</em> keine Freude finden. Wem allerdings der bekannte Beyer-Peak wie mir immer Probleme bereitet hat, wird hier fündig und mit einem druckvollen, räumlichen und sehr gut aufgelöstem Klang über Stunden hinweg belohnt.</p>
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		<title>Kopfhörer Endgame</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2018 19:24:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Urknall Kopfhörer sind schon so eine Sache. Der eine liebt sie, ein anderer hasst&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1540" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></h3>
<h3><em>Der Urknall</em></h3>
<p>Kopfhörer sind schon so eine Sache. Der eine liebt sie, ein anderer hasst sie aber für die meisten sind die kleinen Kopflautsprecher doch nur ein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand, der irgendwo in einer Tasche vergraben die meiste Zeit herumexistiert. Ich gehöre ganz klar zur ersten Kategorie. Denn nur Kopfhörer schaffen diese unglaublich intime Atmosphäre und das unabhängig davon, wo man sich gerade befindet. Die Raumeigenschaften spielen, insbesondere bei gut isolierenden Kopfhörern, nahezu keine Rolle. Der erste Kopfhörer, der mir irgendwie im Gedächtnis geblieben ist, war Mitte der 90er ein Vivanco. An das genaue Model kann ich mich nicht erinnern. Aber das Teil hatte einen Sound, wie ich ihn vorher so noch nicht gehört hatte. Ich kannte bis dahin nur die mitgelieferten Kopfhörer von Walkmans/Discmans. Diese kleinen schwarzen Teile mit dem silbernen Bügel und den Schaumstoff-Polstern. Die gibt&#8217;s auch heute noch in Flugzeugen zu kaufen. Der Vivanco hatte einen satten Sound mit Lautstärkerregulierung am Kabel und, damals noch viel wichtiger, einen Schalter für &#8222;Super Bass&#8220;. Denn die Eurodance Sachen, die ich damals hörte, waren recht dünn abgemischt. Der Kopfhörer erlag dann recht schnell einem Kabelbruch und das Thema hatte sich erstmal erledigt. 2002 erstand ich im Media Markt einen Sony MDR V300. Der beeindruckte mich damals ungemein und ich glaubte, viel mehr geht da nicht. Erst nachdem ich einige unterschiedlich DJ-Kopfhörer durchprobiert hatte erkannte ich da einiges an Potenzial. Mein erstes wirkliches Highlight war 2010 ein AKG K701. Von da an waren Kopfhörer für mich mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand &#8211; sie wurden zu einer Leidenschaft.</p>
<p>Was hatte ich nicht alles schon auf dem Kopf. Unterschiedliche Modelle jeweils von: AKG, Audeze, Beyerdynamic, Fostex, Hifiman, Klipsch, KRK, Oppo, Pioneer, Sennheiser, Sony, Stagediver, Stax, Shure, Technics und Ultrasone + die, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Von diesen gefühlt 100 unterschiedlichen Modellen sind mir einige wenige ans Herz gewachsen. Das sind ganz klar die Elektrostaten der Firma Stax (SR-207 bis SR-507, SR-007), die Magnetostaten von Hifiman (HE-4, HE-6, HE-500), AKG (K181 DJ, Q701), Audezes Magnetostaten (LCD-2, LCD-3), Fostex (TH-900), Sennheiser HD-25 sowie der Stagediver SD-2. Mein absoluter Liebling aber ist der Sennheiser HD800. Den hörte ich mal im Hifiladen in Berlin und es war Liebe auf den ersten Ton.</p>
<h3><em>It&#8217;s coming home</em></h3>
<p>Der HD800 ließ mich seit dem nie los. Irgendwann nun hatte ich mal Glück ihn günstig und in super Kondition in den ebay-Kleinanzeigen zu schießen. Als ich den Hörer endlich mal wieder aufsetzen konnte, entstand auch gleich dieses tolle Gefühl, den richtigen gefunden zu haben. Allerdings fehlte mir etwas am Sound das in Berlin nicht fehlte und mich fast dazu brachte den Sennheiser wieder zu verkaufen. Was ich in den nächsten Wochen erst herausfinden musste, war, dass der HD800 sehr wählerisch in der Auswahl eines geeigneten Kopfhörerverstärkers ist. Ja, richtig, mit einem Kopfhörer allein ist es nicht getan. Schon gar nicht bei einem so feinen Gerät wie dem HD800. Das Thema war mir allerdings schon bekannt, da die Hifimänner damals um 2011 nicht anders waren und spezielle Kopfhörerverstärker mit richtig Bumms am Ausgang brauchten. 2 Watt in 50 Ohm war die Mindestanforderung! Nun höre ich mit dem Sennheiser ausschließlich Konserven vom PC. Also benötigt man noch einen hochauflösenden Digital zu Analog Wandler. Kurz DAC. Ich hatte bereits Erfahrungen mit den Teilen von Audioquest &#8211; Dragonfly, Meridian Explorer &#8211; 1 und 2, Musical Fidelity &#8211; irgendwas, ifi nano IDSD und Rega. Mal abgesehen von dem Rega-DAC konnte keiner der eben genannten Wandler den Sennheiser zum glänzen bringen und den Rega-DAC besitze ich schon eine Weile nicht mehr. Man merkte einfach, dass das nicht alles sein kann, was der HD800 zu leisten vermag. Erst die Kopfhörerverstärker/DAC-Kombi in Form des aune T1SE MKIII zeigte eine zufriedenstellende Lösung. Das Teil sieht auch noch hübsch auf dem Schreibtisch aus und ist ein Röhrenhybrid. Also ein Teil des integrierten Verstärkers wird über eine Elektronenröhre realisiert. Das läd zum experimentieren ein. Denn Röhren unterscheiden sich etwas im Klang je nach Hersteller. Natürlich habe ich getestet. Eine Empfehlung war eine 6N23P-EV. Die passt für mich perfekt und löst deutlich besser auf als die im Lieferumfang des T1SE mitgeführte Electro Harmonix.</p>
<h3><em>Glühende Verstärkung</em></h3>
<p>Die Wandlung stimmte nur der Sound war noch nicht rund. Ein für mich zu helles Klangbild und zu wenig Bühne. Gerade die Bühne war doch die Paradedisziplin des HD800. Obwohl ich anfänglich gar keine Lust darauf hatte, wieder mit Kopfhörerverstärkern zu experimentieren, machte es am Ende doch wieder einfach nur Spaß. Ich hatte ja bereits Bekanntschaft mit den Verstärkern von Lake People / Violectric gemacht und so fiel meine Wahl auch gleich auf diese. Erstmal den kleinen geordert, den Lake People G103 S und ja, es wurde ein Stück besser. Die Tonalität schob sich etwas in meine gewünschte Richtung und der Detailreichtum wuchs. (btw bekommt der G103 meine vollste Empfehlung für den Preis) Nun war die Überlegung den großen G109 P oder doch die Premiummarke Violectric in Form der HPA V100 und V200? Der Violectric HPA V200 gilt ja als die top Empfehlung für den HD800. Irgendwie wurde ich aber das Gefühl nicht los, dass ein Transistorverstärker nicht das ist, was ich suche. Da fiel mir der Cayin HA-1A ein, den ich mit einem Freund damals in Berlin hören konnte. Ein wunderschöner Röhrenkopfhörerverstärker mit unglaublichen Leistungsreserven. Und ja, genau der sollte es werden. Die Kombination aus dem Röhrenhybrid aune T1SE MKIII + Cayin HA-1A + Sennheiser HD800 erfüllt alle meine Vorstellungen. Perfekte Tonalität gepaart mit einer realen Bühnendarstellung und sehr hohem Detailreichtum ohne den Fokus zu sehr auf die ganzen Mikrodetails zu lenken. Was für mich der Vorteil eines Röhrenamps im Vergleich zu Transistorenamps ist, ist ganz klar die authentischere Wiedergabe. Ein Transistoren Verstärker erklingt irgendwie zu technisch für meinen Geschmack. Wie soll ich das ausdrücken? Er klingt sauberer und punchiger als ein Röhrenamp. Viele mögen das. (Eine CD gibt auch ein technisch besseres Signal wieder als eine Schallplatte. Trotzdem macht die Schallplatte einfach mehr richtig für meinen Geschmack als digitale Konserven.) Ich finde auch, dass gerade in Bezug auf handgemachte Musik, diese nicht technisch klingen soll. Also nicht nach dem Motto, wir als Hersteller zeigen was möglich ist. Ich versuch es mal so: bis ein Lied den Weg auf den eigenen Rechner/Handy/DAP gefunden hat, durchläuft es viele technische Stationen. Angefangen vom Mikrofon in das gesungen wird, über das Mischpult, Effekte, Kompressoren, Bandsättigung, Samplingratenkonvertierung und und und. Da wird dann mit viel technischem Aufwand versucht, gerade Stimmen, in eine bestimmte Richtung zu drücken. Eben, mit viel technischem Aufwand. Bei einem richtig guten Transistoramp wird mir dieser technische Einsatz viel deutlicher bewusst. Der HD800 zeigt dir das einfach. Ein Röhrenamp ist in der Darstellung der Transienten weicher, er klingt wärmer, nimmt der Stimme das kühle technische etwas ab &#8211; kommt näher zurück an den Ursprung. Hinzu kommt, dass so ein Röhrenamp &#8222;lebt&#8220;. Der muss ja erstmal etwas auf Temperatur kommen, um möglichst gut zu klingen. Wenn kein Sound spielt und ich die Kopfhörer schon auf habe, weil ich einfach nicht warten will, höre ich regelrecht wie der HA-1A sich bereit macht. Da gibt es vereinzelt leise Töne, die nach einem Glöckchen klingen. Das hat wohl mit der Mikrofonierung der Röhren und der Ausdehnung durch Wärme zu tun. Das hat irgendwie was. Ich vergleiche gerne mit High-Res Aufnahmen, die ich mit einem Zoom H1 gemacht habe, von Stimmen, die ich nahezu täglich höre. Dadurch kann ich Equipment sehr gut einschätzen. Egal ob Kopfhörer oder Lautsprecher. Nichts klang bis zum HD800 + HA-1A so nah an der Wirklichkeit! Das gehörte wirkt teils so real, dass meine Fußsohlen anfangen im Takt der Bassdrum zu krabbeln. Man kennt das von Konzerten oder dem Clubbesuch wenn der Boden resoniert. So sehr wird mein Körper verarscht. Ich finde das beeindruckend und auch witzig.</p>
<h3><em>Wo Sonne scheint, da fällt auch Schatten</em></h3>
<p>Klar gibt es auch an dieser traumhaften Kombination negative Kritikpunkte für mich.</p>
<ul>
<li>der pekuniäre Aufwand ist nicht ohne, aber das haben Hobbies so an sich</li>
<li>das Kabel des HD800 ist störrig und nervig</li>
<li>auch wenn der HA-1A hier viel geholfen hat neigt der Kopfhörer bei spitzen Aufnahmen etwas zum zischeln bei Sibilanten</li>
<li>der HA-1A ist ein Class-A Verstärker &#8211; ergo er brauch viel Strom und wird richtig warm / fast heiß</li>
<li>der Kopfhörerverstärker hat ein klar erkennbares Grundrauschen</li>
<li>Elektronenröhren haben eine deutlich begrenzte Lebenszeit</li>
</ul>
<p>Das sind alles Dinge mit denen ich klar kommen muss und auch will. Der Genuss entschädigt und lässt diese Punkte nahezu verschwinden. Noch ein paar Worte an die Leute, die glauben, dass es keine klanglichen Unterschiede bei Elektronenröhren oder Verstärkern gibt. Ich sag nur &#8222;a wire with gain&#8220;, sucht euch ein anderes Hobby. Ich verstehe diese Einstellung nicht. Wie langweilig wäre die audiophile Welt, wenn alles nach Objective2 klingen würde. Natürlich feintunen die Hersteller ihre Produkte um vom Sound her ein gewisses Publikum anzusprechen. Die einzigen zwei Verstärker, die ich beim besten Willen damals am Hifiman HE-500 nicht auseinander halten konnte waren der Violectric HPA V100 und der größere V200. Sonst höre ich persönlich immer Unterschiede bei DAC, Elektronenröhren oder Kopfhörerverstärkern. Die sind natürlich klein im Vergleich zu zwei unterschiedlichen Kopfhörern. Manchmal habe ich auch einen schlechten Tag und&nbsp; höre weniger heraus. Entweder sind die Ohren etwas taub, die Konzentration weg oder zu viel &#8222;Lärm&#8220;-Smog. Am besten klingen offene Kopfhörer immer noch nachts. Mal drauf achten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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