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	<title>musik &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Got Minidisc?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 00:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Hi-MD]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nein, ich will nicht. Brauche ich nicht! Es gibt doch CDs!? Diese Technik hatte ich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>&#8222;Nein, ich will nicht. Brauche ich nicht! Es gibt doch CDs!? Diese Technik hatte ich früher nun mal auch nicht. Nein, nein, nein&#8230; </em><br><em>Ach, irgendwie sind Minidiscs schon interessant. Man kann ja mal einen Player und gucken. Der Recorder hier sieht aber auch sehr nice aus. Nehm&#8216; ich und da, Hi-MDs. Geil, brauche ich auch. Ich kaufe mal noch lieber 30 leere MDs zur Sicherheit. Das all time-favorit Album gibt&#8217;s ja auch auf MD, hmm&#8230;&#8220; </em></p>



<p>Knapp zusammengefasst, waren das meine Überlegungen zu einem Einstieg in die Thematik <em>Minidisc</em>. So richtig überzeugen konnte ich mich lange nicht, damit anzufangen. Ohne jetzt groß in das Thema eingearbeitet zu sein, waren meiner Auffassung nach, CDs doch immer superior gegenüber Minidiscs. Also wozu sich mit einem redundanten, ähnlichen und doch schlechteren, digitalen Medium befassen? Die Antwort ist so simple wie unangenehm. Es war schlussendlich einfach meine vernunftwidrige Neugier.</p>



<p>Es gibt schon ein paar sehr interessante Alleinstellungsmerkmale der MD. Diese sollten, nach Sonys Wunsch, das Format ganz groß machen. Ob das geklappt hat, schaue ich mir mal genauer an.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3709 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Von <strong>Sony</strong> entwickelt und 1992 auf den Markt gebracht, sollte die Minidisc den nächsten großen Evolutionsschritt markieren. Den Abgesang, der mit Band gefüllten digitalen Konkurrenz <strong>DCC</strong> einleiten, bevor sich diese etablieren konnte. Die wenige Jahre zuvor entwickelte <strong>DAT</strong>, die ebenfalls von Sony stammt, konnte sich im Heimbereich nie durchsetzen und wird eher als ein Misserfolg angesehen. Zudem wollte man auch dem aufziehenden Stern <strong>CD</strong> die Stirn bieten. Man bewarb die einfache Handhabung à la <strong>Kompaktkassette</strong>, mit den digitalen Vorzügen einer CD. Tapes waren Anfang der 90er Jahre, nach wie vor, das meistgenutzte Medium im Heimbereich und vorbespielte Kauf-CDs fanden immer mehr den Weg in die Haushalte. </p>



<p>Um diese Versprechen zu verwirklich, haben die Techniker und Ingenieure bei Sony tief in die Trickkiste gegriffen. Das gelungene Zauberstück stellt das <strong>magneto-optische Speichermedium</strong> selbst dar. Eine kleine, in einem schützenden Gehäuse gelagerte Silberscheibe. Viel kleiner als eine normale Compact Disc, ähnelt sie zudem äußerlich stark einer alten Floppy Disk. Ähnlich wie bei CDs, werden mittels Laseroptik die Audiodaten davon ausgelesen. Beschreibbare Minidiscs besitzen 2 Schichten. Eine durchlässige Reflexionsschicht und eine magnetisierbare Schicht dahinter. Die letztere sorgt dafür, dass sich eine MD bis zu <strong>1.000.000x</strong> beschreiben lässt. Beim Recordingvorgang wird die Magnetschicht punktuell erhitzt (ca. 185°) und somit beschreibbar. Ohne diese Erhitzung ist die MD unempfindlich gegenüber äußeren Magnetfeldern, was ihr eine lange Lagerfähigkeit gestattet. Die einfache und ziemlich überall auszuführende Möglichkeit zur Aufnahme waren der große Unterschied zur CD. Jenes, kannten die meisten so in der Form nur von Kassetten Anfang der 1990er Jahre. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3760" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Aber es gab noch mehr Unterschiede. So lassen sich die einzelnen Titel auf einer MD problemlos in der Reihenfolge verschieben. Dies geschieht mittels eines weiteren Tricks. Tatsächlich wurden die Titel in ihrer Position gar nicht verändert. Der <strong>TOC</strong> (Table Of Contents) der MD wird schlicht editiert. Das konnten erst die später aufkommenden MP3-Player. Apropos MP3. Es gab einen wesentlichen Nachteil gegenüber CDs &#8211; die Speichergröße. Eine gewöhnliche 80er Minidisc fasst durch ihre geringen Maße nur ca. 170 MB. Eine CD mehr als das Vierfache. (die 1 GB Hi-MD mal aussenvor gelassen, die kam erst viel später) Um nun ungefähr die gleiche Spiellänge zu erreichen wurde wieder einmal &#8211; genau &#8211; getrickst. Sony verwendete ein eigens entwickeltes Audiodatenkompressionsverfahren &#8211; <strong>ATRAC</strong>. Ein psychoakustisches Verfahren, das in etwa das gleiche mit Frequenzen im Signal macht, wie <strong>MP3</strong> oder <strong>AAC</strong>. Auch bei der Variante von Sony, wird die Klangqualität in <strong>&#8222;kbps&#8220;</strong> angegeben. (292 kbps sind es bei Standard-ATRAC)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3665" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Die <strong>Aufnahme</strong> kann anhand analoger Kabel über <strong>Line-In</strong>, <strong>optisch</strong> durch Lichtleiterkabel, mittels <strong>USB-Verbindung</strong> zu einem PC, oder per Direktkopie von CD in einem stationären Hifi-Gerät erfolgen. Während das Recording mittels Lin-In oder optischem Eingang in Echtzeit erfolgt, erledigt sich das wesentlich schneller via USB. Diese Option stand allerdings erst ab der Gerätegeneration mit <strong>NetMD</strong>-Kennzeichnung zur Verfügung. Ist ein MD-Recorder NetMD oder Hi-MD fähig, können über eine Software die Musiktitel übertragen werden. Ich nutze dazu <strong>SonicStage</strong> von Sony. Was man dafür alles braucht und wie es genau funktioniert, wird in <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=OE1e7rAzgSI&amp;list=PLKIxKv4jfJ_QYm8Ekorq1pDnd9Mz-t4NP&amp;index=4&amp;t=4s" target="_blank">DIESEM VIDEO</a></strong> hervorragend beschrieben. Hat das gesamte Installationsprozedere geklappt, lassen sich die Titel bequem transferieren. Dabei werden die Musikstücke erst in das ATRAC-Format konvertiert und anschließend auf die Minidisc übertragen. Das sieht dann so aus: </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg" alt="" width="2489" height="1831" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg 2489w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-460x338.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-1024x753.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-768x565.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-1536x1130.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-2048x1507.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2489px) 100vw, 2489px" /></a></p>


<p>Durch eine Umformatierung in den Hi-MD-Modus lässt sich die Speichergröße der Minidisc auf ca. 290 MB mehr als verdoppeln. Es gibt allerdings auch Limitierungen beim Bespielen von Minidiscs. Der Kopierprozess ist eine Einbahnstraße. Man bekommt zwar Daten vom PC auf MDs, aber nicht umgekehrt. Das verursacht ein Kopierschutz (SCMS), der auf die Minidisc mit übertragen wird. Diese Kopierschutzmaßnahme findet hauptsächlich im Consumer-Bereich statt und weniger bei Geräten im professionellen Umfeld. <br>Die Qualität bei dieser Art des Transfers ist zudem auf maximal 132&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kbps">kbps</a>&nbsp;(LP2) begrenzt. Auch das nachträgliche Editieren ist nicht mit allen Geräten möglich.</p>



<p>An den technischen Details lässt sich gut erkennen, dass die MD definitiv der richtige Gedanke zur richtigen Zeit war. Aber lassen wir nun mal den ganzen technischen Schnack beiseite und schauen uns an, wie sich die Minidisc so im Laufe der Zeit gemacht hat. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3772 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Das erste Mal flüchtige Bekanntschaft mit MDs machte ich so Mitte der 1990er. Der Minidisc-Player meines Bekannten, wirkte auf mich, wie aus der Zukunft. Da konnte mein analoger Kassetten-Walkman einfach nicht mithalten. Die digitale Anzeige, das kompakte und schicke Design, sowie die ganzen Spielereien die mit Minidiscs möglich waren, hatten tiefen Eindruck hinterlassen. Die Ernüchterung traf mich hart, als ich mir so ein Teil kaufen wollte. Die aufgerufenen Preise waren schlicht utopisch. Der erste mobile Recorder, der <strong>MZ-1</strong> von Sony, war für satte 1.200DM veranschlagt. Mit dem Aufkommen von Konkurrenzherstellern wie<strong><em> </em>AIWA</strong>, <strong>JVC</strong>, <strong>Sharp</strong> oder <strong>Panasonic</strong>, fielen die Gerätepreise zwar, blieben jedoch immer auf einem unangenehm hohen Niveau. Das lag auch daran, dass Sony immer fett Lizenzgelder verlangte. Ein Walkman für die guten, alten Tapes kostete einen Bruchteil. Nicht nur ich hatte ein Problem mit dem hohen Kurs, es erging ebenfalls vielen in den USA und EU so. Dies wiederum führte zu niedrigen Absatzzahlen. Allein in Japan wechselten viele MD-Geräte den Besitzer. Sie wurden ein regelrechtes Massenprodukt. Als Resultat davon, kann man für kleines Geld auch heute noch, MD-Player säckeweise aus Japan beziehen. </p>



<p>Am zurückhaltenden Absatz änderte auch nicht viel, dass die Geräte immer kleiner und stylischer wurden, Sony die ATRAC-Codecs verfeinerte, die Player Anti-Wackel-Schutz bekamen, immer mehr Alben auf MD erschienen, oder zusätzliche Gadgets wie die Kabelfernbedienung mehr Benutzerfreundlichkeit versprachen. Die Geräte lagen wie Blei in den Regalen. Der Absatz derer zog erst an, als es bereits zu spät war. Meine Enttäuschung über die hohen Verkaufspreise zogen ein vollkommenes Desinteresse mit sich, weshalb ich auch gar nicht mehr mitbekam, was sich beim Thema Minidisc noch so in den darauffolgenden Jahren ergab. Zusätzlich konnte dann auch irgendwann jeder zu Hause CDs selber zusammenstellen und brennen. Den Todesstoß verabreichte schlussendlich der Siegeszug des iPod. Der Komfort, der nun mit MP3-Player möglich war, machte die Minidisc vollends obsolet. 2011 war dann Schluss. Sony wollte und konnte nicht mehr. Schade eigentlich.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3704 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1403" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-460x252.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-1024x561.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-768x421.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-1536x842.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-2048x1123.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Denn mit ihr verschwand auch eine solide Technik und reiche Designvielfalt. Jeder Player/Recorder sah anders aus. Sicherlich ähnelten sich die Geräte innerhalb eines Herstellers. Trotzdem besaßen die unterschiedlichen Marken immer eine eigene Designsprache. Damals war das noch üblich. Ich sehe mit bedauern, wo wir heutzutage angekommen sind. Allein das Beispiel Smartphone (worüber heute nun mal die meisten Leute unterwegs Musik hören) zeigt eindrücklich, dass eine Designvielfalt mitunter komplett fehlen kann. Die Dinger sehen doch alle gleich aus und wenn die Hauptschlagzeile einer neuen Smartphone-Iteration nur noch die Größe der Notch auf der Vorderseite anpreist, ist das schlicht eine Bankrotterklärung. Gruselig! Back in the 90s hat man sich optisch viel mehr zugetraut und das vermisse ich aktuell sehr. Aber das Gros der Konsumenten scheint es offensichtlich nicht zu stören. Um es mit den Worten John Lydons von Public Image ltd. zu sagen: <em>&#8222;This is what you want, this is what you get!&#8220;</em></p>



<p>Ich für meinen Teil finde die Minidisc und die dazugehörigen Abspielgeräte faszinierend und charmant. Jedoch interessieren mich persönlich ausschließlich die kleinen mobilen Geräte. Vertreter fürs Hifi-Rack oder Auto weniger. Die stylischen MD-Player meiner Kollektion passen in jede noch so kleine Tasche und sind super zuverlässig, trotz des Alters von zum Teil über 20 Jahre. 14 Geräte habe ich im letzten Jahr erworben und nicht eins macht Probleme. Auch das spricht für die Technik. </p>



<p>So ganz verschwunden ist die MD jedoch nicht. Es werden glücklicherweise immer noch neue Alben auf Minidisc herausgebracht. Diese sind zum Teil künstlerisch sehr ansprechend aufgemacht. <br>Wer auch mal in die Thematik reinschnuppern möchte, kann aktuell durchaus noch Schnäppchen in den Kleinanzeigen machen. Ich habe zum Beispiel einen <strong>Sony MZ-R30</strong> für &#8217;nen Fuffi erstanden und das Teil sieht aus und funktioniert wie neu. Teuer wird es dann erst bei Hi-MD-Geräten. Den Vogel schießen jedoch alte Depeche Mode MDs ab. Da landet man gern mal bei 400€! Freundschaftspreise zum 30 jährigen MD-Jubiläum. </p>



<p>Es gibt übrigens noch viel mehr interessante Infos zur MD. Ich habe hier nur kurz abgehandelt. Wer mehr wissen möchte, findet unten in der Quellenangabe noch weiterführendes Wissen.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3707 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3658 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Quellen:<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hi-MD" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Hi-MD</a><br><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kU3BceoMuaA&amp;t" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=kU3BceoMuaA&amp;t</a><br><a href="https://www.datistics.de/its-a-kind-of-magic-sony-mz-1-minidisc-recorder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.datistics.de/its-a-kind-of-magic-sony-mz-1-minidisc-recorder/</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CCK89V4NpJY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=CCK89V4NpJY</a><br>&#8230;und meine Erinnernungen&#8230;</p>
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		<title>Das war 2021</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 02:44:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wird wieder Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick. Letztes Jahr war ich überhaupt nicht in&#8230;]]></description>
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<p>Es wird wieder Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick. Letztes Jahr war ich überhaupt nicht in der Mood dazu, weil Corona-Situation und auch wenn sich daran leider kaum etwas geändert hat, möchte ich nicht schon wieder darauf verzichten. Wir werden mal schauen, was uns die Katze dieses Mal vor die Tür gelegt hatte, um Kurt Krömer kurz zu zitieren. Ich werde mit tollen Platten beginnen, die ich 2021 viel gehört habe und dann schauen wir mal, wohin die Reise geht. Wenn dich sowas interessiert &#8211; read on!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Plattentipps</h3>



<p>Gleich zu Anfang des Jahres kam <em><strong>Isles</strong></em> von <em><strong>Bicep</strong></em> auf den Markt. Dass die zwei Jungs was vom Trackbasteln verstehen, weiß ich bereits seit der Nummer <em><strong>Just</strong></em> und richtig gekickt hat es dann 2017 bei <em><strong>Glue</strong></em>. Eins der besten elektronischen Musikstücke überhaupt! Das Album <em>Isles</em> durchzieht der typische <em>Bicep</em>-Sound. Absolut gelungen! </p>


<p><iframe title="BICEP | GLUE (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/A7ZxRs45tTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="BICEP | ATLAS" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DPm9RVpwOLQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Ziemlich gleichzeitig traf die neue Scheibe von <em><strong>Róisín Murphy</strong></em> ein. <em><strong>Róisín Machine</strong></em> heißt das Album und kam bereits letztes Jahr auf den Markt. Die deluxe Vinyl Ausgabe erreichte mich aber erst im Januar 2021. Die auch als Sängerin der Band <em><strong>Moloko</strong></em> bekannte Murphy bringt auf  <em>Róisín Machine</em>  einen wunderbar modernen Disco-Stil in die Lautsprecher. Der treibende, wohl getimte Groove von <strong><em>Murphy&#8217;s Law</em></strong> hatte mich als Singleauskopplung bereits letztes Jahr gut gekickt und deshalb war die Vorfreude groß. Mir gefällt die ganze LP sehr gut und lief auch viel.</p>


<p><iframe title="Róisín Murphy - Murphy&#039;s Law [Live on Graham Norton HD]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/3PYHxliMtWM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Dann kommen wir auch schon zu einem meiner persönlichen Highlights 2021. Das Album <em><strong>Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt</strong></em> von <em><strong>Danger Dan</strong></em>. Nicht, dass die anderen hier vorgestellten Lieder/Alben keine Highlights für mich wären, aber <em>Danger Dan</em> liegt dieses Jahr für mich ganz weit vorn on top. Zuerst gesehen beim <em>ZDF Magazin Royal</em>. Darauf gleich die Vinylausgabe geordert und dann hieß es warten. Der Liefertermin wurde mehrfach verschoben. Aber irgendwann kam die Scheibe an und ich bin immer noch glücklich. Die Vinylausgabe ist aktuell nämlich nirgendwo für einen regulären Preis zu bekommen. Wenn man Glück hat, kann man sie momentan für 100€ aufwärts erwerben.<br>Das ganze Album über begleitet, im Wesentlichen, ein Piano <em>Danger Dans</em> Stimme. Dieser klassische Charakter und die teils witzigen, teils politischen Texte formen eine so stimmige Symbiose, dass ich das Album eigentlich immer von Anfang bis Ende durchhöre. Gerade in der aktuellen Zeit, wo der Rechtsextremismus sich immer öffentlicher traut das gesellschaftliche Gefüge anzugreifen und zu stören, sind solche Lieder wie <em><strong>Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt</strong></em> eine offene Kampfansage an die rechte Adresse. Sehr gut! </p>


<p><iframe title="Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt (Antilopen Gang)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Y-B0lXnierw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Das nächste Lied passt hier ganz gut an diese Stelle, da ich es auch zuerst in der Böhmermann Show gesehen habe. <strong><em>Kummer</em></strong> mit <strong><em>Der letzte Song (Alles wird gut)</em></strong>. Kein anderes, mir bekanntes Lied, packt den Status Quo so treffend in die Textzeilen. Die stetige Depression und die Hoffnung, dass bald das ganze Thema Sars-CoV-2 und die verstrahlten Schwurbeldullis endlich bedeutungsloser im Alltag werden. </p>


<p><iframe title="KUMMER - DER LETZTE SONG (ALLES WIRD GUT) FEAT. FRED RABE (official video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/e3qLmEfjXfs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Nun zu etwas lustigem, unbeschwertem Musikgenuss. Die Künstlervereinigung <em><strong>HGich.T</strong></em> wurde zufällig auf YouTube in meine Suggestions gespült. Angeklickt, gewundert, abgefeiert. Eine schwer beschreibbare Melange der inhaltlichen Zusammensetzung. Sowohl der optischen, wie auch der klanglichen Entwürfe. Trashig, hippiesk, Drogenfetisch, partygeil und Freigeister trifft es etwas. Die siebenminütige Erzählung (<em><strong>tutenchamun</strong></em>) einer Drogenkontrolle auf Acid ist mein Highlight. Das Album <strong><em>Mein Hobby: Arschloch</em></strong> stammt bereits von 2010, hab&#8216; es mir allerdings erst dieses Jahr als Vinyl gekauft. </p>


<p><iframe title="HGich.T - Viva Valium" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/b3bZpOxx5gk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="HGich.T - tutenchamun" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/-IQLk-LF1JY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Der nächste in der Reihe ist ein alter Bekannter. Seit guten 20 Jahren feier ich ihn. Sein stets vernünftiges und smartes Auftreten auch jenseits der Musik haben ihn in mein Herz geschlossen. Das verstärkte sein Engagement während der aktuellen Pandemie, mit seinen <em><strong>alonetogether</strong></em>-Übertragungen auf YouTube, noch mehr. Die Rede ist von <em><strong>Chris Liebing</strong></em>. Ich mag ja alle seine Longplayer. Egal ob <strong><em>Early Works</em></strong>, <em><strong>Evolution</strong></em>, die gesamte <em><strong>Stigmata</strong></em>-Serie, oder sein vorletztes Album <em><strong>Burn Slow</strong></em>. Der Mann offenbart musikalisch viele Facetten, ohne komplett dabei zu verschwinden. Sein neues Album <em><strong>Another Day</strong></em> illustriert das bestens. Diesmal eher dancig ausgelegt, aber auf ganz hohem Niveau. Besonders <strong><em>Something Half Way</em></strong>, das man eher von einem <strong><em>Stephan Bodzin</em></strong> erwarten würde, kickt mich ordentlich! Da ich bei einer kleinen Fanaktion auf Instagram teilnahm, hatte ich sogar das Vergnügen, kurz direkt mit ihm Kontakt zu haben. Cooler geerdeter Dude.</p>


<p><iframe title="Chris Liebing - Something Half Way (Official Visual)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/vHICixDAjEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Kommen wir nun ebenfalls zu einem alten Bekannten von mir &#8211; <em><strong>Wolfgang Voigt</strong></em>. Der Kölner released ja unter vielen Pseudonymen unterschiedlichste Elektronische Musik. Mich interessiert hier <em><strong>GAS</strong></em> besonders. Dieses Alter Ego Voigts begeistert seit über 20 Jahren die Dub Techno- und Ambient Szene. Seine neue LP <em><strong>Der Lange Marsch</strong></em> knüpft recht deutlich an <strong><em>Narkopop</em></strong> an. Zumindest sehe ich das so und mir gefällts. </p>


<p><iframe title="Der Lange Marsch 1" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/O1WYvRe8DhU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Etwas aus der Reihe tanzt eine andere Entdeckung. Diesmal geht es um einen Score. Der des Computerspiels <strong><em>Cyberpunk 2077</em></strong>. Ursprünglich kam es ja vor genau einem Jahr auf den Markt. Die ganze Spielerszene wartete zu diesem Zeitpunkt bereits sehnsüchtig darauf. Denn die Ankündigungen dazu und der damit ausgelöste Hype, sowie der mehrfach verschoben Launch triggerten die Leute schon heftig. Man wollte ein ordentliches Spiel präsentieren, so der Entwickler <em><strong>CD Projekt RED</strong></em> und dann ging so ziemlich alles schief. Bugs, Bugs, Quellcode des Spiels an Hacker verloren und noch mehr Bugs. Das war so schlimm, dass Sony die Reißleine zog und die Playstation-Version aus dem Shop nahm.<br>Das Traurige daran sind nicht nur, wieder mal, die ganzen verprellten Spieler, es ist auch die Ungerechtigkeit diesem wahnsinnig tollen Spiel gegenüber. Denn Konzept, Grafik, Musik, Story und Charaktere sind so gut gezeichnet, dass man da emotional unglaublich mit dabei ist. Nach einem Jahr patchen und reparieren ist das Spiel nun vernünftig spielbar. Ich kenne allerdings nur die PC-Version. Wer sich wie ich für das Sternen-Ende im Spiel entschieden hat, wird Nummern wie <strong><em>Outsider No More</em></strong>, <strong><em>Bells Of Laguna Bend</em></strong>, <em><strong>Rite of Passage</strong></em>, oder <strong><em>Never Fade Away</em></strong> von <em><strong>P. T. Adamczyk &amp; Olga Jankowska</strong></em> für immer in sein Herz geschlossen haben. Man findet Mixe mit über einer Stunde Spielzeit dazu. Ich lasse die gern mal im Hintergrund laufen.</p>


<p><iframe title="Cyberpunk 2077 — Never Fade Away by P. T. Adamczyk &amp; Olga Jankowska (SAMURAI Cover)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/P4bKZT_Eg4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="CYBERPUNK 2077 Breathe Free | Outsider No More ALL Versions | Ambient Soundtrack" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/lwYWMHVwYrs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Den goldenen Abschluss soll eine ganz besondere Dame finden. Auf sie stieß ich erst vor wenigen Wochen. <strong><em>Lady Blackbird</em></strong> und ihr Debut-Album <em><strong>Black Acid Soul</strong></em>. Es wird als Jazz-Album beschrieben, ich empfinde es eher Richtung Soul. Aber es ist auch nicht meine musikalische Homebase. <br>Diese Stimme, diese Emotionen, diese Gänsehaut. Mal ganz ehrlich gefragt: Was will man von Musik noch mehr erwarten dürfen!? Da ist alles in lockere Perfektion arrangiert. Der Zenit, der Peak, das Reiseziel scheint erreicht. Ja ich schwärme hier, aber das ist auch verdient. Glücklicherweise habe ich noch rechtzeitig die blau-transparent limited Vinyl-Edition abstauben können. So stimmt nicht nur der Sound, auch die Optik. Dieses Album macht mir wieder sehr deutlich, was für Schätze es auch fernab der elektronischen Sounds gibt.</p>


<p><iframe title="Lady Blackbird - It&#039;s Not That Easy (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bruUZblAs8U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<h3 class="wp-block-heading">Technische Neuankömmlinge</h3>



<p>Da gibt es in der Tat bei mir einige zu nennen. Ich hatte mich endlich mal dazu durchgerungen, meiner Begeisterung für Kompaktkassetten mehr Platz einzuräumen. Angefangen von diversen Walkmans, über unterschiedlich große Ghettoblaster, sowie mehreren Tapedecks kamen einige Abspielgeräte frisch dazu. Da es sich dabei jedoch in der Regel um alte Geräte handelt, musste ich mir ein paar neue technische Skills aneignen. Denn jedes erworbene Gerät wurde erstmal aufgeschraubt, gereinigt, technisch soweit möglich überholt und eingestellt. Das klingt schlimmer als es ist. Auch wenn zum Teil eine Wulst an Einzelteilen hier auf dem Tisch lag, hat es doch immer Spaß gemacht. Hat schlussendlich alles noch einwandfrei funktioniert, war ich richtig selig.<br>Das Gleiche trifft auf das Thema Minidisc zu. Konnte ich mir die Player in meiner Jugend nicht leisten, habe ich das Ausprobieren und Experimentieren damit nun nachholen können. Ich will an dieser Stelle aber nicht zu viel ins Detail gehen. Ich schreibe parallel an Artikeln zu den Themen Klang vom Band und Minidisc. Die werde ich hier auf dem Blog noch veröffentlichen.</p>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Abschluss</h3>



<p>Das soll es gewesen sein für dieses Mal. Den nächsten Rückblick wieder in einem Jahr. Bin gespannt was so auf uns zu kommt. Freue mich jedenfalls drauf, wieder tolle, musikalische Entdeckungen zu machen. Wir lassen uns vom Corona-Virus auch nächstes Jahr nicht bezwingen und wünsche jedem Leser hier, gutes Gelingen dabei, auch wenn es hart werden könnte. Ganz schnelle Genesung wünsche ich meinen Lieben in Gotha, die es leider ernster erwischt hat.</p>
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