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	<title>Kopfhörer &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Bilder im Ohr</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 23:04:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas&#8230;]]></description>
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<p><em>Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas zurück. Was gehört nochmal dazu? Hm&#8230; Klang, Tragekomfort usw. &#8211; ach klar, bekomme ich hin&#8230;</em> </p>



<p>Die Ausgangslage sah so aus, dass ich mich ursprünglich für einen neuen <strong>Hifiman</strong>-Kopfhörer interessiert habe. Bestellte darauf hin einen <strong>Sundara</strong>, den ich schon ewige Zeiten antesten wollte. Der gefiel mir jedoch persönlich überhaupt nicht. Mal abgesehen von dem exzellenten Auflösungsvermögen, war mir das Sounding viel zu höhenlastig. Als ich mir daraufhin Reviews diverser amerikanischer YouTuber ansah und diese alle erzählten, wie neutral der Hifiman Sundara doch klingt, platzte mir irgendwann der Kragen und ich verfiel in einen geekigen Diskurs mit dem User <strong>DMS</strong> unter seinem Review. Er bestand darauf, dass der Sundara extrem nah am sog. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.audioclub.de/index.php/clubleben/angehoert/94-zielkurven" target="_blank">Harman Target</a> ist und ich dagegen hielt, dass ich das überhaupt nicht bestätigen kann. Er präsentierte Messdaten dazu, ich präsentierte Messdaten dazu. Meine erbrachten Graphen sind natürlich schrott &#8211; ja ne, is klar. Was ich jedoch aus der Diskussion mitnehmen konnte, war, dass es wohl unterschiedlich klingende Versionen des Sundaras gibt. Denn nur so sind die abweichenden Klangeindrücke + Messdaten erklärbar. </p>



<p>Natürlich hatte der von mir georderte Sundara mal wieder eine Ungleichheit in der Lautstärke von Links und Rechts. Dieser Hifiman ist der vierte Kopfhörer, den ich in den letzten 10-11 Jahren von dieser Firma erstanden habe und drei der vier hatten genanntes Problem. Dabei fiel mir noch ein, dass ich vor einiger Zeit einen <strong>HE-X4</strong> gekauft hatte, ebenfalls mit diesem Makel und ihn seither im Regal aufbewahrte. Den wollte ich irgendwann mal zur Reparatur einschicken. Wozu, dachte ich mir nun, kann ich vielleicht sogar selber fixen? Also ausgepackt, aufgeschraubt, repariert, wieder zusammengebaut und aufgesetzt. Endlich funktioniert das Teil vernünftig. Somit habe ich nun einen soliden Magnetostaten und vorerst keinen Bedarf mehr an dieser Stelle. </p>



<p>Jedoch packte mich nun mal wieder das Kopfhörerfieber. Allzu viel Geld wollte ich allerdings nicht in die Hand nehmen. Die Zeiten der teuren Headies sind für mich vorbei, wie ich bereits vor einer Weile schon mal schrieb. Es sollte jedenfalls ein geschlossener Vertreter sein. Ein neuer <strong>Beyerdynamic</strong>  vielleicht? Der infrage kommende <strong>DT 1770</strong> überzeugte mich damals beim Testen jedoch nicht. Einen von <strong>Austrian Audio</strong> oder <strong>Pioneer</strong>? Hm, was gibt es denn eigentlich so in der Zwischenzeit Neues von <strong>Ultrasone</strong>? Der <strong>Signature Studio</strong> sieht sehr interessant aus und ist im Preis mittlerweile attraktiv gefallen. Der sollte es werden. Wie der sich im Vergleich zum <strong>Beyerdynamic DT 700 PRO X</strong> wohl schlägt? Jenen habe ich hier zur Hand und preislich liegen die beiden Kopfhörer nun gar nicht mehr so weit auseinander.</p>



<p>Als Resultat der vorangegangenen Überlegungen löste ich eine Bestellung beim <strong>Music Store</strong> aus und bereits am nächsten Tag nahm ich den <strong>Ultrasone Signature Studio</strong> in Empfang. Er kommt gut verpackt und geschützt in einem Hardcase, mit Transportbeutel, sowie zwei unterschiedlichen Kabeln. Einem kurzen, geraden und einem Spiralkabel. Daran lässt sich logischerweise ablesen, dass das Kabel abnehmbar ist. Sowas ist immer einen extra Pluspunkt wert. </p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4199" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Optik / Tragekomfort</h2>



<p>Optisch gefällt mir das Design sehr gut. Ich mag die Plaketten auf der Außenseite der Ohrmuscheln, sowie die dunkle schwarz-graue Farbgebung. Der Kopfbügel scheint jener zu sein, der auch bereits beim <strong>Pro 900i</strong> Verwendung findet. Er ist, für mein Empfinden, recht komfortabel. Die gesamte Konstruktion gibt einen angenehm haptischen Eindruck wieder. Die Polster sind aus einem Protein-Leder. Also keine gegerbte, tote Tierhaut am Kopf. Sehr schön. Im direkten Vergleich mit dem DT 700 PRO X, gewinnt der Beyer jedoch in allen Komfortbereichen. Die Ohrpolster aus Velours des 700er sind viel größer und bequemer, weicher. Das betrifft ebenso die Polsterung des Kopfbügels. Dieses ist beim Signature Studio zwar deutlich voluminöser aber dafür recht hart. Das könnte für Träger einer Glatze durchaus problematisch werden. Zudem ist dieses Polster beim Beyer austauschbar. Den DT 700 setze ich auf und vergesse ihn, das passiert mir mit dem Signature Studio nicht so leicht. Ich kann diesen jedoch viele Hörstunden tragen, ohne irgendwelche Schmerzen. Bin allerdings recht erprobt in der Nutzung von Kopfhörern und kann daher ein bissel was ab. Zudem habe ich nach ein paar Tagen der Inanspruchnahme des Signature festgestellt, dass die Ohrpolster bequemer geworden sind. Die haben sich an mein Haupt angepasst.</p>



<p>Robust konstruiert sind beide Hörer. Die wirken, als könnten sie eine ganze Menge aushalten. Der Beyer scheint gefühlt einen Tick schwerer zu sein. Dafür ist das Gehäuse des Signature Studio komplett aus Kunststoff, wohingegen die Größenverstellung beim 700er aus Metall gefertigt ist. Die Anpassung an die Kopfgröße des DT 700 gefällt mir auch besser, da sie sich nie ungewollt verstellt. Das passiert beim Ultrasone-Kopfhörer schon mal. Was jedoch kein wirklich großes Manko darstellt. Dafür ist der Signature Studio schwenk, sowie einklappbar und lässt sich ein gutes Stück platzsparender transportieren. Ich nehme auf Reisen, neben meinem <strong>Inear</strong> <strong>Stagediver SD-4</strong>, gern einen full-size Kopfhörer mit. Da saß mir der Bruder des 700ers, der <strong>DT 900 PRO X</strong>, immer etwas sperrig im Koffer. </p>



<p>Die Verkabelung finde ich bei beiden Vertretern gut. Wirkt beim Hörer von Beyerdynamic dennoch ein Stück hochwertiger. Neben dem 3,5mm Klinkenanschluss für die Quelle endet das Kabel vom 700er in einen Mini-XLR und das vom Ultrasone wiederum in einen Klinkenstecker. Diese werden jeweils in die linke Hörmuschel gesteckt und verriegelt. Ich habe öfters gelesen, dass der Anschluss beim Beyer gern mal einen Wackelkontakt erzeugen kann, konnte dies bei meinen beiden DT PRO X-Modellen jedoch nicht beobachten.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Sound</h2>



<p>Das klingt erstmal nach einem leichten Punktsieg für den Beyerdynamic DT 700 PRO X. Etwas günstiger ist er dann ebenfalls noch. Jedoch kommen jetzt die Vergleiche im Sound und da holt der Ultrasone Signature Studio richtig auf und zieht davon.</p>



<p>Heute scheint es typisch zu sein, die Klangeinschätzung in drei Blöcke zu fassen &#8211; <strong>Höhen</strong>, <strong>Mitten</strong> und <strong>Bass</strong>. Fangen wir also im Keller an. Bass können beide Hörer deutlich und das richtig tief. Quantitativ ist vielleicht der Beyer einen Hauch vorn. Aber nur in einer homöopathischen Dosis. Dafür ist der Tiefgang des Signature Studio knackiger, straffer, mit mehr Textur. Für meinen Geschmack ist das absolut perfekt austariert. </p>



<p>Der Bereich der Mitten ist die ganz große Stärke des Ultrasone-Hörers. Da sieht der Beyer einfach kein Land. Trotz des satten Bassanteils, klingen Stimmen absolut natürlich. Das bewerte ich gern mit eigenen HQ-Audioaufnahmen von Menschen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe und ihre Stimmen somit bestens kenne. Das klingt schon verdammt nah an der Realität für einen geschlossenen Kopfhörer. Der Beyer klingt im Vergleich zurückgesetzter. Beim 700er hatte ich auch immer das Gefühl, als ob irgendwie was fehlt. Jenes ist auch mein größter Kritikpunkt an ihm. Da kommt für mich selten Freude auf. </p>



<p>Die Höhenwiedergabe beim Kopfhörer von Ultrasone ist so eine Sache. Diese ist zwar extrem gut auflösend, hat aber auch recht viel Energie. Wenn ich hier von Auflösung schreibe, meine ich nicht die Lautstärkebetonung, sondern tatsächlich die Textur in den Sounds. Denn die Detailwiedergabe ist äußerst beeindruckend. Die prominent schleifende Hi-Hat bei &#8222;<strong>Róisín Murphy &#8211; Simulation</strong>&#8220; zu Anfang, klingt geradezu wunderbar seidig. So glanzvoll habe ich das noch nicht gehört. Jedoch kann die Hochtondosis, bei hell abgemischten Liedern, zu Zischen in S- und T-Lauten führen. Gerade bei höheren Lautstärken. Durch die hohe Qualität der Hochtonwiedergabe jedoch, ist das Zischen eher ertragbar. Der Beyer hat hier nicht so sehr die Spendierhosen an, ist aber auch nicht wirklich sparsam damit. An die Wiedergabe der feinsten Details, wie es der Ultrasone schafft, kommt er nicht ran. Beim 700er klingen Hi-Hats oder Cymbals betont klar, gleichwohl nicht so sauber, wie beim Signature Studio. Durch den gut gefütterten Bassbereich als Gegenpart, verfällt man jedoch nicht dem Fehler, zu laut aufzudrehen. Gepaart mit der exzellenten Detailwiedergabe über alle Frequenzbereiche, hält sich das Nerven von Sibilanten beim Signature Studio noch einigermaßen im Rahmen. Das behaupte ich als jemand, dem das Zischen schnell zu viel werden kann.</p>



<p>Die unten angeführten Frequenzgraphen von der Seite <strong>kopfhoerer.de</strong> scheinen meine Aussagen teils zu konterkarieren, meinem Ohr vertraue ich dennoch mehr als Messungen Dritter. </p>


<p><figure id="attachment_4147" aria-describedby="caption-attachment-4147" style="width: 1541px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4147 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg" alt="" width="1541" height="726" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg 1541w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-460x217.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1024x482.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-768x362.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1536x724.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1541px) 100vw, 1541px" /><figcaption id="caption-attachment-4147" class="wp-caption-text">Ultrasone Signature Studio &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure><br>
<figure id="attachment_4148" aria-describedby="caption-attachment-4148" style="width: 1539px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4148" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg" alt="" width="1539" height="721" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg 1539w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-460x216.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1024x480.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-768x360.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1536x720.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1539px) 100vw, 1539px" /><figcaption id="caption-attachment-4148" class="wp-caption-text">Beyerdynamic DT 700 PRO X &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure></p>


<p>Was die räumliche Abbildung anbetrifft, sind beide Kopfhörer auf einem hohen Niveau. Beim Signature Studio wirkt diese jedoch plastischer. Er schafft es, Liedbestandteile nach vorn in unterschiedlichen Ebenen zu vermitteln. Da hilft der hohe Detailgrad in den Sounds plus dem hauseigenen <strong>S-Logic </strong>mit. Bei dieser Technik werden die Treiber in den Hörmuscheln teils verdeckt und sollen so ein authentischeres Raumgefühl vermitteln. Die von Ultrasone selbst beworbene Aussage, dass es wie Lautsprecherklang wirke, kann ich jetzt so nicht unterschreiben. Jedoch ist das Darstellen von verschieden Sounds im Raum schon sehr ordentlich. Er klingt wie ein recht offener geschlossener Kopfhörer (Falls der Satz irgendwie Sinn ergibt?) Hier gewinnt der Ultrasone-Headie jedenfalls. Dies schafft der Beyer so nicht.</p>



<p>Insgesamt schätze ich den Kopfhörer von Ultrasone klangtechnisch ein gutes Stück über den bereits ordentlichen DT 700 PRO X ein. Das muss ich leider zugeben, auch wenn ich ein überzeugter Fan der Heilbronner bin. Fairerweise sollte ich zudem erwähnen, dass der Signature Studio ursprünglich mal doppelt soviel gekostet hat. Das gleicht es irgendwie aus für mich. Hier käme wohl eher der höherpreisige <strong>Beyerdynamic DT 1770 PRO</strong> infrage. Da weiß ich aber aus der Erinnerung, dass er an den Ultrasone nicht herankommt. Erst recht nicht der weiche Bassbereich des Beyers. Allerdings soll dies hier auch kein Verriss des 700ers sein. Er ist und bleibt ein solider Kopfhörer!</p>



<p>Zusammengefasst, würde ich den Klang des Signature Studio als bass- und höhenbetont, extrem detailreich durch den gesamten Frequenzbereich und räumlich sehr gut abbildend beschreiben. Er lädt zu einer Entdeckungsreise ein, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe und erzeugt dabei Bilder im Ohr. Wenn man Musik mit dem Ultrasone hört, saugt es einen förmlich in den Sound. Er verlangt und bekommt seine Aufmerksamkeit. Das kann allerdings auch fordernd sein. Also gemütlich zurücklehnen und irgendwie passiv Musik laufen lassen fällt mir persönlich schwer damit. Ja, der <strong>Beyerdynamic DT 1990 PRO</strong> kann die Details ebenso und erzeugt eine luftigere Bühne, aber der Ultrasone hat noch die richtige Portion Bass dazu. Der klingt dadurch runder und vermittelt mir sehr viel Freude beim Musik hören. Ich empfinde das als äußerst faszinierend. Darauf kommts doch am Ende an. Das hätte ich so in der Form nicht von einem Ultrasone erwartet. Ich besitze noch einen <strong>DJ1</strong> und besaß vor Jahren einen <strong>PRO 650</strong>. Der Signature Studio ist jedoch eine ganz andere Hausnummer. Daran merkt man, dass die Leute bei Ultrasone auch ihre Hausaufgaben machen und deren Produkte in eine schöne Richtung weiterentwickeln. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4205" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Anmerkungen</h2>



<p>Nun sind der Beyer und der Kopfhörer von Ultrasone laut eigener Aussage für den Einsatz im (Musik)Studio konzipiert worden. Ich stelle mir da halt immer die Frage: &#8222;Wofür im Studio?&#8220; Fürs Monitoring von Gesang und Instrumenten? Zum Einsatz beim Abmischen? Für Ersteres geht das vollkommen in Ordnung. Da tut es aber auch ein viel günstigerer <strong>Beyerdynamic DT 770 PRO</strong>. Der ist mehr als ausreichend für diesen Zweck. Zumal, wenn man dabei bedenkt, dass man i.d.R. mehrere Kopfhörer dazu brauch. Da explodieren die Kosten schnell. Die Feindetails, die ein Signature Studio erkennbar macht, erkennt doch sonst kein Schwein später beim Anhören. Es sei denn, er verfügt auch über so eine Lupe, achtet penibel auf unerwünschte Sounds und erkennt diese auch als solche. Das sollte also vernachlässigbar sein. Abmischen oder Mastern über Kopfhörer ist eh ein Sakrileg. Davon wird ein Profi im Allgemeinen Abstand nehmen und sich auf Lautsprecher verlassen. Aus meiner Sicht ist das also nur Marketing-Sprech. Der Signature Studio wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu 99% von audiophilen Musikliebhabern betrieben werden. Wie wärs also mal mit einer anderen Marketingstrategie dahingehend? Lasst das Studio, Referenz, oder Master einfach aus dem Namen. Mit dem neuen Ultrasone Pulse scheint es doch schon in die richtige Richtung zu gehen. Der reizt mich auch, ist aber noch zu teuer. </p>



<p>Da der Signature Studio mittlerweile nicht mehr auf der Webseite von Ultrasone gelistet ist und der Preis sich in den Online-Shops bekannter Händler halbiert hat, ist es offensichtlich, dass dieser demnächst aus dem Markt verschwinden wird. Wer sich also selber ein Bild machen will, sollte sich beeilen, oder eins der Nachfolgemodelle anhören. Die kosten jedoch deutlich mehr, klingen dafür recht ähnlich. Eventuell gar noch besser. Ich bleibe neugierig&#8230;</p>
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		<title>Audiophiler Klang aus der Hosentasche</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 20:03:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das letzte Technik-Review liegt schon etwas zurück und mir ist zudem aufgefallen, dass ich noch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das letzte Technik-Review liegt schon etwas zurück und mir ist zudem aufgefallen, dass ich noch nie groß ein Wort über mein mobiles Kopfhörer-Setup verloren habe. Dabei benutze ich die Kombination aus <em><strong>iBasso DX90</strong></em> und <em><strong>InEar</strong></em><strong> </strong><em><strong>StageDiver SD-2S</strong></em> schon mehrere Jahre. Neu hinzugekommen ist noch ein <em><strong>FiiO X1 II</strong></em> DAP und ein <em><strong>Etymotic ER3XR</strong></em> In-Ear. Kleine Warnung vorweg &#8211; es ist ein langes Review geworden. Ich hoffe trotzdem, dass es informativ ist&#8230;</p>


<figure id="attachment_2032" aria-describedby="caption-attachment-2032" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2032 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2032" class="wp-caption-text">links <em>FiiO X1 II</em> / rechts <em>iBasso DX90</em> (Jepp, im Hintergrund steht eine handsignierte LP von <a href="https://mayajanecoles.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Maya Jane Coles</em></a>)</figcaption></figure>
<h2> </h2>
<h2>iBasso DX90</h2>
<p>Klar hatte ich schon mal daran gedacht etwas über den <em>iBasso</em> zu schreiben. Den Player habe ich vor 4-5 Jahren gekauft und benutze ihn täglich. Ob auf Arbeit oder als Begleitung zum Einschlafen, das Teil ist irgendwie nie außerhalb meiner Reichweite. Das hat auch seinen Grund. Der <em>DX90</em> ist absolut zuverlässig, klingt ausgezeichnet, ist bedienerfreundlich, sehr robust und ich höre eben gern und viel Musik. Trotzdem konnte ich mich, mangels Vergleichsmöglichkeit, nie dazu durchringen ihm die gebührende Ehre einer Lobrede zuteil werden zu lassen. Das möchte ich nachholen. </p>
<p>Die schlechte Nachricht zuerst. Der <em>DX90</em> wird leider nicht mehr hergestellt. Man bekommt ihn mit Glück aber noch gebraucht. Warum es sich lohnt mal danach zu stöbern will ich kurz aufzeigen.</p>
<p>Was bietet der iBasso DX90?</p>
<ul>
<li>Bitperfect playback, support up to 24Bit/192kHz.</li>
<li>Dual ES9018K2M DAC chips.</li>
<li>Built-in 10V voltage swing headphone AMP.</li>
<li>2.4&#8243; IPS screen (320*240) with capacitive touch panel, which is bonded by OCA.</li>
<li>Up to 24Bit/192kHz mini Coaxial output.</li>
<li>3.5mm headphone output, and Line Out.</li>
<li>Three physical buttons (previous, play/pauses, next) on the top panel.</li>
<li>256-steps digital volume control.</li>
<li>8GB onboard flash memory.</li>
<li>Support for SDXC and SDHC MicroSD cards, up to 2TB.</li>
<li>3-Setting gain switch.</li>
<li>Audio formats supported: APE, FLAC, WAV, WMA, AAC, ALAC, AIFF, OGG, MP3, DSD.</li>
<li>Support for M3U playlist</li>
<li>User replaceable battery (compatible with Samsung S3),</li>
<li>8.5 hours play time.</li>
</ul>
<p>Soviel zu der verbauten Technik. Ursprünglich nutzte ich zum Musik hören einen <em>iPod Touch </em>der 3ten Generation. Damals noch mit meinen <em>Klipsch Image s4</em> In-Ears. Zu denen findet sich <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/klipsch-image-s4-429/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a> auch ein Test. Der Akku schwächelte nach zwei Jahren und ich war auf der Suche nach Ersatz, oder besser, einem Upgrade. Da mich der Umweg über iTunes, um Musik auf den <em>iPod</em> zu bekommen, immer gestört hat und Preis/Leistung der damals aktuellsten <em>Touch</em> Generation für mich wenig überzeugend war, sollte es ein dediziertes Gerät mit audiophilem Anspruch werden. In der Zwischenzeit nutzte ich allerdings erst noch einen billigen mini MP3-Player.</p>
<p>Der künftige Digitale Audio Player, kurz DAP, sollte möglichst viele Audio Formate unterstützen, einen wechselbaren Akku, eine haptisch erfassbare Play/Pause-Taste und eine Erweiterbarkeit des Speichers mittels SD-Karte bieten. Denn das bot der <em>iPod Touch</em> alles nicht. Zur engeren Auswahl standen dann nach etwas Recherche ein <em>FiiO X5</em> und der <em>iBasso DX90</em>. Aus dem Bauch heraus, sowie wegen des wechselbaren Akkus entschied ich mich für den <em>DX90</em> und bestellte diesen direkt beim Hersteller in China. Die Versandzeit betrug dann mehr als zwei Wochen. Dadurch sparte ich aber über 100€. </p>
<p>Als er dann eintraf war die Neugierde natürlich groß. Ich hatte ja noch keinen HiRes-Player. Die MicroSD + Akku waren schnell gefüllt und das Sammeln von Eindrücken konnte endlich beginnen. Als erstes fällt einem die makellose Verarbeitung auf. Das Ding sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch solide an. Der überwiegende Teil des Gehäuses ist aus Alu gefertigt. Das dient nicht nur der Robustheit sondern unterstützt auch den Transport von der vom Prozessor des DAP generierten Wärme. Der wird in der Tasche bei längerer Nutzung schon ordentlich warm. Das Pfeilsymbol der Play-Taste ist erhaben und lässt sich somit selbst durch den Stoff der Hose erfühlen. Wenn es mal schnell gehen muss, braucht man zum &#8222;Muten&#8220; nicht mal das Teil aus der Tasche holen. Das Display war ganz klar ein &#8222;Downgrade&#8220; zum <em>iPod Touch</em>. Die Display-Auflösung ist deutlich geringer. Aber ganz ehrlich, das hat mich nie interessiert oder gestört. Die Bedienoberfläche ist einfach strukturiert und man gelangt ohne große Anstrengungen immer da hin, wo man möchte. Das Touchdisplay erleichtet die Bedienung ebenfalls.</p>
<p>Und der Klang? Super! Kein Rauschen + eine tolle Auflösung. Es ist immer nicht so ganz einfach Unterschiede bei guten DAPs herauszuhören. Die Teile unterscheiden sich klangtechnisch nicht so sehr wie Kopfhörer voneinander. Trotzdem empfand ich stets, dass er eine etwas größere Bühne bietet als andere Geräte. Im Vergleich zum excellenten IEM-Ausgang meines <em>ADI-2 DAC</em> von <em>RME</em> (<strong><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/rme-adi-2-dac-fs-kopfhoerer-endgame-2-1552/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong> geht&#8217;s zum Test) liefert er allerdings nicht ganz die Auflösung in den hohen Frequenzen und neigt bei bestimmten Kopfhörern schon mal eher zum Zischeln. Ansonsten gibt er sich keine Blöße. Die Klangwiedergabe ist auf einem hohen Niveau! Zur Klangbeeinflussung besitzt der <em>DX90 </em>einen EQ und zwei unterschiedliche Filter. Er hat auch ordentlich Dampf um hochohmige Kopfhörer anzutreiben. Diese Pegel erreichen weder Smartphones, noch <em>iPods</em>. Durch den wechselbaren Akku habe ich keine lästigen Ladepausen. Ich besitze mittlerweile 3 Stück und lade diese in einer kleinen Ladestation. Der <em>DX90</em> ist somit immer einsatzbereit. Der austauschbare Akku ist bei <em>iBasso</em> ein Alleinstellungsmerkmal. Leider! Ich wünschte mir, die Hersteller würden das generell so anbieten.</p>
<h2>InEar StageDiver SD-2S</h2>
<p>Nun hatte ich endlich einen vernünftigen DAP aber keine adäquaten Kopfhörer dafür. Zwar besaß ich den oben erwähnten <em>Klipsch Image S4 </em>aber der Eindruck zwängte sich nun deutlich auf, dass da noch viel Luft nach oben sein muss. Es sollte unbedingt ein In-Ear sein, da mir das Hören damit sehr gefällt. (&#8222;In-Ear&#8220; ist nebenbei erwähnt die Kurzform von &#8222;Insert Earphone&#8220;) Der Klangeindruck ist irgendwie was Besonderes mit den Stöpseln. Zudem sind solche Kopfhörer winzig und beanspruchen kaum Platz. Ein riesen Vorteil für unterwegs. Nach langem Hin und Her entschied ich mich für eine deutsche Firma namens <em>InEar</em>. Ja, die haben in ihrem Firmennamen ganz klar ausgewiesen, worauf man sich spezialisiert hat. Nun war die Frage <em>SD-2</em> oder <em>SD-3</em> (die <em>SD-1, SD-4 und SD-5</em> gab es damals noch nicht). Der <em>SD-3</em> sollte allerdings zu basslastig sein und schied dadurch zu Gunsten des <em>SD-2</em> aus. </p>
<p><strong>Technische Daten</strong></p>
<ul>
<li>2-Wege-System</li>
<li>Übertragungsbereich: ca. 20 Hz–18000 Hz</li>
<li>Ausgangsschalldruck: 119 db</li>
<li>Impedanz: 40 Ohm</li>
<li>Kabellänge: 140 cm</li>
</ul>
<p>Die <em>StageDiver</em>-Serie ist ursprünglich für die Bühne konzipiert worden. Fand bei der audiophilen Community aber schnell viel Zuspruch. Insbesondere der <em>SD-2</em> mit seiner neutralen Abstimmung. Die Besonderheit der Serie ist die Gehäuseform. Sie sehen aus, als wären sie mittels Otoplastik an das eigene Ohr angepasst. Das stimmt nur bedingt. Die Form entstand durch das Abnehmen mehrerer hundert Ohrabformungen und bildet sowas wie den Durchschnitt. Damit passen die In-Ears in quasi jedes Ohr. So gestaltet dichten diese sehr gut ab und sitzen fest im Ohr. Ursprünglich hatte ich die Version ohne &#8222;S&#8220; im Namen. Die saß in meinen kleinen Ohren immer recht straff. Ich gewöhnte mich aber daran. Später brachte der Hersteller die &#8222;S&#8220;-Variante auf den Markt und ich switchte zu dieser. Das &#8222;S&#8220;- steht für &#8222;Small&#8220; also klein. Der Hersteller denkt bei dieser Ausführer an Frauenohren, aber meine kleinen Lauscher sind auch dankbar dafür.</p>
<p>Klangtechnisch sind die <em>SD-2S</em> ganz klar neutral ausgelegt. Weder drückende Bässe, noch Funkeln in den Höhen sind ihm zu eigen. Dafür wird man aber mit einer sehr hohen Auflösung belohnt. Der <em>SD-2S</em> ist ein &#8222;Multi BA&#8220;-In-Ear. BA steht für Balanced Armature und da zwei verbaut sind die Bezeichnung &#8222;Multi&#8220;. Bei In-Ear Kopfhören kommen hauptsächlich zwei Treibertypen zum Einsatz. Das sind zum einen die am häufigsten, weil kostengünstig, anzutreffenden Dynamischen-Treiber und die, vor allem im höheren Preissegment angesiedelten, Balanced Armature-Treiber. Während die Dynamischen-Treiber sich um alle Frequenzen kümmern müssen, wird den BA-Treibern nur ein bestimmter Frequenzbereich zugewiesen. Damit erhält man eine verbesserte Auflösung. Es braucht dann aber i.d.R. mehr als einen Treiber. Dem gegenüber steht eine kräftigere Basswiedergabe bei den dynamischen. Da muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist. BA-In-Ears sind auch anfälliger bei einer zu hohen Ausgangsimpedanz des DAP. Wenn diese deutlich über 1Ohm liegt kann sich der Klang verfälschen. Zurück zum Klang des <em>StageDivers</em>. Der ist wie bereits erwähnt sehr neutral und angenehm. Zu den Stärken des <em>SD-2S</em> sind die detaillierte Mittenwiedergabe, die Instrumentenseparation und die räumliche Abbildung besonders zu erwähnen. Alles mit Stimme ist seine Domäne. Elektronische Musik ist nach einer gewissen Eingewöhnungsphase aber auch für mich gut hörbar. Die Teile sind absolut langzeittauglich. Die Voraussetzung ist bei In-Ears allerdings immer ein richtiger Sitz im Ohr. Ohne diesen klingen die besten In-Ears nach nichts. Ich bin kein Freund von Silikon-Aufsätzen. Für mich haben sich die Schaumstoff-Tips als perfekte Lösung erwiesen. Ich benutze die <em>AIR2</em> von <em>INAIRS</em> als Foamies. Die sind bei entsprechender Pflege lange verwendbar. Zudem dichten sie gut ab und sitzen bequem. Da das Kopfhörerkabel mittels Bügeln über das Ohr gelegt wird verrutscht der Sitz nie und das Kabel mikrofoniert kaum. Die Verarbeitung des Kopfhörers ist zudem top! Im Lieferumfang befindet sich ein robustes Hardcase für den Transport.</p>
<figure id="attachment_2030" aria-describedby="caption-attachment-2030" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2030" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2030" class="wp-caption-text"><em>iBasso DX90</em> + <em>InEar</em> <em>StageDiver SD-2S</em></figcaption></figure>
<h2>FiiO X1 II</h2>
<p>Zuerst die Technischen Daten laut Herstellerseite</p>
<ul>
<li>Bluetooth 4.0</li>
<li>1 Speicherkartenslot, MicroSD bis 256 GB</li>
<li>2,0 Zoll, 320 x 240 Pixel Farbdisplay</li>
<li>7-Band-Equalizer +/-6 dB</li>
<li>102 Gramm</li>
<li>97 mm x 55,5 mm x 12 mm</li>
<li>Empfohlene Kopfhörerimpedanz: 16- 100 Ω</li>
<li>Ausgangsleistung: &gt; 100 mW (16 Ω/THD+N &lt; 1%)</li>
<li>5 Hz~60 kHz (-3dB)</li>
<li>THD+N: &lt; 0,003 (1 kHz)</li>
<li>SNR: &gt; 113 dB</li>
<li>Ausgangsimpedanz: &lt; 1Ω（32 Ω Last)</li>
<li>Übersprechen: &gt; 72 dB (1 kHz)</li>
<li>Micro-USB Anschluss zum Laden</li>
<li>AKKU: 1.800 mAh Lithium-Polymer</li>
<li>Laufzeit: &gt; 12 Stunden</li>
<li>Ladezeit: 3 h (DC5V 2A)</li>
</ul>
<p><strong style="font-size: inherit;">WIEDERGABEFORMATE</strong></p>
<div class="row">
<div class="col-sm-5">
<ul>
<li class="prod-tech-label">APE, FLAC, WAV, Aiff, Apple Lossless, WMA Lossless: (spätere Unterstützung über Update), MP3, OGG, WMA, AAC</li>
<li class="prod-tech-label">max. 192 kHz/32 Bit</li>
<li class="prod-tech-label">Texas Instruments PCM5242</li>
</ul>
<p>Die Firma <em>FiiO</em> ist im HiFi-Segment ein recht bekannter Vertreter der Zunft. Der chinesische Hersteller bietet eine ganze Fülle an Produkten für den geldbewussten Audiofreund. Gerade über die mobilen Player stößt man immer mal wieder. Ich liebäugle dadurch schon ein ganze Weile mit einem der &#8222;Xe&#8220;. Zum einen natürlich aus Neugierde und zum anderen möchte ich den <em>DX90</em> gern auf Arbeit lassen und nicht täglich an ihn denken und mit nach Hause mitnehmen müssen. Ich vergesse das Teil schon hin und wieder mal und ärgere mich beim Sport ihn nicht nutzen zu können. Ein Luxusproblem. Der Preis für den <em>X1 II</em> ist soweit gesunken, dass ich bereit war mir einen Zweit-DAP zuzulegen. Hätte ich nicht einfach dafür mein Smartphone nutzen können? Naja, so sehr ich auch zufrieden bin mit meinem, die Dinger sind heutzutage einfach riesig und der Kopfhörerausgang ist grottig. Das Handy scheidet somit aus.</p>
<p>Der <em>FiiO X1 II </em>ist etwas kleiner und noch handlicher als der DAP von <em>iBasso</em>. Das Display ist bei gleicher Auflösung einen Tick kürzer und m.E. dadurch grenzwertig klein. Man erkennt soweit alles, es ist aber dennoch echt winzig. Das ist sicherlich auch dem günstigen Preis geschuldet und wie beim <em>iBasso</em> bereits erwähnt, stört es mich nicht. Für die Robustheit und den Abwärmetransfer sorgt auch hier ein Metallgehäuse. Die Bedienung hat anfangs so seine Tücken. Das Display ist nicht touch sensitiv, stattdessen hat sich <em>FiiO</em> für ein Touchwheel entschieden. Man kennt das noch von den klassischen <em>iPods</em>. Man manövriert durch das Menü mittels Kreisbewegungen und bestätigt die Auswahl mit dem Button in der Mitte. Das Wheel lässt sich aber auch als Cursor einstellen. Man drückt dann die Richtung, in die man möchte. Ich war nach Aktivierung der Tastenfunktion irrtümlich in der Annahme, dass beide Arten der Bedienung gleichzeitig nutzbar sind, was öfters zur Irritation meinerseits führte. Da kam einiges stets durcheinander. Ich habe mich nun für die Kreissteuerung entschieden. Noch ein Punkt, den ich erwähnen möchte ist die Lautstärkeregulierung. Die erfolgt über eine Doppeltaste an der linken Gehäuseseite. Man kennt sowas vom Smartphone oder Tablet. Das Problem damit war, dass jedes Mal, wenn ich große Lautstärkejustierungen vornahm, der Musiktitel wechselte. Also bei lang gedrückter Taste. Ich brauchte einen Moment um zu erkennen, dass die Taste doppelt belegt ist, wenn das Display aus ist. Kurz drücken für die Lautstärke und lang für den Titelwechsel. Das sollte man ruhig zur Bedienung wissen. Generell bietet das Menü deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als der <em>DX90</em>, bis hin zu unterschiedlichen Farbschemas und Sleep Timer.</p>
<p>Der Klang. Dieser ist straffer und weniger entspannt als der des <em>DX90.</em> Mehr &#8222;In-Your-Face&#8220;, was mir gut gefällt. Stimmen wirken eine Nuance heller als beim <em>iBasso</em> DAP. Wir reden hier aber von einem Unterschied, nahe an der Placebo-Grenze. Der<i> X1 II </i>hat eine etwas kleiner Bühnendarstellung als mein alter Player aber eine ebenso ausgezeichnete Instrumentenseparation. Auflösungseitig sind beide für mein Empfinden auf einem gleich guten Niveau. Da konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Das spricht für den deutlich günstigeren <em>FiiO</em> DAP. Am Klang gibt es für meine Begriffe auch überhaupt nichts auszusetzen. Gefällt mir richtig gut. Der <em>X1 II</em> hat gleichfalls ordentliche Leistungsreserven um weniger effiziente Kopfhörer zünftig mit Pegel zu versorgen. Zwei Minuspunkte muss ich aber ansprechen. Der erste betrifft die Verzögerung, wenn man einen Button drückt. Das Pausieren oder der Trackwechsel können dann schon mal 1-2 Sekunden dauern. Man gewöhnt sich daran. Schlimmer finde ich den fest verbauten Akku. Ich hasse das! Auch wenn sich der Akku mit Montageaufwand austauschen lässt und er wirklich lange durchhält, es bleibt dabei &#8211; ist der Akku leer heißt es Ladepause einlegen. Mal schnell einen vollen einlegen ist nicht. Das ist der Hauptgrund dafür, warum mich so lange keine anderen DAPs ernsthaft interessiert haben. Ich werde mir auch ganz sicher nie einen DAP kaufen, der jenseits der 200€ kostet und einen fest verbauten Akku hat. Punkt.</p>
<h2>Etymotic ER3XR</h2>
<p>Vor ein paar Wochen war ich wieder zu Besuch bei Europas größtem Musikhaus<em>Thomann</em>. (Bericht gibt es <strong><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong>) Dort testeten MS und meine Wenigkeit u. a. auch diverse In-Ears. Allerdings wusste keiner der Probanden zu überzeugen. Weder die Modelle von <em>Sennheiser</em>, <em>Beyerdynamic</em> noch <em>Bowers &amp; Wilkens</em>. Allerdings nährte dieser Testlauf das Bedürfnis mich mal wieder nach einem neuen Kopfhörerwinzling umzuhören. Vor ein paar Jahren hatte ich mir mal den <em>Sennheiser IE80</em>, aufgrund der damaligen positiven Bewertungen, auf Amazon bestellt. Das Ding war ein totaler Reinfall. Sound und Isolation einfach unterirdisch und das bei einem nicht gerade kleinen Preis. Diese Enttäuschung hatte mich lange ausgebremst weiter nach In-Ears zu suchen. Nichtsdestotrotz stolperte ich immer mal wieder über einen Namen: &#8222;<em>Etymotic&#8220;</em>. Der Hersteller wurde mir zudem auch mal von anderen Kopfhörenthusiasten empfohlen. </p>
<p><em>Etymotic Research</em> ist ein US-amerikanischer Hersteller, der sich einen Namen mit Hörhilfen, sowie präzisen Mess- und Analysegeräten gemacht hat. Sie bauten in den 80&#8242; und 90&#8242; quasi die Blaupause für alle heute gängigen Schall isolierenden HiFi In-Ears. Kurz gesagt: sie haben Ahnung von der Anatomie und Funktion eines menschlichen Ohres und wissen wie man In-Ears baut. &#8222;Eytmotic&#8220; bedeutet wörtlich so viel wie: &#8222;dem Ohr treu&#8220;. Das haben die Amis sich zum Credo gemacht und das hat mich an denen auch gereizt. Keine &#8222;fancy-bling-bling&#8220; Ohrstecker, sondern ehrliche Performer.</p>
<p>Der <em>ER3XR </em>war preislich in meiner Budget Domäne und genießt einen excellenten Ruf. </p>
<p><strong>Der technische Stuff</strong></p>
<ul class="prod-features">
<li>Frequenzbereich: 20 &#8211; 16.000 Hz</li>
<li>max SPL: 120 dB</li>
<li>Impedanz: 22 Ohm</li>
<li>35 &#8211; 42 dB Außengeräuschdämmung</li>
<li>schwarzer Metallkörper mit eloxierter Oberfläche</li>
<li>steckbares Kevlar Kabel mit abgewinkeltem 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker</li>
</ul>
<p>An dem Wert für die Außengeräuschisolierung kann man erkennen, der Kopfhörer macht das Ohr einfach dicht. Das ist das erste, was einem auffällt wenn diese In-Ears richtig im Ohr sitzen. Das toppt die <em>StageDiver</em> nochmal deutlich und führt dazu. dass man fast den Bezug zur Realität verliert. Denn man hört nichts mehr um einen herum &#8211; nur Musik. Selbst in lauten Umgebungen bekommt man bei mittlerer Musiklautstärke nichts mehr von seiner Umwelt mit. Wirklich gar nichts mehr. Also Vorsicht damit im Straßenverkehr! Der richtige Sitz des <em>ER3XR</em> ist schon speziell. Der wird mit den Silikon-Aufsätzen seeehr weit ins Ohr eingeführt. Ansonsten liegen sie nicht perfekt im Ohrkanal an. Darauf muss man sich erstmal einlassen. Da ich aber, wie weiter oben bereits erwähnt, der Schaumstofftyp bin, nutze ich die Silikon-Tips nicht.</p>
<p>Der Sound des <em>Etymotic ER3XR</em> ist einfach nur beeindruckend. Der Kopfhörer bildet äußerst detailliert ab und besitzt einen straffen Klang mit spitzen PRaT. Dieses schnelle Reagieren auf Klanginformationen macht den Sound so gut. Hinzu kommt eine deutlich kleinere, mehr mittig zentrierte Bühne, als die vom <em>SD-2S</em>. Das interessante daran ist, dass mir diese Darstellung tatsächlich besser gefällt. Die Mischung aus dem schnellen Timing, der Detailwiedergabe, der verhältnismäßig kleinen aber exakten Bühnendarstellung und der Schallisolation von der Umwelt, kippt mich immer wieder aus der Realität. Ich bezeichne die <em>Etymotic</em> mittlerweile als VR-Brille für die Ohren. Ich hatte mich bei der Bestellung der In-Ears bewusst für die Ausführung mit dem &#8222;XR&#8220; am Ende entschieden. Die zwei Buchstaben stehen für &#8222;E<strong>x</strong>tended <strong>R</strong>esponse&#8220; und weisen auf eine leichte Anhebung der Bässe hin. Die zweite verfügbare Variante hat im Namen statt des &#8222;XR&#8220; ein &#8222;SR&#8220; am Ende. Damit ist die neutralere Version ohne die Bassanhebeung gemeint. Ein bissel &#8222;Umpf&#8220; wollte ich schon haben und bin froh über diese kleine, aber super dosierte Bassanhebung. Die fehlte mir beim <em>SD-2S</em> schon manchmal. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch gefunden. Auch wenn die Höhen und Mitten recht neutral ausgelegt sind beim <em>Etymotic</em> In-Ear, so besitzt er doch einen kleinen Peak in den hohen Frequenzen, der selten aber dann doch merklich zum Zischeln führen kann. Dennoch alles im Rahmen.</p>
<p>Der <em>ER3XR</em> besitzt ein Metallgehäuse, ebenso wie der <em>StageDiver</em> ein abnehmbares Kabel und fällt im Größenvergleich zu diesem kleiner aus. Zum Aufbewahren liegt dem <em>ER3XR</em> ein kleines Soft-Täschlein bei. Diese ist zwar platzsparender als das Hardcase vom deutschen Konkurrenten, dafür ist der In-Ear darin nicht so gut geschützt. Beide Varianten benötigen aber kaum Platz für den Transport. Wer sich fragt, ob er nicht doch das Geld mehr für den <em>ER4XR</em> ausgeben sollte, dem sei gesagt, dass beide In-Ears absolut gleich klingen. Allein der Produktionsstandort, Kabel und Zubehör sind unterschiedlich. Wem es egal ist, ob der <em>Etymotic</em> In-Ear in den USA oder China gefertigt wird (für mich gibt es da qualitativ eh keinen Unterschied) und wer das zusätzliche Zubehör nicht benötigt, fährt mit dem günstigeren <em>ER3XR</em> genau so gut wie mit dem &#8222;<em>4er</em>&#8222;.</p>
<p> </p>
</div>
</div>
<figure id="attachment_2031" aria-describedby="caption-attachment-2031" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2031" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2031" class="wp-caption-text"><em>FiiO X1 II</em> + <em>Etymotic ER3XR</em></figcaption></figure>
<p>Nun will ich mal zum Ende kommen mit der Feststellung, dass das, was heutzutage an Klang aus solch winzigen Kopfhörern und Playern kommen kann, schon ganz ganz großes Kino ist und mir viel Freude bereitet. Kompliment an die Hersteller!</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Beyerdynamic T5p (2nd Gen.) &#8211; Der Lauthörer</title>
		<link>https://www.sandro-metzlaff.de/blog/beyerdynamic-t5p-2nd-gen-der-lauthoerer-1631/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 16:15:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ok&#8230; Der Zeitpunkt ist gekommen es nun offiziell zu machen. Ich befinde mich seit kurzem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ok&#8230; Der Zeitpunkt ist gekommen es nun offiziell zu machen. Ich befinde mich seit kurzem in einer neuen Beziehung. Zuvor hatte ich mehrere Dates und habe mich dann auf eine neue feste Partnerschaft einigen können. Nein, ich habe mich nicht von meiner Frau getrennt. Der <em>Sennheiser HD800</em> ist Geschichte. Wir haben uns im Guten getrennt. Warum? Ich war einfach heiß auf was Neues. Am Sennheiser habe ich nach wie vor nichts auszusetzen aber die Kopfhörerwelt ist so riesig und interessant, da hält mein Entdeckungsdrang einfach nicht still. Da mir das Geld nun nicht gerade aus den Ohren wächst, war der <em>HD800</em> als Anzahlung für einen neuen Kopfhörer vorgesehen.</p>
<p>Ursprünglich sollte die Reise wieder einmal hin zu der Firma <em>Stax</em> gehen. Aber mir war dann doch mehr nach einem geschlossenen Kopfhörer. Der letzte recht high-endige geschlossene Kopfhörer den ich besaß war ein <em>Fostex TH600</em>. Der wandelte auch kurz in die Überlegung einer Anschaffung, allerdings erinnerte ich mich an die eher mittelmäßige Auflösung, den recht zurückgesetzten Mittenbereich und den, für meinen Geschmack, zu weichen Bassbereich. Auch überlegte ich mir nochmal den <em>Beyerdynamic DT 1770</em> zu ordern. Doch der besitzt fast die gleichen klanglichen Eigenschaften wie der <em>TH600</em>. Also auch abgewählt. So riesig ist die Auswahl bei geschlossenen High-Endern nicht wirklich im Vergleich zu den offenen Vertretern der Zunft. Schließlich erinnerte ich mich mal was von einem Typ namens <em>T5p von Beyerdynamic</em> gelesen zu haben. Der stellt neben dem offenen Bruder <em>T1</em> die Spitze des Sortiments bei der Firma aus Heilbronn dar. Den <em>T5p</em> gibt es mittlerweile in einer zweiten verbesserten Iteration &#8211; kurz als &#8222;2nd Generation&#8220; bezeichnet.</p>
<h3>Beyerdynamic T5p (2nd Gen.)</h3>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1634" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633956-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Laut Beschreibungen in Foren und beim Blick auf den Frequenzgrafen war klar, den würde ich sehr gern mal hören. Also einen bei <em>Thomann</em> bestellt.</p>
<p>Der Kopfhörer kommt in einer schlichten Pappverpackung. In dieser befindet sich ein schönes und stabiles Transportcase und in diesem wiederum befindet sich der Kopfhörer + Kabel. Also ausgepackt, Kabel dran und als erstes an meinen <em>ibasso DX90</em> angeschlossen. Da gibt es auch gleich den ersten positiven Kritikpunkt. <em>Der T5p</em> ist für mobile Player konzipiert worden. Also jetzt nicht ausschließlich aber eben bestens dafür geeignet mit seinen 32Ohm und super Wirkungsgrad. Das macht insofern erst recht Sinn, da der Beyer ein geschlossener Kopfhörer ist und somit den Klang der Außenwelt gut abschirmt und auch wenig Sound an diese wiederum abgibt. Die Isolierung sehe ich beim <em>T5p </em>auf einem guten und ausreichendem Niveau. Die Frage, ob diese Abschirmung für eine SBahn-Fahrt ausreichend ist, stellt sich für mich erst gar nicht. Erstens fahre ich nie mit der SBahn und zweitens würde ich den <em>T5p</em> sicher nicht dahin mitnehmen. Dafür ist er viel zu schade und ich würde eher einen günstigeren Hörer vorziehen. Aber allein die Tatsache, dass ich mich auf die Terasse oder den Hof damit setzen kann und dabei fabelhaften Klang genieße ohne großes Trara ist ein riesen Pluspunkt.</p>
<p>Apropos Klang. Es war mir klar, dass es neue Kopfhörer nach der Kombination <em>Sennheiser HD800</em> und <em>RME ADI-2 Dac</em> sehr schwer haben würden. Da ich auch viel damit gehört habe, haben meine Hörgewohnheiten sich auf diese Kombi eingeschossen und müssen davon erst entwöhnt werden. Dazu muss man Zeit einplanen und neue Kopfhörer nicht nach den ersten 1-2h retournieren. Generell würde ich, wie der Frequenzgraf mir auch vorab verriet, die Klangsignatur als recht warm beschreiben. Der <em>T5p (2nd Gen.)</em> hat im Gegensatz zum <em>HD800</em> einen stark ausgeprägten Bassbereich. Man, der kann losrocken! Der Bass ist für meinen Geschmack ausreichend straff. Das ist mir immer sehr wichtig. Der <em>DT 1770</em> hat zwar auch einen stark ausgeprägten Bassbereich, klang mir aber einfach zu softig. Zudem blutet der Bass zu stark in den Mittenbereich. Das ist beim <em>T5p (2nd Gen.)</em> glücklicherweise überhaupt nicht der Fall. Stimmen werden sehr natürlich wiedergegeben. Nicht so analytisch wie beim <em>HD800</em>, einfach entspannter mit einem Hauch Wärme. Die Auflösung befindet sich hier auf einem spitzen Niveau! Generell besitzt das geschlossene Topmodel von Beyerdynamic&nbsp;eine sehr hohe Auflösung durch alle Frequenzen. Und jetzt kommts! Das wird sogar ohne jegliche Höhenbetonung erreicht. Der Höhenbereich ist im Vergleich zum Bassbereich recht zurückhaltend. Also keine typische Smileykurve im Frequenzgang. Am Anfang hatte ich damit sogar leichte Probleme. Während ein Sennheiser <em>HD800</em> dir die hochfrequenten Klanganteile förmlich in die Ohren brennen kann, ist der <em>T5p (2nd Gen.)</em> da deutlich entspannter. Trotzdem fehlt einem da nichts. Das merkt man nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Alles ist in den Höhen vorhanden nur nicht so schneidend wie zum Beispiel bei einem <em>Beyer DT 1990 Pro</em>. Den ich deshalb auch zurückgehen lassen musste.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1633" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633958-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Jetzt kommen wir mal zu den ganz großen Stärken des <em>T5p (2nd Gen.)</em>. Zum einen ist da diese unglaubliche Pegelfestigkeit. Das Teil verträgt Lautstärkepegel das einem die Hirnrinde vibriert ohne auch nur ins Schwitzen zu kommen. Der bleibt einfach sauber in der Wiedergabe trotz des starken Basses. Zum Vergleich. Ich hatte hier einen <em>Pioneer HDJ-X10</em>. Der ist das Spitzenmodel von Pioneer im DJ-Kopfhörer Segment. Dieser fing bereits bei viel niedrigerem Pegel an deutlich zu verzerren und ist, wie bereits erwähnt, für DJs konzipiert worden. Die müssen damit in sehr lauten Umgebungen arbeiten. Mit dem <em>T5p</em> war ich an meiner persönlichen Schmerzgrenze ohne Anzeichen von klanglichen Unsauberkeiten!</p>
<p>Die zweite große Stärke des Beyer ist seine Art, dir die Musik zu servieren. Er belässt die Titel einfach in einem Guss. Ein <em>Sennheiser HD800</em>&nbsp;zum Vergleich filetiert dir förmlich die Musik und fächert diese unglaublich weit auf. Das klingt zwar immer wieder beeindruckend, machte aber lange Hörsessions stets recht anstrengend. Das ist einfach sehr fordernd fürs Gehirn. Der <em>T5p (2nd Gen.)</em> seziert nicht &#8211; er belässt Musiktitel bei ihrer Ganzheit. Verleiht ihr Koheränz. Damit ist der <em>T5p (2nd Gen.)</em> deutlich langzeittauglicher und lädt erst recht ein, die Lautstärke hochzuschrauben.&nbsp; Da geht richtig die Post ab ohne dass mir die Ohren wegfaulen nach einer Weile. Im direkten Vergleich zum <em>HD800</em> höre ich jetzt spürbar lauter mit dem Beyer. Diese Stärke der Koheränz hat aber auch eine Schattenseite. Während das Sezieren eines <em>HD800</em> oder <em>DT 1990 PRO</em> bei Klassik dir diese gewisse Plastizität bietet, kommt der <em>T5p</em> da nicht mit. Für diese Form der Musik würde ich den <em>T5p (2nd&nbsp; Gen.)</em> auch nicht empfehlen. Dann eher zum <em>T1</em> oder <em>1990er</em> aus gleichem Hause greifen. Für Rock, Pop, HipHop, Elektronische Musik, Jazz, Blues,&#8230; quasi jegliche andere Musikrichtung bekommt der Beyer allerdings meine vollste Empfehlung.</p>
<p>Ebenfalls eine Stärke des <em>T5p (2nd Gen.)</em> ist die räumliche Wiedergabe. Durch die angewinkelten Treiber in den Hörmuscheln entsteht kein beklemmendes Gefühl, wie es gern mal bei geschlossenen Kopfhörern vorkommt. Ich erwähne hier mal als weniger gutes Beispiel den<em> Audio Technica ATH M50x</em>. Der musste mich deshalb auch damals verlassen. Die Bühne ist, wie bereits erwähnt, beim <em>T5p</em> für einen geschlossenen Kopfhörer gut. Empfand ich beim <em>TH600</em> besser, aber dieser schien auch nicht wirklich gut zu isolieren.</p>
<p>Natürlich muss hier auch lobend erwähnt werden, dass die Kabel bei der zweiten Generation des <em>T5p</em>, sowie auch beim <em>T1</em>, nun abnehmbar sind. Das ist auch das einzige optisch Erkennungsmerkmal zum Vorgänger. Die sehen ansonsten aus wie eineiige Zwillinge.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1632" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/09/A633960-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Pluspunkte sind:</p>
<ul>
<li>sehr komfortabel</li>
<li>leicht anzutreiben / für mobile Player bestens geeignet</li>
<li>warmer, druckvoller Klang</li>
<li>klasse Auflösung</li>
<li>gute räumliche Abbildung</li>
<li>extrem Pegelfest</li>
<li>gute Isolierung</li>
<li>abnehmbares Kabel (1,40m langes Kabel im Lieferumfang enthalten)</li>
<li>für nahezu alle Musikstile geeignet</li>
</ul>
<p>Die Minuspunkte:</p>
<ul>
<li>der Preis ist üppig (kostet über das Doppelte des <em>DT 1770</em> klingt aber auch doppelt so gut)</li>
<li>das Kabel mikrofoniert deutlich wahrnehmbar</li>
<li>keine Empfehlung für Klassische Musik</li>
<li>kein original Spiralkabel erhältlich (würde ich mir persönlich für daheim wünschen)</li>
</ul>
<p>Zusammengefasst würde ich ihn als komplettes Gegenteil zum <em>Beyerdynamic DT 1990 PRO</em> sehen. Nicht nur von der Bauweise und Klangsignatur auch von der Langzeittauglichkeit. Kurzum, wer einen <em>1990er</em> für neutral und ausgewogen hält, wird an einem <em>T5p (2nd Gen.)</em> keine Freude finden. Wem allerdings der bekannte Beyer-Peak wie mir immer Probleme bereitet hat, wird hier fündig und mit einem druckvollen, räumlichen und sehr gut aufgelöstem Klang über Stunden hinweg belohnt.</p>
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		<title>RME ADI-2 DAC FS &#8211; Kopfhörer Endgame 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 16:58:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gute Hobbies bestehen aus Freud und Leid. Aus der Freude bezieht man die Motivation Geld&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gute Hobbies bestehen aus Freud und Leid. Aus der Freude bezieht man die Motivation Geld und&nbsp; Zeit für etwas, sagen wir mal, nicht zwingend Lebensnotwendiges aufzuwenden. Leid entsteht schließlich beim Blick ins Portemonnaie dabei, oder wenn beim hochgeschätzten Zeitvertreib etwas nicht passt. Der favorisierte Fußballclub steigt ab, beim Downhill mit dem Fahrrad hart gebrettert oder der Sound über seinen Lieblings-Kopfhörer ist nicht perfekt. Auf mich trifft Letzteres zu. Ich berichtete im <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/kopfhoerer-endgame-1539/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorangegangenen Beitrag</a> von der Kombination <strong>aune T1SE MKIII</strong> + <strong>Cayin HA-1A</strong> mit dem <strong>Sennheiser HD800</strong>. Ich halte nach wie vor alle dies Geräte für ausgezeichnet. In meiner Wertschätzung hat sich nichts geändert. Jedoch fehlte mir im untersten Frequenzkeller, so unter 40Hz, etwas Druck. Gerade für die von mir hauptsächlich gehörte Elektronische Musik fehlten diese wenigen Prozent zur vollkommenen Zufriedenheit. Ich wollte aber noch etwas anderes erreichen. Es gab noch ein Problem. Über die Lautsprecher empfing ich leider schon immer ein Störsignal. Ich konnte es eindeutig auf die Verbindung zum PC zurückführen. Ausprobieren von unterschiedlichen Steckdosen oder USB-Ports brachte keine Verbesserung. Irgendwann hatte ich es resignierend akzeptiert. Es gibt ja auch noch diese sog. Mantelstromfilter, die man zwischenklemmt. Hätte dadurch ein Glied in der Kette gehabt, auf das ich gern verzichten würde, was aber eventuell helfen könnte. So habe ich mich nach Optionen der Klangoptimierung umgesehen. Ich wollte eine Runde Sache ohne Kompromisse.</p>
<h3 style="text-align: center;">RME ADI-2 DAC FS</h3>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1555" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633777-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p>Das Einfachste wäre natürlich gewesen einen Equalizer zu benutzen. Immerhin hatte ich bereits einen zwischen meine externe Soundkarte (<strong>AKAI EIE Pro</strong>) und die Lautsprecher geklemmt. Dann hätte ich aber immer noch das Störsignal auf den Speakern. So keimte die Idee, ein All-In-One Gerät könnte hier Abhilfe schaffen. Also DAC + Kopfhörerverstärker + Lautsprecherausgabe + EQ und das in hervorragender Qualität, sowie ohne störende Fiepstöne bitte. Da gibt es ja schon ein paar Geräte auf dem Markt die zumindest die meisten Anforderungen davon erfüllen. Ob nun die <strong>Audio-gd</strong> Sachen, von <strong>Oppo der HA1</strong>, der <strong>Marantz HDDAC1</strong>, <strong>Yulong DAART Aquila</strong> oder, oder, oder&#8230;&nbsp; Optisch fand ich die jetzt alle nicht prickelnd und kaum einer hatte einen eingebauten EQ. Die Überlegung ging bis hin zur Kombination aus <strong>Violectric DAC V800 + HPA V100 / V200</strong>. Diese war tatsächlich sogar irgendwie mein Favorit, wenn auch ohne EQ und aus zwei Geräten bestehend.</p>
<p>Als ich dann allerdings vom <strong>ADI-2 DAC von RME</strong> erfuhr und die ganzen fabelhaften Daten zu diesem Gerät erfasste, war die Entscheidung klar. Gut, ich versuchte erstmal skeptisch in Erfahrung zu bringen, ob die Lobpreisungen von HiFi-Magazinen sich auch mit Anwendererfahrungen deckten. <em>(Gerade das Geschreibe von HiFi-Magazinen ist ja i.d.R. für mich nichts wert.)</em> Denn was <strong>RME</strong> mit dem <strong>ADI-2 DAC</strong> hier auffährt klang schon ziemlich nach &#8222;<em>zu schön um wahr zu sein</em>&#8222;. Die Realität sieht leider dann doch oft ganz anders aus. Aller Skepsis zum Trotz, augenscheinlich jeder Besitzer schwärmte von dieser Kiste.&nbsp;Ich bilde da nun mittlerweile auch keine Ausnahme mehr. Nach den ersten Tagen mit dem <strong>ADI-2 DAC</strong> bin ich einfach nur schwer begeistert! Ich weiß gar nicht so recht, wo ich mit meinen Eindrücken am besten anfangen soll.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1553" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1919" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1919w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633783-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1919px) 100vw, 1919px" /></a></p>
<p>Ich gebe mal eine Übersicht darüber, was der kleine Kasten so Interessantes bereithält:</p>
<ul>
<li>High-Quality Kopfhörerverstärker mit bis zu 3Watt (&lt;0,1Ohm Ausgangsimpedanz)</li>
<li>spitzen D/A-Wandler mit Sampleraten hin zu 768kHz (inkl. DSD)</li>
<li>absolut rauschfrei, insbesondere der IEM Kopfhöreranschluss</li>
<li>superbe Soundqualität</li>
<li>die Messwerte zu dem <strong>ADI-2 DAC</strong> sind phänemonal</li>
<li>ein sehr umfangreiches Menu</li>
<li>eingebauter 5 Band EQ (vollständig anpassbar)</li>
<li>Balance Regler</li>
<li>Crossfeed</li>
<li>5 unterschiedliche DA Filter</li>
<li>Loudness Funktion für leises Hören</li>
<li>speicherbare Presets für unterschiedliche Kopfhörer / Lautsprecher</li>
<li>ein hochauflösendes Display</li>
<li>lässt sich abdunkeln (komplette Beleuchtung aus)</li>
<li>programmierbare Fernbedienung</li>
<li>sehr ansprechende Optik</li>
<li>hergestellt von <strong>RME </strong>(top verarbeitet)</li>
</ul>
<p>Anschlüsse:</p>
<ul>
<li>S/PDIF Eingang coaxial</li>
<li>ADAT / S/PDIF Eingang optisch</li>
<li>2 Line-Ausgänge Cinch unsymmetrisch (Stereo L/R)</li>
<li>2 Line-Ausgänge XLR symmetrisch (Stereo L/R)</li>
<li>Stereo Kopfhörerausgang 6.3 mm Klinke</li>
<li>Low Noise IEM Ausgang 3.5 mm Mini-Klinke</li>
<li>USB 2.0 Anschluss (USB 3.0 kompatibel)</li>
</ul>
<p>Verpackt in solch eine kompakte Form. Das Teil ist deutlich kleiner als meine externe Soundkarte. Um zu Starten besorgt man sich die Treiber von der <a href="http://www.rme-audio.de/products/adi_2-dac.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>RME</strong>-Homepage</a> und es kann losgehen.</p>
<h3><em>Wie klingt&#8217;s?</em></h3>
<p>Immer wenn man denkt, da geht nicht viel mehr, kommt doch noch einer und packt &#8217;ne Schippe oben drauf. <em>(Gut, mir war durchaus bewusst, dass von meiner alten <strong>AKAI</strong> Soundkarte noch Luft nach oben sein muss.)</em>&nbsp;Und ganz ehrlich, mir fällt hier öfters mal vor Faszination die Kinnlade herunter. Ohne Übertreibung. Die Auflösung des <strong>ADI-2 DAC</strong> durch alle Frequenzen ist aller erste Sahne. Da merkt man erstmal, zu was die eigenen Studiomonitore <em>(<strong>ADAM A3X</strong>)</em> so im Stande sind. Ich musste die Höhenanhebung an den Monitoren komplett auf Null stellen, da die Auflösung nun gegeben war, die ich mir bei der alten Soundkarte über diese Anhebung erschummelte. Die Instrumentenseparation ist zudem top. Die einzelnen Spuren sind klar voneinander abgegrenzt und ortbar.</p>
<p>Mit dem <strong>Sennheiser HD800</strong> habe ich nun das erste Mal den Eindruck, dass die Bühne nicht eine Sphäre um meinen Kopf bildet, sondern luftig offen ist. Auch wenn die Bühne kleiner als mit <strong>T1SE</strong> und <strong>HA-1A</strong> ist, so wirkt sie doch realer und sehr holografisch, weil sie deutlich in die Tiefe geht. Das fehlte mir bis jetzt immer mit dem <strong>HD800</strong>. Der <strong>ADI-2 DAC</strong> ist ein Transistorverstärker, wirkt im Vergleich zum Röhrenamp&nbsp;<strong>Cayin HA-1A</strong> erwartungsgemäß deutlich dynamischer und anspringender. Nicht so musikalisch eher nüchterner aber keinesfalls staubtrocken analytisch. Und dann ist da auch noch dieses unfassbare Auflösungsvermögen. Damit kann der Kopfhörer endlich mal voll auftrumpfen.&nbsp;Da entstehen schon viele Informationen die vom Gehirn verarbeitet werden müssen und das&nbsp;kann&nbsp;schon fordernd sein macht aber auch einen riesen Spaß! <em>(Hatte bereits im <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/kopfhoerer-endgame-1539/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorangegangenen Beitrag</a> Bezug dazu genommen)&nbsp;</em>Nichtsdestotrotz ist die Kombination <strong>ADI-2 DAC FS</strong> <strong>+</strong> <strong>HD800</strong> eine richtig klasse Paarung. Gerade weil sich der 6kHz Peak des Kopfhörers mit dem EQ zähmen lässt und ich nun endlich im Bass mehr Druck geben kann. Der Vorteil dies am <strong>ADI</strong> einstellen zu können ist der, dass ich unabhängig von der Quelle die Einstellung habe. Zudem klingt es einfach besser als so eine Softwarelösung vom PC.</p>
<p>Die hinzuschaltbare Loudness Funktion passt beim Absenken der Lautstärke dynamisch Bässe und Höhen an. So ist man in der Lage leiser zu hören und dabei trotzdem Spaß zu haben. Wie gesagt, diese Funktion ist dynamisch. Habe ich so noch nie gesehen. Man stellt einen Schwellenwert ein, bis wohin diese Funktion einsetzen soll und je weiter man unter diesen Wert die Volume regelt, umso mehr blendet sich die Loudness Funktion, bis zu einem einstellbaren Maximum, ein. Auch ein schönes Bonbon sind die 5 unterschiedlichen DA Filter. Jedes Filter besitzt einen individuellen Frequenzverlauf und eine eigene Impulsantwort. Als Beispiel nenne ich mal das SD Sharp und das NOS Filter. Das SD Sharp (SD steht hier für Short Delay) hat einen aalglatten Frequenzverlauf bis jenseits der 20kHz, dafür eine Impulsantwort die etwas &#8222;länger&#8220; ausklingt. Der Klang wirkt hiermit brillant. Wohingegen NOS (Non OverSampling) einen Frequenzabfall von 6kHz bis 20kHz um ca. 3db hat. Dafür ist die Impulsantwort nahezu optimal. Der Klang hiermit wirkt auf mich nüchterner, &#8222;analytischer&#8220;. <em>(Mein Favorit ist das SD Slow Filer.)</em> Die Unterschiede der Filter sind auf jeden Fall hörbar.</p>
<p>Sehr erfreut war ich auch, dass nun dieses eingangs erwähnte Störsignal komplett verschwunden ist. Es ist nicht mal leise vorhanden &#8211; der Fiepston ist einfach weg. Endlich!</p>
<p>Ich fasse mal zusammen.</p>
<ul>
<li>sehr sauberer Klang</li>
<li>knackig, dynamisch, schnell</li>
<li>hochauflösend</li>
<li>keine Höhenbetonung um mehr Auflösung vorzugaukeln</li>
<li>weniger musikalisch als <strong>T1SE + HA-1A</strong></li>
<li>nüchterner, erwachsener Klang ohne staubtrocken analytisch zu wirken</li>
<li>null Hintergrundrauschen</li>
<li>reale, holografische Bühnendarstellung</li>
<li>Bühne über Kopfhörer näher als <strong>T1SE + HA-1A</strong></li>
<li>dynamische Loudness Funktion</li>
<li>5 Filter mit jeweils eigener Klangcharakteristik</li>
<li>Klang individuell anpassbar und für 20 unterschiedliche Ausgabegeräte (Kopfhörer, Lautsprecher) speicherbar</li>
<li>Störsignal vom PC komplett verschwunden</li>
</ul>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1554" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1919" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1919w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633778-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1919px) 100vw, 1919px" /></a></p>
<p>Die Bedienung scheint den einen oder anderen User etwas zu fordern. Ich habe damit aber überhaupt keine Probleme. Habe auch nur für ein paar Zusatzinfos ins Handbuch geschaut. Also wie die Messwerte und technischen Daten aussehen. Das Menu konnte ich durch ausprobieren verstehen. So schwer ist das nicht. Ich gebe allerdings zu, dass es schon einige Funktionen sind, die man einstellen kann. Ich stehe ja auf sowas. <em>(Je mehr desto besser.)</em> In dem umfangreichen Handbuch das beigelegt ist, wird alles auch sehr anschaulich erklärt.</p>
<p>Was ich auch noch erwähnen möchte ist die inkludierte Fernbedienung. Sie besitzt 11 Tasten wovon 4 individuell belegbar sind. Ich habe mir auf eine Taste den Toggle zwischen Kopfhörer und Lautsprecher gelegt. Nun reicht ein Tastendruck um entweder über Kopfhörer zu hören, oder diesen stumm zu stellen und die Speaker zu nutzen. Dicken Daumen hoch dafür! Eine andere Taste lässt alle Lichter am <strong>ADI-2 DAC</strong> ausgehen. Wenn einem im Halbdunkel die Anzeigen stören sollten. Natürlich lässt sich auch die Lautstärke über die Fernbedienung verändern, ebenso wie die Auswahl des Eingangsignals. Komplettiert werden die Funktionstasten noch mit On/Off und Mute.</p>
<h3><em>Fazit</em></h3>
<p>Ich denke mal, dass man an der kleinen Übersicht von mir zum <strong>RME ADI-2 DAC FS</strong> sehen kann, hier handelt es sich um ein außergewöhnliches Produkt. Die Einstellungen habe ich nur kurz angerissen, da ist noch deutlich mehr einzustellen. Bin ja selbst noch am Entdecken. Ich empfinde aber jetzt schon das befriedigende Gefühl endlich mal angekommen zu sein! Ich habe rein gar nichts auszusetzen und vermisse kein noch so kleines Detail. Die Qualität mit der dieser DAC/Kopfhörerverstärker hier kompromisslos zur Arbeit schreitet hat mich richtig schwer beeindruckt. Egal ob Kopfhörerausgang, Lautsprecherausgang, die Filter, der EQ, die Loudness Funktion &#8211; alles auf einem spitzen Niveau. <strong>RME</strong> halt. Was man gar nicht genug loben kann ist die Tatsache, dass wirklich alles auf die eigenen Wünsche anpassbar ist. Auch wenn der dafür aufgerufene Preis nicht ohne ist, muss man doch ganz klar anerkennen, dass durch das Gebotene der <strong>ADI-2 DAC FS</strong> wirklich ein Schnäppchen ist. <em>Allein der Sound&#8230;</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Der RME ADI-2 DAC bekommt die vollste Empfehlung meinerseits!</h4>
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		<title>Kopfhörer Endgame</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2018 19:24:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Urknall Kopfhörer sind schon so eine Sache. Der eine liebt sie, ein anderer hasst&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1540" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/07/A633716-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></h3>
<h3><em>Der Urknall</em></h3>
<p>Kopfhörer sind schon so eine Sache. Der eine liebt sie, ein anderer hasst sie aber für die meisten sind die kleinen Kopflautsprecher doch nur ein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand, der irgendwo in einer Tasche vergraben die meiste Zeit herumexistiert. Ich gehöre ganz klar zur ersten Kategorie. Denn nur Kopfhörer schaffen diese unglaublich intime Atmosphäre und das unabhängig davon, wo man sich gerade befindet. Die Raumeigenschaften spielen, insbesondere bei gut isolierenden Kopfhörern, nahezu keine Rolle. Der erste Kopfhörer, der mir irgendwie im Gedächtnis geblieben ist, war Mitte der 90er ein Vivanco. An das genaue Model kann ich mich nicht erinnern. Aber das Teil hatte einen Sound, wie ich ihn vorher so noch nicht gehört hatte. Ich kannte bis dahin nur die mitgelieferten Kopfhörer von Walkmans/Discmans. Diese kleinen schwarzen Teile mit dem silbernen Bügel und den Schaumstoff-Polstern. Die gibt&#8217;s auch heute noch in Flugzeugen zu kaufen. Der Vivanco hatte einen satten Sound mit Lautstärkerregulierung am Kabel und, damals noch viel wichtiger, einen Schalter für &#8222;Super Bass&#8220;. Denn die Eurodance Sachen, die ich damals hörte, waren recht dünn abgemischt. Der Kopfhörer erlag dann recht schnell einem Kabelbruch und das Thema hatte sich erstmal erledigt. 2002 erstand ich im Media Markt einen Sony MDR V300. Der beeindruckte mich damals ungemein und ich glaubte, viel mehr geht da nicht. Erst nachdem ich einige unterschiedlich DJ-Kopfhörer durchprobiert hatte erkannte ich da einiges an Potenzial. Mein erstes wirkliches Highlight war 2010 ein AKG K701. Von da an waren Kopfhörer für mich mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand &#8211; sie wurden zu einer Leidenschaft.</p>
<p>Was hatte ich nicht alles schon auf dem Kopf. Unterschiedliche Modelle jeweils von: AKG, Audeze, Beyerdynamic, Fostex, Hifiman, Klipsch, KRK, Oppo, Pioneer, Sennheiser, Sony, Stagediver, Stax, Shure, Technics und Ultrasone + die, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Von diesen gefühlt 100 unterschiedlichen Modellen sind mir einige wenige ans Herz gewachsen. Das sind ganz klar die Elektrostaten der Firma Stax (SR-207 bis SR-507, SR-007), die Magnetostaten von Hifiman (HE-4, HE-6, HE-500), AKG (K181 DJ, Q701), Audezes Magnetostaten (LCD-2, LCD-3), Fostex (TH-900), Sennheiser HD-25 sowie der Stagediver SD-2. Mein absoluter Liebling aber ist der Sennheiser HD800. Den hörte ich mal im Hifiladen in Berlin und es war Liebe auf den ersten Ton.</p>
<h3><em>It&#8217;s coming home</em></h3>
<p>Der HD800 ließ mich seit dem nie los. Irgendwann nun hatte ich mal Glück ihn günstig und in super Kondition in den ebay-Kleinanzeigen zu schießen. Als ich den Hörer endlich mal wieder aufsetzen konnte, entstand auch gleich dieses tolle Gefühl, den richtigen gefunden zu haben. Allerdings fehlte mir etwas am Sound das in Berlin nicht fehlte und mich fast dazu brachte den Sennheiser wieder zu verkaufen. Was ich in den nächsten Wochen erst herausfinden musste, war, dass der HD800 sehr wählerisch in der Auswahl eines geeigneten Kopfhörerverstärkers ist. Ja, richtig, mit einem Kopfhörer allein ist es nicht getan. Schon gar nicht bei einem so feinen Gerät wie dem HD800. Das Thema war mir allerdings schon bekannt, da die Hifimänner damals um 2011 nicht anders waren und spezielle Kopfhörerverstärker mit richtig Bumms am Ausgang brauchten. 2 Watt in 50 Ohm war die Mindestanforderung! Nun höre ich mit dem Sennheiser ausschließlich Konserven vom PC. Also benötigt man noch einen hochauflösenden Digital zu Analog Wandler. Kurz DAC. Ich hatte bereits Erfahrungen mit den Teilen von Audioquest &#8211; Dragonfly, Meridian Explorer &#8211; 1 und 2, Musical Fidelity &#8211; irgendwas, ifi nano IDSD und Rega. Mal abgesehen von dem Rega-DAC konnte keiner der eben genannten Wandler den Sennheiser zum glänzen bringen und den Rega-DAC besitze ich schon eine Weile nicht mehr. Man merkte einfach, dass das nicht alles sein kann, was der HD800 zu leisten vermag. Erst die Kopfhörerverstärker/DAC-Kombi in Form des aune T1SE MKIII zeigte eine zufriedenstellende Lösung. Das Teil sieht auch noch hübsch auf dem Schreibtisch aus und ist ein Röhrenhybrid. Also ein Teil des integrierten Verstärkers wird über eine Elektronenröhre realisiert. Das läd zum experimentieren ein. Denn Röhren unterscheiden sich etwas im Klang je nach Hersteller. Natürlich habe ich getestet. Eine Empfehlung war eine 6N23P-EV. Die passt für mich perfekt und löst deutlich besser auf als die im Lieferumfang des T1SE mitgeführte Electro Harmonix.</p>
<h3><em>Glühende Verstärkung</em></h3>
<p>Die Wandlung stimmte nur der Sound war noch nicht rund. Ein für mich zu helles Klangbild und zu wenig Bühne. Gerade die Bühne war doch die Paradedisziplin des HD800. Obwohl ich anfänglich gar keine Lust darauf hatte, wieder mit Kopfhörerverstärkern zu experimentieren, machte es am Ende doch wieder einfach nur Spaß. Ich hatte ja bereits Bekanntschaft mit den Verstärkern von Lake People / Violectric gemacht und so fiel meine Wahl auch gleich auf diese. Erstmal den kleinen geordert, den Lake People G103 S und ja, es wurde ein Stück besser. Die Tonalität schob sich etwas in meine gewünschte Richtung und der Detailreichtum wuchs. (btw bekommt der G103 meine vollste Empfehlung für den Preis) Nun war die Überlegung den großen G109 P oder doch die Premiummarke Violectric in Form der HPA V100 und V200? Der Violectric HPA V200 gilt ja als die top Empfehlung für den HD800. Irgendwie wurde ich aber das Gefühl nicht los, dass ein Transistorverstärker nicht das ist, was ich suche. Da fiel mir der Cayin HA-1A ein, den ich mit einem Freund damals in Berlin hören konnte. Ein wunderschöner Röhrenkopfhörerverstärker mit unglaublichen Leistungsreserven. Und ja, genau der sollte es werden. Die Kombination aus dem Röhrenhybrid aune T1SE MKIII + Cayin HA-1A + Sennheiser HD800 erfüllt alle meine Vorstellungen. Perfekte Tonalität gepaart mit einer realen Bühnendarstellung und sehr hohem Detailreichtum ohne den Fokus zu sehr auf die ganzen Mikrodetails zu lenken. Was für mich der Vorteil eines Röhrenamps im Vergleich zu Transistorenamps ist, ist ganz klar die authentischere Wiedergabe. Ein Transistoren Verstärker erklingt irgendwie zu technisch für meinen Geschmack. Wie soll ich das ausdrücken? Er klingt sauberer und punchiger als ein Röhrenamp. Viele mögen das. (Eine CD gibt auch ein technisch besseres Signal wieder als eine Schallplatte. Trotzdem macht die Schallplatte einfach mehr richtig für meinen Geschmack als digitale Konserven.) Ich finde auch, dass gerade in Bezug auf handgemachte Musik, diese nicht technisch klingen soll. Also nicht nach dem Motto, wir als Hersteller zeigen was möglich ist. Ich versuch es mal so: bis ein Lied den Weg auf den eigenen Rechner/Handy/DAP gefunden hat, durchläuft es viele technische Stationen. Angefangen vom Mikrofon in das gesungen wird, über das Mischpult, Effekte, Kompressoren, Bandsättigung, Samplingratenkonvertierung und und und. Da wird dann mit viel technischem Aufwand versucht, gerade Stimmen, in eine bestimmte Richtung zu drücken. Eben, mit viel technischem Aufwand. Bei einem richtig guten Transistoramp wird mir dieser technische Einsatz viel deutlicher bewusst. Der HD800 zeigt dir das einfach. Ein Röhrenamp ist in der Darstellung der Transienten weicher, er klingt wärmer, nimmt der Stimme das kühle technische etwas ab &#8211; kommt näher zurück an den Ursprung. Hinzu kommt, dass so ein Röhrenamp &#8222;lebt&#8220;. Der muss ja erstmal etwas auf Temperatur kommen, um möglichst gut zu klingen. Wenn kein Sound spielt und ich die Kopfhörer schon auf habe, weil ich einfach nicht warten will, höre ich regelrecht wie der HA-1A sich bereit macht. Da gibt es vereinzelt leise Töne, die nach einem Glöckchen klingen. Das hat wohl mit der Mikrofonierung der Röhren und der Ausdehnung durch Wärme zu tun. Das hat irgendwie was. Ich vergleiche gerne mit High-Res Aufnahmen, die ich mit einem Zoom H1 gemacht habe, von Stimmen, die ich nahezu täglich höre. Dadurch kann ich Equipment sehr gut einschätzen. Egal ob Kopfhörer oder Lautsprecher. Nichts klang bis zum HD800 + HA-1A so nah an der Wirklichkeit! Das gehörte wirkt teils so real, dass meine Fußsohlen anfangen im Takt der Bassdrum zu krabbeln. Man kennt das von Konzerten oder dem Clubbesuch wenn der Boden resoniert. So sehr wird mein Körper verarscht. Ich finde das beeindruckend und auch witzig.</p>
<h3><em>Wo Sonne scheint, da fällt auch Schatten</em></h3>
<p>Klar gibt es auch an dieser traumhaften Kombination negative Kritikpunkte für mich.</p>
<ul>
<li>der pekuniäre Aufwand ist nicht ohne, aber das haben Hobbies so an sich</li>
<li>das Kabel des HD800 ist störrig und nervig</li>
<li>auch wenn der HA-1A hier viel geholfen hat neigt der Kopfhörer bei spitzen Aufnahmen etwas zum zischeln bei Sibilanten</li>
<li>der HA-1A ist ein Class-A Verstärker &#8211; ergo er brauch viel Strom und wird richtig warm / fast heiß</li>
<li>der Kopfhörerverstärker hat ein klar erkennbares Grundrauschen</li>
<li>Elektronenröhren haben eine deutlich begrenzte Lebenszeit</li>
</ul>
<p>Das sind alles Dinge mit denen ich klar kommen muss und auch will. Der Genuss entschädigt und lässt diese Punkte nahezu verschwinden. Noch ein paar Worte an die Leute, die glauben, dass es keine klanglichen Unterschiede bei Elektronenröhren oder Verstärkern gibt. Ich sag nur &#8222;a wire with gain&#8220;, sucht euch ein anderes Hobby. Ich verstehe diese Einstellung nicht. Wie langweilig wäre die audiophile Welt, wenn alles nach Objective2 klingen würde. Natürlich feintunen die Hersteller ihre Produkte um vom Sound her ein gewisses Publikum anzusprechen. Die einzigen zwei Verstärker, die ich beim besten Willen damals am Hifiman HE-500 nicht auseinander halten konnte waren der Violectric HPA V100 und der größere V200. Sonst höre ich persönlich immer Unterschiede bei DAC, Elektronenröhren oder Kopfhörerverstärkern. Die sind natürlich klein im Vergleich zu zwei unterschiedlichen Kopfhörern. Manchmal habe ich auch einen schlechten Tag und&nbsp; höre weniger heraus. Entweder sind die Ohren etwas taub, die Konzentration weg oder zu viel &#8222;Lärm&#8220;-Smog. Am besten klingen offene Kopfhörer immer noch nachts. Mal drauf achten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Reality Check mit Beyerdynamic DT 1770 und 1990 PRO</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 17:41:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[PRO]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun war es soweit. Während eines Gesprächs mit meiner Frau hielt ich meinen AKG Q701&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war es soweit. Während eines Gesprächs mit meiner Frau hielt ich meinen <em>AKG Q701</em> Referenz-Kopfhörer in der Hand und stellte überraschend fest, dass das Kopfband keine Spannung mehr hat. Mein geliebter Kopfhörer gibt nach nur drei Jahren auf. Damit erklärte sich auch, warum ich in letzter Zeit so eine Art Ticks entwickelt hatte. Ich war unbewusst ständig dazu genötigt gewesen den Kopfhörer auf meinem Schädel hoch zuschieben. Mal mit der rechten Hand, mal mit beiden oder auch ganz affig mit den Schultern, weil ich mich sonst unwohl fühlte mit dem Sitz. Etwas Schuld gebe ich mir an dem frühen schlapp machen des Kopfbandes auch. Der Kopfhörerständer, auf dem der AKG ruht, hat den Prozess wohl beschleunigt. Da ein schnelles DIY-Tauschen das Bandes nicht so einfach möglich ist und ich jetzt auch keine Unkosten dafür ausgeben wollte, musste also ein neues Paar her. Da der Nachfolger, der K712 von AKG, auch diese Kopfbandkonstruktion besitzt, schied er von Anfang aus.</p>
<p>Ich brauchte nicht lange überlegen um auf die neuen Studiohörer von <em>Beyerdynamic</em> zu kommen. Sie waren ehrlich gesagt meine erste Wahl. Die Beyer sind für ihre Langlebigkeit bekannt. So orderte ich also den <em>DT 1770 Pro</em> zusammen mit dem <em>DT 1990 Pro</em>. Das lag auch daran, dass ich in der Vergangenheit bereits die Vorgängermodelle <em>DT 770 Pro</em> und <em>DT 990 Pro</em> der Firma aus Heilbronn besaß.</p>
<p><em><strong>Beyerdynamic DT 1770 Pro</strong></em></p>
<p>Er kommt in einer, für meine Begriffe, vollkommen ausreichenden Verpackung daher. Ein schnörkelloser Umkarton aus Pappe verpackt ein robustes Hardcase in dem sich der Kopfhörer befindet. Finde ich klasse, da man den Kopfhörer so prima in einem Koffer verstauen kann ohne Angst haben zu müssen, dass er auf Reisen Schaden nimmt. Ebenfalls mit im Hardcase in einem separaten Täschlein befinden sich zwei Anschlusskabel. Das ist auch gleich die erste nennenswerte Verbesserung zum Vorgänger. Das Kabel ist endlich abnehmbar. Zur Wahl stehen ein gerades Kabel und das, nicht nur von mir, ungeliebte Spiralkabel des <em>770 Pro. </em>Die Entscheidung fiel mir also nicht schwer. Der Anschluss ist ein Mini-XLR.</p>
<p>Der Tragekomfort ist einem besserem Halt ein kleines Stück gewichen. Bei mir drückt da glücklicherweise nichts. Ich bin da allerdings auch kein extremer Softie. Besaß schließlich mal einen <em>HiFiMAN HE-4</em>. Einem Freund gefiel der Anpressdruck weniger, erst als er seine Brille abnahm, war er zufrieden. Solche Befindlichkeiten müssen sich sicher eine Zeit lang eintragen. Aber so frisch aus der Box ist das nichts für jedermann. Besagter Freund brachte zum Vergleich seine DT 770 und 990 Pro in der ebenfalls 250Ohm Ausführung mit.</p>
<p>Der Klang. Da scheiden sich nun die Geister. Wie eigtl. immer. Er ist ein geschlossener Kopfhörer und somit nicht unbedingt meine Präferenz. Er überraschte mich dennoch mit einer sehr schönen Bühne. Pluspunkt! Auflösungsseitig ist er auch richtig gut. Hörbar besser als das Vorgängermodell. Stimmen kommen gut zur Geltung allerdings ein gutes Stück zu warm. Also zu bassig. Damit wären wir auch gleich bei einem ganz wichtigen Punkt. Der <em>1770er </em>hat Bass und davon sehr viel. Ich höre nun viel basslastige, moderne Musik. Da prügelt einem teilweise der Bass ganz schön um die Ohren! Meistens ist es einfach zuviel. Hinzukommt, dass der Bass auch nicht gerade der straffste ist. Und so kommt man ins Grübeln, warum ein so erfahrener renommierter Kopfhörerhersteller sowas als Studiokopfhörer entwirft. Dabei gelangt man zu der Erkenntnis, dass das ein Kopfhörer für Drummer ist. Logisch, der will sein Schlagzeug vordergründig hören. Die Analogie dazu ergab sich mir beim Hinzuziehen des StageDiver SD3. Der ja auch so eine Abstimmung hat und für den Bühnenschlagzeuger entwickelt wurde. Sicherlich gibt es einige Leute, die so auch ihre Musik hören wollen. Die will ich hier nicht unterschlagen. Für mich ist das aber nichts. Ich habe es durchaus ein paar Tage lang probiert.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1523" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633099-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1524" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633101-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p><em><strong>Beyerdynamic DT 1990 Pro</strong></em></p>
<p>Da die Verpackung und der Tragekomfort nahezu identisch sind mit dem <em>1770 Pro</em> spare ich die Wiederholung dessen. Vielleicht eins, zwei Worte zum Design. Das finde ich beim <em>1990er</em> richtig gelungen! Sehr hübsch. Ich muss aber auch erwähnen, dass es für mich absolut irrelevant ist und nicht in die Beurteilung einfließt. Meine Ohren interessieren sich schließlich nicht dafür, wie ein Kopfhörer aussieht.</p>
<p>Somit gleich zum Klang. Hier begann das Ringen. Erstmal zur Bühne denn die ist klasse. Nicht zu groß und auch nicht zu intim. Wirkt durch die offene Bauweise sehr luftig und realistisch. 8/10 würde ich auf meiner imaginären Skala geben. Das ganze Klangbild hat für mich einen recht hellen Charakter. Ich hatte mal eine Zeit lang Field Recordings gemacht u.a. mit Stimmen meiner Familie und da entlarvt sich das immer recht schnell für mich. Ich weiß einfach wie die Stimmen klingen, da ich sie täglich höre. Die Auflösung ist auch sehr gut! Also wirklich, was da alles für Details in der Musik zum Vorschein kommen ist beeindruckend. Da hilft sicherlich auch die Betonung in den Höhen etwas mit. Nun zu den schwierigen Themen. Als erstes die Basswiedergabe. Die ist für mich eigenartig. Während der Kickbass-Bereich so von 60Hz-100Hz deutlich zu erkennen ist, ist der Subbass-Bereich, also unter 50Hz kaum wahrnehmbar. Da helfen auch die zwei unterschiedlichen Ohrpolstersorten nichts. Es gibt einmal die &#8222;Analytics&#8220; und zum anderen die &#8222;Balanced&#8220;. Den ausbalancierten wird etwas mehr Bass attestiert. Aber all zuviel Unterschied gegenüber den analytischen Ohrpolstern höre ich nicht und sollte man auch nicht erwarten. Ich mache nun hin und wieder auch elektronische Musik und der Subbass-Bereich ist mir wichtig. Mit diesem Kopfhörer ist es mir nicht möglich diesen zu beurteilen. Ich würde ihn stets zu fett mischen. So klingen Tracks mit einem straffen Kick wie ich sie kenne wohingegen Kicks mit längerem Decay oder gar Subbass-Sequenzen blutleer klingen. Längeres Hören mit dem <em>1990 pro</em> wirkt sehr anstrengend durch die Betonung der Höhen. Meine Ohren machen da nach kurzer Zeit zu. Auch hier stellt sich mir die Frage, für wen der Studiokopfhörer gedacht ist. Sicherlich nicht um damit moderne oder gar elektronische Musik zu hören. Er ist ein Werkzeug! Dem sollte man sich bewusst sein. Genau wie der geschlossene Bruder ist der <em>1990er</em> zur Beurteilung konzipiert worden. Damit hörst du jedes unerwünschte Detail im Mix und kannst ggfs. im Studio reagieren. Da sehe ich ihn. Das musste ich aber erst begreifen. Das mein Exemplar dann leider noch eine Kanalungleichheit in der Lautstärke aufwies machte den Gesamteindruck nicht besser. Denn eigtl. machten beide Kopfhörer einen sauber verarbeiteten und robusten Eindruck. Das bekräftigte dann nochmal den Entschluss den <em>1990er </em>zu retournieren.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1525" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2018/03/A633097-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a></p>
<p>Auch hier gilt die Devise, was dem einen nicht gefällt, gefällt durchaus jemand anderem. Keine Frage. Der weiter oben erwähnte Freund attestierte dem <em>DT 1990 Pro</em> gar eine dunkle Klangcharakteristik. Er ist aber auch ein paar Jährchen älter als ich. Dennoch, so unterschiedlich können Beurteilungen von Kopfhörern ausfallen. Zur Vollständigkeit seien noch die ledernen Ohrpolster im Zubehör des <em>DT 1770 Pro</em> erwähnt, die ich aber nicht getestet habe. Ich mag sowas nun einfach nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kopfhörer-Session in B</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 20:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[audeze]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorgeschichte &#160; Alles begann vor ca. einem Monat. Ich fing an, mich richtig darüber zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><em>Vorgeschichte</em></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles begann vor ca. einem Monat. Ich fing an, mich richtig darüber zu ärgern, dass ich den <em>HiFiMAN HE-4</em> vor einem halben Jahr verkauft hatte. Das kam dadurch,<img decoding="async" title="Weiterlesen …" alt="" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" />dass meine neu entfachte Neugier auf klassische Musik über meinen <em>AKG K 701</em> nicht mehr befriedigt wurde. Der <em>HiFiMAN</em> klang <span id="more-960"></span>damals um Welten plastischer und überzeugender. Mir fehlte beim Hören das Körperhafte in der Musik. Da ich nun mittlerweile mit dem <em>K 701</em> so gar nichts mehr anfangen vermochte, hauptsächlich wegen der übertriebenen Bühnendarstellung, überlegte ich mir den <em>HE-4</em> wieder anzuschaffen und den <em>AKG</em> zu verkaufen. Leichter gesagt als getan. Der damals kleinste <em>HiFiMAN</em> wird aktuell nicht mehr hergestellt und Gebrauchtangebote sind spärlich gesät.</p>
<p>Ich machte mich erstmal schlau, was es momentan an Magnetostaten auf dem Markt gibt. Schnell stieß ich auf den <em>HiFiMAN HE-400</em> &#8211; scheint wohl der Nachfolger vom 4er zu sein. Beim Frequenzgraphenvergleich auf <em>Headphone.com</em> missfiel mir allerdings das deutliche Mittenloch. Das sah beim nächstgrößeren Model dem <em>HE-500</em> schon um einiges ansprechender aus. Der Neupreis schreckte mich mit 699,- aber (noch) ab. Beim Stöbern der Biete/Suche &#8211; Sektion im <em>HiFi-Forum</em> stieß ich dann auf ein gebrauchtes <em>STAX SRS-2050 II</em> Set. Kein Magnetostat aber dafür ein waschechter Elektrostat mit dediziertem Verstärker. Das Set war vor ein paar Jahren das Einsteiger-Set in die Elektrostatenwelt. Der Vorgänger zum aktuellen <em>SRS-2170</em>. Ich hab&#8216; den Verkäufer angeschrieben und drei Tage später hörte ich das erste Mal einen(meinen) richtigen Elektrostaten bei mir zu Hause. (Das kurz zuvor defekt erworbene Stax-Set bestehend aus <em>SR-5 Gold</em> und <em>SRD-6</em> Versorgungsteil lasse ich an dieser Stelle mal unbeleuchtet)</p>
<p>Was macht der <em>Stax</em> den nun so anders?</p>
<p>Er liefert eine absolut beeindruckende, sowie natürliche Wiedergabe, luftig und detailiert, schnelle Impulstreue und mit einer von mir noch nie gehörten Räumlichkeit. Das nenn&#8216; ich mal einen Kopfhörer für Klassik. Bei einer guten Klassik-Aufnahme denkt man, man ist live dabei. Das klingt vielleicht abgedroschen, hier stimmt&#8217;s aber mit der Livehaftigkeit! Der Klang vermittelt für mich eher Open-Air-Feeling als Konzertsaal. Ich habe mittlerweile schon etwas Erfahrung mit Kopfhörern sammeln können, aber die ersten Hörsessions mit dem <em>2050 II</em> waren/sind unglaublich faszinierend. Das war das kleinste STAX-Set vor wenigen Jahren wohlgemerkt. Der <em>K 701</em>, mal von der Preisdiffernenz abgesehen (800,- / 200,- NP), konnte da nicht mal im Ansatz mithalten.</p>
<p>Für Klassik und Filmscores war ich ab nun bestens gerüstet. Eine Zäsur verursachte der Elektrostat zudem. Ich konnte von dem Erwerb an, keine meiner elektrodynamischen Kopfhörer noch genussvoll anhören. Ich mochte übertriebene Bässe und Höhen einfach nicht mehr ertragen, mal abgesehen von der trägen Impulswiedergabe und fehlenden Luftigkeit. Der<em> AKG K 701</em>, der <em>Beyerdynamic DT 770 PRO (250 Ohm)</em> und der <em>Ultrasone DJ1</em> fanden dann sogleich schnell den Weg auf <em>ebay</em>, die Kleinanzeigen oder in den Bekanntenkreis.</p>
<p>So toll der <em>Stax</em> Musik mit klassischen Instrumenten darbot, so fehlte mir doch ein wenig(!) der Druck für elektronische Musikstile ala Deephouse, Dubstep und Techno. Zudem rückten die hohen Frequenzen zu stark in den Fokus. Ab diesem Zeitpunkt, gab es für mich die absolut unumgängliche und metaphysische Gewissheit, es gibt nicht DEN EINEN Allroundhörer. Es sei denn, man geht qualitative Kompromisse ein. Das wollte ich aber nicht.</p>
<p>Eine direkte Möglichkeit zum Hören und Vergleichen von edlen Kopfhörern sollte bei der Suche Hilfe leisten. Da in meiner thüringer Region leider nur eine unbefriedigende Dichte an HiFi-Läden mit Auswahl an Magnetostaten existiert, beschloss ich mit Doc Sommer, nach Berlin zu reisen.</p>
<p>Warum ausgerechnet B?</p>
<p>Das dort ansässige HiFi-Geschäft <em>&#8222;HiFi im Hinterhof&#8220;</em> war das erste, das uns die komplette Palette an hochwertigen Magneto- und Elektrostaten per Webpräsenz versprach.</p>
<p>Ich begann mich zudem gleichzeitig für den <em>Audeze LCD-2 Rev.2</em> zu interessieren. Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden magnetostatischen Kopfhörer. So recherchierte und las ich viele Stunden im <em>HiFi-Forum</em> und Restnetz &#8211; der Bassbereich wurde hier mehrfach gelobt (nicht weil dieser überbetont ist, sondern anders) und anhand der Reviews von Besitzern dieser schönen Kopfhörer, kam ich zu dem Schluss, der wird&#8217;s. Nachdem mich auch noch im Schlaf der <em>Audeze</em> verfolgte, war klar, der MUSS es werden! Bei einem NP von 995,- wurde dann allerdings auch schnell offenkundig, den gibt&#8217;s wenn überhaupt, erstmal nur gebraucht für mich. In den <em>ebay-Kleinanzeigen</em> entdeckte ich einen gut erhaltenen <em>LCD-2</em> zum Hammerpreis &#8211; 600,- inkl. Versand klangen unglaublich verlockend. Ich war bereit sofort zuzuschlagen. Ich kontaktierte also den sehr netten Verkäufer und wollte kurzfristig (also bereits für den nächsten Tag) einen Anhör- und Abholtermin vereinbaren. Da es aus persönlichen Gründen des Verkäufers so schnell aber nicht möglich war, versprach er mir, den <em>LCD-2</em> bis nach dem Besuch in Berlin zu reservieren&#8230;</p>
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<h2 style="text-align: center;"><em>HiFi-im-Hinterhof</em></h2>
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<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1593.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-971" alt="Up 2 B!" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1593.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1593.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1593-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Samstagfrüh, 6.45 Uhr stand ich bei Doc vor der Haustür und los ging&#8217;s. Die Hinfahrt verlief zügig und gegen 10.45 Uhr parkten wir in Berlin-Nikolassee. Neben einer Tankstelle bot sich, in Nähe unseres Parkplatzes, auch ein <em>Burger King</em> an &#8211; endlich was zu essen. Nach dem schmackhaften Whopper-Menu, nahmen wir die Dienste der <em>BVG</em> in Anspruch, um zum gewünschten Ziel in Berlin-Kreuzberg zu gelangen.</p>
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<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1594.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-972" alt="S-Bahn" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1594.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1594.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1594-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein paar Minuten per pedes und wir traten in den Eingangsbereich des <em>HiFi-im-Hinterhof</em>. Dem freundlichen Verkäufer hinter dem Tresen erklärte ich unsere Absichten und er brachte uns daraufhin in das im Hinterhof (ja, den gibt&#8217;s dort tatsächlich) gelegene Kopfhörerstudio. Das Studio machte beim Betreten schon mächtig was her. In Wandnähe und in der Mitte des Raumes wurden mehrere Abhörplätze installiert. Dort hat man jeweils die Option, Kopfhörer und/oder Kopfhörerverstärker zu testen und zu vergleichen. Eine riesige Auswahl an Musik ist ebenfalls vorhanden, wenn man mal kein eigenes Quellmaterial dabei hat.</p>
<p>Auf bequemen Sitzmöglichkeiten platznehmend, stellte uns der Herr Dimitrov gleich den<em> Audeze LCD-2</em> und <em>LCD-3</em> vor. Ich verglich daraufhin zuerst die unterschiedlichen Ausstattungstypen des <em>LCD-2</em> miteinander. Nicht nur optisch, sondern auch klanglich gefiel mir die <em>Rosewood/Alcantara</em>-Variante besser als die <em>Bamboo/Leather</em>-Kombination. Die <em>Bamboo/Leather</em>-Kombination klang trotz offener Bauweise fast wie ein geschlossener Kopfhörer. Das wurde besonders deutlich, als ich ihn anschließend mit dem <em>HiFiMAN HE-6</em> verglich. Da zum <em>Audeze</em> in Foren gern behauptet wird, dass er, aufgrund der Reduktion der hohen Frequenzbereiche, recht bedeckt klingen würde, war ich mehr als erstaunt, da sich das in keinster Weise zu bestätigen schien. Nicht höhenlastig ja, bedeckt nein.</p>
<p>Der <em>LCD-2</em> erzeugt auch eine unglaublich tiefe Bühne. Man empfindet es annähernd so, als dass man sich in einem Konzertsaal während der Aufführung, in einer der hinteren Reihen befindet. Das wird schon sehr plastisch dargestellt.</p>
<h4 style="text-align: center;"><em>Audeze LCD-2 (Rosewood/Alcantara)</em></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1601.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-977" alt="Audeze LCD-2 Rev.2 am Auralic Taurus" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1601.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1601.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1601-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1602.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-978" alt="Audeze LCD-2 Rev.2 Rosewood" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1602.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1602.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1602-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><strong></strong></p>
<h4 style="text-align: center;"><em>Audeze LCD-3</em></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1605.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-980" alt="Audeze LCD-3" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1605.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1605.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1605-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doc&#8217;s Interesse galt im Besonderen den Elektrostaten der Firma <em>STAX. </em>Man konnte im Studio wunderbar die Unterschiede der einzelnen <em>STAX</em>-Sets erkunden. Am Stimmigsten, auch was die Preis/Leistung betrifft, war für ihn das <em>SRS-3170</em>. Er war mit diesem Set fast &#8217;ne Stunde kaum ansprechbar, wie sich auf dem folgenden Foto erahnen lässt.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong><em>STAX SRS-3170 (KH: Lambda Classic SR-307 + KHV: SRM-323S)</em></strong></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1596.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-974" alt="STAX SRS-3170" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1596.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1596.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1596-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1598.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-975" alt="STAX SRS-3170" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1598.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1598.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1598-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>Da ich schon einen <em>STAX</em> besitze und eher einen Kopfhörer suchte, der sich vom <em>SRS-2050 II</em> abgrenzt, hörte ich nur kurz in das tolle <em>SRS-3170</em> um mich den <em>Audez&#8217;e</em> und <em>HiFiMAN</em> Kopfhörern wieder widmen zu können. Rückblickend wünsche ich mir doch,  mal das <em>SRS-2170</em> mit dem <em>SRS-3170</em> genauer unter die Lupe genommen zu haben. Da fehlen mir leider nun die spannenden Informationen aus einem Vergleichshören.</p>
<h4 style="text-align: center;"><em>Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, auch den STAX SR-009 (NP: 3889,-!) zu testen</em></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1607.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-982" alt="STAX SR-009" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1607.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1607.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1607-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em> (Kleine Anekdote zu diesem Bild: Als Doc vertieft in die STAX-Welt eintauchte und ich gerade zu den Örtlichkeiten war, meinte der Verkäufer sich um das Sound-System im Hintergrund zu kümmern. Jemand hatte sich wohl einen Scherz erlaubt und bei einem vorhergehenden Hörtest, die Lautstärker auf Maximum gestellt und das System ausgeschalten. Als der Verkäufer ohne etwas davon zu ahnen, dass Sound-System einschaltete, alterte der Doc in diesem Moment, mit Herzaussetzer, um zwanzig Jahre. Erkenntnis daraus war, so ein offener STAX-Kopfhörer, der dichtet die Außenwelt nicht ab.) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>
<p>Der Verkäufer empfahl uns im weiteren Verlauf noch den <em>Fostex TH-900</em>. Dieser ist ein ebenfalls recht hochpreisiger, geschlossener, elektrodynamischer Kopfhörer, der fast an das detailierte Klangbild und die Bühne eines <em>STAX</em> heranreichen solle + das Bassfundament eines <em>Denon AH-D7000</em>. Der <em>TH-900</em> machte einen erstklassigen Eindruck was die Verarbeitungsqualität betraf. Leider konnte mich der Kopfhörer klanglich nicht überzeugen. Auch wenn dieser äußerst detailiert aufspielte, an das <em>SRS-3170</em>, welches als Vergleich herhalten musste, kam er aber nicht ganz ran. Viel niederschmetternder empfand ich aber den überzeichneten und zugleich softigen Bass. Bei <em>&#8222;Marc Streitenfeld&#8217;s &#8211; Life&#8220;</em> aus dem Score des &#8222;<em>Prometheus&#8220;</em>-Films, machte die Überbetonung der Subbass-Drops, das Stück praktisch unhörbar. Der später folgende <em>Fostex TH-600</em> machte es ebenfalls nicht anders. Nix für mich. Die Zeit der Passion, überbetonte Bassfrequenzen zu  huldigen, liegt hinter mir. Gut zu wissen, das der <em>AH-D7000</em> also auch nicht meiner Präferenz entsprochen hätte. Diesen gibt es mittlerweile aber nur noch gebraucht.</p>
<p>Nachdem ich den Verkäufer kurz vor unserem Aufbruch nun bereits das dritte Mal gebeten hatte, mir doch auch mal den <em>HiFiMAN HE-500</em> zur Verfügung zu stellen, kam er endlich dieser Bitte nach.</p>
<p>Da war es dann, das Gefühl, den richtigen Kopfhörer gefunden zu haben. Ein unfassbar straffer und gut ausgewogener Bassbereich, keine Anzeichen von Sibilanten-Zischen und eine umwerfende Direktheit in den Mitten. Während der im direkten Vergleich gehörte <em>LCD-2</em>, eher den Konzertsaal anbot, spielte der <em>HE-500</em> mehr in einem mittelgroßen Raum. Diese Attribute platzierten den <em>HiFiMAN HE-500</em> als Gewinner dieser Hörsession &#8211; für meine elektronischen Musik-Bedürfnisse zumindest. Er erinnert mich zudem ein Stück weit an den <em>HE-4</em> und präsentiert auch das Körperhafte, bietet die schnelle Impulswiedergabe wie ich sie von Magnetostaten erwarte. Selbst Songs, die ich aufgrund eines sehr spitzen Masterings und des daraus resultierenden Zischen in den hohen Frequenzen, fast nie hörte, sind nun einigermaßen genießbar.</p>
<p style="text-align: center;"> <strong><em>Doc: HiFiMAN HE-6 / Ich: HiFiMAN HE-500</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1603.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-979" alt="HiFiMAN HE-6, HiFiMAN HE-500" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1603.jpg" width="1000" height="562" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1603.jpg 1000w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1603-460x258.jpg 460w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich konnte nach der Hörsession dann auch nicht mehr widerstehen. Ich ließ mir den <em>HE-500</em> gleich einpacken und nahm ihn direkt mit. Mir ist bewußt, dass ich den Kopfhörer locker für mind. 100,- weniger online hätte kaufen, da ich mich aber dankbar der gebotenen Vergleichsmöglichkeit und dem netten Service zeigen wollte, hab&#8216; ich im Geschäft gekauft. Den reservierten <em>Audeze LCD-2</em> hab&#8216; ich nun nicht mehr ersehnt und dem privaten Verkäufer Bescheid gegeben.</p>
<p>Kleiner unschöner Wermutstropfen: der gekaufte Kopfhörer besaß eine Kanalungleichheit der Lautstärker zwischen Links und Rechts, wie sich zu Hause herausstellte. Ich schickte den <em>HE-500</em> zur Reparatur an den <em>HiFiMAN</em>-Vertrieb, <em>Sieveking Sound GmbH &amp; Co KG</em>, nach Bremen und bekam ihn nach sage und schreibe zwei Tagen nun voll intakt zurück. Großes Lob für den ultraschnellen Service!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1610.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-983" alt="HiFiMAN HE-500" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1610.jpg" width="802" height="1000" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1610.jpg 802w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1610-460x573.jpg 460w" sizes="(max-width: 802px) 100vw, 802px" /></a></p>
<p>Nun buhlen der <em>STAX</em> und der <em>HiFiMAN</em> um meine Aufmerksamkeit. Dank des NTS (New-Toy-Syndrom) bekommt der <em>HE-500</em> aktuell mehr Zuwendung. Man muss sich ja schließlich etwas einhören. Die nächste Baustelle wird dann ein geeigneter Kopfhörerverstärker für den <em>HiFiMAN</em> werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></strong></p>
<p><em><a href="http://www.hifi-im-hinterhof.de/" target="_blank">HiFi-im-Hinterhof</a></em></p>
<p><em><a href="http://hifiman.com/" target="_blank">HiFiMAN-Homepage</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.stax.co.jp/" target="_blank">STAX-Homepage</a></em></p>
<p><em><a href="http://audeze.com/" target="_blank">Audeze-Homepage</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.fostexinternational.com/docs/products/TH-900.shtml" target="_blank">Fostex-Homepage</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.sieveking-sound.de/" target="_blank">Sieveking Sound-Homepage</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.headphone.com/headphones/hifiman-he-500.php">Headphone.com</a></em></p>
<p><a href="http://www.hifi-forum.de/"><em>HiFi-Forum.de</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hifiman HE-4 &#8211; Test</title>
		<link>https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/hifiman-he-4-test-464/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 21:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[HE-4]]></category>
		<category><![CDATA[Hifiman]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetostat]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem ich das erste Mal von den Elektrostaten der Firma &#8222;Stax&#8220; gelesen hatte, wollte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-464"></span>Seit dem ich das erste Mal von den Elektrostaten der Firma &#8222;<a href="http://www.stax.co.jp/" target="_blank">Stax</a>&#8220; gelesen hatte, wollte ich unbedingt einen davon probehören. Mir war allerdings stets der Aufwand zu groß, irgendwo in Deutschland hinzufahren um einen Stax persönlich anhören zu können geschweige denn, dass ich überhaupt das Geld für einen Kauf gehabt hätte. Erfreulicher Weise stieß ich vor kurzem auf die Firma &#8222;<a href="http://www.hifiman.us/" target="_blank">Hifiman</a>&#8222;. Diese fertigt zwar keine Elektrostaten an, dafür aber erschwingliche Magnetostaten.</p>
<p>Vor dem Kauf stellte ich mir jedoch schon die Frage: &#8222;Was ist denn ein magnetostatischer Kopfhörer?&#8220;.</p>
<p>Anders als bei klassisch-dynamischen Kopfhörern, wird hier eine hauchdünne und mit Leiterbahnen durchzogene Membran verwendet. Diese ist zwischen starken Neodymium-Magneten gespannt. Wenn nun (Wechsel-)Strom durch die Leiter fließt, beginnt die Folie, sich zwischen den Magneten hin und her zu bewegen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klang:</strong></span></p>
<p>Bevor ich meine Impressionen schildere möchte ich darauf hinweisen, dass ich die vom Hersteller empfohlenen mind. 150h Einspielzeit erst zur Hälfte erreicht habe.</p>
<p>Bis zum &#8222;HE-4&#8220; habe ich ein &#8222;Burn-In&#8220; bei Kopfhörern für Voodoo gehalten. Ich hatte beim &#8222;<a title="AKG K 701 – Test" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/akg-k-701-test-391/" target="_blank">AKG K-701</a>&#8220; durch die Einspielempfehlungen in Foren lange gehofft, dass sich der Bassbereich noch etwas verstärken tut. Dem war nicht so. Also machte ich mir beim Hifiman keine allzu großen Illusionen. Die ersten 5h tat sich nicht merklich viel. Die Höhen waren prägnant dominant und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zischlaut" target="_blank">Sibilanten</a> nervten schon bei mittlerer Lautstärke. Aber am enttäuschendsten war der absolut nicht vorhandene Tiefbass! Das kanns nicht sein, dachte ich mir. Klar, der &#8222;HE-4&#8220; spielt echt luftig und extrem detailiert &#8211; ein rundes Klangbild war es aber definitiv nicht. Also blieb mir vorerst nichts anderes übrig, als geduldig zu sein und den Kopfhörer spielen lassen. Vielleicht tut sich was. Ich hab&#8216; den Heady dann über Nacht ordentlich beschäftigt. In &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logic_Pro#Logic_Studio_.2F_Logic_Pro_8" target="_blank">Logic Pro 8</a>&#8220; fix einen Testoszillator eingefügt und in fünf Sekunden langen Phasen das Frequenzspektrum von 20Hz-100Hz und sattem Pegel wiederholt abfahren lassen.</p>
<p>Was soll ich sagen, am nächsten Morgen waren endlich die Tiefen vorhanden, die ich den Tag zuvor vergeblich gesucht hatte. Der &#8222;HE-4&#8220; ist über Nacht nicht zum Bassmonster mutiert, aber die Bassdrum hatte nun das natürliche Volumen und den Tiefgang, der am ersten Tag nicht zu hören war.</p>
<p>Ob das nun durch den Oszillator schneller ging als durch einspielen mit Liedern kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat sich da etwas getan.</p>
<p>Nun zu meinen persönlichen Klangeindrücken.</p>
<p>Der Kopfhörer besitzt eine offene Bauweise und ist so offen, wie ein Kopfhörer nur offen sein kann. Der &#8222;<a href="http://de.wikizic.org/1-018-018669-AKG-K1000.jpg" target="_blank">AKG K-1000</a>&#8220; sei hier mal nicht berücksichtigt. Jedenfalls höre ich nur dezent abgedämpfte Außengeräusche mit dem Hifiman auf dem Kopf. Dies erzeugt eine hervorragend luftige Wiedergabe.</p>
<p>Das wiedergegebene Frequenzspektrum ist recht linear, zieht aber spürbar in den Höhen etwas an. Ich empfand es anfangs als etwas gravierender, kann mich allerdings auch mittlerweile daran gewöhnt haben. Die Höhen sind insgesamt sehr klar, brilliant und detailiert. Die Wiedergabe von Transienten wird beeindruckend deutlich präsentiert. Die mittleren Frequenzen sind ebenfalls schön transparent dargestellt, jedoch wirken Stimmen manchmal pegelmäßig eine Nuance vernachlässigt zu sein. Die Bässe sind sehr knackig und reichen so tief hinab, dass meine Ohren nur noch die vibrierenden Ohrpolster registrierten, ich aber schon nichts mehr hören kann.</p>
<p>Wenn sich die hohen Frequenzen noch einen Tick mäßigen mit der Zeit des Einspielens, wäre ich mehr als zufrieden.</p>
<p>Die Darstellung der Instrumente oder der Stimmen ist für mich persönlich noch nie so präzise zu erhören gewesen, wie mit dem &#8222;HE-4&#8220;. Als ob man seinen Ohren eine Brille aufsetzt. Das nimmt schon plastische Züge an und erzeugt bei mir immer wieder dieses WOW-Gefühl mit dazugehörigem Gesichtsausdruck. Ganz großes Kino! Vor allem bei Symphonien ist es mir noch nie so klar vor Ohren gekommen, wo die einzelnen Instrumente aufspielen. Auch der &#8222;K701&#8220; spielt präzise auf, allerdings wirkt seine Bühnendarstellung im Vergleich zum &#8222;Hifiman&#8220; unnatürlich groß und somit ist es für mich schwerer die Signale zu orten.</p>
<p>Alles in allem klingt der &#8222;Hifiman HE-4&#8220; sehr knackig, präzise, detailiert, luftig und wunderbar räumlich abbildend. Das habe ich selbst mit dem klasse klingenden &#8222;AKG K-701&#8220; nicht so intensiv erlebt. Ich möchte jedoch an dieser Stelle nicht weiter auf die Unterschiede beider Hörer eingehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Komfort:</strong></span></p>
<p>Die Velourspolster des &#8222;HE-4&#8220; sind absolut bequem, genau wie der Kopfbügel. Da gibt es für mich nichts zu meckern. Anfangs war der Anpressdruck auf die Ohren recht straff. Da der Kopfbügel aber einen Metallkern hat, kann mann ihn biegen und somit den Druck ganz einfach verringern. Das wird auch so vom Hersteller empfohlen. Er besitzt ein moderates Gewicht, wodurch er mich auch bei längerem Tragen nicht belästigt. Hier gibt es für mich nichts zu bemängeln.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lieferumfang, Technische Daten, Fazit:</strong></span></p>
<p>Wer sich für den &#8222;Hifiman HE-4&#8220; interessiert und überlegt, ob er sich diesen anschaffen will, der sei im Vorfeld schon mal darauf hingewiesen, dass man für ausreichend Leistung sorgen muss (ab 2W bei 38Ω). Das geht i.d.R. mit geeigneten Kopfhörerverstärken wie dem &#8222;<a href="http://www.dinew-hifi-system.de/images/produkte/hifiman_gr.jpg" target="_blank">Hifiman EF5</a>&#8220; am besten. Auf den &#8222;EF5&#8220; muß ich aber auch erst noch sparen, um das volle Potenzial des &#8222;HE-4&#8220; abfeuern zu können.</p>
<p>Die Verarbeitungsqualität scheint insgesamt auch hochwertig zu sein. Ein paar dezente Kleberspuren sind allerdings bei genauem Betrachten erkennbar. Ein Minus muß ich hinsichtlich des Austauschen der Ohrpolster geben. Man bekommt diese zwar recht einfach abgezogen, aber wieder aufziehen ist echt eine unnötige Fummelei. Das geht bei anderen Kopfhörern um Welten besser!</p>
<p>Im Lieferumfang befinden sich 2 Kabel mit den an den Heady anschraubbaren Mini-Coax-Steckern. Eines besitzt am anderen Ende einen 6,3mm Klinkenstecker und das andere Kabel einen 3,5mm Mini-Klinkenstecker. Der 3,5mm Mini-Klinkenstecker ist jedoch auf symmetrische Ausgänge ausgelegt und funktioniert somit nicht an z.Bsp. portablen Geräten, laut Herstellerhinweis.</p>
<p>Ebenfalls sind noch zwei Mini-Coax Anschlüsse enthalten, um sich selbst ein Kabel anfertigen zu lassen.</p>
<p>Auch dabei ist ein! Ersatzpolster. Warum es für ein zweites Polster nicht reichte bleibt mir verborgen. Dafür bekommt man eine schöne <a href="http://bilder.hifi-forum.de/medium/181354/hifiman-he-6_18149.jpg" target="_blank">Transportkiste mit dem &#8222;Hifiman&#8220;-Logo</a> bedruckt. Das macht was her und gefällt mir persönlich.</p>
<p><strong>Technische Daten HiFiMAN HE-4:</strong></p>
<p>Frequenzgang: 10 Hz bis 60 KHz</p>
<p>Impedanz: 38 Ohm</p>
<p>Wirkungsgrad: 86 dB bei 1 mW</p>
<p>Gewicht ohne Anschlusskabel: ca. 350 g</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der &#8222;Hifiman HE-4&#8220; ist für mich akustisches Neuland und hat mich mittlerweile voll in seinen Bann gezogen. Das wird in Zukunft für andere Kopfhörer sehr schwer werden, mich auch nur annähernd so zu begeistern. Er ist keine treibende Bassmaschine, dem sollte man sich bewußt werden. Allerdings gefällt mir elektronische Musik recht gut mit diesem Hörer, wie das andere empfinden, mag ich nicht zu beurteilen. Seine Stärke ist ganz klar Präzision und Dynamik, sowie ein organisches Klangbild und das spielt er in klassischen Stücken am vollsten auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klang:                     10/10</strong></p>
<p><strong>Komfort:                 9/10</strong></p>
<p><strong>Preis/Leistung:     10/10</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-hifiman-he-4-1026.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-505" title="HiFiMAN HE-4" alt="" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-hifiman-he-4-1026.jpg" width="950" height="630" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-hifiman-he-4-1026.jpg 950w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-hifiman-he-4-1026-460x305.jpg 460w" sizes="(max-width: 950px) 100vw, 950px" /></a></p>
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		<item>
		<title>Klipsch Image S4 &#8211; Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 18:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[In-Ear]]></category>
		<category><![CDATA[Klipsch]]></category>
		<category><![CDATA[S4]]></category>
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					<description><![CDATA[Abends mal im Bett liegend, oder unterwegs vom iPod aus Musik hören, ist mit Full-Size-Kopfhörern&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-429"></span>Abends mal im Bett liegend, oder unterwegs vom <a href="http://www.apple.com/de/ipod/" target="_blank">iPod</a> aus Musik hören, ist mit <a href="http://4.bp.blogspot.com/-XqkQ80Vcub0/TV7WYUsxn2I/AAAAAAAAAIk/aaBfd9vV2R4/s1600/Beats_Spin_White.JPG" target="_blank">Full-Size-Kopfhörern</a> so eine Sache. Klar geht das mit der richtigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impedanz" target="_blank">Impedanz</a>, aber es geht mit kleineren Kopfhörern eben besser. Diese sind unauffälliger und schneller mal weggesteckt. Das waren auch bei mir die zwei Beweggründe, warum ich Stöpsel suchte und da speziell <a href="http://www.inearkopfhoerer.org/index.html" target="_blank">In-Ear Kopfhörer</a>.</p>
<p>Zu meinem &#8222;<a href="http://www.apple.com/de/ipodtouch/" target="_blank">iPod touch</a>&#8220; waren im Lieferumfang die allseits bekannten <a href="http://store.apple.com/de/product/MB770G/B?fnode=MTY1NDA0Ng&amp;mco=MTE0NTk2NTc" target="_blank">weißen Ohrhörer</a>. Aber mal ganz ehrlich, bei einem Kaufpreis von 200€ für einen &#8222;MP3- Player&#8220;, solch ein schrottiges Paar Kopfhörer dazu zulegen ist eine Frechheit! Der war sofort durchgefallen. Ich wollte einen, der nicht allzu teuer ist und vernünftig klingt. Beim Stöbern im Netz bin ich dann durch viele gute Meinungen auf den &#8222;<a href="http://www.productwiki.com/upload/images/klipsch_image_s4.jpg" target="_blank">Klipsch Image S4</a>&#8220; gestoßen, den ich dann für günstige 37€ erstand.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klang:</strong></span></p>
<p>Der Schlüssel für die optimale Klangausbeute bei In-Ear Ohrstöpseln, ist der perfekte Sitz! Im Lieferumfang waren 3 Paar unterschiedlich große <a href="http://cdn.artoftheiphone.com/wp-content/uploads/2010/07/Klipsch-S4i-earbud-sets.jpeg" target="_blank">Silikon-Ohrpolster</a>. Da mußte ich dann erstmal herumexperimentieren und fand die Mittleren am passendsten.</p>
<p>Der In-Ear Kopfhörer klingt insgesamt doch recht gesoundet, aber für den günstigen Kaufpreis erstaunlich gut. Die tiefen und hohen Frequenzbereiche sind deutlich angehoben. Das jedoch für meine Empfindung noch erträglich. Die klare Stärke des &#8222;S4&#8220; ist aber eher die räumliche Abbildung. Daher wahrscheinlich auch der Namenszusatz &#8222;Image&#8220;. Das erklingt teilweise sehr überraschend und interessant. Man entdeckt seine Musik wieder mal ein bisschen &#8222;neu&#8220;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Komfort:</strong></span></p>
<p>Wenn man die für sich geeigneten Silikon-Polster aufgezogen hat, gleitet der &#8222;S4&#8220; mit etwas Nachdruck eigentlich ganz angenehm ins Ohr. Wenn man nun in Bewegung ist und es mal vorkommt, dass am Kabel gezupft wird kann es schon mal sein, dass die Stöpsel im Ohr verrutschen. Ich muß generell schon öfters mal nachkorrigieren. Damit kann ich für meine Begriffe leben. Sie werden auch bei längerer Tragezeit nicht unangenehm für mich.</p>
<p>Das Kopfhörerkabel ist recht wiederspenstig, scheint dadurch allerdings nicht gleich zu knicken. Es verdreht sich dennoch öfters.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span></p>
<p>Zu einem Schnäppchenpreis von gerade mal 37€, habe ich einen für mich zufriedenstellenden In-Ear Kopfhörer erhalten. Sozusagen, mit dem ersten Kauf gleich Glück gehabt.</p>
<p>Man sollte allerdings keine allzu großen Ansprüche stellen, wenn man sich den &#8222;S4&#8220; zulegen möchte. Das geht vom Gesamtpaket wohl noch um einiges <a href="http://www.engadget.com/2010/09/02/ultimate-ears-announces-999-in-ear-reference-monitors-and-19-9/" target="_blank">besser</a>, kostet dann aber auch dementsprechend. Einen Versuch ist er auf jeden Fall wert.</p>
<p>Zum Lieferumfang gehört u. a. eine kleine <a href="http://www.bestearphonebuds.com/wp-content/uploads/2010/12/klipschS4pluscase-300x300.jpg" target="_blank">Metallschatulle</a>, in die der &#8222;Klipsch Image S4&#8220; recht umständlich hereingefummt werden muß. Dafür ist er darin aber sicher aufbewahrt.</p>
<p><strong>Klang:                          7/10</strong><br />
<strong>Komfort:                     7/10</strong><br />
<strong>Preis/Leistung:        10/10</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>AKG K 701 &#8211; Test</title>
		<link>https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/akg-k-701-test-391/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:31:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[akg]]></category>
		<category><![CDATA[K 701]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte das große Glück, den Kopfhörer als Geschenk zu ergattern und somit brauchte ich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-391"></span>Ich hatte das große Glück, den Kopfhörer als Geschenk zu ergattern und somit brauchte ich die anfallenden <a href="http://www.amazon.de/AKG-K-701-B%C3%BCgel-Kopfh%C3%B6rer/dp/B000EBBJ6Y/ref=sr_1_1?s=ce-de&amp;ie=UTF8&amp;qid=1318008276&amp;sr=1-1" target="_blank">220€ Straßenpreis</a> nicht hinzublättern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Klang:</span></strong></p>
<p>Durch intensives recherchieren rund um den &#8222;<a href="http://de.akg.com/akg-produkte-detail-de/k-701.html" target="_blank">K 701</a>&#8222;, hatte ich schon mal eine grobe Vorstellung wie der Klang sein könnte. Als ich den Hörer dann aufsetzte und zum ersten mal probehörte war ich einfach nur fasziniert. Was für eine &#8222;Bühne&#8220;! Er transportiert das Sondgeschehen weg vom Hörenden in das Zimmer. Es ist wirklich so, dass ich manchmal nicht weiß ob der ein oder andere Sond aus dem Kopfhörer kommt oder von Außen und ich den &#8222;K 701&#8220; zum Lokalisieren abnehmen muß. Luftig nennt man das, ist eben auch ein offener Kopfhörer. Man kann zudem recht gut orten, wo sich in etwa die Instrumente/Sounds im Gesamtklangbild befinden. Ganz große Klasse, da steh&#8216; ich drauf! Das ist allerdings stark abhängig von der Soundqualiät und vom Mastering des Liedes/Tracks.</p>
<p>Die zweite herausragende Stärke des &#8222;AKG K 701&#8220; ist sein Auflösungsvermögen. Speziell die höheren Frequenzbereiche werden förmlich &#8222;seziert&#8220;. Shaker, Strings und Hi-Hats entwickeln dadurch Charakter und klingen nicht immer annähernd gleich. Der &#8222;<a title="Ultrasone DJ-1 – Test" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/ultrasone-dj-1-234/" target="_blank">DJ-1</a>&#8220; war damals schon eine kleine Offenbarung in Sachen Detailwiedergabe für mich. Der &#8222;K 701&#8220; toppt das aber nochmal um ein gutes Stück. Da tauchen viele kleine filigrane Details auf, die vorher so nicht wahrzunehmen waren. So zum Beispiel Zupf- oder Blasgeräusche, das Knistern/Rauschen bei Vinyl-Scheiben, das Umblättern von Notenblättern oder das knarzen von Stühlen bei Symphonie-Aufnahmen.</p>
<p>Nachdem ich die Stärken des Kopfhörers hervorgehoben habe, will ich nun zu den Nachteilen, aus meiner Sicht, kommen. So schön er die mittleren und hohen Frequenzbereiche präsentiert, so sträflich vernachlässigt er die Bässe. Klar sind diese vorhanden, aber viel zu dünn. Und da brauch mir auch keiner kommen mit: &#8222;Die müssen sich noch einspielen; Du Bassfetischist; Dein Gehör ist doch versaut; Der klingt nur natürlich&#8220;. Eben nicht! ich habe HQ-Recordings mit dem &#8222;<a href="http://www.zoom.co.jp/english/products/h1/" target="_blank">ZOOM H1</a>&#8220; gemacht und männliche Sprachaufnahmen wirken einfach ausgedünnt. Fakt! Das spiegelt auch die &#8222;<a href="http://graphs.headphone.com/graphCompare.php?graphType=0&amp;graphID[]=703" target="_blank">Frequency Response</a>&#8220; wieder. Die Ingenieure bei &#8222;AKG&#8220; haben wirklich beeindruckende Arbeit geleistet, das Frequenzspektrum so gleichmäßig verteilt hinzubekommen. Aber da liegt auch der Hund begraben. Aus psychoakustischen Aspekten ergibt sich eine sensiblere Wahrnehmung von hohen, als von tiefen Frequenzen bei gleichem Pegel! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Komfort:</strong></span></p>
<p>Er ist ein ohrumschließender, sehr angenehm zu tragender Kopfhörer. Riesige, softige Velourspolster übermitteln mir sehr viel Tragekomfort über lange Zeitspannen. Der oftmals als unbequem beschriebene Noppen-Kopfbügel macht mir überhaupt keine Probleme. Volle Punktzahl!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span></p>
<p>Ein Edelsound gepaart mit maximalem Komfort empfiehlt den &#8222;AKG K 701&#8220;, für den puren Musikgenuß zuhause. Für mobile Zwecke ist der Hörer gänzlich ungeeignet, aber das sollte auch klar sein. Wer das volle Potenzial des Headies abrufen möchte, sollte auch für eine entsprechend saubere Signalkette sorgen. Ich treibe ihn über einen kleinen <a href="http://cdn.head-fi.org/8/89/265x265px-LS-89bba7f8_1472215562_BAV1_r5_c6.gif" target="_blank">Röhrenverstärker</a> an und das macht schon was, zumal man mit unterschiedlichen <a href="http://www.ecc83.co.uk/wp-content/uploads/2009/03/electro-harmonix-12ax7-eh.jpg" target="_blank">Tubes</a> experimentieren kann.</p>
<p>Was mir auch, so als kleines Sahnehäubchen, gefallen hat, war die sehr feine Verpackung in der der &#8222;K 701&#8220; kam und der kleine Kopfhörerständer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klang:                          9/10</strong><br />
<strong>Komfort:                   10/10</strong><br />
<strong>Preis/Leistung:        10/10</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-501" title="AKG K 701" alt="" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1008.jpg" width="950" height="632" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1008.jpg 950w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1008-460x306.jpg 460w" sizes="(max-width: 950px) 100vw, 950px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1015.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-502" title="AKG K 701" alt="" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1015.jpg" width="950" height="632" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1015.jpg 950w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1015-460x306.jpg 460w" sizes="(max-width: 950px) 100vw, 950px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1019.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-503" title="AKG K 701" alt="" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1019.jpg" width="800" height="800" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1019.jpg 800w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1019-140x140.jpg 140w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2011/10/headphone-akg-k-701-1019-460x459.jpg 460w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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