„Männertag“ bei Thomann

Wer meinen Blog verfolgt wird festgestellt haben, dass ich ein kleiner Techniknerd bin. Alles was mit Musik zutun hat und Strom braucht, entfacht bei mir eine gewisse Begeisterung. Kopfhörer, Synthesizer, DAWs, Lautsprecher, DJ-Equip, Plattenspieler, Recorder – ich könnte noch einiges mehr aufzählen, was meine Aufmerksamkeit so auf sich zieht.

Nahezu täglich durchforste ich das Internet nach neuen und interessanten Geräten. Während Textreviews zu solchen Geräten von Seiten, die mit diesem Geschäftsmodell ihre Brötchen verdienen, in der Regel mir nur dazu dienen einen Überblick über die Features zu geben, punktet YouTube da schon mehr mit Audio. Was solche Reviews aber alle gemeinsam haben (egal ob auf Amazon, YouTube, oder professionellen Reviewseiten) – die überwiegende Mehrheit ist einfach nicht unabhängig. Stichwort „Influencer“. Seit Jahren hat sich deshalb bei mir eine große Skepsis breit gemacht, wenn ich etwas über neue Geräte lese, sehe oder höre. Das ist auch der Grund, warum ich mir keine Fachzeitschriften mehr kaufe. Ich habe öfters festgestellt, dass offensichtliche Kritikpunkte einfach verschwiegen oder klein geredet werden, um höchstwahrscheinlich den Hersteller nicht zu vergraulen. Schließlich lebt ein Magazin, egal ob digital oder in Papierform, davon, dass ihnen Geräte zur Verfügung gestellt werden. (Das beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf Audio-Stuff!) Kurz gesagt ist Selbsttesten die Devise! Wo kann man das heutzutage besser als in Europas größtem Musikhaus?

Das erste Mal zu Besuch bei Thomann war ich im Oktober 2012 – den Beitrag dazu findest du HIER. Die letzte Ladenerfahrung lag nun auch schon wieder drei Jahre zurück und mein Freund MS drängte mich bereits eine Weile dort mal wieder einzukehren. Am 01.06. ging es also wieder Richtung Treppendorf.

Ca. 9 Uhr morgens war Abfahrt. Im Gepäck hatte ich etwas zum Essen, Kaffee, meinen ibasso DX90 mit viel Musik, einen Beyerdynamic DT240, gute Laune und meine Action Cam für Schnappschüsse. Die geplante Fahrtzeit von 2,5h wurde durch eine falsche Richtungsangabe vom „Navigator“ auf dem Beifahrersitz, während einer Baustelle der A71, um gute 30 Minuten überschritten. Durch den Umweg hatten wir allerdings eine traumhafte Aussicht auf den Thüringer Wald bei besten Wetterbedingungen.

Kleiner Zwischenstopp im Thüringer Wald

 

Ca. 12.30 Uhr parkten wir bei herrlichstem Sonnenschein an unserem Ziel. Bereits auf dem Parkplatz erkennt man an den unterschiedlichsten Kennzeichen und Sprachen, dass Thomann auch international beliebt ist und besucht wird. Als erstes steuerten wir die unten gelegene Kopfhörer-Abteilung an. Ich hatte mir einige Modelle im Voraus ausgesucht und wollte diese Probehören. Mein persönlicher Gewinner an dem Tag war der Yamaha HPH MT8. Nach zwei unfassbar schnell verflogenen Stunden steuerten wir in die Synthesizer-Abteilung.

Ankunft mit Selfie vor dem Musikhaus Thomann.

 

Noch schnell einen kleinen Snack.

 

Das Paradies für MS – die Synthesizer-Abteilung.

 

Die gegenüberliegende Seite mit noch mehr Synthesizer und hauptsächlich Grooveboxen.

 

Die DJ-Abteilung. Hier lege ich gerade Hand an einen A&H Xone 96. Dieser besitzt die besten Fader, die ich je ziehen durfte. Absolut pornös!

 

Unterhalb des DJ-Bereichs gibt es einen komplett ausgestatteten Club. Sehr beeindruckend und vollkommen unerwartet über sowas einfach mal zu stolpern.

 

Während wir darauf warteten, dass unsere gekauften Produkte abholbereit sind, genossen wir noch die kulinarische Seite von Thomann.

 

Was mich so freut und jedes Mal wieder neugierig macht an einem Besuch bei Thomann – die Aktualität und Quantität der angebotenen Produkte. Man vermisst eigentlich kaum etwas. Zudem ist der ganze Betrieb dort stetig im Wandel. Irgendetwas Neues gibt es immer wieder zu entdecken. Auch die Möglichkeit zu haben, mal ungestört an einem hochpreisigem Xone 96 (1.629€), Rane MP2015 (2.715€), Formula Sound FF4000 (1.449€), diverse Kopfhörermodelle aller Preisklassen, oder gar an den unbezahlbarem Moog One (8.699€) Hand anzulegen ist eine wahre Freude. Zudem sind die Verkäufer vollkommen entspannt und freundlich. Nicht zuletzt auch solche Dinge wie die massive Demonstration eines Fullrange Subwoofers im in house-Club machen die Besuche dort immer wieder zu einem besonderen Erlebnis! In der Summe also wieder ein absolut gelungener Ausflug zu Thomann.

attix Verfasst von:

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