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		<title>Bosslevel :96</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 01:12:38 +0000</pubDate>
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<p>Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine fast unüberschaubare Fülle an Playern, Controllern, Kopfhörern, Bags oder Mixern. Zur Auswahl neuer Geräte kommen die älteren Modelle von vor 10-20 Jahren. Mit Glück kann man diese heutzutage günstig als Gebrauchtware kaufen. Wenn man so darüber nachdenkt, sind es schon irgendwie goldene Zeiten. Mal abgesehen von der Liquidität oder Lieferbarkeit.</p>



<p>Da mich persönlich diese jenem Nutzen nach entworfene Technik seit mittlerweile 20 Jahren fasziniert, stöbere ich zu gern nach neuer und alter. Dies geschieht aus Zeitgründen leider zumeist online. Hin und wieder klappt der Besuch eines Fachgeschäfts. Das genieße ich dann jedes Mal zutiefst. Bei einem dieser Aufenthalte <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" data-type="link" data-id="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor vier Jahren in Burgebrach</a> machte ich persönliche Bekanntschaft mit dem <strong>Allen&amp;Heath Xone:96</strong> Club Mixer. Mir war zwar bereits die Existenz dessen bewusst, aber so direkt vor mir stehend hinterließ der DJ-Mixer dann schon mächtig Eindruck.</p>



<p>Wer meinem Blog bereits länger folgt, weiß um das <em>&#8222;Level-of-Nerdiness&#8220;</em> meinerseits bezüglich der DJ-Schaltzentralen mit den vielen Knöpfen und Reglern. Hin und wieder gönne ich mir mal so ein schönes Gerät. Vor einem Jahr war es ein <strong>Allen&amp;Heath Xone:43C</strong>. Jedoch, so richtig warm sind wir beide nicht geworden. Das Fehlen eines zweiten Filters, die steilen Faderkurven oder das schwarze Design &#8211; Liebe fühlt sich doch anders an. Da mich Mischer in dunkler Optik generell nicht so abholen, entschied ich gleich beim Kauf des 43ers, die Faceplate dessen zusätzlich mit weißer Folie bekleben zu lassen. So gefällt er mir zumindest besser. Der Xone 43C ist an und für sich ein solides Gerät. Das will ich gar nicht infrage stellen. Wie bereits erwähnt, werde ich allerdings nicht vollumfänglich glücklich damit. So kam das unvermeidliche Upgrade, indem ich den großen Bruder erwarb &#8211; einen <strong>Xone:96</strong>. </p>



<p>Interessierst du dich ebenfalls für diesen DJ-Mixer? Dann finden sich hier persönliche Gedanken von mir dazu. Eventuell helfen diese bei deiner Entscheidungsfindung. </p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4685" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading">Love at first slide</h3>



<p>Offen gesagt, war der 96er nicht unbedingt mein erster Gedanke. Ein Gerät von <strong>Allen&amp;Heath</strong> habe ich ja bereits. <strong>Rotary-Mixer</strong> finde ich neuerdings spannend. Da gibt es mittlerweile eine schöne Auswahl. <strong>Ecler</strong> hat kürzlich den <strong>Warm 4</strong> vorgestellt und den finde ich schon anziehend. Rotarys sind i.d.R. rein analoge Mischer. Mir ist jedoch eine inkludierte Soundkarte wichtig. Somit fallen diese leider durchs Raster. Selbstverständlich kommt man an den Produkten von <strong>Pioneer</strong> in diesem Marktsegment nicht vorbei. Der <strong>DJM A9</strong> oder ein <strong>DJM 900 Nexus 2</strong> schwebten in die Sondierung. Letztlich ist der Preis einer solchen Anschaffung mitentscheidend und da selbst die Gebrauchtpreise jener höher sind als der Neupreis eines Xone:96, kippte mein Fokus final auf eben diesen. Warum ich vorrangig eher einen DJ-Mixer von Pioneer gekauft hätte? Ich mag den Klang tatsächlich mehr. Die Xone-Mischer klingen zwar fantastisch, für mich allerdings immer eine Spur zu fett untenrum. Empfand ich das bei meinem ersten Xone, einem 32er, vor 15 Jahren noch mitreißend, bevorzuge ich heuer eher einen vergleichsweise neutralen Klang. Fairerweise muss aber auch angemerkt werden, dass über die Jahre, die Mixer von Pioneer soundtechnisch immer näher an die Xone-Reihe gerutscht sind. Mir ist durchaus bewusst, dass ich hiermit einer Minderheit angehöre. Gilt der fette Sound der Allen&amp;Heath-Mischer doch als der <strong>Referenzklang</strong> für viele. Ist mir aber egal.</p>



<p>Ich erinnerte mich zudem an den damaligen Besuch bei Thomann, als meine Finger den 96er zum ersten Mal befummelten. Die Kanalfader waren das Highlight. Eine Eigenentwicklung von A&amp;H. So ein <strong>smoother und präziser Slide</strong>. Nicht zu leicht, noch zu schwergängig. Just perfect! Die hatten es mir sofort angetan. Dazu die hochwertigen Potis. Da macht dem Hersteller keiner was vor. </p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4676" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4677" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Denke ich an die Klassiker <strong>Xone:62</strong> oder den 92er, kommt mir direkt die vierfach unterteilte EQ-Reglung in den Sinn. Dieser Linie treu geblieben ist der Hersteller ebenfalls beim Nachfolger. Die Abstimmung der jeweiligen Trennfrequenzen wurde nun jedoch dezent verändert. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, gefällt mir das neue Tuning durchaus besser. Überhaupt will man von einem <strong>Vierband-EQ</strong> nicht wieder zu einem dreifachen zurück. Die kreativen Möglichkeit sind auffallend vielfältiger. Somit wieder <strong>ein starkes Argument pro 96er</strong>. Als Potikappen kommen augenscheinlich die zum Einsatz, die auch bei anderen Mixern der Xone-Reihe anzutreffen sind. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4678" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Was mich schlussendlich vollends zum Kauf überredet hat, sind die zwei verbauten Soundkarten. Genau, es sind <strong>zwei vollwertige Soundinterfaces</strong> integriert. 32bit, 96kHz, sechs Stereokanäle &#8211; das ganze mal zwei. Entweder nutzt man Nummer eins oder Nummer zwei, kann aber auch beide gleichzeitig verwenden. Damit lassen sich zahllose Software-Kombinationen einbinden. Eingestellt wird dies über die Wahl des Quellensignals pro Kanal. Ebenfalls <strong>für B2B-Sets optimal</strong>. Jeder nutzt seinen eigenen Rechner. Finde ich mega! Beide Karten werden einfach per Plug&amp;Play in MacOS erkannt. </p>



<p>Die analog/digital-Kombination des Xone:96 klingt in Summe für meinen Geschmack sehr gut. Ein <strong>sauberer und, wie erwartet, druckvoller Klang</strong> ertönt aus den Lautsprechern. Ich kann damit ,entgegen der anfänglichen Skepsis, wunderbar leben.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4680" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Die <strong>Filter</strong> der Xones sind legendäre Klassiker. Jene haben das Mixen über Filtereinheiten erst so richtig populär gemacht. Am 96er sind wieder zwei verbaut. Sie ähneln stark der der Vorgängermodelle mit einem Unterschied. Die Option zur LFO-Modulierung hat man endlich weggelassen und stattdessen eine Reglung für harmonische Verzerrung geschaffen &#8211; die &#8222;<strong>Crunch</strong>&#8222;-Funktion. So richtig habe ich bis jetzt noch keine Meinung dazu. Mal schauen ob ich davon in Zukunft häufiger gebrauch mache. Erwartungsgemäß klingen die Filter wirklich gut. Sie cutten überdies nicht so scharf wie die meines Mackie d.4 PRO. Ein riesiger Pluspunkt der neuen Xone-Filter ist die Tatsache, dass ich absolut <strong>kein Knacken beim Aktivieren</strong> wahrnehmen kann. Diesen Luxus gibt es weder bei den Vorgängermodellen, noch an meinem 43er oder dem Mackie. Einzig der hier weilende <strong>Ecler EVO4</strong> offeriert selbigen Komfort. Dessen Filter sind jedoch digital. Einen Minuspunkt hagelt es dennoch, weil ich aktivierte Filter leider nicht im Cue-Signal hören kann. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Über die angebotene <strong>Konnektivität</strong> habe ich mir im Vorfeld gar nicht so viele Gedanken gemacht. Erst wenn ich Änderungen in meinem Setup plane, schaue ich da meistens ganz genau hin. In der Regel bieten jedoch Vierkanal-Mixer das, was ich brauche. Daher bin ich diesbezüglich entspannt. Zu erwähnen sind sicher die <strong>zwei USB-Eingänge</strong>. Ich freue mich schon darauf, mit zwei Rechnern am 96er loszulegen. Dafür plane ich aktuell ein Setup. Ebenfalls sind die <strong>Send und Return-Wege</strong> hervorzuheben. Allen&amp;Heath geht, wenn es sich um Effektintegration handelt, einen anderen Kurs als z. Bsp. Pioneer. Eine dedizierte Effekteinheit, wie es die Clubmischer des Japanischen Herstellers bieten, fehlt. (Ausnahmen sind die DB-Modelle sowie der PX5) Das reduziert den Verkaufspreis. Falls man noch keine besitzt aber brauch, muss man sich als Kunde eine dazukaufen. Sowas sollte bei der Kalkulation in der Anschaffung mit einberechnet werden. Macht einen aber am Ende auch flexibler. Zudem wird diese Herangehensweise mit <strong>zwei sehr gut ausgestatteten Effektkanälen</strong> seitens A&amp;H unterstützt und nicht so stiefmütterliche umgesetzt wie bei anderen Herstellern. Man kennt diese Effektwege bereits vom Vorgänger des Xone:96. Überdies kann man diese zwei Kanäle auch ganz normal zum Mixen verwenden. Der <strong>parametrische EQ</strong> bringt Variation zum Vierband-EQ der Hauptkanäle.</p>


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<p>Meine wichtigsten Punkte wären hiermit abgearbeitet. Ich verzichte bewusst darauf, alle Funktionen bis ins kleinste Detail zu sezieren. Hier geht es um die <strong>Überlegung einer Anschaffung</strong>, weniger der kompletten Funktionsweise des Mischers. Im Grunde ist der Xone:96 <strong>ein modernisierter 92er</strong> und bedient die gängigsten Clubansprüche von DJs. Ganz souverän, in erstklassiger Qualität sowie <strong>bemerkenswerter Verarbeitung</strong>. Wer die älteren Modelle von Allen&amp;Heath schätzt, wird auch an dem neuesten Sprössling Freude finden. Den <strong>zweiten Kopfhörerausgang</strong> könnte ich noch erwähnen. Der ist zwar etwas abgespeckter als Nummer eins, erledigt nichtsdestotrotz seinen Job. Den Neupreis empfinde ich persönlich ob des Gebotenem noch angemessen, auch wenn er heutzutage leider deutlich über dem liegt, von vor vier Jahren. (war zwischenzeitlich allerdings auch schon wesentlich höher) </p>



<p>Was noch ganz entscheidend für mich war &#8211; das <strong>schöne Design</strong> des Xone:96. Das Auge mischt schließlich mit. Endlich wieder ein DJ-Mixer in der Farbe <strong>Silber</strong>. Das kann ich gar nicht genug betonen! Mir ist bis heute unklar, warum sich die Farbgebung von Mixern über die Jahre generell so extrem ins Schwarze verdunkelt hat. Schwarze Potis auf schwarzen Mischern im dunklen Club!? Ganz große Klasse. Traurigerweise sind die aktuellen Geräte in Silber bereits eine Ausnahme. Diesen Einheitsbrei und Mangel an Farbe, empfand ich immer schon als scheiße. Sorry Pioneer, an der Stelle habt ihr dringend Nachholbedarf&#8230; </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4684" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>What a Beauty &#8211; Technics SH-MZ1200</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 20:26:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack&#8230;]]></description>
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<p>Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verschickt den ersten Tweet auf Twitter, Fußball-Bundestrainer Klinsmann überlegt noch, ob bei der kurz bevorstehenden WM Kahn oder Lehmann im Tor stehen soll und Wladimir Klitschko bereitet sich auf seinen WM-Kampf gegen Chris Byrd vor. In dieser Zeit historischer Momente empfange ich ein neues technisches Spielzeug. Den Karton musste ich, auf drängen von zwei Kollegen, gleich noch am Arbeitsplatz öffnen. Die Neugierde war groß. Es ist ein <strong>Technics SH-MZ1200</strong> DJ-Mixer den ich hastig, aber behutsam auspackte. Wir drei waren uns auch gleich einig, das Teil sieht richtig geil aus. Nur, kann es auch mehr als das?</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4220" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zu dieser Zeit lag die Markteinführung des SH-MZ1200 bereits 2 Jahre zurück. Also 2004, als ich meine ersten Gehversuche im DJing startete. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es müssten so um die <strong>600€-650€</strong> für den Mischer verlangt worden sein. Was vor 17 Jahren bereits ein sehr fairer Preis für einen hochwertigen Vierkanäler war. Davon kann man heute schließlich nur noch träumen. Dieses Mischpult stellte Technics ersten und auch einzigen Versuch dar, mit einem DJ-Clubmischer den Platzhirschen <strong>Pioneer</strong> und <strong>Allen &amp; Heath</strong> ein paar Marktanteile abzugraben. Große Beliebtheit erlangte die Firma Technics nicht nur durch ihre exzellenten Plattenspieler <strong>SL-1200/1210</strong> <strong>MK2</strong> im DJ-Sektor, sondern auch für die ikonischen Battle-Mixer <strong>SH-DJ1200</strong>, sowie den Variationen davon (<strong>DX,EX</strong>). Man besaß also schon etwas Erfahrung mit Mischpulten. Nicht zuletzt sollte der hervorragende Ruf Technics dazu beitragen, einen Erfolg nahezu zu garantieren. Nun zeichnete sich damals immer stärker der Trend hin zu digitalen Quellen ab und Technics versuchte sich von ihrer Cashcow (SL-1210) lösend, breiter aufzustellen. Der Vierkanäler sollte als Ergänzung zu den digitalen Playern <strong>SL-DZ1200</strong> ein Komplettsetup aus eigenem Hause ermöglichen. Mit diesem Gespann nahm man insbesondere Hersteller wie <strong>Pioneer</strong> ins Visier. Denn gerade jener dominierte mit den <strong>CDJs</strong> schon damals den Markt der digitalen &#8222;Plattenspieler&#8220;. Der DJ-Mixer erschien in den Varianten <strong>Silber (S)</strong> und <strong>Schwarz (K)</strong>.</p>


<figure id="attachment_4224" aria-describedby="caption-attachment-4224" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4224" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg" alt="" width="2400" height="1592" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg 2400w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-460x305.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1024x679.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-768x509.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1536x1019.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-2048x1359.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption id="caption-attachment-4224" class="wp-caption-text">Technics SL-DZ1200 und SH-MZ1200&nbsp; &nbsp; &nbsp;©rakuten.co.jp</figcaption></figure>


<p>Ums gleich mal zu spoilern: geklappt hats nicht. Weder die digitalen Laufwerke, noch der Mixer fanden übermäßigen Zuspruch. Jenes lag weder an der leckeren Optik, noch an der äußerst soliden Qualität der Produkte. Da hat Technics alles richtig gemacht. Das Problem, das viele Anwender sahen, waren eher die teils schwer nachzuvollziehenden Funktionen. </p>



<p>Mir erging es nicht anders. Nach meiner anfänglicher Begeisterung, kamen bei der Nutzung immer mehr Fragen auf. Letztendlich konnte mich damals das Gesamtpaket nicht überzeugen (ich suchte einfach was anderes) und der Mixer wurde retourniert. Dennoch ließ mich das Gerät all die Jahre nie los. Die Optik und der Sound hatten doch ordentlich Eindruck hinterlassen. Demnach hielt ich erneut Ausschau nach einem Exemplar und schlussendlich hatte ich nach vielen Jahren des &#8222;Snipens&#8220; in den ebay-Anzeigen riesig Glück. Kürzlich wurde der wahrscheinlich letzte brandneue und originalverpackte Technics SH-MZ1200-K auf diesem Planeten zu einem absolut fairen Preis angeboten. Der Verkäufer aus Slowenien ließ noch etwas die Hosen runter und so konnte ich diesen von mir heiß begehrten Mixer erneut erwerben. Wie auch beim Mackie d.4 PRO geht hier eine langwierige Suche zu Ende. Auf den Mischer habe ich bestimmt 10 Jahre lang geduldig gewartet. Die Angebote während dieser Zeit waren entweder zu teuer, der Mixer in einem abgeranzten Zustand, oder gar beides. Man bekommt das Teil zwar noch halbwegs gut aus Japan angeboten, aber erstens ist der Versandweg unvernünftig und zweitens haben die Japaner eine 100V Netzspannung. Da bräuchte ich noch einen Transformator für den Betrieb. Nee! Mittlerweile ist der DJ-Mixer eingetroffen und komplettiert final meine Kollektion. Er hatte noch gefehlt und darüber freue ich mich. </p>



<p>Schauen wir uns doch mal das Gerät genauer an. Beginnen werde ich mit den Effekten, oder besser gesagt, dem Fehlen dieser. 2006 war man es dank <strong>DJM 600</strong> von <strong>Pioneer</strong> gewohnt, eine <strong>Effekteinheit</strong> im Mixer integriert zu haben. Oder zumindest ein <strong>Filter</strong>, was ein wesentlicher Faktor bei Pulten von <strong>Allen&amp;Heath</strong> ist. Technics entschied sich die Effekteinheit weg vom Mixer in die digitalen Player zu verlagern. Das sparte Kosten und Platz beim SH-MZ1200, bedeutete aber im Umkehrschluss, dass man ohne die dedizierten Laufwerke keine Effekte nutzen konnte. Fand ich nicht so prickelnd. Jene Herangehensweise hatten in der Vergangenheit aber auch schon andere Hersteller versucht. Immerhin spendierte man eine Send/Return-Schleife für externe Effektgeräte. </p>



<p>Als eine Art Ausgleich bekam der MZ1200 eine ungewöhnliche Routing-&#8222;Matrix&#8220;. Mit dieser Eingangssignalverteilung lassen sich einzelne Quellensignale auf mehrere Kanäle legen, wodurch die Lautstärke von links und rechts, sowie vorn und hinten mittels Channel-Fader separat angepasst werden kann. </p>



<p>En détail stellt sich das so dar: <br>Kanaleingang <strong>1 oder 2</strong> wird auf <strong>1 und 2</strong> gesplittet. Nun hat man <strong>links auf Kanal 1</strong> und <strong>rechts auf Kanal 2</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Front</strong>. Kanal <strong>3 oder 4</strong> werden auf <strong>3 und 4</strong> aufgeteilt. <strong>Links liegt nun auf Kanal 3</strong> und <strong>rechts belegt Kanal 4</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Rear</strong> mit eigenem Cinch-Ausgang. </p>



<p>Ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, wofür man das im DJ-Gebrauch nutzen kann. Die ehemaligen Verkäufer wurden nicht müde, diese Funktion als ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zu bewerben. Irgendwie konterkariert es aus meiner Sicht jedoch den eigentlichen Sinn eines DJ-Mixers. Der heißt ja nicht grundlos so. Mit dieser Routing-Geschichte separiert man wiederum die Ausgabe. Ja, ich kann eine Seite lauter als die andere mittels Channel-Fader aussteuern. Dafür hat der Mixer indes einen Balance-Regler. Und wann möchte ich bitte auf einer Party den Bereich vor mir mit Lied A beschallen und hinter mir mit Lied B? Was haben die Jungs sich denn dabei gedacht? Der einzige halbwegs nachvollziehbare Nutzen liegt wohl im Beat-Juggling von Turntablisten. Bei dieser handwerklichen DJ-Kunstform, in Verbindung mit dem Routing, lassen sich vermutlich interessante Panorama-Effekte kreieren. Selbst 19 Jahre nach der Markteinführung des Mixers, habe ich zudem rein gar nichts im Web gefunden, was sich mit dem Routing auseinandersetzt. Bis auf das, was bereits im Handbuch steht. Dieses &#8222;Feature&#8220; hätte man sich meiner Meinung nach komplett sparen können. Schade um die Ressourcen. Da wären eins, zwei Filter deutlich attraktiver gewesen. Naja, immerhin lässt es sich abstellen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4226" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4227" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Ausstattungsseitig ist der Mixer ansonsten solide aufgestellt. Er bietet eingangsseitig <strong>3</strong> der obligatorischen Anschlüsse für Plattenspieler und <strong>2</strong> für CD-Player, <strong>4</strong> Line-Ins, sowie <strong>2</strong> spezielle digitale Eingänge für die hauseigenen SL-DZ1200 Laufwerke. An Ausgängen stellt der MZ1200 <strong>XLR</strong>-Master-Out, 2fach <strong>Cinch</strong>-Master-Out, <strong>Monitor Out</strong>, <strong>Record Out</strong> und einen <strong>koaxialen Digital Out</strong> zur Verfügung. Sogar 2 <strong>Fader-Start</strong>-Buchsen sind vorhanden. Über diese lassen sich per Faderbewegungen die digitalen Player von Technics starten oder stoppen. Obendrauf gibt&#8217;s noch 2 <strong>Mikrofoneingänge</strong> und die bereits erwähnte <strong>Send/Return</strong> Effektschleife. </p>



<p>Auf der Vorderseite befinden sich zudem noch Switches für die Faderrichtung. Die lässt sich hier problemlos umkehren. Nutzt am Ende jedoch auch niemand. Hierbei frage ich mich auch, warum diese sog. &#8222;Hamster-Switches&#8220;? Zielte man mit dem SH-MZ1200 denn nun auf Turntablisten ab, oder nicht? Weshalb sind die Fader dann so relativ schwergängig? Das ergibt alles einen halbgaren Eindruck und wenig Sinn. </p>



<p>In diese Auffassung reiht sich leider auch die <strong>Vorhörfunktion</strong> ein. Aus dieser werde ich nicht so richtig schlau. Wenn man den Balance-Regler für den Kopfhörer, der zwischen <strong>Master- und Cuesignal</strong> hin und her blendet, mittig einstellt, ist zweiteres viel leiser. Trotz selbem Lautstärkepegel. Normalerweise sind in der genannten Mittenstellung beide Signale bei gleichem Pegel auch gleichlaut im Kopfhörer wahrnehmbar. So wie Technics es umgesetzt hat, ist es unheimlich schwer, das &#8222;stumme&#8220; vorgehörte Lied in der Lautstärke zum aktuellen Lied, das Mastersignal das auch aus den Lautsprechern tönt, anzugleichen. Generell scheint das Cuesignal einfach permanent leiser zu sein, als das des Masters. Um die Sache dann noch weiter zu verkomplizieren, zeigt auch die <strong>Pegelanzeige</strong> die falsche Lautstärke an. Somit muss man zudem auf eine optischen Erkennung verzichten. Schade, zumal der Kopfhörerausgang an sich richtig gut tönt. Besser gesagt, der klingt schon verdammt gut! Als <strong>Workaround</strong> lassen sich jedoch <strong>beide Tracks auf das Cuesignal</strong> legen. Somit umgeht man den Vorhör-Regler und kann die Lautstärke korrekt angleichen. Ich passe die Lautstärke aller Tracks als Vorarbeit aber eh schon in der Traktor-Software an. Da stört es mich nicht so. Bei der Verwendung von Platte oder CD, sollte der DJ allerdings schon wissen, wie die Vorhörfunktion hier arbeitet.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4228" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4229" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Schauen wir uns nun mal den EQ an. Denn dieser war der Hauptgrund damals, warum ich den Mixer wieder zurückgeschickt hatte. Der EQ killt nämlich nicht den Frequenzbereich, sondern senkt ihn maximal um 24dB. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches und wurde bereits bei vielen Pulten vorher so gehandhabt. Ich empfand dies hingegen gewöhnungsbedürftig und kam eher mittelmäßig damit zurecht. Positiv ist zu dem 3-Band EQ anzumerken, dass er sehr musikalisch klingt. Jetzt bei der Zweitbetrachtung 17 Jahre später gefällt er mir richtig gut. </p>



<p>Generell klingt der Mixer wundervoll. Sehr detailliert und irgendwie dynamischer als meine anderen Mischer. Was ebenfalls im Vergleich mit Mackie und Allen&amp;Heath auffällt, der MZ1200 drückt nicht so im Bassbereich. Er klingt mehr nach fidelem Hi-Fi würde ich meinen. Diese kleine Nuance mehr Neutralität gefällt mir gut, andere bevorzugen die Extraportion Druck &#8211; ist selbstverständlich Geschmackssache. Mir ist es manchmal zu viel.</p>



<p>Nun stellt sich sicherlich der geneigte Leser die berechtigte Frage, warum ich die ganzen Jahre so scharf auf ausgerechnet dieses Model bin. Funktionen die keiner braucht, unausgereiftes Konzept, keine Effekteinheit,&#8230; Das kann ich leicht beantworten: Ich liebe dieses Design. Für einen DJ-Mixer-Geek und Technics-&#8222;Fan&#8220; wie mich ist der SH-MZ1200 ein unglaublich schönes Gerät. Ja, er besitzt so seine Eigenheiten, aber Erscheinungsbild, Klang und die Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben. Für das, was ich mit dem Mixer vorhabe, reichen seine Funktionen vollkommen aus. Selbst wenn der Technics 4-Kanaler nur einen bescheidenen Erfolg verbuchen konnte, es nie einen MK 2 gab, so besitzt er doch einen gewissen Seltenheitswert und hat seine Nische in der Geschichte. </p>



<p>Zum Schluss drängt sich bei mir noch die Frage auf, dass, wenn der Verbund aus digitalen Playern und dem Mixer erfolgreicher gewesen wäre, es dann auch die passende schwarze Variante der Laufwerke gegeben hätte? Immerhin gab es ja auch zwei unterschiedliche Farbgebungen beim Mixer, ebenso wie bei den beliebten Plattenspielern.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4265" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-460x460.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1024x1024.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-140x140.jpg 140w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-768x768.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1536x1536.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-2048x2048.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /></p>


<p>Als ich vor Jahren nach Tape-Decks Ausschau hielt, stolperte ich über ein Technics 631. Das gefiel mir auch gleich so gut und erinnerte mich stark an den DJ-Mixer, dass ich es einfach haben musste.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4231" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Blaue Lichter der Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 19:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#8220; Dieses Sprichwort kennt sicher jeder. Es soll Darbenden Mut zusprechen und&#8230;]]></description>
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<p><em>&#8222;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#8220;</em>  Dieses Sprichwort kennt sicher jeder. Es soll Darbenden Mut zusprechen und sie motivieren durchzuhalten. Wie oft musste ich mich selbst damit konditionieren? In meinem speziellen Fall ging es um den Kauf eines bestimmten DJ-Mixers unter der Zuhilfenahme von viel Geduld. Wer mich kennt weiß, dass ich durch mein DJ-Hobby begründet, seit vielen Jahren ein ungewöhnliches Faible für jene Mischpulte besitze. Keine Ahnung wieso. Mich faszinieren einfach diese kompakten Steuerzentralen für Audiosignale mit möglichst vielen Knöpfen drauf. In der Vergangenheit kamen und gingen viele dieser Kisten. Aus Neugierde wurde ein Pult gekauft, ausgiebig benutzt, durchgetestet und nach einer Weile diente es als Anzahlung eines neuen Mixers. Das ging ein paar Jahre so, bis ich meine erste Wohnung bezog und die elterliche Behausung verließ. Da war kein Platz mehr groß für ein heimisches DJ-Zimmer. Es gab dann Zeiten, da besaß ich gerade mal einen Pioneer DJM-300 und &#8217;nen Kopfhörer. Aber ganz ohne DJ-Mixer, das ging nie.</p>



<p>Nun habe ich wieder wunderbaren Platz für meine Spielereien und das ein oder andere DJ-Gerät aus alten Zeiten plane ich hier als Kollektion zu aggregieren. Das erste Pult, welches ich mir wiederholte, war ein UREI 1601E. Dabei konnte ich glücklicherweise ein riesiges Schnäppchen machen. Diese sind mittlerweile so rar und dementsprechend teuer. Dann gesellten sich ein Pioneer DJM-700-S, ein ECLER EVO 4, sowie ein Mackie d.2 dazu. Aber drei ganz bestimmte Mischer, die ich gern wieder beheimaten würde, fehlten leider noch in der Sammlung. Einen davon konnte ich nun nach dreijährigem Blättern in den Kleinanzeigen ergattern. Ein <strong>Mackie d.4 PRO</strong>! </p>



<p>Es war nun keinesfalls so, dass nicht hin und wieder mal einer aufgetaucht wäre, aber entweder der verlangte Preis erschien jenseits von Gut und Böse, oder die Bude sah total runtergerockt aus. Abwarten hieß die Devise und siehe da, eine neue Anzeige poppte auf. Bilder-Check positiv, Preis VB. Mein Glück zeigte sich diesmal darin, dass der Verkäufer nicht so recht wusste, was er da in der Garage seines Bruders gefunden hat. Auch konnte er mir nicht bestätigen, ob das Teil überhaupt funktioniert. Da habe ich ein bissel gepokert. Den Preis ins Abyssische verhandelt und am Ende gehofft, dass hier überhaupt was ankommt. Die Reputation des Verkäufers war nicht gerade vertrauenserweckend. Er machte in den Emails jedoch einen sehr vernünftigen Eindruck. Sechs Tage später wurde der Mixer aus Frankreich geliefert. War ich gespannt! </p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Bilder aus der Kleinanzeige</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4027 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg" alt="" width="1200" height="1600" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg 1200w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4028 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg" alt="" width="1600" height="1200" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg 1600w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>


<p>Die Bilder wirkten durchaus vielversprechend. Alle Potikappen da, nur ein dämlicher Sticker drauf, keine Anzeichen von Rost und die Abnutzungsspuren kaum der Rede wert. Nur, funktioniert er auch? Also gleich nach dem Auspacken mal nervös den Mackie mit Strom versorgt und zu meiner Erleichterung &#8211; das Teil geht an. Den anschließenden Soundcheck auch positiv bestanden. Super! Ein paar Kleinigkeiten um die ich mich kümmern musst, entdeckte ich jedoch auch. Die EQ-Potis kratzten zum Teil und ich bekam keine Kopfhörerklinke in die dafür vorgesehene Buchse. Da steckte schon irgendwas drinnen. Zudem wollte ich den Mischer gleich mal grundlegend reinigen. Habe zwar schon schlimmer verdreckte DJ-Mixer gesehen, aber ein bisschen herrichten ist Pflicht für mich. </p>



<p>Also Ersatzfader besorgt und los geht&#8217;s. Für gewöhnlich lässt sich die obere Faceplate von DJ-Mixern mit ein paar gelockerten Schrauben, sowie abgezogenen Poti- und Faderkappen entfernen. Das ist üblicherweise der Fall, um den Mixer ohne viel Theater warten zu können, oder falls man eine andere Faceplate anbringen will. Zu meiner Überraschung nicht so beim Mackie d.4. Um den Prozess kurz zu beschreiben: Das gesamte mehrteilige Metallgehäuse wurde um die Hauptplatine des Mixers entworfen. Das bedeutet, dass man sich Stück für Stück vorarbeitet, bis man irgendwann die Platine von der Deckplatte befreit hat. Ganz zum Schluss wohlgemerkt. So bot sich mir bei dem zweistündigen Prozess die Gelegenheit, den Mischer mal en détail anzuschauen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4031 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Demontage und Reinigung</h3>



<p>Die Demontage war zwar langwierig, jedoch logisch nachvollziehbar. Für bestimmte Schritte mache ich als Merkhilfe gern Bilder mit dem Handy. Zum Beispiel, wenn es um die Anordnung mehrerer Kabel und Stecker geht.</p>



<p>Mit freigelegter Platine und den Gehäuseteilen begann die Reinigung. Der Aufkleber ließ sich einfach mit dem guten, alten IPA entfernen. Alle Metallteile und Potikappen erfuhren zudem einen gründlichen Waschgang. Die Potentiometer auf der Hauptplatine habe ich obendrein auch mit Zahnbürste und IPA gereinigt + Behandlung mit Kontaktspray. Aus der Kopfhörerbuchse konnte ich mit einer Zange ein Stück eines Klinkensteckers entfernen. Dieser Übeltäter war die Ursache dafür, warum ich anfangs keinen Kopfhörer anschließen konnte. Die im Gehäuseboden verortete Firewire-Karte wurde auch von jeglichem Staub erlöst und die Anschlussbuchsen dieser zurechtgebogen. Die waren etwas verformt. </p>



<p>Da sich mit der Zeit bestimmte Kunststoffe und Farben gelblich verfärben, traf ich den Entschluss, diese bei den Potikappen zu entfernen. Dazu benötigt man 12%iges Wasserstoffperoxid, UV-Licht und viel Zeit. Nach 1-2 Tagen ist die unschöne Kolorierung verschwunden und ein Weiß oder Grau sieht dann auch wieder danach aus.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4039" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4040" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4096" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4066" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4041" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4079" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Über AliExpress kann man glücklicherweise noch die original Channelfader ordern. Ursprünglich hatte ich den exakt gleichen Typus bestellt. Der Verkäufer auf der chinesischen Verkaufsplattform machte jedoch keine Anstalten die Teile zu versenden. Somit wählte ich später notgedrungen, ein Model, das im Mackie d.2 verbaut ist. Diese Fader sollten genauso funktionieren. Im Idealfall bestellte man damals die Originalteile von Mackie und musste diese Schieberegler nur gegen die verschlissenen tauschen. Da ich einzig und allein die Fader ohne angelötete Platine beziehen konnte, blieb mir nichts weiter übrig, als diese wiederzuverwendend an die neuen anzulöten. So war zumindest der Plan. Ich hab&#8216; zum Verzweifeln diese Platinen nicht entlöten können. Egal was ich auch versucht habe, diese wurden nicht lose. Also entschied ich mich für Plan &#8222;B&#8220; und lötete die Kabel direkt an die Kontakte der neuen Fader. Ist zwar nicht sonderlich schön, funktioniert jedoch bestens. Die Reihenfolge der sechs Leitungen muss halt genau beachtet werden.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4074" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4075" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4076" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Unschöne Lackkratzer auf dem Gehäuse ließen sich mit einem feinen Edding kaschieren. Zudem noch einen Klecks Schutzpolitur auf die lackierten Teile aufgetragen, sowie den optischen Crossfader entstaubt und mit etwas Öl abschließend gewartet. Nun hieß es alles wieder korrekt zusammenschrauben. Nach insgesamt etwas mehr als sieben Stündchen konnte ich checken, ob alles funktioniert. Zu meiner großen Freude läuft alles perfekt. Dass die besonderen blauen LEDs der EQ-Potis mit der Zeit sterben, wusste ich und kann leider nix daran ändern. Zum einen bekommt man diese nicht als Ersatzteil und zum anderen übersteigt der Austausch mein Können mit dem Lötkolben, sowie Equipment. Die Firewire-Karte läuft erfreulicherweise noch zuverlässig mit dem aktuellen Traktor Pro 3. </p>


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<p>Vielleicht an dieser Stelle noch die Erklärung, warum ich mir soviel Mühe mit dem d.4 PRO gemacht habe. Mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Gerät fand vor 13 Jahren satt. Das Design, sowie die integrierte Firewire-Karte in Kombination mit Traktor Pro erschien enorm verlockend. Der Klang ist immer noch einer der besten, den ich kenne. Klingt einem A&amp;H-Mischer mindestens ebenbürtig! Zu der ein oder anderen Festivität kam der Vierkanäler dann auch in Aktion. Ich mochte das Teil einfach und verbinde schöne Erinnerungen damit. Als damals der Umzug in meine erste Wohnung bevorstand, war mir klar, dass kein Platz mehr für den Mixer vorhanden sein wird und der Verkaufserlös gut in ein zukünftiges Interior investiert werden kann. Somit endete das gute Stück schweren Herzens im Verkauf. Habe ich immer bereut.</p>



<p>Auf der anderen Seite fummele ich einfach gern mal an Elektronik herum. Da lässt sich der Alltagsstress gut für ein paar Stunden ausblenden und wenn abschließend alles funktioniert, entsteht ein sehr zufriedenes Gefühl.</p>


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