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	<title>inear &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Cayin N3-Ultra</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 07:23:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sensorische Dissonanz Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven,&#8230;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Sensorische Dissonanz</h3>



<p>Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven, Edel-Confiserien oder handgefertigte Musikinstrumente. Obwohl schon längst durch günstige, kompakte, digitale Lösungen für die breite Masse ersetzt, dienen sie doch weiterhin Kunden mit einem qualitätsbewussten Anspruchsverhalten abseits des gängigen Konsens. Man könnte es auch so formulieren: Etwas allgemeiner Komfortverzicht für ein gesteigertes Nutzererlebnis. Warum nicht den Hochzeitsanzug bequem von der Stange wählen, wenn der aufwändig maßgeschneiderte passt wie angegossen? Weshalb nicht zur sofort verfügbaren Gitarre aus dem Musikhandel greifen, wenn der gelernte Gitarrenbauer das Teil zwar langwierig fertigt, dafür jedoch perfekt nach den eigenen Bedürfnissen stimmen kann? Weil man so etwas Besonderes erhält, ein bestimmtes Gefühl vermittelt bekommt. Einzig pekuniäre Gründe verhindern oftmals den Schritt zum ganz großen Glück.</p>



<p>Beispiel Smartphones. Sie ersetzten in den letzten Jahren immer mehr Hardware. Egal ob Laptop, Fotoapparat, Mp3-Player, EC-Karte oder Bücher. Alles kompakt auf einem rechteckigen Gerät in Hosentaschengröße. Für 95% der User sind das Handling und die qualitativen Ergebnisse in diesen Bereichen damit vollkommen ausreichend. Platz- wie Kostenersparnis die ausschlaggebenden Kriterien. Die anderen 5% suchen mit spezialisierten Geräten den Qualitätssprung und die Handhabung zweckoptimierter Hardware. Am häufigsten wahrscheinlich für Bildaufzeichnungen. Mit einer gescheiten Kamera + lichtstarkem Objektiv bläst man jegliches Smartphone noch immer vom Tisch. Ich selbst bin vermutlich wieder so ein Extremfall. Auch wenn die allermeisten Leute gern am &#8222;Handy&#8220; herumwerkeln, nervt mich die Art der Bedienung mittels wischen über eine Glasscheibe. Das Smartphone stellt für meine Wenigkeit somit nur eine Notlösung jeglichen Einsatzzweckes dar. Fotografieren damit ausschließlich, wenn ich keine meiner Cams griffbereit habe, surfen im Netz oder Texte verfassen tue ich viel lieber mit PC-Maus + Tastatur und Musik genießen unterwegs nur über einen meiner DAPs. Ich weiß, nicht jeder der das auch will &#8211; kann. Ich wünschte, es wäre so.</p>



<p>DAP!? Was genau ist denn ein DAP? <strong>DAP</strong> steht für <strong>D</strong>igital <strong>A</strong>udio <strong>P</strong>layer. Also ein kompaktes, einzig dem Musikhören nach entworfenes Gerät. Sowas erscheint heute wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Natürlich bekomme ich mit besagtem Smartphone die Musik ins Ohr aber eben nicht so gut. Für Audiophile, zu denen auch ich mich zähle, ist so ein mobiler High-End Musikplayer der heilige Gral auf Reisen. Speziell im Urlaub kann man damit in ruhigen Stunden, ohne klangliche Einbußen, genüsslich seiner Leidenschaft frönen. Technik, die in ihrer Komplexität nur eine bestimmte Aufgabe erfüllen soll, geht schlicht weniger Kompromisse ein. Die Hersteller können aus dem Vollen schöpfen. Das fängt beim Design an, führt sich im Bedienkomfort fort und schafft Freiräume im vielschichtigen Elaborieren der Klangqualität. Die ist es auch, welche im wesentlichen Fokus bei einer Kaufabsicht liegt. Mit dem gesteigerten Klangpotenzial soll sich die Anschaffung eines zusätzlichen, wie hochpreisigen Geräts nun mal rechtfertigen.</p>



<p>Persönlich nutze ich DAPs seit mittlerweile neun Jahren. Der erste Zugang war ein <strong>iBasso DX90</strong>, welchen ich, dank des austauschbaren Akkus, auch heute noch gern nutze. Der hat schon sooo viele Betriebsstunden hinter sich, war auf etlichen Reisen mit und ist immer noch zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Klanglich hat mir der DX90 immer gemundet. Vor zwei Jahren kam aus Neugierde noch ein <strong>HiBy R3 Pro Saber</strong> dazu. Bis zu dessen Erwerb, haben mich DAPs mit festverbautem Akku immer abgeschreckt. Leider gibt es heute schlicht keine Alternative mehr dazu. Das ist äußerst bedauerlich! Danach gesellten sich noch ein <strong>Sony NW-A105</strong>, sowie ein <strong>Fiio X1</strong> dazu. Abgesehen vom DX90 alles Geräte, die nicht gerade die Bank sprengen und eher für robuste Umgebungen gedacht waren, weniger als Utensil auf Reisen. Nun bekam ich Wind von einem neuen Player auf dem Markt, welcher schnell meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Statt des üblichen Solid State-Aufbaus besitzt jener zusätzlich Elektronenröhren. Der Name: <strong>N3-Ultra</strong> von der Firma <strong>Cayin</strong>.</p>



<p>Der Hersteller Cayin ist mir nicht unbekannt. Wenn ich dessen Name lese, denke ich sofort an Röhrengeräte. Damit verbunden ist meine damalige Erfahrung mit einem <strong>Spark Audio HA-1A</strong> Kopfhörerverstärker, über den ich im Jahr 2018 <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/kopfhoerer-endgame-1539/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"><strong>HIER</strong> </a>schrieb. Die Firma hat sich als chinesischer Hersteller hochwertiger Audioprodukte, mit besagter Röhrentechnik, einen guten Ruf in der audiophilen Szene erarbeitet und befindet sich in feiner Gesellschaft anderer sinologischer Hersteller. Auralic, Aune, iBasso and many more. Es kommt halt nicht nur Billigramsch aus Fernost.</p>



<p>Da nun kürzlich ein Urlaub in Potsdam anstand, war es die perfekte Gelegenheit um einen neuen DAP nutzen zu können. Ein glücklicher Kaufmoment in den Kleinanzeigen erwirkte einen soliden Rabatt auf ein Neugerät und somit landete ein Exemplar in meinen Händen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Variable Konstanz</h3>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4927 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>So, nach dem ganzen einleitenden Vorgeplänkel kommen wir zum eigentlichen Protagonisten des Artikels. Zum <strong>N3-Ultra</strong>. Er ist der Nachfolger des recht erfolgreichen <strong>N3-Pro</strong> und bildet weiterhin den Einstieg in das Player-Segment der Röhren-DAPs von Cayin. Der röhrenverstärkte N3-Pro mit einem Preis um die 500$ war vor drei Jahren ein Novum. Die Preise für diese Art von DAPs liegen gern deutlich darüber. Für einen <strong>N7</strong> aus selben Hause werden 2.000€ fällig und den edlen <strong>N8ii</strong> bekommt man erst ab stolzen 3.500€. Die limitierte Sonderedition des <strong>N30LE</strong> im Bundle mit dem hauseigenen <strong>Amber-Pearl IEM</strong> lag bei saftigen 13.000€! Das liegt in der Natur der Sache. Röhrentechnik in einem Gerät zu verbauen, welches gerade mal unwesentlich größer als ein Smartphone dimensioniert ist, ist ein Stück weit aufwändig. Die Idee und Umsetzung finde ich absolut genial. (Selbstverständlich gibt es auch DAPs mit ausschließlich Solid State-Aufbau in schwindelerregenden Preisregionen.)</p>



<p>Nicht jede Elektronenröhre ist als Bauteil für einen kompakten Player geeignet. Viele Typen werden im Betrieb sehr warm um korrekt zu funktionieren oder sind schlicht zu groß. Sowas lässt sich in einem DAP schlecht verwenden. Cayin entschied sich daher für den Einbau von zwei <strong>NOS Raytheon JAN6418S</strong> Miniaturröhren. Also neue/unbenutzte Tubes aus alten Lagerbeständen (<strong>N</strong>ew <strong>O</strong>ld <strong>S</strong>tock) nach Qualitätsstandards des Militärs (<strong>J</strong>oint-<strong>A</strong>rmy-<strong>N</strong>avy Military Grade). Diese werden in einem aufwändigen Auswahlverfahren durchgemessen und anhand ihrer Messwerte gepaart (sog. tube matching), da sie pro Kanal Implementierung finden sollen. Dieser Röhrentyp besitzt nur eine geringe Größe und strahlt kaum Wärme ab. Trotz der passenden Eigenschaften der JAN6418 beherbergen diese dennoch zwei Schwachpunkte &#8211; 1. <strong>Mikrofonie</strong> bei Bewegungen der Röhre, sowie 2. eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Funksignalen. Mikrofonie bei Tubes macht sich als Klirr- oder Klingelgeräusche im Audiosignal bemerkbar, wenn die Elektronenröhre Erschütterungen ausgesetzt ist. Da das bei einem mobilen Player nun eine permanente Begleiterscheinung ist, wurden für den N3-Ultra extra <strong>Silikonmuffen</strong> entwickelt, in denen die Röhren ruhend, auftretende <strong>Vibrationen wegdämpfen</strong>. Das funktioniert so gut, dass ich während meines Testzeitraums im Urlaub keinen Mikrofonie-Effekt wahrgenommen habe. Einstrahlungen von Funksignalen begegnete die Firma mit einem resoluten Weg -> sie lässt schlicht und einfach alle funkende Bauteile weg. Der N3-Ultra besitzt somit <strong>weder Wi-fi noch Bluetooth</strong>. Die Röhren sind im Player festverbaut und nicht austauschbar. Ihnen wird eine Lebensdauer von mehreren 1.000h beschieden. Der Hersteller gibt hier gar ~ 10.000h an. Es kann, laut Aussage eines Cayin-Offiziellen auf dem Portal Head-fi.org, in seltenen Fällen vorkommen, dass mal eine Röhre ihren Weg in die Player findet, die trotz der peniblen Qualitätsprüfung, innerhalb weniger Wochen ausfällt. Diese wird auf Garantie von Cayin getauscht. Wir reden hier schließlich von Tubes die zwar unbenutzt, jedoch 40 Jahre und älter sind.</p>



<p>Der Cayin DAP bietet abgesehen von den Tubes natürlich auch einen Transistor-Signalpfad. Der DAC (<strong>D</strong>igital <strong>A</strong>nalog <strong>C</strong>onverter), welcher das digitale Signal in ein analoges für den Kopfhörer umwandelt, arbeitet mit einem <strong>AKM AK4493S</strong>-Chip. Ein technisch bis <strong>32bit und 22,4Mhz (DSD)</strong> extrem hochauflösender Audiochip mit großem Rauschabstand und verschwindend geringem Klirrfaktor. Wer den N3-Ultra kauft, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aber für den Röhrensound entscheiden.</p>



<p>Neben einer ausgezeichneten Klangwiedergabe ist auch der Bedienkomfort bei DAPs ein wichtiges Kriterium. Als Betriebssystem findet ein modifiziertes <strong>Android 8.1</strong> Verwendung. Es ist optimal auf den Einsatzzweck angepasst worden. Alles lässt sich übersichtlich auffinden und der scharfe <strong>4.1&#8243; Touchscreen (1280&#215;720)</strong> reagiert sehr flüssig. Die Rechenarbeit dafür erledigt ein <strong>Qualcomm 425 Prozessor</strong>. Die aktuelle Firmware befindet sich in der Version 1.30. Seit dem Release des Players im März kam fast monatlich eine neue Versionsnummer raus, die immer kleine Verbesserungen mit sich brachte. Ich habe natürlich auch gleich ein Update durchgeführt. Den Prozess dazu findet man <strong><a href="https://cayin.com/downloads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER</a></strong>. Mir persönlich gefallen immer richtige Buttons zur Bedienung. Die seitlich angebrachten, mit denen man die Titelwiedergabe steuert, haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Volume-Rad, um die Lautstärke zu regeln, fasst sich ebenfalls gut an.</p>



<p>Anschlussseitig finden sich neben einer <strong>USB-C</strong> Buchse, ein <strong>Card-Slot für MicroSD</strong> (bis 1TB), ein <strong>3,5mm Line-Out, </strong>ein <strong>3,5mm Headphone-Out, sowie eine symmetrische 4,4mm Line-/Headphone-Out</strong> Kombo-Buchse. Der symmetrische Ausgang haut max. <strong>600mW bei 32Ohm</strong> raus. Mittels USB-Anschluss kann der DAP auch als <strong>DAC am PC</strong> eingesetzt werden. Ebenso wird der N3-Ultra hierdurch geladen. Eingangs bereits von mir moniert, beinhaltet auch der Cayin-DAP einen <strong>festverbauten Akku</strong>, welcher hier eine Leistung von <strong>4.500mAh</strong> zur Verfügung stellt und damit Energie <strong>für ~ 10h</strong> liefert. Das ist nicht sonderlich viel, reicht aber in den meisten Fällen aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Timbre Eleganz</h3>


<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4928 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nach der Inspektion seiner Komponenten, stellt sich doch endlich die Frage: Wie klingt der Player denn nun?</p>



<p>Cayin hat dem DAP drei unterschiedliche Timbres (Klangfarben) mitgegeben. Beurteilen tue ich diese mit einem <strong>InEar Stagediver SD-4</strong> am symmetrischen Ausgang des DAP. Dieser Out hat soviel Power, dass ich die niedrigste der drei Gainstufen wählen muss und mich nicht über 40% traue, da hier bereits meine Schmerzgrenze überschritten ist. Der Ausgang ist zudem von Kopfhörer- auf Line-Out umschaltbar und wird bei Umstellung mit einem Warnhinweis gesichert, um bei einem versehentliches Switchen nicht einem Gehörschaden zu erliegen. <br><br>Die Klangfarben:<br><strong>Solid State</strong><br><strong>Tube Classic</strong><br><strong>Tube Modern</strong><br><br>Im <strong>Solid State-Modus</strong> läuft der Signalpfad auf &#8222;üblichem&#8220; Wege einzig über Transistoren. Die Elektronenröhren bleiben hiermit kalt. Der Sound ist <strong>unglaublich sauber und sehr gut aufgelöst</strong>. Digitaltechnische Perfektion würde ich gar behaupten. Allein dieser Klang würde den Kauf rechtfertigen, ist aber nicht ganz das Besondere, was man sich mit dem N3-Ultra erhofft.</p>



<p>Die große Magie entsteht beim Wechsel auf den <strong>Tube Classic Mode</strong>. Es erscheint eine Nachricht auf dem Display, dass die Röhren kurz aufgewärmt werden müssen, die zwei seitlichen Fenster am Player beginnen zu leuchten und nach wenigen Sekunden erfolgt der Switch. Der Sound ändert sich recht flagrant zum Transistorklang und ist nicht bloß ein Gimmick. Der Fokus verschiebt sich mehr auf die mittleren Frequenzbereiche, diese werden förmlich herausgearbeitet und Stimmen erhalten eine natürliche Präsentation zurück, die im ganzen technisch-perfekten Zeitalter zu oft verloren geht. Transienten gewinnen nun zusätzlich harmonische Obertöne, die man auch leicht wahrnehmen kann. <strong>Alles bekommt Glanz, ein wundervolles Funkeln</strong>. Dem Röhrensound wird ja gern mehr Wärme nachgesagt. Beim N3-Ultra bedeutet es jedoch nicht, dass der Sound Hochtonenergie verliert. Im Gegenteil, verschiebt sich die Abstimmung in einen leicht helleren Klang, da der tiefe Bassbereich an Autorität verliert. Transienten büßen auch etwas Dynamik ein. Dieses Timbre ist dadurch nur bedingt für basslastige Musik geeignet. <strong>Stimmenlastige Musik oder Klassik</strong> allerdings, werden zu <strong>einem wahrer Genuss</strong>! Die Klangbühne ist im Tube Classic am weitesten vom Kopf entfernt. Alles ist <strong>perfekt separiert</strong> und Sounds schweben bei geeigneter Aufnahme 360° um den Hörenden herum. Der 3,5mm-Ausgang macht hier schon eine exzellente Figur, der 4,4mm-Out ist aber nochmal ein anderes Level bilde ich mir ein.</p>



<p>Die Klangcharakteristik des <strong>Tube Modern</strong> Timbre geriert sich zu einer Intersektion der zwei vorangestellten Modi. Der Glanz geht etwas zurück, der Bass bekommt wieder Druck auf den Kessel, die Klangbühne rutscht mehr ans Ohr. Perfekt für mein favorisiertes Musikgenre. Hiermit <strong>macht Elektronische Musik so richtig Laune</strong> und es darf sicherlich die Frage aufkommen, ob scheppernder Techno überhaupt so fantastisch klingen sollte. Ganz klares &#8222;Ja!&#8220; von mir. Diese Klangfarbe tönt aus meiner Sicht dem Solid State Timbre ein Stück näher als dem Tube Classic Mode. So, als ob dem Transistorklang mehr Leben eingehaucht wird. Der wirkt im Vergleich dann doch zu flach, zu perfekt.</p>



<p>Was die drei Timbres vereint, ist dieser <strong>riesige Detailreichtum</strong> über das gesamte Frequenzspektrum. Einhergehend damit, beeindruckt mich der Stagediver SD-4 immer wieder aufs Neue, was mit diesem für eine Detailwiedergabe möglich ist. Das Ding ist ein akustisches Mikroskop. Preislich liegen der Inear-Kopfhörer wie auch der DAP im ungefähr gleichen Bereich (699,- und 649,-) und bilden ein stimmiges akustisches Gespann. Nichtsdestotrotz reizen mich die Edelteile von <strong>Campfire Audio</strong> schon eine Weile und ein zukünftiger Zugang aus diesem Hause bleibt ein selbst gestecktes Ziel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verdikt</h3>


<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4929 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Der Cayin N3-Ultra ist ein äußerst spannendes Gerät und es macht viel Freude mit den Klangfarben zu experimentieren. Mir ist es aber schon oft passiert, dass ich während des Testens einfach in die Musik vertieft abgedriftet bin, so sehr kann einen der Klang fesseln. Für weitere klangliche Feinabstimmungen bietet der DAP noch mehrere digitale Filter und eine beispielhafte Implementation eines PEQ (Parametrischer Equalizer), welcher mit speicherbaren Profilen aufwarten kann.</p>



<p>Und da sind wir auch wieder bei der ganz am Anfang gestellten Überlegung, warum man so ein scheinbar redundantes Gerät zusätzlich mit sich herumtragen mag. Weshalb sich die Extrakosten zumuten? Nun, weil ein guter DAP, mit viel Hingabe zum Detail und außergewöhnlicher Klangqualität, ein exklusives Hörerlebnis bietet. Die ganze Mühe, welche ich mir mit meinen Vinyl-Rips mache, das langwierige Abstimmen der ganzen Signalkette dazu, soll Sinn ergeben. Mir ist das wichtig. Mit einer hinreißenden Klangwiedergabe wird aus guter Musik -&gt; grandiose Musik&#8230;</p>
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		<title>Audiophiler Klang aus der Hosentasche</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 20:03:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das letzte Technik-Review liegt schon etwas zurück und mir ist zudem aufgefallen, dass ich noch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das letzte Technik-Review liegt schon etwas zurück und mir ist zudem aufgefallen, dass ich noch nie groß ein Wort über mein mobiles Kopfhörer-Setup verloren habe. Dabei benutze ich die Kombination aus <em><strong>iBasso DX90</strong></em> und <em><strong>InEar</strong></em><strong> </strong><em><strong>StageDiver SD-2S</strong></em> schon mehrere Jahre. Neu hinzugekommen ist noch ein <em><strong>FiiO X1 II</strong></em> DAP und ein <em><strong>Etymotic ER3XR</strong></em> In-Ear. Kleine Warnung vorweg &#8211; es ist ein langes Review geworden. Ich hoffe trotzdem, dass es informativ ist&#8230;</p>


<figure id="attachment_2032" aria-describedby="caption-attachment-2032" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2032 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01314-HDR-Bearbeitet-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2032" class="wp-caption-text">links <em>FiiO X1 II</em> / rechts <em>iBasso DX90</em> (Jepp, im Hintergrund steht eine handsignierte LP von <a href="https://mayajanecoles.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Maya Jane Coles</em></a>)</figcaption></figure>
<h2> </h2>
<h2>iBasso DX90</h2>
<p>Klar hatte ich schon mal daran gedacht etwas über den <em>iBasso</em> zu schreiben. Den Player habe ich vor 4-5 Jahren gekauft und benutze ihn täglich. Ob auf Arbeit oder als Begleitung zum Einschlafen, das Teil ist irgendwie nie außerhalb meiner Reichweite. Das hat auch seinen Grund. Der <em>DX90</em> ist absolut zuverlässig, klingt ausgezeichnet, ist bedienerfreundlich, sehr robust und ich höre eben gern und viel Musik. Trotzdem konnte ich mich, mangels Vergleichsmöglichkeit, nie dazu durchringen ihm die gebührende Ehre einer Lobrede zuteil werden zu lassen. Das möchte ich nachholen. </p>
<p>Die schlechte Nachricht zuerst. Der <em>DX90</em> wird leider nicht mehr hergestellt. Man bekommt ihn mit Glück aber noch gebraucht. Warum es sich lohnt mal danach zu stöbern will ich kurz aufzeigen.</p>
<p>Was bietet der iBasso DX90?</p>
<ul>
<li>Bitperfect playback, support up to 24Bit/192kHz.</li>
<li>Dual ES9018K2M DAC chips.</li>
<li>Built-in 10V voltage swing headphone AMP.</li>
<li>2.4&#8243; IPS screen (320*240) with capacitive touch panel, which is bonded by OCA.</li>
<li>Up to 24Bit/192kHz mini Coaxial output.</li>
<li>3.5mm headphone output, and Line Out.</li>
<li>Three physical buttons (previous, play/pauses, next) on the top panel.</li>
<li>256-steps digital volume control.</li>
<li>8GB onboard flash memory.</li>
<li>Support for SDXC and SDHC MicroSD cards, up to 2TB.</li>
<li>3-Setting gain switch.</li>
<li>Audio formats supported: APE, FLAC, WAV, WMA, AAC, ALAC, AIFF, OGG, MP3, DSD.</li>
<li>Support for M3U playlist</li>
<li>User replaceable battery (compatible with Samsung S3),</li>
<li>8.5 hours play time.</li>
</ul>
<p>Soviel zu der verbauten Technik. Ursprünglich nutzte ich zum Musik hören einen <em>iPod Touch </em>der 3ten Generation. Damals noch mit meinen <em>Klipsch Image s4</em> In-Ears. Zu denen findet sich <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/kopfhoerer/klipsch-image-s4-429/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a> auch ein Test. Der Akku schwächelte nach zwei Jahren und ich war auf der Suche nach Ersatz, oder besser, einem Upgrade. Da mich der Umweg über iTunes, um Musik auf den <em>iPod</em> zu bekommen, immer gestört hat und Preis/Leistung der damals aktuellsten <em>Touch</em> Generation für mich wenig überzeugend war, sollte es ein dediziertes Gerät mit audiophilem Anspruch werden. In der Zwischenzeit nutzte ich allerdings erst noch einen billigen mini MP3-Player.</p>
<p>Der künftige Digitale Audio Player, kurz DAP, sollte möglichst viele Audio Formate unterstützen, einen wechselbaren Akku, eine haptisch erfassbare Play/Pause-Taste und eine Erweiterbarkeit des Speichers mittels SD-Karte bieten. Denn das bot der <em>iPod Touch</em> alles nicht. Zur engeren Auswahl standen dann nach etwas Recherche ein <em>FiiO X5</em> und der <em>iBasso DX90</em>. Aus dem Bauch heraus, sowie wegen des wechselbaren Akkus entschied ich mich für den <em>DX90</em> und bestellte diesen direkt beim Hersteller in China. Die Versandzeit betrug dann mehr als zwei Wochen. Dadurch sparte ich aber über 100€. </p>
<p>Als er dann eintraf war die Neugierde natürlich groß. Ich hatte ja noch keinen HiRes-Player. Die MicroSD + Akku waren schnell gefüllt und das Sammeln von Eindrücken konnte endlich beginnen. Als erstes fällt einem die makellose Verarbeitung auf. Das Ding sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch solide an. Der überwiegende Teil des Gehäuses ist aus Alu gefertigt. Das dient nicht nur der Robustheit sondern unterstützt auch den Transport von der vom Prozessor des DAP generierten Wärme. Der wird in der Tasche bei längerer Nutzung schon ordentlich warm. Das Pfeilsymbol der Play-Taste ist erhaben und lässt sich somit selbst durch den Stoff der Hose erfühlen. Wenn es mal schnell gehen muss, braucht man zum &#8222;Muten&#8220; nicht mal das Teil aus der Tasche holen. Das Display war ganz klar ein &#8222;Downgrade&#8220; zum <em>iPod Touch</em>. Die Display-Auflösung ist deutlich geringer. Aber ganz ehrlich, das hat mich nie interessiert oder gestört. Die Bedienoberfläche ist einfach strukturiert und man gelangt ohne große Anstrengungen immer da hin, wo man möchte. Das Touchdisplay erleichtet die Bedienung ebenfalls.</p>
<p>Und der Klang? Super! Kein Rauschen + eine tolle Auflösung. Es ist immer nicht so ganz einfach Unterschiede bei guten DAPs herauszuhören. Die Teile unterscheiden sich klangtechnisch nicht so sehr wie Kopfhörer voneinander. Trotzdem empfand ich stets, dass er eine etwas größere Bühne bietet als andere Geräte. Im Vergleich zum excellenten IEM-Ausgang meines <em>ADI-2 DAC</em> von <em>RME</em> (<strong><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/rme-adi-2-dac-fs-kopfhoerer-endgame-2-1552/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong> geht&#8217;s zum Test) liefert er allerdings nicht ganz die Auflösung in den hohen Frequenzen und neigt bei bestimmten Kopfhörern schon mal eher zum Zischeln. Ansonsten gibt er sich keine Blöße. Die Klangwiedergabe ist auf einem hohen Niveau! Zur Klangbeeinflussung besitzt der <em>DX90 </em>einen EQ und zwei unterschiedliche Filter. Er hat auch ordentlich Dampf um hochohmige Kopfhörer anzutreiben. Diese Pegel erreichen weder Smartphones, noch <em>iPods</em>. Durch den wechselbaren Akku habe ich keine lästigen Ladepausen. Ich besitze mittlerweile 3 Stück und lade diese in einer kleinen Ladestation. Der <em>DX90</em> ist somit immer einsatzbereit. Der austauschbare Akku ist bei <em>iBasso</em> ein Alleinstellungsmerkmal. Leider! Ich wünschte mir, die Hersteller würden das generell so anbieten.</p>
<h2>InEar StageDiver SD-2S</h2>
<p>Nun hatte ich endlich einen vernünftigen DAP aber keine adäquaten Kopfhörer dafür. Zwar besaß ich den oben erwähnten <em>Klipsch Image S4 </em>aber der Eindruck zwängte sich nun deutlich auf, dass da noch viel Luft nach oben sein muss. Es sollte unbedingt ein In-Ear sein, da mir das Hören damit sehr gefällt. (&#8222;In-Ear&#8220; ist nebenbei erwähnt die Kurzform von &#8222;Insert Earphone&#8220;) Der Klangeindruck ist irgendwie was Besonderes mit den Stöpseln. Zudem sind solche Kopfhörer winzig und beanspruchen kaum Platz. Ein riesen Vorteil für unterwegs. Nach langem Hin und Her entschied ich mich für eine deutsche Firma namens <em>InEar</em>. Ja, die haben in ihrem Firmennamen ganz klar ausgewiesen, worauf man sich spezialisiert hat. Nun war die Frage <em>SD-2</em> oder <em>SD-3</em> (die <em>SD-1, SD-4 und SD-5</em> gab es damals noch nicht). Der <em>SD-3</em> sollte allerdings zu basslastig sein und schied dadurch zu Gunsten des <em>SD-2</em> aus. </p>
<p><strong>Technische Daten</strong></p>
<ul>
<li>2-Wege-System</li>
<li>Übertragungsbereich: ca. 20 Hz–18000 Hz</li>
<li>Ausgangsschalldruck: 119 db</li>
<li>Impedanz: 40 Ohm</li>
<li>Kabellänge: 140 cm</li>
</ul>
<p>Die <em>StageDiver</em>-Serie ist ursprünglich für die Bühne konzipiert worden. Fand bei der audiophilen Community aber schnell viel Zuspruch. Insbesondere der <em>SD-2</em> mit seiner neutralen Abstimmung. Die Besonderheit der Serie ist die Gehäuseform. Sie sehen aus, als wären sie mittels Otoplastik an das eigene Ohr angepasst. Das stimmt nur bedingt. Die Form entstand durch das Abnehmen mehrerer hundert Ohrabformungen und bildet sowas wie den Durchschnitt. Damit passen die In-Ears in quasi jedes Ohr. So gestaltet dichten diese sehr gut ab und sitzen fest im Ohr. Ursprünglich hatte ich die Version ohne &#8222;S&#8220; im Namen. Die saß in meinen kleinen Ohren immer recht straff. Ich gewöhnte mich aber daran. Später brachte der Hersteller die &#8222;S&#8220;-Variante auf den Markt und ich switchte zu dieser. Das &#8222;S&#8220;- steht für &#8222;Small&#8220; also klein. Der Hersteller denkt bei dieser Ausführer an Frauenohren, aber meine kleinen Lauscher sind auch dankbar dafür.</p>
<p>Klangtechnisch sind die <em>SD-2S</em> ganz klar neutral ausgelegt. Weder drückende Bässe, noch Funkeln in den Höhen sind ihm zu eigen. Dafür wird man aber mit einer sehr hohen Auflösung belohnt. Der <em>SD-2S</em> ist ein &#8222;Multi BA&#8220;-In-Ear. BA steht für Balanced Armature und da zwei verbaut sind die Bezeichnung &#8222;Multi&#8220;. Bei In-Ear Kopfhören kommen hauptsächlich zwei Treibertypen zum Einsatz. Das sind zum einen die am häufigsten, weil kostengünstig, anzutreffenden Dynamischen-Treiber und die, vor allem im höheren Preissegment angesiedelten, Balanced Armature-Treiber. Während die Dynamischen-Treiber sich um alle Frequenzen kümmern müssen, wird den BA-Treibern nur ein bestimmter Frequenzbereich zugewiesen. Damit erhält man eine verbesserte Auflösung. Es braucht dann aber i.d.R. mehr als einen Treiber. Dem gegenüber steht eine kräftigere Basswiedergabe bei den dynamischen. Da muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist. BA-In-Ears sind auch anfälliger bei einer zu hohen Ausgangsimpedanz des DAP. Wenn diese deutlich über 1Ohm liegt kann sich der Klang verfälschen. Zurück zum Klang des <em>StageDivers</em>. Der ist wie bereits erwähnt sehr neutral und angenehm. Zu den Stärken des <em>SD-2S</em> sind die detaillierte Mittenwiedergabe, die Instrumentenseparation und die räumliche Abbildung besonders zu erwähnen. Alles mit Stimme ist seine Domäne. Elektronische Musik ist nach einer gewissen Eingewöhnungsphase aber auch für mich gut hörbar. Die Teile sind absolut langzeittauglich. Die Voraussetzung ist bei In-Ears allerdings immer ein richtiger Sitz im Ohr. Ohne diesen klingen die besten In-Ears nach nichts. Ich bin kein Freund von Silikon-Aufsätzen. Für mich haben sich die Schaumstoff-Tips als perfekte Lösung erwiesen. Ich benutze die <em>AIR2</em> von <em>INAIRS</em> als Foamies. Die sind bei entsprechender Pflege lange verwendbar. Zudem dichten sie gut ab und sitzen bequem. Da das Kopfhörerkabel mittels Bügeln über das Ohr gelegt wird verrutscht der Sitz nie und das Kabel mikrofoniert kaum. Die Verarbeitung des Kopfhörers ist zudem top! Im Lieferumfang befindet sich ein robustes Hardcase für den Transport.</p>
<figure id="attachment_2030" aria-describedby="caption-attachment-2030" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2030" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01323-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2030" class="wp-caption-text"><em>iBasso DX90</em> + <em>InEar</em> <em>StageDiver SD-2S</em></figcaption></figure>
<h2>FiiO X1 II</h2>
<p>Zuerst die Technischen Daten laut Herstellerseite</p>
<ul>
<li>Bluetooth 4.0</li>
<li>1 Speicherkartenslot, MicroSD bis 256 GB</li>
<li>2,0 Zoll, 320 x 240 Pixel Farbdisplay</li>
<li>7-Band-Equalizer +/-6 dB</li>
<li>102 Gramm</li>
<li>97 mm x 55,5 mm x 12 mm</li>
<li>Empfohlene Kopfhörerimpedanz: 16- 100 Ω</li>
<li>Ausgangsleistung: &gt; 100 mW (16 Ω/THD+N &lt; 1%)</li>
<li>5 Hz~60 kHz (-3dB)</li>
<li>THD+N: &lt; 0,003 (1 kHz)</li>
<li>SNR: &gt; 113 dB</li>
<li>Ausgangsimpedanz: &lt; 1Ω（32 Ω Last)</li>
<li>Übersprechen: &gt; 72 dB (1 kHz)</li>
<li>Micro-USB Anschluss zum Laden</li>
<li>AKKU: 1.800 mAh Lithium-Polymer</li>
<li>Laufzeit: &gt; 12 Stunden</li>
<li>Ladezeit: 3 h (DC5V 2A)</li>
</ul>
<p><strong style="font-size: inherit;">WIEDERGABEFORMATE</strong></p>
<div class="row">
<div class="col-sm-5">
<ul>
<li class="prod-tech-label">APE, FLAC, WAV, Aiff, Apple Lossless, WMA Lossless: (spätere Unterstützung über Update), MP3, OGG, WMA, AAC</li>
<li class="prod-tech-label">max. 192 kHz/32 Bit</li>
<li class="prod-tech-label">Texas Instruments PCM5242</li>
</ul>
<p>Die Firma <em>FiiO</em> ist im HiFi-Segment ein recht bekannter Vertreter der Zunft. Der chinesische Hersteller bietet eine ganze Fülle an Produkten für den geldbewussten Audiofreund. Gerade über die mobilen Player stößt man immer mal wieder. Ich liebäugle dadurch schon ein ganze Weile mit einem der &#8222;Xe&#8220;. Zum einen natürlich aus Neugierde und zum anderen möchte ich den <em>DX90</em> gern auf Arbeit lassen und nicht täglich an ihn denken und mit nach Hause mitnehmen müssen. Ich vergesse das Teil schon hin und wieder mal und ärgere mich beim Sport ihn nicht nutzen zu können. Ein Luxusproblem. Der Preis für den <em>X1 II</em> ist soweit gesunken, dass ich bereit war mir einen Zweit-DAP zuzulegen. Hätte ich nicht einfach dafür mein Smartphone nutzen können? Naja, so sehr ich auch zufrieden bin mit meinem, die Dinger sind heutzutage einfach riesig und der Kopfhörerausgang ist grottig. Das Handy scheidet somit aus.</p>
<p>Der <em>FiiO X1 II </em>ist etwas kleiner und noch handlicher als der DAP von <em>iBasso</em>. Das Display ist bei gleicher Auflösung einen Tick kürzer und m.E. dadurch grenzwertig klein. Man erkennt soweit alles, es ist aber dennoch echt winzig. Das ist sicherlich auch dem günstigen Preis geschuldet und wie beim <em>iBasso</em> bereits erwähnt, stört es mich nicht. Für die Robustheit und den Abwärmetransfer sorgt auch hier ein Metallgehäuse. Die Bedienung hat anfangs so seine Tücken. Das Display ist nicht touch sensitiv, stattdessen hat sich <em>FiiO</em> für ein Touchwheel entschieden. Man kennt das noch von den klassischen <em>iPods</em>. Man manövriert durch das Menü mittels Kreisbewegungen und bestätigt die Auswahl mit dem Button in der Mitte. Das Wheel lässt sich aber auch als Cursor einstellen. Man drückt dann die Richtung, in die man möchte. Ich war nach Aktivierung der Tastenfunktion irrtümlich in der Annahme, dass beide Arten der Bedienung gleichzeitig nutzbar sind, was öfters zur Irritation meinerseits führte. Da kam einiges stets durcheinander. Ich habe mich nun für die Kreissteuerung entschieden. Noch ein Punkt, den ich erwähnen möchte ist die Lautstärkeregulierung. Die erfolgt über eine Doppeltaste an der linken Gehäuseseite. Man kennt sowas vom Smartphone oder Tablet. Das Problem damit war, dass jedes Mal, wenn ich große Lautstärkejustierungen vornahm, der Musiktitel wechselte. Also bei lang gedrückter Taste. Ich brauchte einen Moment um zu erkennen, dass die Taste doppelt belegt ist, wenn das Display aus ist. Kurz drücken für die Lautstärke und lang für den Titelwechsel. Das sollte man ruhig zur Bedienung wissen. Generell bietet das Menü deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als der <em>DX90</em>, bis hin zu unterschiedlichen Farbschemas und Sleep Timer.</p>
<p>Der Klang. Dieser ist straffer und weniger entspannt als der des <em>DX90.</em> Mehr &#8222;In-Your-Face&#8220;, was mir gut gefällt. Stimmen wirken eine Nuance heller als beim <em>iBasso</em> DAP. Wir reden hier aber von einem Unterschied, nahe an der Placebo-Grenze. Der<i> X1 II </i>hat eine etwas kleiner Bühnendarstellung als mein alter Player aber eine ebenso ausgezeichnete Instrumentenseparation. Auflösungseitig sind beide für mein Empfinden auf einem gleich guten Niveau. Da konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Das spricht für den deutlich günstigeren <em>FiiO</em> DAP. Am Klang gibt es für meine Begriffe auch überhaupt nichts auszusetzen. Gefällt mir richtig gut. Der <em>X1 II</em> hat gleichfalls ordentliche Leistungsreserven um weniger effiziente Kopfhörer zünftig mit Pegel zu versorgen. Zwei Minuspunkte muss ich aber ansprechen. Der erste betrifft die Verzögerung, wenn man einen Button drückt. Das Pausieren oder der Trackwechsel können dann schon mal 1-2 Sekunden dauern. Man gewöhnt sich daran. Schlimmer finde ich den fest verbauten Akku. Ich hasse das! Auch wenn sich der Akku mit Montageaufwand austauschen lässt und er wirklich lange durchhält, es bleibt dabei &#8211; ist der Akku leer heißt es Ladepause einlegen. Mal schnell einen vollen einlegen ist nicht. Das ist der Hauptgrund dafür, warum mich so lange keine anderen DAPs ernsthaft interessiert haben. Ich werde mir auch ganz sicher nie einen DAP kaufen, der jenseits der 200€ kostet und einen fest verbauten Akku hat. Punkt.</p>
<h2>Etymotic ER3XR</h2>
<p>Vor ein paar Wochen war ich wieder zu Besuch bei Europas größtem Musikhaus<em>Thomann</em>. (Bericht gibt es <strong><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong>) Dort testeten MS und meine Wenigkeit u. a. auch diverse In-Ears. Allerdings wusste keiner der Probanden zu überzeugen. Weder die Modelle von <em>Sennheiser</em>, <em>Beyerdynamic</em> noch <em>Bowers &amp; Wilkens</em>. Allerdings nährte dieser Testlauf das Bedürfnis mich mal wieder nach einem neuen Kopfhörerwinzling umzuhören. Vor ein paar Jahren hatte ich mir mal den <em>Sennheiser IE80</em>, aufgrund der damaligen positiven Bewertungen, auf Amazon bestellt. Das Ding war ein totaler Reinfall. Sound und Isolation einfach unterirdisch und das bei einem nicht gerade kleinen Preis. Diese Enttäuschung hatte mich lange ausgebremst weiter nach In-Ears zu suchen. Nichtsdestotrotz stolperte ich immer mal wieder über einen Namen: &#8222;<em>Etymotic&#8220;</em>. Der Hersteller wurde mir zudem auch mal von anderen Kopfhörenthusiasten empfohlen. </p>
<p><em>Etymotic Research</em> ist ein US-amerikanischer Hersteller, der sich einen Namen mit Hörhilfen, sowie präzisen Mess- und Analysegeräten gemacht hat. Sie bauten in den 80&#8242; und 90&#8242; quasi die Blaupause für alle heute gängigen Schall isolierenden HiFi In-Ears. Kurz gesagt: sie haben Ahnung von der Anatomie und Funktion eines menschlichen Ohres und wissen wie man In-Ears baut. &#8222;Eytmotic&#8220; bedeutet wörtlich so viel wie: &#8222;dem Ohr treu&#8220;. Das haben die Amis sich zum Credo gemacht und das hat mich an denen auch gereizt. Keine &#8222;fancy-bling-bling&#8220; Ohrstecker, sondern ehrliche Performer.</p>
<p>Der <em>ER3XR </em>war preislich in meiner Budget Domäne und genießt einen excellenten Ruf. </p>
<p><strong>Der technische Stuff</strong></p>
<ul class="prod-features">
<li>Frequenzbereich: 20 &#8211; 16.000 Hz</li>
<li>max SPL: 120 dB</li>
<li>Impedanz: 22 Ohm</li>
<li>35 &#8211; 42 dB Außengeräuschdämmung</li>
<li>schwarzer Metallkörper mit eloxierter Oberfläche</li>
<li>steckbares Kevlar Kabel mit abgewinkeltem 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker</li>
</ul>
<p>An dem Wert für die Außengeräuschisolierung kann man erkennen, der Kopfhörer macht das Ohr einfach dicht. Das ist das erste, was einem auffällt wenn diese In-Ears richtig im Ohr sitzen. Das toppt die <em>StageDiver</em> nochmal deutlich und führt dazu. dass man fast den Bezug zur Realität verliert. Denn man hört nichts mehr um einen herum &#8211; nur Musik. Selbst in lauten Umgebungen bekommt man bei mittlerer Musiklautstärke nichts mehr von seiner Umwelt mit. Wirklich gar nichts mehr. Also Vorsicht damit im Straßenverkehr! Der richtige Sitz des <em>ER3XR</em> ist schon speziell. Der wird mit den Silikon-Aufsätzen seeehr weit ins Ohr eingeführt. Ansonsten liegen sie nicht perfekt im Ohrkanal an. Darauf muss man sich erstmal einlassen. Da ich aber, wie weiter oben bereits erwähnt, der Schaumstofftyp bin, nutze ich die Silikon-Tips nicht.</p>
<p>Der Sound des <em>Etymotic ER3XR</em> ist einfach nur beeindruckend. Der Kopfhörer bildet äußerst detailliert ab und besitzt einen straffen Klang mit spitzen PRaT. Dieses schnelle Reagieren auf Klanginformationen macht den Sound so gut. Hinzu kommt eine deutlich kleinere, mehr mittig zentrierte Bühne, als die vom <em>SD-2S</em>. Das interessante daran ist, dass mir diese Darstellung tatsächlich besser gefällt. Die Mischung aus dem schnellen Timing, der Detailwiedergabe, der verhältnismäßig kleinen aber exakten Bühnendarstellung und der Schallisolation von der Umwelt, kippt mich immer wieder aus der Realität. Ich bezeichne die <em>Etymotic</em> mittlerweile als VR-Brille für die Ohren. Ich hatte mich bei der Bestellung der In-Ears bewusst für die Ausführung mit dem &#8222;XR&#8220; am Ende entschieden. Die zwei Buchstaben stehen für &#8222;E<strong>x</strong>tended <strong>R</strong>esponse&#8220; und weisen auf eine leichte Anhebung der Bässe hin. Die zweite verfügbare Variante hat im Namen statt des &#8222;XR&#8220; ein &#8222;SR&#8220; am Ende. Damit ist die neutralere Version ohne die Bassanhebeung gemeint. Ein bissel &#8222;Umpf&#8220; wollte ich schon haben und bin froh über diese kleine, aber super dosierte Bassanhebung. Die fehlte mir beim <em>SD-2S</em> schon manchmal. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch gefunden. Auch wenn die Höhen und Mitten recht neutral ausgelegt sind beim <em>Etymotic</em> In-Ear, so besitzt er doch einen kleinen Peak in den hohen Frequenzen, der selten aber dann doch merklich zum Zischeln führen kann. Dennoch alles im Rahmen.</p>
<p>Der <em>ER3XR</em> besitzt ein Metallgehäuse, ebenso wie der <em>StageDiver</em> ein abnehmbares Kabel und fällt im Größenvergleich zu diesem kleiner aus. Zum Aufbewahren liegt dem <em>ER3XR</em> ein kleines Soft-Täschlein bei. Diese ist zwar platzsparender als das Hardcase vom deutschen Konkurrenten, dafür ist der In-Ear darin nicht so gut geschützt. Beide Varianten benötigen aber kaum Platz für den Transport. Wer sich fragt, ob er nicht doch das Geld mehr für den <em>ER4XR</em> ausgeben sollte, dem sei gesagt, dass beide In-Ears absolut gleich klingen. Allein der Produktionsstandort, Kabel und Zubehör sind unterschiedlich. Wem es egal ist, ob der <em>Etymotic</em> In-Ear in den USA oder China gefertigt wird (für mich gibt es da qualitativ eh keinen Unterschied) und wer das zusätzliche Zubehör nicht benötigt, fährt mit dem günstigeren <em>ER3XR</em> genau so gut wie mit dem &#8222;<em>4er</em>&#8222;.</p>
<p> </p>
</div>
</div>
<figure id="attachment_2031" aria-describedby="caption-attachment-2031" style="width: 1620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2031" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1620" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg 1620w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01321-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1620px) 100vw, 1620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2031" class="wp-caption-text"><em>FiiO X1 II</em> + <em>Etymotic ER3XR</em></figcaption></figure>
<p>Nun will ich mal zum Ende kommen mit der Feststellung, dass das, was heutzutage an Klang aus solch winzigen Kopfhörern und Playern kommen kann, schon ganz ganz großes Kino ist und mir viel Freude bereitet. Kompliment an die Hersteller!</p>]]></content:encoded>
					
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