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	<title>mixer &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Bosslevel :96</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 01:12:38 +0000</pubDate>
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<p>Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine fast unüberschaubare Fülle an Playern, Controllern, Kopfhörern, Bags oder Mixern. Zur Auswahl neuer Geräte kommen die älteren Modelle von vor 10-20 Jahren. Mit Glück kann man diese heutzutage günstig als Gebrauchtware kaufen. Wenn man so darüber nachdenkt, sind es schon irgendwie goldene Zeiten. Mal abgesehen von der Liquidität oder Lieferbarkeit.</p>



<p>Da mich persönlich diese jenem Nutzen nach entworfene Technik seit mittlerweile 20 Jahren fasziniert, stöbere ich zu gern nach neuer und alter. Dies geschieht aus Zeitgründen leider zumeist online. Hin und wieder klappt der Besuch eines Fachgeschäfts. Das genieße ich dann jedes Mal zutiefst. Bei einem dieser Aufenthalte <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" data-type="link" data-id="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor vier Jahren in Burgebrach</a> machte ich persönliche Bekanntschaft mit dem <strong>Allen&amp;Heath Xone:96</strong> Club Mixer. Mir war zwar bereits die Existenz dessen bewusst, aber so direkt vor mir stehend hinterließ der DJ-Mixer dann schon mächtig Eindruck.</p>



<p>Wer meinem Blog bereits länger folgt, weiß um das <em>&#8222;Level-of-Nerdiness&#8220;</em> meinerseits bezüglich der DJ-Schaltzentralen mit den vielen Knöpfen und Reglern. Hin und wieder gönne ich mir mal so ein schönes Gerät. Vor einem Jahr war es ein <strong>Allen&amp;Heath Xone:43C</strong>. Jedoch, so richtig warm sind wir beide nicht geworden. Das Fehlen eines zweiten Filters, die steilen Faderkurven oder das schwarze Design &#8211; Liebe fühlt sich doch anders an. Da mich Mischer in dunkler Optik generell nicht so abholen, entschied ich gleich beim Kauf des 43ers, die Faceplate dessen zusätzlich mit weißer Folie bekleben zu lassen. So gefällt er mir zumindest besser. Der Xone 43C ist an und für sich ein solides Gerät. Das will ich gar nicht infrage stellen. Wie bereits erwähnt, werde ich allerdings nicht vollumfänglich glücklich damit. So kam das unvermeidliche Upgrade, indem ich den großen Bruder erwarb &#8211; einen <strong>Xone:96</strong>. </p>



<p>Interessierst du dich ebenfalls für diesen DJ-Mixer? Dann finden sich hier persönliche Gedanken von mir dazu. Eventuell helfen diese bei deiner Entscheidungsfindung. </p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4685" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading">Love at first slide</h3>



<p>Offen gesagt, war der 96er nicht unbedingt mein erster Gedanke. Ein Gerät von <strong>Allen&amp;Heath</strong> habe ich ja bereits. <strong>Rotary-Mixer</strong> finde ich neuerdings spannend. Da gibt es mittlerweile eine schöne Auswahl. <strong>Ecler</strong> hat kürzlich den <strong>Warm 4</strong> vorgestellt und den finde ich schon anziehend. Rotarys sind i.d.R. rein analoge Mischer. Mir ist jedoch eine inkludierte Soundkarte wichtig. Somit fallen diese leider durchs Raster. Selbstverständlich kommt man an den Produkten von <strong>Pioneer</strong> in diesem Marktsegment nicht vorbei. Der <strong>DJM A9</strong> oder ein <strong>DJM 900 Nexus 2</strong> schwebten in die Sondierung. Letztlich ist der Preis einer solchen Anschaffung mitentscheidend und da selbst die Gebrauchtpreise jener höher sind als der Neupreis eines Xone:96, kippte mein Fokus final auf eben diesen. Warum ich vorrangig eher einen DJ-Mixer von Pioneer gekauft hätte? Ich mag den Klang tatsächlich mehr. Die Xone-Mischer klingen zwar fantastisch, für mich allerdings immer eine Spur zu fett untenrum. Empfand ich das bei meinem ersten Xone, einem 32er, vor 15 Jahren noch mitreißend, bevorzuge ich heuer eher einen vergleichsweise neutralen Klang. Fairerweise muss aber auch angemerkt werden, dass über die Jahre, die Mixer von Pioneer soundtechnisch immer näher an die Xone-Reihe gerutscht sind. Mir ist durchaus bewusst, dass ich hiermit einer Minderheit angehöre. Gilt der fette Sound der Allen&amp;Heath-Mischer doch als der <strong>Referenzklang</strong> für viele. Ist mir aber egal.</p>



<p>Ich erinnerte mich zudem an den damaligen Besuch bei Thomann, als meine Finger den 96er zum ersten Mal befummelten. Die Kanalfader waren das Highlight. Eine Eigenentwicklung von A&amp;H. So ein <strong>smoother und präziser Slide</strong>. Nicht zu leicht, noch zu schwergängig. Just perfect! Die hatten es mir sofort angetan. Dazu die hochwertigen Potis. Da macht dem Hersteller keiner was vor. </p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4676" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4677" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Denke ich an die Klassiker <strong>Xone:62</strong> oder den 92er, kommt mir direkt die vierfach unterteilte EQ-Reglung in den Sinn. Dieser Linie treu geblieben ist der Hersteller ebenfalls beim Nachfolger. Die Abstimmung der jeweiligen Trennfrequenzen wurde nun jedoch dezent verändert. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, gefällt mir das neue Tuning durchaus besser. Überhaupt will man von einem <strong>Vierband-EQ</strong> nicht wieder zu einem dreifachen zurück. Die kreativen Möglichkeit sind auffallend vielfältiger. Somit wieder <strong>ein starkes Argument pro 96er</strong>. Als Potikappen kommen augenscheinlich die zum Einsatz, die auch bei anderen Mixern der Xone-Reihe anzutreffen sind. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4678" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Was mich schlussendlich vollends zum Kauf überredet hat, sind die zwei verbauten Soundkarten. Genau, es sind <strong>zwei vollwertige Soundinterfaces</strong> integriert. 32bit, 96kHz, sechs Stereokanäle &#8211; das ganze mal zwei. Entweder nutzt man Nummer eins oder Nummer zwei, kann aber auch beide gleichzeitig verwenden. Damit lassen sich zahllose Software-Kombinationen einbinden. Eingestellt wird dies über die Wahl des Quellensignals pro Kanal. Ebenfalls <strong>für B2B-Sets optimal</strong>. Jeder nutzt seinen eigenen Rechner. Finde ich mega! Beide Karten werden einfach per Plug&amp;Play in MacOS erkannt. </p>



<p>Die analog/digital-Kombination des Xone:96 klingt in Summe für meinen Geschmack sehr gut. Ein <strong>sauberer und, wie erwartet, druckvoller Klang</strong> ertönt aus den Lautsprechern. Ich kann damit ,entgegen der anfänglichen Skepsis, wunderbar leben.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4680" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Die <strong>Filter</strong> der Xones sind legendäre Klassiker. Jene haben das Mixen über Filtereinheiten erst so richtig populär gemacht. Am 96er sind wieder zwei verbaut. Sie ähneln stark der der Vorgängermodelle mit einem Unterschied. Die Option zur LFO-Modulierung hat man endlich weggelassen und stattdessen eine Reglung für harmonische Verzerrung geschaffen &#8211; die &#8222;<strong>Crunch</strong>&#8222;-Funktion. So richtig habe ich bis jetzt noch keine Meinung dazu. Mal schauen ob ich davon in Zukunft häufiger gebrauch mache. Erwartungsgemäß klingen die Filter wirklich gut. Sie cutten überdies nicht so scharf wie die meines Mackie d.4 PRO. Ein riesiger Pluspunkt der neuen Xone-Filter ist die Tatsache, dass ich absolut <strong>kein Knacken beim Aktivieren</strong> wahrnehmen kann. Diesen Luxus gibt es weder bei den Vorgängermodellen, noch an meinem 43er oder dem Mackie. Einzig der hier weilende <strong>Ecler EVO4</strong> offeriert selbigen Komfort. Dessen Filter sind jedoch digital. Einen Minuspunkt hagelt es dennoch, weil ich aktivierte Filter leider nicht im Cue-Signal hören kann. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Über die angebotene <strong>Konnektivität</strong> habe ich mir im Vorfeld gar nicht so viele Gedanken gemacht. Erst wenn ich Änderungen in meinem Setup plane, schaue ich da meistens ganz genau hin. In der Regel bieten jedoch Vierkanal-Mixer das, was ich brauche. Daher bin ich diesbezüglich entspannt. Zu erwähnen sind sicher die <strong>zwei USB-Eingänge</strong>. Ich freue mich schon darauf, mit zwei Rechnern am 96er loszulegen. Dafür plane ich aktuell ein Setup. Ebenfalls sind die <strong>Send und Return-Wege</strong> hervorzuheben. Allen&amp;Heath geht, wenn es sich um Effektintegration handelt, einen anderen Kurs als z. Bsp. Pioneer. Eine dedizierte Effekteinheit, wie es die Clubmischer des Japanischen Herstellers bieten, fehlt. (Ausnahmen sind die DB-Modelle sowie der PX5) Das reduziert den Verkaufspreis. Falls man noch keine besitzt aber brauch, muss man sich als Kunde eine dazukaufen. Sowas sollte bei der Kalkulation in der Anschaffung mit einberechnet werden. Macht einen aber am Ende auch flexibler. Zudem wird diese Herangehensweise mit <strong>zwei sehr gut ausgestatteten Effektkanälen</strong> seitens A&amp;H unterstützt und nicht so stiefmütterliche umgesetzt wie bei anderen Herstellern. Man kennt diese Effektwege bereits vom Vorgänger des Xone:96. Überdies kann man diese zwei Kanäle auch ganz normal zum Mixen verwenden. Der <strong>parametrische EQ</strong> bringt Variation zum Vierband-EQ der Hauptkanäle.</p>


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<p>Meine wichtigsten Punkte wären hiermit abgearbeitet. Ich verzichte bewusst darauf, alle Funktionen bis ins kleinste Detail zu sezieren. Hier geht es um die <strong>Überlegung einer Anschaffung</strong>, weniger der kompletten Funktionsweise des Mischers. Im Grunde ist der Xone:96 <strong>ein modernisierter 92er</strong> und bedient die gängigsten Clubansprüche von DJs. Ganz souverän, in erstklassiger Qualität sowie <strong>bemerkenswerter Verarbeitung</strong>. Wer die älteren Modelle von Allen&amp;Heath schätzt, wird auch an dem neuesten Sprössling Freude finden. Den <strong>zweiten Kopfhörerausgang</strong> könnte ich noch erwähnen. Der ist zwar etwas abgespeckter als Nummer eins, erledigt nichtsdestotrotz seinen Job. Den Neupreis empfinde ich persönlich ob des Gebotenem noch angemessen, auch wenn er heutzutage leider deutlich über dem liegt, von vor vier Jahren. (war zwischenzeitlich allerdings auch schon wesentlich höher) </p>



<p>Was noch ganz entscheidend für mich war &#8211; das <strong>schöne Design</strong> des Xone:96. Das Auge mischt schließlich mit. Endlich wieder ein DJ-Mixer in der Farbe <strong>Silber</strong>. Das kann ich gar nicht genug betonen! Mir ist bis heute unklar, warum sich die Farbgebung von Mixern über die Jahre generell so extrem ins Schwarze verdunkelt hat. Schwarze Potis auf schwarzen Mischern im dunklen Club!? Ganz große Klasse. Traurigerweise sind die aktuellen Geräte in Silber bereits eine Ausnahme. Diesen Einheitsbrei und Mangel an Farbe, empfand ich immer schon als scheiße. Sorry Pioneer, an der Stelle habt ihr dringend Nachholbedarf&#8230; </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4684" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>UREI 1601E &#8211; Der Kampfpanzer</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 08:11:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach dem Review zum Technics SH-MZ1200 emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für&#8230;]]></description>
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<p>Nach dem Review zum <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/what-a-beauty-technics-sh-mz1200-4214/" target="_blank">Technics SH-MZ1200</a></strong> emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für den <strong>Urei 1601E</strong> niedergeschrieben habe. Zumal der DJ-Mixer schon einen ungewöhnlichen Sonderling unter Seinesgleichen darstellt. Ich empfand immer große Begeisterung für dieses Gerät und somit auch reichlich Antrieb auf eine genauere Reflexion dessen.</p>



<p>Mir ist durchaus bewusst, dass die hier beleuchteten DJ-Mixer Vertreter aus der Vergangenheit sind, die quasi null Relevanz heutzutage besitzen. Nichtsdestotrotz sind das wunderschöne Geräte, welche sich qualitativ nicht hinter aktuellen Modellen verstecken müssen. Würde es mir hier auf dem Blog hauptsächlich um möglichst viel Traffic gehen, hätte ich über den neuen <strong>Pioneer DJM A9</strong> oder den ebenfalls ganz frischen DJ-Controller <strong>DDJ FLX 10</strong> aus gleichem Hause geschrieben. Weder besitze ich jedoch diese Geräte, noch plane ich sie zu kaufen. Daher beziehe ich mich auf Technik mit persönlichem Bezug, sowie Faible. Gerade die 1601er Reihe von Urei stellt obendrein was Besonderes im Bereich der Battle-Mixer dar. Eine genauere Betrachtung ist da mehr als verdient. Diese Mischer grenzten sich vorwiegend optisch von den sonst üblichen Designs für jenen Mischer-Typus ab und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Sie boten aber noch mehr. Urei hat bei den Geräten ziemlich in die Vollen gegriffen und eher geklotzt statt gekleckert. So tauchen bei näherer Betrachtung viele Interessante Details auf. Die können positiv sein, wurden jedoch auch teils negativ konsentiert. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4339 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wenn der interessierte DJ 2005/2006 beim Fachhändler seines Vertrauens einkehrte und den Blick über die DJ-Sektion schweifen ließ, blieb sein Auge mit Sicherheit bei den Mixern von Urei hängen. Das Design dieser Steuerzentralen stach aus dem Einheitsbrei heraus. Wuchtig wie ein Kampfpanzer erschienen die Angebote der Konkurrenten daneben wie Spielzeuge. Dieses Konzept machte mich ebenfalls neugierig. Da zu dieser Zeit ein Technics SH-MZ1200 von der Umsetzung her nicht so richtig überzeugen konnte, ersetzte ich ihn durch den Urei-Mixer. Etwas Unsicherheit war allerdings schon vorhanden, zumal der 1601E nur zwei Kanäle besitzt und als Battle-Mixer beworben wurde. Hip Hop-DJs, die schnelles Cutting und Scratching praktizieren fühlen sich damit eher Zuhause. Dazu zähle ich mich nun nicht gerade. </p>



<p>Bereits beim Auspacken des 1601E wird einem umgehend bewusst wie groß und schwer das Teil ist. Knappe 5Kg Gewicht und 40cm in der Tiefe sind eine Ansage. Für einen Zweikanäler ist das schon unverschämt. Dazu dieses derbe, kantige Design. Nichts wirkt wie von der Stange. Riesige Potis, geschmeidigste Fader, Kippschalter aus Metall, umfassende Effekt-Einheit, strahlende Pegelanzeigen, jedes kleine Knöpfchen besitzt das Urei-Logo und dies alles in eine Haptik gegossen, die grundsolides Vertrauen in die Technik vermittelt. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4348 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Am markantesten sind neben der an Militärfahrzeuge oder einen Ziegelstein erinnernden Seitenansicht die Poti-Knöpfe. Daher schauen wir uns gleich mal die EQs an. Der hier verbaute <strong>3-Band EQ</strong> besitzt eine <strong>Kill-Funktion</strong>, so wie ich es persönlich bevorzuge. Die Poti-Knöpfe fassen sich außerordentlich gut an und laufen sehr weich. Ungewöhnlicherweise liegen diese nicht in einer direkten Linie mit dem Kanalfader. Mich störte das jedoch nie. Was allerdings verwundert ist, dass die Potis <strong>keine Mittenrastung</strong> besitzen. Dass so etwas bei einem 3-Band EQ fehlen kann war mir neu und erfordert sehr gefühlvolles Drehen. Bei guter Beleuchtung fällt die mangelnde Rastvorrichtung kaum ins Gewicht. Anders sieht es aus, wenn man in einer schwach illuminierten Umgebung hantiert und kein haptisches Feedback hat. Dass es auch mit Einrasten geht, bezeugen andere Potis am 1601E. Das Weglassen war also eine bewusste Entscheidung. Nichtsdestotrotz macht das Drehen an den gut klingenden Potentiometern Laune. Der Hersteller Urei, oder mit vollem Namen &#8222;Urei by Soundcraft by Harman&#8220; besitzt bereits viele Jahre an Erfahrung mit Club-Mischern. Der berühmteste Typ aus dem Hause ist wahrscheinlich der <strong>1620</strong> Rotary-Mixer aus den 80ern. Ein Traum von einem Club-Mixer, dem ein legendärer Sound nachgesagt wird. Diese Erfahrung spürt man dem 1601er an. <br></p>


<figure id="attachment_4457" aria-describedby="caption-attachment-4457" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4457 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg" alt="" width="1500" height="750" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg 1500w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-460x230.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-1024x512.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption id="caption-attachment-4457" class="wp-caption-text">Urei 1620 © alphamusique.jp</figcaption></figure>


<p>An meinem Mixer hatte sich mit der Zeit die Gummiummantelung der Potis gelblich verfärbt. Sowas passiert bei bestimmten Materialien einfach durch Wärme. Sieht nicht schön aus und wirkt immer so, als wäre man starker Raucher. Diese Vergilbung habe ich wegbekommen durch <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Retrobright" target="_blank">Retrobrighting</a>. Jetzt ist das Grau wieder grau.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4337" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4336" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Die Modelbezeichnung weist bereits daraufhin, am Technics Mixer hat sie leider gefehlt, hier ist nun eine dabei. Die <strong>Effekt-Einheit</strong> und diese hat es in sich. Bestehend aus insgesamt <strong>30 anwählbaren Effekten</strong>, <strong>5 Effekt-Bänken</strong>, <strong>EQ-Isolator</strong>, <strong>2 Parameter-Encodern</strong> und alles <strong>beatsynchron</strong>. Da einige Funktionen dieser FX-Unit sich nicht sofort erschließen, macht es durchaus Sinn, im Handbuch nachzulesen. Dort gibt es auch eine Komplettübersicht des FX-Arsenals. </p>



<p><strong>Bank A</strong> beinhaltet die 5 inkludierten <strong>Kerneffekte</strong> als Einzelinstanzen. Konkret sind das: <strong>Cutter</strong> &#8211; Gate-Effekt; <strong>Pan</strong> &#8211; Panorama-Effekt; <strong>Filter</strong> &#8211; High Pass-, Band Pass-, Low Pass-Filter; <strong>Flanger</strong> &#8211; klassischer Flanger-Effekt, sowie <strong>Delay</strong> &#8211; für Echo-Effekte. Manipulieren lassen sich jene über die zwei X-Y Encoder. Beim Filter lässt sich beispielsweise damit Filterfrequenz und LFO-Geschwindigkeit justieren, oder beim Delay die Taktung und Feedback. Die digitalen Effekte klingen insgesamt ganz gut, habe jedoch schon bessere Filter gehört. Mir ist die voreingestellte, nicht veränderbare Resonanz dessen zu aggressiv. Der Pan-Effekt klingt sehr interessant und Delay, sowie Flanger grundsolide.</p>



<p>Die Effekt-Bänke <strong>B bis F</strong> beherbergen voreingestellte <strong>Multieffekte</strong>, bestehend aus Effektketten der 5 Kerninstanzen. Richtig, die Effekte sind untereinander kombinierbar. Steht der Bank-Wahlschalter auf Bank B-F, sind die 5 Einzeleffekt-Wahlbuttons jeweils die Auswahl der <strong>25 vorprogrammierten Effektketten</strong>. Die klingen durchaus interessant und können per Encoder verändert werden.  </p>



<p>Soweit so gut. Was die ganze Geschichte dann noch spannender macht, ist der umfangreiche <strong>EQ-Isolator</strong>. Dieser steuert durch seine drei Tasten einige Funktionen. Vordergründig lässt sich auswählen, ob man den aktivierten Effekt auf das gesamte Klangbild anwenden möchte oder nur auf einzelne Frequenzbereiche. Zum Beispiel möchte man das Delay nicht unbedingt auf dem Bassbereich nutzen. Dabei kommt gern mal ein heftiges Galoppieren aus den Lautsprechern. Um dies zu vermeiden wählt man den Bass einfach mittels Tastendruck ab und spart sich somit das Drehen am EQ-Poti. Der Isolator kann aber noch mehr. Wird bspw. der Filter-Button gedrückt gehalten, kann über das simultane Drücken der &#8222;low-mid-high&#8220;-Tasten <strong>HPF, BPF, LPF</strong> und die <strong>LFO-Wellenform</strong> ausgewählt werden. Macht man dies mit dem Delay, kommen drei unterschiedliche Delay-Typen zum Vorschein. Ebenfalls kann mittels Isolator-Tasten der BPM-Bereich für die <strong>Beat Sync-Detektion</strong> selektiert werden. Anstelle der Effekte, hält man hierbei die Tab-Taste gedrückt. Standardmäßig deckt diese automatische Erkennung den Rahmen von 90-180 Beats ab. Das reicht für die meisten Fälle, kann bei Bedarf aber nach unten oder oben verändert werden. Warum deckt die Sync-Engine nicht einen unbegrenzten BPM-Bereich ab? Weil die Takterkennung mittels Einschränkung einfach genauer arbeitet. Ist der Takt richtig erkannt, kann über den Beats-Wahlschalter ein Vielfaches, oder ein Teiler der BPM des Tracks eingestellt werden. Macht beim Delay-Effekt ein schnelleres Einstellen möglich als per Encoder und hier auch am meisten Sinn. Sollte den DJ die automatische Erkennung stören, oder falls sie nicht wie gewünscht arbeitet, kann manuell per Tab-Button ein Takt eingegeben werden.</p>



<p>Um die Effekte auf die Kanäle zu bekommen, besitzt der 1601E pro Channel einen <strong>BPM FX-Switch</strong> für hartes Aktivieren. Zum geschmeidigen Einblenden gibt es auch noch einen <strong>BPM FX Mix-Fader</strong>. Er gilt jedoch für beide Kanäle. Wenn der Effekt auf das Mastersignal geroutet werden soll, müssen dazu beide BPM FX-Switches aktiviert sein. Dann ist der Effekt auch <strong>Post-Fader</strong>. Nur so ist ein Delay-Fading möglich. Also wenn der Kanal-Fader während des Effekts heruntergezogen wird und nur das abklingende Delay noch zu hören ist.  </p>



<p>Liest sich alles recht kompliziert, ist es aber im Gebrauch nicht. Der Umgang mit der Effekt-Einheit ist logisch nachvollziehbar, zuverlässig und geht flüssig von der Hand. Das Teil macht mir persönlich Spaß. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4468 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<p>So komplex die Effekt-Einheit auch ist, gibt es doch genug DJs, die ein externes Effektgerät bevorzugen. Zumal diese meist noch umfangreicher ausgestattet sind, oder es ist einfach eins bereits vorhanden. Dafür bietet der Mixer Send/Return-Anschlüsse. Aktiviert wird diese Schleife über einen großen, roten Kippschalter. </p>



<p>Apropos <strong>Anschlüsse</strong>. Schauen wir uns doch mal die Konnektivität des Urei-Mixers genauer an. On Board ist so ziemlich das, was man sich 2006 an einem Battle-Mixer vorgestellt hat. <strong>2 Phono-Ins</strong>, <strong>3 Line-Ins</strong>, <strong>Master-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Booth-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Mic-In</strong>, sowie die bereits erwähnte <strong>Effekt-Schleife mittels Cinch-Anschluss</strong>. Was es nicht gibt, sind irgendwelche Fader Start-Buchsen, USB- oder FireWire-Anschlüsse, sowie <strong>keinen An/Ausschalter</strong>. Tatsächlich besitzt der Urei-Mixer keinen Power Button und kann nur über das Stromkabel ein- oder ausgeschaltet werden. Hier empfiehlt es sich eine Steckerleiste mit Schalter zu verwenden. Warum der Hersteller sich für diese Umsetzung entschieden hat bleibt ein Rätsel. </p>



<p>Aufgefallen ist mir, dass wenn ein Signal am Line-In anliegt und ich auf den Phono-Eingang wechsle, jenes Line-Signal weiterhin ganz leise zu hören ist. Das sollte so nicht sein, auch wenn ich mir schwerlich vorstellen kann, dass das &#8222;<strong>Einbluten</strong>&#8220; eine große Rolle beim Mixen spielt. Die <strong>Pegelanzeige</strong> signalisiert mit <strong>blau-weißer</strong> Farbgebung reaktionsschnell und gut erkennbar das Eingangs- und Ausgangslevel. Gefällt mir sehr gut. Wird der Pegel zu laut, blinken am oberen Ende des Levelmeters <strong>rote LEDs</strong> auf, ebenso wie eine <strong>kleine LED am Trim-Poti</strong>. Sehr gut, da gehört das Warnlämpchen auch hin. Zum Schutz für Übersteuerung besitzt der 1601E einen integrierten <strong>Limiter</strong>, der das Schlimmste verhindert.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4394 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4395 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nicht nur der Limiter soll dem DJ das Leben erleichtern. Spendiert bekam der Urei-Mixer extra noch einen aktivierbaren <strong>80Hz Hochpassfilter</strong> im Master, falls der Club mal zu sehr wummert, sowie als besonderes Schmankerl eine sog. &#8222;<strong>Exciter</strong>&#8222;-Funktion. Diese arbeitet wie eine Art Bandpassfilter. Als Ergebnis gewinnt man eine Betonung bestimmter Frequenzen im Track. Das kann von dezenter Hervorhebung bis hin zu massivem Bassnachdruck oder auch Hochtonzwitschern führen. Die <strong>Frequenz</strong> dazu wird per <strong>Frequenz-Poti</strong> gewählt und <strong>Intensität</strong> mittels <strong>Mix-Poti</strong>. Betätigt der DJ beide Potis etwas schneller, ergibt sich ein <strong>Filter Sweep</strong> oder auch <strong>Phasing</strong>. </p>



<p>So viele Extras an Ausstattung in Kombination mit dem Ideenreichtum seitens Urei sind lobenswert wie ich finde, nutze jene Draufgabe persönlich allerdings eher selten. Die Tracks die ich zum Mixen verwende besitzen in der Regel höchste Audioqualität. Ein Anwärmen oder Akzentuieren bestimmte Teile dieser ist daher nicht nötig. Wer jedoch damals 2006 schlechte MP3s oder alte Platten aus den 90ern abgespielt hat, wird sich durchaus über diese Klangmanipulation gefreut haben. Außerdem halte ich es für essentiell, den Mixer nicht in den roten Pegelbereich zu fahren.</p>



<p>Zu den Funktionen habe ich alles Wesentliche genannt, denke ich. Könnte noch erwähnen, dass die Send/Return-Schleife auch als Line-In umprogrammiert werden kann, oder, dass das Send-Signal zudem als <strong>Record Out</strong> dient. Überdies sind auf der Frontseite noch <strong>Hamster Switches</strong> und die Auswahl der <strong>Faderkurve</strong> für Kanal- oder Crossfader. Der hier selektierbare <strong>Linearverlauf</strong> lässt mich glücklich glucksen. Ich kann den üblichen, fix eingestellten, exponentiellen Kurvenverläufen vieler Mixer einfach nichts abgewinnen. Warum muss bei 20% Faderweg die Lautstärke bereits um die Hälfte fallen? Sowas mag ich überhaupt nicht.</p>



<p>Vielleicht kurz noch zum <strong>Kopfhöreranschluss</strong>. Den gibt es an der Frontseite als <strong>3,5mm</strong> oder <strong>6,3mm</strong> Buchse. Die große ist bemerkenswerterweise von innen <strong>blau beleuchtet</strong>. Der Switch von Master und Cue befindet sich ebenso hier. Für das Vorhören zwischen Channel 1&amp;2 gibt es auf der Oberseite einen <strong>Mix-Fader</strong>. Von anderen 1601E-Nutzern habe ich die Beschwerde gelesen, dass der Ausgang zu leise wäre. Das kann ich mit meinem <strong>Ultrasone Pulse</strong> DJ-Kopfhörer überhaupt nicht bestätigen. Auf 12 Uhr-Stellung, also bei 50% Leistung, vibriert bei mir bereits die Hirnrinde. Erwähnenswert find ich den zusätzlichen Headphone-EQ. Gerade bei hohen Lautstärken neigen manche Kopfhörer zum schneidenden Hochton. Dieser lässt sich mit jener Klangeinstellung absoften.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4404 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zusammengefasst ist der Urei 1601E ein gut ausgestattetes Arbeitsgerät für DJs. Genauso wie seine zwei Vorgänger <strong>1601</strong> und <strong>1601S</strong>, ist auch der Dritte im Bunde eine attraktive Alternative zu <strong>Rane, ECLER, Technics</strong> und Co. gewesen. Eine weitere Besonderheit zu den gängigen Battle-Mixern war die Verschmelzung von Scratch-Mixer und gewöhnlichem DJ-Pult. Somit wurde der Hip Hop-Künstler ebenso bedient, wie der Elektro-DJ. Das konnten so überzeugend nur sehr wenige Mischer und machte den 1601E äußerst flexibel. Die Stärken des Urei liegen ganz klar in der <strong>Qualität, Optik, Robustheit, Ausstattung und Klangqualität</strong>. Die digitale <strong>Signalverarbeitung von 96 kHz und 24 Bit</strong> klingt verdammt gut. Druckvoll, breit und klar. Diese Eigenschaften führten dazu, dass ich lange Zeit über diesen Mixer meine Schallplatten digitalisiert hatte. Abgelöst wurde er erst durch einen dedizierten Phono-Vorverstärker. </p>



<p>Nicht unerwähnt will ich die Aussagen anderer DJs lassen, die über Probleme mit der Hardware klagten. Gestörte Funktionalität oder ausgefallen LEDs wurden da beschrieben. So wie ich das beurteilen kann, hielten sich die Beschwerden über Defekte jedoch absolut im gewöhnlichen Rahmen. Jeder Hersteller von DJ-Mixern hat mit einer gewissen Ausfallquote zu kämpfen. Das betrifft Rane genauso wie Ecler, Pioneer, A&amp;H, Vestax oder eben Urei. Positiv ist anzumerken, dass die 1601 Mixer<strong> modular aufgebaut</strong> sind. Mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern lässt sich beispielsweise eine Effekt-Einheit tauschen. Vorausgesetzt, man bekommt irgendwo noch Ersatzteile.  </p>



<p>Bedauerlicherweise verschwand die 1601er Reihe bereits 2008 langsam aber stetig aus dem Markt. Dabei droppte der Preis allmählich von einer anfänglichen 1000€ UVP zu etwas um die 400€. Warum der Hersteller sich gegen eine Fortführung der Battle-Mixer entschied, ist nicht bekannt. Ich trennte mich 2007 wieder von dem Zweikanäler. Trotz anhaltender Begeisterung entschied ich mich für einen vierkanaligen <strong>Allen&amp;Heath Xone 42</strong>. Der Urei diente als Anzahlung. Wiederum zwei Jahre darauf ging auch der Xone 42 und tauschte den Platz mit dem wunderbaren <strong>Mackie d.4 PRO</strong>. Zu dem Mischer habe ich bereits einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/blaue-lichter-der-vergangenheit-4021/" target="_blank">Artikel</a> auf meinem Blog verfasst. Als vor drei Jahren jedoch ein Angebot in den ebay-Kleinanzeigen auftauchte, dass man einfach nicht ablehnen konnte, wanderte erneut ein 1601E in meine Kollektion. Mittlerweile bekommt man den Urei leider kaum noch und wenn, dann zu horrenden Preisen bis 1000€. Mehr wie 300€ würde ich persönlich nicht ausgeben und da sollte das Gerät schon im Neuzustand sein. Für meinen habe ich geldbeutelfreundliche 100€ bezahlt. Sowas kann man durchaus als super Schnäppchen bezeichnen. Jener verbleibt nun endgültig hier. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f918.png" alt="🤘" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4346" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Nachtrag</h2>



<p>Geplant hatte ich es bereits eine ganze Weile, nun habe ich es endlich in die Tat umgesetzt. Der 1601E befindet sich zwar in einem super Zustand, dennoch ist immer irgendwas zu machen. Also habe ich ihn mal <strong>aufgeschraubt und gewartet</strong>. Hauptsächlich ging es mir um eine <strong>abgebrochene Schraube</strong> und um die <strong>Pflege</strong> von <strong>Fadern und Potentiometern</strong>. </p>



<p>Während der Demontage kam mir die Idee, selber einen <strong>AN/AUS-Switch zu installieren</strong>. Als ich den Mixer dann komplett geöffnet hatte wurde mir jedoch klar, warum der Mixer von Haus aus keinen Powerknopf hinten hat. Es ist schlicht <strong>kein Platz</strong> in der Tiefe dafür. Ich vermute, dass ursprünglich durchaus ein Schalter vorgesehen war, denn die Platine mit den ganzen Ein- und Ausgängen direkt hinter der Blende besitzt eine Auffälligkeit. An der logischsten Stelle, wo auf der Blende auch eine Aussparung ist um einen Button anzubringen, befindet sich auf der Platine in Linie dahinter, die Position <strong>Foot Switch</strong>. Foot Switch am 1601E? Die Pins sind allerdings gar nicht belegt. Eventuell gab es da eine Diskrepanz und Urei entschied sich kurzerhand auf den Powerknopf zu verzichten. Dies ist jedoch nur eine Vermutung, erklärt das Weglassen aber nachvollziehbar. Somit habe ich die Idee schließlich auch verworfen.</p>



<p>Als nächstes kümmerte ich mich um die abgebrochene Innensechskantschraube. Diese befestigen die schwarzen Gummiteile, die die Seiten bedecken und verantwortlich für die spezielle Optik jener sind. Diese abgerissene Schraube war die einzige, die auf der Innenseite mit zwei Muttern gekontert war. Die restlichen Innensechskantschrauben sind einfach nur ins Gehäuse geschraubt. Weshalb die eine Schraube zusätzlich fixiert war, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls wusste dies der Vorbesitzen scheinbar nicht und hat mit aller Gewalt versucht diese zu lösen bis sie brach. Ich kann mir gut vorstellen, dass er versucht hatte Rackwinkel anzubringen. Die Schraube ist jetzt draußen und Ersatz bestellt. (M4x10)</p>



<p>Abschließend habe ich mir die Fader und Potis vorgeknöpft. Kanal-, sowie Crossfader befanden sich allerdings in einem ausgezeichneten Zustand. Das Innenleben der Schieberegler musste nur von ganz wenig Schmutz befreit werden. Danach erhielten die Potis noch eine Behandlung mit Kontaktspray. </p>



<p>Nachfolgend sind ein paar Bilder der Aktion. Da habe ich zum einen die Stelle mit der kaputten Schraube markiert und zum anderen eine Großaufnahme des Fader-Typs gemacht, falls es jemanden interessiert. Kanal- und Crossfader sind identisch. Im Artikel weiter oben hatte ich geschrieben, dass die Effekt-Einheit mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern gewechselt werden kann. Das habe ich ebenfalls versucht mit einem Bild zu zeigen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4549" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4550" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4551" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4552" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Divided by Moods</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 19:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines Technics SH-MZ1200 berichtet und das Teil&#8230;]]></description>
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<p>Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines <strong>Technics SH-MZ1200</strong> berichtet und das Teil näher beleuchtet. Da der Mixer hier nicht nur dumm herumstehen soll, sondern ins DJ-Hobby integriert wird, gibt es an dieser Stelle meinen ersten <strong>Mix</strong> damit. So kann man sich mal einen Klangeindruck davon machen, wenn es interessiert. Den Mix hatte ich vorher schon einmal mit meinem <strong>Allen &amp; Heath Xone 43C</strong> aufgezeichnet und somit selber vergleichen können. Der 43er drückt einen Tick mehr im Bassbereich, der Technics klingt dafür dynamischer. Aus diesem Grund habe ich darauf verzichtet, das letzte bisschen Lautstärke mittels Limiter heraus zu pressen.  </p>



<p>Der Mix befasst sich mit dem Genre <strong>Electronica</strong> bis hin zu <strong>Tech House</strong>. Er beginnt sehr gemütlich und nimmt später etwas Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>



<p>Sollte das Mixcloud-Widget hier drunter nicht angezeigt werden, liegt dies höchstwahrscheinlich an deinem Ad-Blocker. Das ist der <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mixcloud.com/sandro-metzlaff/divided-by-moods/" target="_blank">Link</a></strong>. </p>



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		<title>What a Beauty &#8211; Technics SH-MZ1200</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 20:26:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verschickt den ersten Tweet auf Twitter, Fußball-Bundestrainer Klinsmann überlegt noch, ob bei der kurz bevorstehenden WM Kahn oder Lehmann im Tor stehen soll und Wladimir Klitschko bereitet sich auf seinen WM-Kampf gegen Chris Byrd vor. In dieser Zeit historischer Momente empfange ich ein neues technisches Spielzeug. Den Karton musste ich, auf drängen von zwei Kollegen, gleich noch am Arbeitsplatz öffnen. Die Neugierde war groß. Es ist ein <strong>Technics SH-MZ1200</strong> DJ-Mixer den ich hastig, aber behutsam auspackte. Wir drei waren uns auch gleich einig, das Teil sieht richtig geil aus. Nur, kann es auch mehr als das?</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4220" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zu dieser Zeit lag die Markteinführung des SH-MZ1200 bereits 2 Jahre zurück. Also 2004, als ich meine ersten Gehversuche im DJing startete. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es müssten so um die <strong>600€-650€</strong> für den Mischer verlangt worden sein. Was vor 17 Jahren bereits ein sehr fairer Preis für einen hochwertigen Vierkanäler war. Davon kann man heute schließlich nur noch träumen. Dieses Mischpult stellte Technics ersten und auch einzigen Versuch dar, mit einem DJ-Clubmischer den Platzhirschen <strong>Pioneer</strong> und <strong>Allen &amp; Heath</strong> ein paar Marktanteile abzugraben. Große Beliebtheit erlangte die Firma Technics nicht nur durch ihre exzellenten Plattenspieler <strong>SL-1200/1210</strong> <strong>MK2</strong> im DJ-Sektor, sondern auch für die ikonischen Battle-Mixer <strong>SH-DJ1200</strong>, sowie den Variationen davon (<strong>DX,EX</strong>). Man besaß also schon etwas Erfahrung mit Mischpulten. Nicht zuletzt sollte der hervorragende Ruf Technics dazu beitragen, einen Erfolg nahezu zu garantieren. Nun zeichnete sich damals immer stärker der Trend hin zu digitalen Quellen ab und Technics versuchte sich von ihrer Cashcow (SL-1210) lösend, breiter aufzustellen. Der Vierkanäler sollte als Ergänzung zu den digitalen Playern <strong>SL-DZ1200</strong> ein Komplettsetup aus eigenem Hause ermöglichen. Mit diesem Gespann nahm man insbesondere Hersteller wie <strong>Pioneer</strong> ins Visier. Denn gerade jener dominierte mit den <strong>CDJs</strong> schon damals den Markt der digitalen &#8222;Plattenspieler&#8220;. Der DJ-Mixer erschien in den Varianten <strong>Silber (S)</strong> und <strong>Schwarz (K)</strong>.</p>


<figure id="attachment_4224" aria-describedby="caption-attachment-4224" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4224" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg" alt="" width="2400" height="1592" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg 2400w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-460x305.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1024x679.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-768x509.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1536x1019.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-2048x1359.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption id="caption-attachment-4224" class="wp-caption-text">Technics SL-DZ1200 und SH-MZ1200&nbsp; &nbsp; &nbsp;©rakuten.co.jp</figcaption></figure>


<p>Ums gleich mal zu spoilern: geklappt hats nicht. Weder die digitalen Laufwerke, noch der Mixer fanden übermäßigen Zuspruch. Jenes lag weder an der leckeren Optik, noch an der äußerst soliden Qualität der Produkte. Da hat Technics alles richtig gemacht. Das Problem, das viele Anwender sahen, waren eher die teils schwer nachzuvollziehenden Funktionen. </p>



<p>Mir erging es nicht anders. Nach meiner anfänglicher Begeisterung, kamen bei der Nutzung immer mehr Fragen auf. Letztendlich konnte mich damals das Gesamtpaket nicht überzeugen (ich suchte einfach was anderes) und der Mixer wurde retourniert. Dennoch ließ mich das Gerät all die Jahre nie los. Die Optik und der Sound hatten doch ordentlich Eindruck hinterlassen. Demnach hielt ich erneut Ausschau nach einem Exemplar und schlussendlich hatte ich nach vielen Jahren des &#8222;Snipens&#8220; in den ebay-Anzeigen riesig Glück. Kürzlich wurde der wahrscheinlich letzte brandneue und originalverpackte Technics SH-MZ1200-K auf diesem Planeten zu einem absolut fairen Preis angeboten. Der Verkäufer aus Slowenien ließ noch etwas die Hosen runter und so konnte ich diesen von mir heiß begehrten Mixer erneut erwerben. Wie auch beim Mackie d.4 PRO geht hier eine langwierige Suche zu Ende. Auf den Mischer habe ich bestimmt 10 Jahre lang geduldig gewartet. Die Angebote während dieser Zeit waren entweder zu teuer, der Mixer in einem abgeranzten Zustand, oder gar beides. Man bekommt das Teil zwar noch halbwegs gut aus Japan angeboten, aber erstens ist der Versandweg unvernünftig und zweitens haben die Japaner eine 100V Netzspannung. Da bräuchte ich noch einen Transformator für den Betrieb. Nee! Mittlerweile ist der DJ-Mixer eingetroffen und komplettiert final meine Kollektion. Er hatte noch gefehlt und darüber freue ich mich. </p>



<p>Schauen wir uns doch mal das Gerät genauer an. Beginnen werde ich mit den Effekten, oder besser gesagt, dem Fehlen dieser. 2006 war man es dank <strong>DJM 600</strong> von <strong>Pioneer</strong> gewohnt, eine <strong>Effekteinheit</strong> im Mixer integriert zu haben. Oder zumindest ein <strong>Filter</strong>, was ein wesentlicher Faktor bei Pulten von <strong>Allen&amp;Heath</strong> ist. Technics entschied sich die Effekteinheit weg vom Mixer in die digitalen Player zu verlagern. Das sparte Kosten und Platz beim SH-MZ1200, bedeutete aber im Umkehrschluss, dass man ohne die dedizierten Laufwerke keine Effekte nutzen konnte. Fand ich nicht so prickelnd. Jene Herangehensweise hatten in der Vergangenheit aber auch schon andere Hersteller versucht. Immerhin spendierte man eine Send/Return-Schleife für externe Effektgeräte. </p>



<p>Als eine Art Ausgleich bekam der MZ1200 eine ungewöhnliche Routing-&#8222;Matrix&#8220;. Mit dieser Eingangssignalverteilung lassen sich einzelne Quellensignale auf mehrere Kanäle legen, wodurch die Lautstärke von links und rechts, sowie vorn und hinten mittels Channel-Fader separat angepasst werden kann. </p>



<p>En détail stellt sich das so dar: <br>Kanaleingang <strong>1 oder 2</strong> wird auf <strong>1 und 2</strong> gesplittet. Nun hat man <strong>links auf Kanal 1</strong> und <strong>rechts auf Kanal 2</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Front</strong>. Kanal <strong>3 oder 4</strong> werden auf <strong>3 und 4</strong> aufgeteilt. <strong>Links liegt nun auf Kanal 3</strong> und <strong>rechts belegt Kanal 4</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Rear</strong> mit eigenem Cinch-Ausgang. </p>



<p>Ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, wofür man das im DJ-Gebrauch nutzen kann. Die ehemaligen Verkäufer wurden nicht müde, diese Funktion als ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zu bewerben. Irgendwie konterkariert es aus meiner Sicht jedoch den eigentlichen Sinn eines DJ-Mixers. Der heißt ja nicht grundlos so. Mit dieser Routing-Geschichte separiert man wiederum die Ausgabe. Ja, ich kann eine Seite lauter als die andere mittels Channel-Fader aussteuern. Dafür hat der Mixer indes einen Balance-Regler. Und wann möchte ich bitte auf einer Party den Bereich vor mir mit Lied A beschallen und hinter mir mit Lied B? Was haben die Jungs sich denn dabei gedacht? Der einzige halbwegs nachvollziehbare Nutzen liegt wohl im Beat-Juggling von Turntablisten. Bei dieser handwerklichen DJ-Kunstform, in Verbindung mit dem Routing, lassen sich vermutlich interessante Panorama-Effekte kreieren. Selbst 19 Jahre nach der Markteinführung des Mixers, habe ich zudem rein gar nichts im Web gefunden, was sich mit dem Routing auseinandersetzt. Bis auf das, was bereits im Handbuch steht. Dieses &#8222;Feature&#8220; hätte man sich meiner Meinung nach komplett sparen können. Schade um die Ressourcen. Da wären eins, zwei Filter deutlich attraktiver gewesen. Naja, immerhin lässt es sich abstellen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4226" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4227" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Ausstattungsseitig ist der Mixer ansonsten solide aufgestellt. Er bietet eingangsseitig <strong>3</strong> der obligatorischen Anschlüsse für Plattenspieler und <strong>2</strong> für CD-Player, <strong>4</strong> Line-Ins, sowie <strong>2</strong> spezielle digitale Eingänge für die hauseigenen SL-DZ1200 Laufwerke. An Ausgängen stellt der MZ1200 <strong>XLR</strong>-Master-Out, 2fach <strong>Cinch</strong>-Master-Out, <strong>Monitor Out</strong>, <strong>Record Out</strong> und einen <strong>koaxialen Digital Out</strong> zur Verfügung. Sogar 2 <strong>Fader-Start</strong>-Buchsen sind vorhanden. Über diese lassen sich per Faderbewegungen die digitalen Player von Technics starten oder stoppen. Obendrauf gibt&#8217;s noch 2 <strong>Mikrofoneingänge</strong> und die bereits erwähnte <strong>Send/Return</strong> Effektschleife. </p>



<p>Auf der Vorderseite befinden sich zudem noch Switches für die Faderrichtung. Die lässt sich hier problemlos umkehren. Nutzt am Ende jedoch auch niemand. Hierbei frage ich mich auch, warum diese sog. &#8222;Hamster-Switches&#8220;? Zielte man mit dem SH-MZ1200 denn nun auf Turntablisten ab, oder nicht? Weshalb sind die Fader dann so relativ schwergängig? Das ergibt alles einen halbgaren Eindruck und wenig Sinn. </p>



<p>In diese Auffassung reiht sich leider auch die <strong>Vorhörfunktion</strong> ein. Aus dieser werde ich nicht so richtig schlau. Wenn man den Balance-Regler für den Kopfhörer, der zwischen <strong>Master- und Cuesignal</strong> hin und her blendet, mittig einstellt, ist zweiteres viel leiser. Trotz selbem Lautstärkepegel. Normalerweise sind in der genannten Mittenstellung beide Signale bei gleichem Pegel auch gleichlaut im Kopfhörer wahrnehmbar. So wie Technics es umgesetzt hat, ist es unheimlich schwer, das &#8222;stumme&#8220; vorgehörte Lied in der Lautstärke zum aktuellen Lied, das Mastersignal das auch aus den Lautsprechern tönt, anzugleichen. Generell scheint das Cuesignal einfach permanent leiser zu sein, als das des Masters. Um die Sache dann noch weiter zu verkomplizieren, zeigt auch die <strong>Pegelanzeige</strong> die falsche Lautstärke an. Somit muss man zudem auf eine optischen Erkennung verzichten. Schade, zumal der Kopfhörerausgang an sich richtig gut tönt. Besser gesagt, der klingt schon verdammt gut! Als <strong>Workaround</strong> lassen sich jedoch <strong>beide Tracks auf das Cuesignal</strong> legen. Somit umgeht man den Vorhör-Regler und kann die Lautstärke korrekt angleichen. Ich passe die Lautstärke aller Tracks als Vorarbeit aber eh schon in der Traktor-Software an. Da stört es mich nicht so. Bei der Verwendung von Platte oder CD, sollte der DJ allerdings schon wissen, wie die Vorhörfunktion hier arbeitet.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4228" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1694-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4229" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1695-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Schauen wir uns nun mal den EQ an. Denn dieser war der Hauptgrund damals, warum ich den Mixer wieder zurückgeschickt hatte. Der EQ killt nämlich nicht den Frequenzbereich, sondern senkt ihn maximal um 24dB. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches und wurde bereits bei vielen Pulten vorher so gehandhabt. Ich empfand dies hingegen gewöhnungsbedürftig und kam eher mittelmäßig damit zurecht. Positiv ist zu dem 3-Band EQ anzumerken, dass er sehr musikalisch klingt. Jetzt bei der Zweitbetrachtung 17 Jahre später gefällt er mir richtig gut. </p>



<p>Generell klingt der Mixer wundervoll. Sehr detailliert und irgendwie dynamischer als meine anderen Mischer. Was ebenfalls im Vergleich mit Mackie und Allen&amp;Heath auffällt, der MZ1200 drückt nicht so im Bassbereich. Er klingt mehr nach fidelem Hi-Fi würde ich meinen. Diese kleine Nuance mehr Neutralität gefällt mir gut, andere bevorzugen die Extraportion Druck &#8211; ist selbstverständlich Geschmackssache. Mir ist es manchmal zu viel.</p>



<p>Nun stellt sich sicherlich der geneigte Leser die berechtigte Frage, warum ich die ganzen Jahre so scharf auf ausgerechnet dieses Model bin. Funktionen die keiner braucht, unausgereiftes Konzept, keine Effekteinheit,&#8230; Das kann ich leicht beantworten: Ich liebe dieses Design. Für einen DJ-Mixer-Geek und Technics-&#8222;Fan&#8220; wie mich ist der SH-MZ1200 ein unglaublich schönes Gerät. Ja, er besitzt so seine Eigenheiten, aber Erscheinungsbild, Klang und die Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben. Für das, was ich mit dem Mixer vorhabe, reichen seine Funktionen vollkommen aus. Selbst wenn der Technics 4-Kanaler nur einen bescheidenen Erfolg verbuchen konnte, es nie einen MK 2 gab, so besitzt er doch einen gewissen Seltenheitswert und hat seine Nische in der Geschichte. </p>



<p>Zum Schluss drängt sich bei mir noch die Frage auf, dass, wenn der Verbund aus digitalen Playern und dem Mixer erfolgreicher gewesen wäre, es dann auch die passende schwarze Variante der Laufwerke gegeben hätte? Immerhin gab es ja auch zwei unterschiedliche Farbgebungen beim Mixer, ebenso wie bei den beliebten Plattenspielern.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4265" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-460x460.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1024x1024.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-140x140.jpg 140w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-768x768.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-1536x1536.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1689-Bearbeitet-2048x2048.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /></p>


<p>Als ich vor Jahren nach Tape-Decks Ausschau hielt, stolperte ich über ein Technics 631. Das gefiel mir auch gleich so gut und erinnerte mich stark an den DJ-Mixer, dass ich es einfach haben musste.</p>


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		<title>Blaue Lichter der Vergangenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 19:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#8220; Dieses Sprichwort kennt sicher jeder. Es soll Darbenden Mut zusprechen und&#8230;]]></description>
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<p><em>&#8222;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#8220;</em>  Dieses Sprichwort kennt sicher jeder. Es soll Darbenden Mut zusprechen und sie motivieren durchzuhalten. Wie oft musste ich mich selbst damit konditionieren? In meinem speziellen Fall ging es um den Kauf eines bestimmten DJ-Mixers unter der Zuhilfenahme von viel Geduld. Wer mich kennt weiß, dass ich durch mein DJ-Hobby begründet, seit vielen Jahren ein ungewöhnliches Faible für jene Mischpulte besitze. Keine Ahnung wieso. Mich faszinieren einfach diese kompakten Steuerzentralen für Audiosignale mit möglichst vielen Knöpfen drauf. In der Vergangenheit kamen und gingen viele dieser Kisten. Aus Neugierde wurde ein Pult gekauft, ausgiebig benutzt, durchgetestet und nach einer Weile diente es als Anzahlung eines neuen Mixers. Das ging ein paar Jahre so, bis ich meine erste Wohnung bezog und die elterliche Behausung verließ. Da war kein Platz mehr groß für ein heimisches DJ-Zimmer. Es gab dann Zeiten, da besaß ich gerade mal einen Pioneer DJM-300 und &#8217;nen Kopfhörer. Aber ganz ohne DJ-Mixer, das ging nie.</p>



<p>Nun habe ich wieder wunderbaren Platz für meine Spielereien und das ein oder andere DJ-Gerät aus alten Zeiten plane ich hier als Kollektion zu aggregieren. Das erste Pult, welches ich mir wiederholte, war ein UREI 1601E. Dabei konnte ich glücklicherweise ein riesiges Schnäppchen machen. Diese sind mittlerweile so rar und dementsprechend teuer. Dann gesellten sich ein Pioneer DJM-700-S, ein ECLER EVO 4, sowie ein Mackie d.2 dazu. Aber drei ganz bestimmte Mischer, die ich gern wieder beheimaten würde, fehlten leider noch in der Sammlung. Einen davon konnte ich nun nach dreijährigem Blättern in den Kleinanzeigen ergattern. Ein <strong>Mackie d.4 PRO</strong>! </p>



<p>Es war nun keinesfalls so, dass nicht hin und wieder mal einer aufgetaucht wäre, aber entweder der verlangte Preis erschien jenseits von Gut und Böse, oder die Bude sah total runtergerockt aus. Abwarten hieß die Devise und siehe da, eine neue Anzeige poppte auf. Bilder-Check positiv, Preis VB. Mein Glück zeigte sich diesmal darin, dass der Verkäufer nicht so recht wusste, was er da in der Garage seines Bruders gefunden hat. Auch konnte er mir nicht bestätigen, ob das Teil überhaupt funktioniert. Da habe ich ein bissel gepokert. Den Preis ins Abyssische verhandelt und am Ende gehofft, dass hier überhaupt was ankommt. Die Reputation des Verkäufers war nicht gerade vertrauenserweckend. Er machte in den Emails jedoch einen sehr vernünftigen Eindruck. Sechs Tage später wurde der Mixer aus Frankreich geliefert. War ich gespannt! </p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Bilder aus der Kleinanzeige</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4027 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg" alt="" width="1200" height="1600" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg 1200w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4028 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg" alt="" width="1600" height="1200" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg 1600w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>


<p>Die Bilder wirkten durchaus vielversprechend. Alle Potikappen da, nur ein dämlicher Sticker drauf, keine Anzeichen von Rost und die Abnutzungsspuren kaum der Rede wert. Nur, funktioniert er auch? Also gleich nach dem Auspacken mal nervös den Mackie mit Strom versorgt und zu meiner Erleichterung &#8211; das Teil geht an. Den anschließenden Soundcheck auch positiv bestanden. Super! Ein paar Kleinigkeiten um die ich mich kümmern musst, entdeckte ich jedoch auch. Die EQ-Potis kratzten zum Teil und ich bekam keine Kopfhörerklinke in die dafür vorgesehene Buchse. Da steckte schon irgendwas drinnen. Zudem wollte ich den Mischer gleich mal grundlegend reinigen. Habe zwar schon schlimmer verdreckte DJ-Mixer gesehen, aber ein bisschen herrichten ist Pflicht für mich. </p>



<p>Also Ersatzfader besorgt und los geht&#8217;s. Für gewöhnlich lässt sich die obere Faceplate von DJ-Mixern mit ein paar gelockerten Schrauben, sowie abgezogenen Poti- und Faderkappen entfernen. Das ist üblicherweise der Fall, um den Mixer ohne viel Theater warten zu können, oder falls man eine andere Faceplate anbringen will. Zu meiner Überraschung nicht so beim Mackie d.4. Um den Prozess kurz zu beschreiben: Das gesamte mehrteilige Metallgehäuse wurde um die Hauptplatine des Mixers entworfen. Das bedeutet, dass man sich Stück für Stück vorarbeitet, bis man irgendwann die Platine von der Deckplatte befreit hat. Ganz zum Schluss wohlgemerkt. So bot sich mir bei dem zweistündigen Prozess die Gelegenheit, den Mischer mal en détail anzuschauen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4031 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Demontage und Reinigung</h3>



<p>Die Demontage war zwar langwierig, jedoch logisch nachvollziehbar. Für bestimmte Schritte mache ich als Merkhilfe gern Bilder mit dem Handy. Zum Beispiel, wenn es um die Anordnung mehrerer Kabel und Stecker geht.</p>



<p>Mit freigelegter Platine und den Gehäuseteilen begann die Reinigung. Der Aufkleber ließ sich einfach mit dem guten, alten IPA entfernen. Alle Metallteile und Potikappen erfuhren zudem einen gründlichen Waschgang. Die Potentiometer auf der Hauptplatine habe ich obendrein auch mit Zahnbürste und IPA gereinigt + Behandlung mit Kontaktspray. Aus der Kopfhörerbuchse konnte ich mit einer Zange ein Stück eines Klinkensteckers entfernen. Dieser Übeltäter war die Ursache dafür, warum ich anfangs keinen Kopfhörer anschließen konnte. Die im Gehäuseboden verortete Firewire-Karte wurde auch von jeglichem Staub erlöst und die Anschlussbuchsen dieser zurechtgebogen. Die waren etwas verformt. </p>



<p>Da sich mit der Zeit bestimmte Kunststoffe und Farben gelblich verfärben, traf ich den Entschluss, diese bei den Potikappen zu entfernen. Dazu benötigt man 12%iges Wasserstoffperoxid, UV-Licht und viel Zeit. Nach 1-2 Tagen ist die unschöne Kolorierung verschwunden und ein Weiß oder Grau sieht dann auch wieder danach aus.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4039" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4040" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4096" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4066" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4041" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4079" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Über AliExpress kann man glücklicherweise noch die original Channelfader ordern. Ursprünglich hatte ich den exakt gleichen Typus bestellt. Der Verkäufer auf der chinesischen Verkaufsplattform machte jedoch keine Anstalten die Teile zu versenden. Somit wählte ich später notgedrungen, ein Model, das im Mackie d.2 verbaut ist. Diese Fader sollten genauso funktionieren. Im Idealfall bestellte man damals die Originalteile von Mackie und musste diese Schieberegler nur gegen die verschlissenen tauschen. Da ich einzig und allein die Fader ohne angelötete Platine beziehen konnte, blieb mir nichts weiter übrig, als diese wiederzuverwendend an die neuen anzulöten. So war zumindest der Plan. Ich hab&#8216; zum Verzweifeln diese Platinen nicht entlöten können. Egal was ich auch versucht habe, diese wurden nicht lose. Also entschied ich mich für Plan &#8222;B&#8220; und lötete die Kabel direkt an die Kontakte der neuen Fader. Ist zwar nicht sonderlich schön, funktioniert jedoch bestens. Die Reihenfolge der sechs Leitungen muss halt genau beachtet werden.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4074" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4075" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4076" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Unschöne Lackkratzer auf dem Gehäuse ließen sich mit einem feinen Edding kaschieren. Zudem noch einen Klecks Schutzpolitur auf die lackierten Teile aufgetragen, sowie den optischen Crossfader entstaubt und mit etwas Öl abschließend gewartet. Nun hieß es alles wieder korrekt zusammenschrauben. Nach insgesamt etwas mehr als sieben Stündchen konnte ich checken, ob alles funktioniert. Zu meiner großen Freude läuft alles perfekt. Dass die besonderen blauen LEDs der EQ-Potis mit der Zeit sterben, wusste ich und kann leider nix daran ändern. Zum einen bekommt man diese nicht als Ersatzteil und zum anderen übersteigt der Austausch mein Können mit dem Lötkolben, sowie Equipment. Die Firewire-Karte läuft erfreulicherweise noch zuverlässig mit dem aktuellen Traktor Pro 3. </p>


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<p>Vielleicht an dieser Stelle noch die Erklärung, warum ich mir soviel Mühe mit dem d.4 PRO gemacht habe. Mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Gerät fand vor 13 Jahren satt. Das Design, sowie die integrierte Firewire-Karte in Kombination mit Traktor Pro erschien enorm verlockend. Der Klang ist immer noch einer der besten, den ich kenne. Klingt einem A&amp;H-Mischer mindestens ebenbürtig! Zu der ein oder anderen Festivität kam der Vierkanäler dann auch in Aktion. Ich mochte das Teil einfach und verbinde schöne Erinnerungen damit. Als damals der Umzug in meine erste Wohnung bevorstand, war mir klar, dass kein Platz mehr für den Mixer vorhanden sein wird und der Verkaufserlös gut in ein zukünftiges Interior investiert werden kann. Somit endete das gute Stück schweren Herzens im Verkauf. Habe ich immer bereut.</p>



<p>Auf der anderen Seite fummele ich einfach gern mal an Elektronik herum. Da lässt sich der Alltagsstress gut für ein paar Stunden ausblenden und wenn abschließend alles funktioniert, entsteht ein sehr zufriedenes Gefühl.</p>


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