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	<title>attix &#8211; Attix Blog</title>
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	<title>attix &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Techno mit Druck</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 21:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich war der Drops bereits gelutscht. Nach dem ich Wind von einer Party in der&#8230;]]></description>
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<p>Eigentlich war der Drops bereits gelutscht. Nach dem ich Wind von einer Party in der ehemaligen <strong>Druckerei</strong> der <strong>Thüringer Allgemeine</strong> in Erfurt bekam, fragte ich alle möglichen Bekannten und Freunde nach etwas Begleitung dorthin. Alle sagten ab oder duckten sich weg. Als Ich meinem engsten Freund Tobs davon erzählte, sagte dieser jedoch umgehend zu. Auf Tobs ist glücklicherweise wie immer Verlass. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet noch jemanden dafür begeistern zu können und mich wehmütig von der Sause mental verabschiedet. Tobs hat einen ausgezeichneten Riecher für richtig gute Partys. Und was für eine es werden sollte&#8230;</p>



<p>Ich war viele Jahre aus beruflichen Gründen im Druckgewerbe verwoben und kannte auch die damalige Druckerei der <strong>Funke Medien</strong>. Leider sah ich diese allerdings nie von innen. Das sollte sich am 20.09. endlich ändern. Welch&#8216; besseren Anlass kann es dafür geben, als eine richtige Techno Veranstaltung? Die Gebäude, in denen früher die großen Druckmaschinen standen, sind mittlerweile leer und warteten auf einen neuen Einsatzzweck. Das Team von <strong>Kalif Storch</strong> aus Erfurt, in Verbindung mit der Crew von <strong>Mutabor</strong>, hatten die hervorragende Idee, dort eine Veranstaltung zu starten. Techno und alte Industriehallen passen einfach bestens.</p>



<p>Die Erstkontaktaufnahme vor Ort stellte sich so dar: Mit dem Auto gegen 23:00 auf dem Parkplatz gelandet. Kurzes Anstehen sowie Kontrolle und ab ins Gebäude. Das Wummern der Techno-Beats war bereits von außen wahrzunehmen. Jacke ins Småland übergeben und sich mit der Location vertraut gemacht. Für ausreichend Flüssigkeit im Körper gab es erstmal eine Club Mate. Das Grinsen in meinem Gesicht zollte den ersten Eindrücken Respekt und Anerkennung.</p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4983" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-scaled.jpg" alt="" width="1922" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-scaled.jpg 1922w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-769x1024.jpg 769w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-768x1023.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-1153x1536.jpg 1153w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_211135474-1538x2048.jpg 1538w" sizes="(max-width: 1922px) 100vw, 1922px" /></p>


<p>Was früher die Räumlichkeit für die Weiterverarbeitung darstellte, war nun eine Art &#8222;Chill-Area&#8220;. Auf abgelegten Euro-Paletten konnte man sich hinsetzen und den Gliedern etwas Erholung spendieren. Allerdings muss hier die bereits sehr hohe Lautstärke der Musikanlage erwähnt werden. Um sich zu unterhalten musste man schon beherzt die Stimmbänder anregen. </p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4980" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-scaled.jpg" alt="" width="1922" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-scaled.jpg 1922w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-769x1024.jpg 769w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-768x1023.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-1153x1536.jpg 1153w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240921_004302693-1538x2048.jpg 1538w" sizes="(max-width: 1922px) 100vw, 1922px" /></p>


<p>Denn unmittelbar an diese Area, wo man sich auch Getränke kaufen konnte, knüpfte der Tanzbereich an. Die Dimensionen dessen muss ich jetzt schätzen. Nach meiner Einschätzung kommt die Länge auf 80-100m, die Höhe 20-25m und die Breite so um die 12-15m. Dort befand sich zur aktiven Zeit der Druckerei die Druckmaschine/n. Dieser Raum war so eindrücklich. Gut mit Lichteffekten dekoriert. Aber am besten war dieser Sound! Was für ein <strong>brutaler, drückender Sound</strong>! Ich war gleich verliebt. Alles vibrierte. Die Klamotten, Bauch und Brust, sowie die Haare. In Kombination mit diesem schnellen, harten Techno (früher hätte man dazu das böse Wort &#8222;Schranz&#8220; gesagt) blieben für mich keine Wünsche offen. </p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4982" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-scaled.jpg" alt="" width="1922" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-scaled.jpg 1922w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-769x1024.jpg 769w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-768x1023.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-1153x1536.jpg 1153w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/09/PXL_20240920_234720197.MP_-1538x2048.jpg 1538w" sizes="(max-width: 1922px) 100vw, 1922px" /></p>


<p>Also wurde gleich mal losgezappelt. Den musikalischen Anfang gerierte <strong>EVA</strong>. Das klang schon sehr solide. Darauf folgte <strong>Rikhter</strong>, der Tobs und meine Wenigkeit nicht so ganz abholen konnte. Somit gönnten wir uns ein kleines Päuschen im bereits erwähnten Chill-Bereich und die zweite Club Mate. An besagten Rikhter knüpfte <strong>Klangkuenstler</strong> an. Er galt an diesem Abend als Headliner und das vollkommen zu Recht. Das Tempo zog noch etwas an und die Tanzfläche war nun gut gefüllt. Den Künstler des Klanges gaben wir uns bis zum Ende seines Sets und dann waren die Beine komplett durch. Dadurch begründet traten wir zwei &#8222;alte&#8220; Herren den Heimweg an. Dazu muss ich erwähnen, dass ich früher am gleichen Tage bereits einige Kilometer im <strong>Thüringer Wald</strong> wandern war und diese zuvor gegangene Kraftanstrengung sich deutlich bemerkbar machte. War ein schöner Kontrast zum Abendprogramm. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Großes Lob an dieser Stelle an die Veranstalter! Das war schon richtig gut, was da zusammenlief in dieser Nacht. Hoffentlich gibt es einen zweiten Teil davon. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64f.png" alt="🙏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><iframe title="Techno im Drucksaal" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Qs7oVEV2sW4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p></p>



<p></p>
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		<title>Korg NTS-2 Oszilloskop</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 13:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Leben trägt schon manchmal interessante Blüten. Da erhalte ich von meinen netten Kollegen als Geburtstagsgeschenk einen Gutschein eines Musikfachgeschäfts und wusste vor diesem glücklichen Umstand gar nicht, ob ich von dort was brauche. Dankbar ob der Möglichkeit, dauerte es natürlich nicht lange und mir kamen einige Gerätschaften in den Sinn, die von großem Interesse sind. Auf einen neuen Fieldrecorder bin ich seit geraumer Zeit scharf sowie das Oszilloskop von Korg. Mit dieser Absicht, sowie griffbereitem Gutschein in der Hand, steuerte ich in den Laden. Eine Stunde später verließ ich glückselig den Shop, hatte dieser doch beides auf Lager. Die Beute: ein <strong>Tascam DR-40x</strong> sowie das <strong>Korg NTS-2 Oscilloscope</strong>.</p>



<p>Ein Fieldrecorder ist ziemlich selbsterklärend. Dazu braucht es aus meiner Sicht keine detaillierte Betrachtung. Die Aufnahmequali ist jedenfalls exzellent. Zum NTS-2 gibt es jedoch ein paar interessante Anmerkungen und ich hab&#8216; lange überlegt, wie ich so ein Gerät in einen Artikel fassen kann. Das Oszilloskop nur mit Text zu beschreiben würde nicht funktionieren. Daher entschied ich mich, mehr mit Videos zu arbeiten&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Intro" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MEZxdJ6RWc8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background">Gleich vorab als Disclaimer: Ich bin kein Profi in Sachen Oszilloskop. Somit kann ich nur eine kleine Übersicht zum NTS-2 geben. Es gibt YouTuber, die ausführliche Reviews zu allen Funktionen erstellt haben. Wer mehr Details in die Tiefe will ist dort besser aufgehoben. Ich will das Gerät im Großen und Ganzen so betrachten, wie Korg es sich vermutlich vorgestellt hat. Als Entdecker-Tool für Neugierige. </p>



<p>Der NTS-2 gehört zu einer kleinen Serie von Korg-Geräten. Neben einem <strong>Synth</strong> (NTS-1) gehört ebenfalls noch ein <strong>Kaoss Pad</strong> (NTS-3) zum Dreiergespann und ich finde alle eine nähere Betrachtung wert. Gemeinsam haben die drei eine sehr kompakte Größe, eine gewisse Simplizität und dennoch recht viel Funktion. Damit man diese Geräte allerdings nutzen kann, müssen sie erst einmal zusammengebaut werden&#8230; </p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Aufbau" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zluBunNybeI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Der Aufbau ist denkbar einfach. Teile trennen, Anschlüsse verbinden, ein paar Schrauben festziehen und der kleine Kasten ist per USB-Anschluss oder Batterien (2x AAA) sofort einsatzbereit. Das erinnert mich ein bisschen an die Zeit in der DDR. Ich stamme ja gebürtig von dort und damals gab es sog. &#8222;AGs&#8220; (Arbeitsgemeinschaften), die sich mit allen möglichen Dingen befassten. So ein NTS-Klassensatz hätte sich hervorragend dafür geeignet. Nichtsdestotrotz bereitete mir der Power Switch ein paar Probleme. Der ist nicht ganz 100%ig genau eingelötet und klemmte in der rückseitigen Abdeckung. Das zaghafte Gefummel mit der Zange am Switch habe ich aus dem Video ausgeschnitten.</p>



<p>Funktionen bringt das Gerät folgende mit sich:<br>&#8211; <strong>4-Kanal Oszilloskop für CV und Audio</strong><br>&#8211; <strong>2 unabhängige Wellenformgeneratoren</strong><br>&#8211; <strong>Spektrum Analyzer mittels FFT</strong><br>&#8211; <strong>Stimmgerät</strong></p>



<p>Auf die ersten zwei Punkte versuche ich etwas einzugehen, da sie für mich persönlich den meisten Nutzen beherbergen. Mit der &#8222;Scope&#8220;-Funktion kann ich optisch dargestellt bekommen, was ich sonst nur akustisch wahrnehme. Sowas suche ich schon länger. Zugegebenermaßen befindet sich bereits ein analoges Oszilloskop seit geraumer Zeit in meinem Besitz. Einst als Geschenk erhalten, erwirkten ein Mangel an geeigneten Anschlusskabeln und die recht stattliche Größe jedoch nie die Absicht, damit herumzuexperimentieren. Das verhält sich mit dem NTS-2 jetzt ganz anders. Damit erscheint per Display auf einfachem Wege, was beispielsweise an Sounds aus einem Synthesizer ertönt. Gerade für Leute mit wenig Vorwissen wird hier auf mehreren Ebenen gut dargestellt, was z. Bsp. eine Rechteckwelle, Sinus- oder Sägezahnwelle ist. Wie stellt sich ein Pink Noise dar, eine LFO-Modulaion. Eine kleine Veranschaulichung gibt es in folgendem Video&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Test als Oszilloskop" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/yMCK3CaDz74?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>In dem Video wird, denke ich, offensichtlich, dass mich experimentelle Sounds mehr interessieren als Akkorde. </p>



<p>Neben der &#8222;Scope&#8220;-Funktion erhält man beim NTS-2 zusätzlich einen Spektrum-Analyzer (WAVE) der neben der Schwingung auch noch die Amplitude der Frequenzbereiche auf einer Skala anzeigt.</p>



<p>Spannend und vielseitig einsetzbar sind die zwei unabhängig voneinander agierenden Wellengeneratoren. Jene bieten neben der Funktion als Oszillator mit diversen Wellenformen, auch Optionen wie LFO oder Hüllkurven-Steuerung. Super einsetzbar als Modulationsquelle, wie im nächsten Video angerissen&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Test als Oszillator" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/biHYC01xa60?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Selbstverständlich ist da viel mehr möglich, als ich hier in den kurzen Videos zeige. Jede/r soll bestärkt sein, auf die eigene Entdeckungsreise mit dem Korg NTS-2 zu gehen. Besonders spannend finde ich die Visualisierung von hypnotischen &#8222;<strong>Lissajous</strong>-Figuren&#8220; oder Oszilloskop-Musik. Für das ATTIX-Intro habe ich eine Software namens &#8222;<a href="https://osci-render.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">osci-render</a>&#8220; verwendet. Ich empfehle fortführend in der Thematik die Arbeit von &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qnL40CbuodU" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Jerobeam Fenderson</a>&#8222;. Das ist schon sehr abgefahren was da so möglich ist.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4936" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Cayin N3-Ultra</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 07:23:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sensorische Dissonanz Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Sensorische Dissonanz</h3>



<p>Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven, Edel-Confiserien oder handgefertigte Musikinstrumente. Obwohl schon längst durch günstige, kompakte, digitale Lösungen für die breite Masse ersetzt, dienen sie doch weiterhin Kunden mit einem qualitätsbewussten Anspruchsverhalten abseits des gängigen Konsens. Man könnte es auch so formulieren: Etwas allgemeiner Komfortverzicht für ein gesteigertes Nutzererlebnis. Warum nicht den Hochzeitsanzug bequem von der Stange wählen, wenn der aufwändig maßgeschneiderte passt wie angegossen? Weshalb nicht zur sofort verfügbaren Gitarre aus dem Musikhandel greifen, wenn der gelernte Gitarrenbauer das Teil zwar langwierig fertigt, dafür jedoch perfekt nach den eigenen Bedürfnissen stimmen kann? Weil man so etwas Besonderes erhält, ein bestimmtes Gefühl vermittelt bekommt. Einzig pekuniäre Gründe verhindern oftmals den Schritt zum ganz großen Glück.</p>



<p>Beispiel Smartphones. Sie ersetzten in den letzten Jahren immer mehr Hardware. Egal ob Laptop, Fotoapparat, Mp3-Player, EC-Karte oder Bücher. Alles kompakt auf einem rechteckigen Gerät in Hosentaschengröße. Für 95% der User sind das Handling und die qualitativen Ergebnisse in diesen Bereichen damit vollkommen ausreichend. Platz- wie Kostenersparnis die ausschlaggebenden Kriterien. Die anderen 5% suchen mit spezialisierten Geräten den Qualitätssprung und die Handhabung zweckoptimierter Hardware. Am häufigsten wahrscheinlich für Bildaufzeichnungen. Mit einer gescheiten Kamera + lichtstarkem Objektiv bläst man jegliches Smartphone noch immer vom Tisch. Ich selbst bin vermutlich wieder so ein Extremfall. Auch wenn die allermeisten Leute gern am &#8222;Handy&#8220; herumwerkeln, nervt mich die Art der Bedienung mittels wischen über eine Glasscheibe. Das Smartphone stellt für meine Wenigkeit somit nur eine Notlösung jeglichen Einsatzzweckes dar. Fotografieren damit ausschließlich, wenn ich keine meiner Cams griffbereit habe, surfen im Netz oder Texte verfassen tue ich viel lieber mit PC-Maus + Tastatur und Musik genießen unterwegs nur über einen meiner DAPs. Ich weiß, nicht jeder der das auch will &#8211; kann. Ich wünschte, es wäre so.</p>



<p>DAP!? Was genau ist denn ein DAP? <strong>DAP</strong> steht für <strong>D</strong>igital <strong>A</strong>udio <strong>P</strong>layer. Also ein kompaktes, einzig dem Musikhören nach entworfenes Gerät. Sowas erscheint heute wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Natürlich bekomme ich mit besagtem Smartphone die Musik ins Ohr aber eben nicht so gut. Für Audiophile, zu denen auch ich mich zähle, ist so ein mobiler High-End Musikplayer der heilige Gral auf Reisen. Speziell im Urlaub kann man damit in ruhigen Stunden, ohne klangliche Einbußen, genüsslich seiner Leidenschaft frönen. Technik, die in ihrer Komplexität nur eine bestimmte Aufgabe erfüllen soll, geht schlicht weniger Kompromisse ein. Die Hersteller können aus dem Vollen schöpfen. Das fängt beim Design an, führt sich im Bedienkomfort fort und schafft Freiräume im vielschichtigen Elaborieren der Klangqualität. Die ist es auch, welche im wesentlichen Fokus bei einer Kaufabsicht liegt. Mit dem gesteigerten Klangpotenzial soll sich die Anschaffung eines zusätzlichen, wie hochpreisigen Geräts nun mal rechtfertigen.</p>



<p>Persönlich nutze ich DAPs seit mittlerweile neun Jahren. Der erste Zugang war ein <strong>iBasso DX90</strong>, welchen ich, dank des austauschbaren Akkus, auch heute noch gern nutze. Der hat schon sooo viele Betriebsstunden hinter sich, war auf etlichen Reisen mit und ist immer noch zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Klanglich hat mir der DX90 immer gemundet. Vor zwei Jahren kam aus Neugierde noch ein <strong>HiBy R3 Pro Saber</strong> dazu. Bis zu dessen Erwerb, haben mich DAPs mit festverbautem Akku immer abgeschreckt. Leider gibt es heute schlicht keine Alternative mehr dazu. Das ist äußerst bedauerlich! Danach gesellten sich noch ein <strong>Sony NW-A105</strong>, sowie ein <strong>Fiio X1</strong> dazu. Abgesehen vom DX90 alles Geräte, die nicht gerade die Bank sprengen und eher für robuste Umgebungen gedacht waren, weniger als Utensil auf Reisen. Nun bekam ich Wind von einem neuen Player auf dem Markt, welcher schnell meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Statt des üblichen Solid State-Aufbaus besitzt jener zusätzlich Elektronenröhren. Der Name: <strong>N3-Ultra</strong> von der Firma <strong>Cayin</strong>.</p>



<p>Der Hersteller Cayin ist mir nicht unbekannt. Wenn ich dessen Name lese, denke ich sofort an Röhrengeräte. Damit verbunden ist meine damalige Erfahrung mit einem <strong>Spark Audio HA-1A</strong> Kopfhörerverstärker, über den ich im Jahr 2018 <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/kopfhoerer-endgame-1539/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"><strong>HIER</strong> </a>schrieb. Die Firma hat sich als chinesischer Hersteller hochwertiger Audioprodukte, mit besagter Röhrentechnik, einen guten Ruf in der audiophilen Szene erarbeitet und befindet sich in feiner Gesellschaft anderer sinologischer Hersteller. Auralic, Aune, iBasso and many more. Es kommt halt nicht nur Billigramsch aus Fernost.</p>



<p>Da nun kürzlich ein Urlaub in Potsdam anstand, war es die perfekte Gelegenheit um einen neuen DAP nutzen zu können. Ein glücklicher Kaufmoment in den Kleinanzeigen erwirkte einen soliden Rabatt auf ein Neugerät und somit landete ein Exemplar in meinen Händen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Variable Konstanz</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4927 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>So, nach dem ganzen einleitenden Vorgeplänkel kommen wir zum eigentlichen Protagonisten des Artikels. Zum <strong>N3-Ultra</strong>. Er ist der Nachfolger des recht erfolgreichen <strong>N3-Pro</strong> und bildet weiterhin den Einstieg in das Player-Segment der Röhren-DAPs von Cayin. Der röhrenverstärkte N3-Pro mit einem Preis um die 500$ war vor drei Jahren ein Novum. Die Preise für diese Art von DAPs liegen gern deutlich darüber. Für einen <strong>N7</strong> aus selben Hause werden 2.000€ fällig und den edlen <strong>N8ii</strong> bekommt man erst ab stolzen 3.500€. Die limitierte Sonderedition des <strong>N30LE</strong> im Bundle mit dem hauseigenen <strong>Amber-Pearl IEM</strong> lag bei saftigen 13.000€! Das liegt in der Natur der Sache. Röhrentechnik in einem Gerät zu verbauen, welches gerade mal unwesentlich größer als ein Smartphone dimensioniert ist, ist ein Stück weit aufwändig. Die Idee und Umsetzung finde ich absolut genial. (Selbstverständlich gibt es auch DAPs mit ausschließlich Solid State-Aufbau in schwindelerregenden Preisregionen.)</p>



<p>Nicht jede Elektronenröhre ist als Bauteil für einen kompakten Player geeignet. Viele Typen werden im Betrieb sehr warm um korrekt zu funktionieren oder sind schlicht zu groß. Sowas lässt sich in einem DAP schlecht verwenden. Cayin entschied sich daher für den Einbau von zwei <strong>NOS Raytheon JAN6418S</strong> Miniaturröhren. Also neue/unbenutzte Tubes aus alten Lagerbeständen (<strong>N</strong>ew <strong>O</strong>ld <strong>S</strong>tock) nach Qualitätsstandards des Militärs (<strong>J</strong>oint-<strong>A</strong>rmy-<strong>N</strong>avy Military Grade). Diese werden in einem aufwändigen Auswahlverfahren durchgemessen und anhand ihrer Messwerte gepaart (sog. tube matching), da sie pro Kanal Implementierung finden sollen. Dieser Röhrentyp besitzt nur eine geringe Größe und strahlt kaum Wärme ab. Trotz der passenden Eigenschaften der JAN6418 beherbergen diese dennoch zwei Schwachpunkte &#8211; 1. <strong>Mikrofonie</strong> bei Bewegungen der Röhre, sowie 2. eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Funksignalen. Mikrofonie bei Tubes macht sich als Klirr- oder Klingelgeräusche im Audiosignal bemerkbar, wenn die Elektronenröhre Erschütterungen ausgesetzt ist. Da das bei einem mobilen Player nun eine permanente Begleiterscheinung ist, wurden für den N3-Ultra extra <strong>Silikonmuffen</strong> entwickelt, in denen die Röhren ruhend, auftretende <strong>Vibrationen wegdämpfen</strong>. Das funktioniert so gut, dass ich während meines Testzeitraums im Urlaub keinen Mikrofonie-Effekt wahrgenommen habe. Einstrahlungen von Funksignalen begegnete die Firma mit einem resoluten Weg -> sie lässt schlicht und einfach alle funkende Bauteile weg. Der N3-Ultra besitzt somit <strong>weder Wi-fi noch Bluetooth</strong>. Die Röhren sind im Player festverbaut und nicht austauschbar. Ihnen wird eine Lebensdauer von mehreren 1.000h beschieden. Der Hersteller gibt hier gar ~ 10.000h an. Es kann, laut Aussage eines Cayin-Offiziellen auf dem Portal Head-fi.org, in seltenen Fällen vorkommen, dass mal eine Röhre ihren Weg in die Player findet, die trotz der peniblen Qualitätsprüfung, innerhalb weniger Wochen ausfällt. Diese wird auf Garantie von Cayin getauscht. Wir reden hier schließlich von Tubes die zwar unbenutzt, jedoch 40 Jahre und älter sind.</p>



<p>Der Cayin DAP bietet abgesehen von den Tubes natürlich auch einen Transistor-Signalpfad. Der DAC (<strong>D</strong>igital <strong>A</strong>nalog <strong>C</strong>onverter), welcher das digitale Signal in ein analoges für den Kopfhörer umwandelt, arbeitet mit einem <strong>AKM AK4493S</strong>-Chip. Ein technisch bis <strong>32bit und 22,4Mhz (DSD)</strong> extrem hochauflösender Audiochip mit großem Rauschabstand und verschwindend geringem Klirrfaktor. Wer den N3-Ultra kauft, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aber für den Röhrensound entscheiden.</p>



<p>Neben einer ausgezeichneten Klangwiedergabe ist auch der Bedienkomfort bei DAPs ein wichtiges Kriterium. Als Betriebssystem findet ein modifiziertes <strong>Android 8.1</strong> Verwendung. Es ist optimal auf den Einsatzzweck angepasst worden. Alles lässt sich übersichtlich auffinden und der scharfe <strong>4.1&#8243; Touchscreen (1280&#215;720)</strong> reagiert sehr flüssig. Die Rechenarbeit dafür erledigt ein <strong>Qualcomm 425 Prozessor</strong>. Die aktuelle Firmware befindet sich in der Version 1.30. Seit dem Release des Players im März kam fast monatlich eine neue Versionsnummer raus, die immer kleine Verbesserungen mit sich brachte. Ich habe natürlich auch gleich ein Update durchgeführt. Den Prozess dazu findet man <strong><a href="https://cayin.com/downloads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER</a></strong>. Mir persönlich gefallen immer richtige Buttons zur Bedienung. Die seitlich angebrachten, mit denen man die Titelwiedergabe steuert, haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Volume-Rad, um die Lautstärke zu regeln, fasst sich ebenfalls gut an.</p>



<p>Anschlussseitig finden sich neben einer <strong>USB-C</strong> Buchse, ein <strong>Card-Slot für MicroSD</strong> (bis 1TB), ein <strong>3,5mm Line-Out, </strong>ein <strong>3,5mm Headphone-Out, sowie eine symmetrische 4,4mm Line-/Headphone-Out</strong> Kombo-Buchse. Der symmetrische Ausgang haut max. <strong>600mW bei 32Ohm</strong> raus. Mittels USB-Anschluss kann der DAP auch als <strong>DAC am PC</strong> eingesetzt werden. Ebenso wird der N3-Ultra hierdurch geladen. Eingangs bereits von mir moniert, beinhaltet auch der Cayin-DAP einen <strong>festverbauten Akku</strong>, welcher hier eine Leistung von <strong>4.500mAh</strong> zur Verfügung stellt und damit Energie <strong>für ~ 10h</strong> liefert. Das ist nicht sonderlich viel, reicht aber in den meisten Fällen aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Timbre Eleganz</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4928 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nach der Inspektion seiner Komponenten, stellt sich doch endlich die Frage: Wie klingt der Player denn nun?</p>



<p>Cayin hat dem DAP drei unterschiedliche Timbres (Klangfarben) mitgegeben. Beurteilen tue ich diese mit einem <strong>InEar Stagediver SD-4</strong> am symmetrischen Ausgang des DAP. Dieser Out hat soviel Power, dass ich die niedrigste der drei Gainstufen wählen muss und mich nicht über 40% traue, da hier bereits meine Schmerzgrenze überschritten ist. Der Ausgang ist zudem von Kopfhörer- auf Line-Out umschaltbar und wird bei Umstellung mit einem Warnhinweis gesichert, um bei einem versehentliches Switchen nicht einem Gehörschaden zu erliegen. <br><br>Die Klangfarben:<br><strong>Solid State</strong><br><strong>Tube Classic</strong><br><strong>Tube Modern</strong><br><br>Im <strong>Solid State-Modus</strong> läuft der Signalpfad auf &#8222;üblichem&#8220; Wege einzig über Transistoren. Die Elektronenröhren bleiben hiermit kalt. Der Sound ist <strong>unglaublich sauber und sehr gut aufgelöst</strong>. Digitaltechnische Perfektion würde ich gar behaupten. Allein dieser Klang würde den Kauf rechtfertigen, ist aber nicht ganz das Besondere, was man sich mit dem N3-Ultra erhofft.</p>



<p>Die große Magie entsteht beim Wechsel auf den <strong>Tube Classic Mode</strong>. Es erscheint eine Nachricht auf dem Display, dass die Röhren kurz aufgewärmt werden müssen, die zwei seitlichen Fenster am Player beginnen zu leuchten und nach wenigen Sekunden erfolgt der Switch. Der Sound ändert sich recht flagrant zum Transistorklang und ist nicht bloß ein Gimmick. Der Fokus verschiebt sich mehr auf die mittleren Frequenzbereiche, diese werden förmlich herausgearbeitet und Stimmen erhalten eine natürliche Präsentation zurück, die im ganzen technisch-perfekten Zeitalter zu oft verloren geht. Transienten gewinnen nun zusätzlich harmonische Obertöne, die man auch leicht wahrnehmen kann. <strong>Alles bekommt Glanz, ein wundervolles Funkeln</strong>. Dem Röhrensound wird ja gern mehr Wärme nachgesagt. Beim N3-Ultra bedeutet es jedoch nicht, dass der Sound Hochtonenergie verliert. Im Gegenteil, verschiebt sich die Abstimmung in einen leicht helleren Klang, da der tiefe Bassbereich an Autorität verliert. Transienten büßen auch etwas Dynamik ein. Dieses Timbre ist dadurch nur bedingt für basslastige Musik geeignet. <strong>Stimmenlastige Musik oder Klassik</strong> allerdings, werden zu <strong>einem wahrer Genuss</strong>! Die Klangbühne ist im Tube Classic am weitesten vom Kopf entfernt. Alles ist <strong>perfekt separiert</strong> und Sounds schweben bei geeigneter Aufnahme 360° um den Hörenden herum. Der 3,5mm-Ausgang macht hier schon eine exzellente Figur, der 4,4mm-Out ist aber nochmal ein anderes Level bilde ich mir ein.</p>



<p>Die Klangcharakteristik des <strong>Tube Modern</strong> Timbre geriert sich zu einer Intersektion der zwei vorangestellten Modi. Der Glanz geht etwas zurück, der Bass bekommt wieder Druck auf den Kessel, die Klangbühne rutscht mehr ans Ohr. Perfekt für mein favorisiertes Musikgenre. Hiermit <strong>macht Elektronische Musik so richtig Laune</strong> und es darf sicherlich die Frage aufkommen, ob scheppernder Techno überhaupt so fantastisch klingen sollte. Ganz klares &#8222;Ja!&#8220; von mir. Diese Klangfarbe tönt aus meiner Sicht dem Solid State Timbre ein Stück näher als dem Tube Classic Mode. So, als ob dem Transistorklang mehr Leben eingehaucht wird. Der wirkt im Vergleich dann doch zu flach, zu perfekt.</p>



<p>Was die drei Timbres vereint, ist dieser <strong>riesige Detailreichtum</strong> über das gesamte Frequenzspektrum. Einhergehend damit, beeindruckt mich der Stagediver SD-4 immer wieder aufs Neue, was mit diesem für eine Detailwiedergabe möglich ist. Das Ding ist ein akustisches Mikroskop. Preislich liegen der Inear-Kopfhörer wie auch der DAP im ungefähr gleichen Bereich (699,- und 649,-) und bilden ein stimmiges akustisches Gespann. Nichtsdestotrotz reizen mich die Edelteile von <strong>Campfire Audio</strong> schon eine Weile und ein zukünftiger Zugang aus diesem Hause bleibt ein selbst gestecktes Ziel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verdikt</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4929 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Der Cayin N3-Ultra ist ein äußerst spannendes Gerät und es macht viel Freude mit den Klangfarben zu experimentieren. Mir ist es aber schon oft passiert, dass ich während des Testens einfach in die Musik vertieft abgedriftet bin, so sehr kann einen der Klang fesseln. Für weitere klangliche Feinabstimmungen bietet der DAP noch mehrere digitale Filter und eine beispielhafte Implementation eines PEQ (Parametrischer Equalizer), welcher mit speicherbaren Profilen aufwarten kann.</p>



<p>Und da sind wir auch wieder bei der ganz am Anfang gestellten Überlegung, warum man so ein scheinbar redundantes Gerät zusätzlich mit sich herumtragen mag. Weshalb sich die Extrakosten zumuten? Nun, weil ein guter DAP, mit viel Hingabe zum Detail und außergewöhnlicher Klangqualität, ein exklusives Hörerlebnis bietet. Die ganze Mühe, welche ich mir mit meinen Vinyl-Rips mache, das langwierige Abstimmen der ganzen Signalkette dazu, soll Sinn ergeben. Mir ist das wichtig. Mit einer hinreißenden Klangwiedergabe wird aus guter Musik -&gt; grandiose Musik&#8230;</p>
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		<title>Sven Väth &#038; DJ Hell in Erfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2024 15:48:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es bedurfte keiner Überlegung, als mein Freund Tobs mir ein Bild von Sven Väths aktueller&#8230;]]></description>
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<p>Es bedurfte keiner Überlegung, als mein Freund Tobs mir ein Bild von Sven Väths aktueller World Tour schickte, welches mit der Frage verbunden war, ob wir am 26. Mai in Erfurt daran teilnehmen wollen. Wenn jene Ikone schon quasi direkt vor der Haustüre auflegt, ist das ein Pflichttermin. </p>



<p>In Anbetracht der Tatsache, dass die DJs nun nach und nach die 60 reißen, man selbst als &#8222;Millennial&#8220; gezählt werden kann, sind solche seltenen Gelegenheiten ein Segen. Das letzte Mal war Sven Väth vor 25 Jahren in Erfurt &#8211; damit man mal einen Referenzpunkt hat, wie die Zeit vergeht. Ich merkte es daran, dass ich einem 23-jährigen Freund erzählte, &#8222;Sven Väth kommt auf den Petersberg!&#8220; und er mich fragte: &#8222;Sven&#8230; wer?&#8220;.</p>



<p>Jenes spiegelte auch das Publikum wieder. Der Altersdurchschnitt lag locker über der 30. Ich empfand dies als durchaus angenehm. Die DJs sicher auch, denn die hauten immer mal wieder, zur Freude der tausenden Dancer, Klassiker wie &#8222;Burnin'&#8220; von Daft Punk, &#8222;Higher State of Consciousness&#8220; von Josh Wink oder &#8222;Turkish Bazar&#8220; von Emmanuel Top raus. Sven UK war hier sehr großzügig und wir dankten es ihm mit Applaus.</p>



<p>Das Wetter passte zudem gut an diesem sonnigen Sonntag. Die Partypeople waren alle sehr entspannt drauf, trotz der extremen Wartezeiten am Getränkestand. Viele Zaungäste frönten obendrein dem Sound von außerhalb der tollen Location. War schon geil! Auch wenn sich im Vorfeld mehr Leute unserer Gruppe angeschlossen hatten und dann nacheinander absagten, so hatten Tobs und ich eine wunderbare Zeit. </p>



<p>Viel Videomaterial habe ich nicht aufgenommen. Die Beschilderung bezüglich Videoaufnahmen war vor Ort unmissverständlich. Zudem werde ich jedes Mal, wenn ich meine DJI Pocket 3 heraushole, darauf neugierig angequatscht. Das war auch dort so und die zusätzliche Aufmerksamkeit brauchte ich nicht. Ein paar Sekunden sind aber doch zusammengekommen.</p>



<p> </p>


<p><iframe title="Hell und Väth in Erfurt am 26.05.2024" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zKzrLSazE_0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Titelbild © Woellers World</p>
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		<title>Geschichten vom Band</title>
		<link>https://www.sandro-metzlaff.de/technik/geschichten-vom-band-3278/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 16:47:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis Prelude Nie war das Anhören von Musik bequemer als heute. Auf dem Smartphone die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="inhaltsverzeichnis">Inhaltsverzeichnis</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prelude</li>



<li>Gründerstimmung</li>



<li>Spulentonband</li>



<li>RCA Tape Cartridge</li>



<li>8-Spur-Kassette</li>



<li>Kompaktkassette</li>



<li>DC-International</li>



<li>Elcaset</li>



<li>DAT</li>



<li>DCC</li>



<li>NT Cassette</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="prelude">Prelude</h2>



<p>Nie war das Anhören von Musik bequemer als heute. Auf dem Smartphone die Spotify-App öffnen, eine Playlist aus Millionen Songs erstellen, die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer aufsetzen und ab geht der Sound ins Ohr. Durch die drahtlose Verbindung in Telekommunikationsnetze erspart man sich das Vorhandensein jeglicher Speichermedien und ist ortsungebunden. Mehr Komfort des Musikkonsums ist für mich schwerlich vorstellbar. Doch der Weg dahin war ein langer und wäre ohne Namen wie <em>Valdemar Poulsen</em> oder <em>Lou Ottens</em> ein anderer gewesen. </p>



<p>Wie es zum heutigen High-Tech-Musikhören gekommen ist, will ich in diesem Artikel versuchen umfassend aufzuzeigen. Im Fokus soll hier die wegweisende Magnettonaufzeichnung auf Band stehen. Wie dessen Geschichte zeigt, begleitete von Anfang an starke Konkurrenz in anderer Form diese Technik, Stichwort Schallplatte, jedoch sehe ich persönlich insbesondere die Kompaktkassette als eine Art Grundstein für den auch heute noch gelebten Umgang mit Musik unterwegs. Erst mit ihr kam durch ihre geringe Größe, einfache Bedienung und weite Verbreitung, das Nutzerverhalten zum Tragen, das auch in der Jetztzeit noch Anwendung findet. Die die Kassette dann ablösenden Discs besprechen wir mal an andere Stelle. Ich werde auch hauptsächlich mit dem technik- und geschichtsbegeisterten Auge den Blick darauf werfen &#8211; das kulturelle Element der Kassette, aber auch Videoaufzeichnungen oder EDV hier vernachlässigen. Denn jene Themen verdienen jeweils einen eigenen dedizierten Artikel. </p>



<p>Persönlich begleitete mich der rechteckige Tonbandspeicher in Hosentaschengröße die gesamte Adoleszenz. Musik hören war schon immer meine favorisierte Art des Kulturkonsums. CDs erschienen mir lange Zeit dafür, im Hinblick auf Mobilität, zu sperrig. Ich leechte deshalb regelmäßig die Silberscheiben der Kumpels auf meine leeren Tapes. Denn mindestens eins hatte ich immer in einer Tasche dabei und irgendwo stand immer ein Abspielgerät dafür. Wenn mit Freunden abgehangen wurde, dann mit Musik. Meine Kindheit und Jugend verdanken der Kompaktkassette also viele musikalisch schön unterlegte Momente. Jedoch habe ich der Technik dahinter nie angemessen Aufmerksamkeit geschenkt. Unterschiedliche Bandtypen und Abspielgeräte? Klar, schon mal gesehen, allerdings nie hinterfragt. Das will ich mit diesem Artikel nachholen. Auch, weil das Thema recht spannend ist. </p>



<p>Ich habe über die letzten Wochen, während meiner Recherche zu diesem Sujet, unterschiedliche Typen Tonbandkassetten entdeckt und gesammelt. Daher möchte ich im Nachfolgenden ein paar wissenswerte Informationen dazu teilen. Ganz klar, wurde anfangs mein Hauptaugenmerk auf die zwei Schwergewichte Kompaktkassette und Spulentonband gelegt. Dabei wollte ich es jedoch nicht belassen. Denn bei meinen Nachforschungen stieß ich auf eine mich zunehmend begeisternde Vielfalt. Ich bitte um Nachsicht, dass ich hier nur einen Teilüberblick geben kann. Es gab in der Geschichte der Tonbandkassette viele unterschiedliche Ansätze. Manche Exoten dessen lassen sich nur schwer beschaffen oder kosten viel Geld. Das betrifft insbesondere die dazugehörigen Abspielgeräte. Zu diesen findet man an anderer Stelle jedoch reichlich Information im Netz. Ich verlinke unter dem Artikel dazu. </p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background">Als Disclaimer: Ich versuche die Infos so gewissenhaft wie möglich wiederzugeben. Sollte sich dennoch irgendwo der Fehlerteufel eingeschlichen haben &#8211; bitte nicht gleich steinigen. Einfach eine kurze Ansage in den Kommentaren hinterlassen und ich korrigiere gegebenenfalls. Die Kassettentypen sind chronologisch angeordnet. So lässt sich vermeiden, dass manche Informationen stetig wiederholt werden. Der Artikel baut also in Teilen auf. Es macht Sinn alles zu lesen. Viel Spaß dabei&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="grunderstimmung">Gründerstimmung</h2>



<p>Es ist dem ehrgeizigen Streben von <em>Valdemar Poulsen</em> zu verdanken, dass die Forschung und Entwicklung von Magnettonaufzeichnungen in die Gänge kam. Obschon er nicht der Erste war, der sich mit diesem Konzept des Speicherns von Informationen verdingte, so gab er entscheidende Impulse in der Entwicklung und baute dann auch mal ein funktionstüchtiges Gerät (<em>Telegraphon</em>). Allerdings nutzte er noch kein Band zum Magnetisieren &#8211; er verwendete dünnen Stahldraht. Eine Klaviersaite auf eine Walze gewickelt. Später dann auf Spulen gepackt wie Angelsehne. Man benötigte jedoch einige 1000m für wenige 10 Minuten. Hinzu kam, dass die Verwendung dieser mit Stahldraht bestückten Geräte nicht ganz ungefährlich war. Es kam häufig vor, dass der hauchdünne Draht beim Zurückspulen abriss. Wenn es dann noch ganz schlimm kam, weil man nicht rechtzeitig reagierte, gab es einen epischen Bandsalat. Das endete nicht selten darin, dass das Band dadurch völlig unbrauchbar wurde und höchstens noch zum Pfannen schrubben reichte. Anekdoten aus den Studios der Britischen <em>BBC</em> erzählen, dass es gelegentlich dazu kam, dass auch dort so ein Stahldraht riss. Dann zischte diese wild wütende Peitsche im Raum herum und die anwesenden Mitarbeiter sprangen fluchtartig in Deckung. Auch die schlechte Tonqualität führte unweigerlich nach neuen Überlegungen für das Prinzip der Magnettonaufzeichnung. Die mit Draht bestückten Geräte dienten zuvorderst hauptsächlich als Diktiergerät. Für anspruchsvolle Musikaufzeichnungen war da noch kein Platz. </p>



<p>Ende der 1920er entwickelte <em>Fritz Pfleumer</em> das Papier-Tonband und wenige Jahre später die Badische Anilin- und Soda Fabrik, kurz <em>BASF</em>, das Kunststoff-Tonband. Dieses war deutlich widerstandsfähiger als jenes aus Papier und findet in der Art bis heute Verwendung. </p>



<p>Anfänglich kam das Tonband auf offene Spulen gewickelt. Es wurde dann in einem Abspielgerät auf eine Leere Spule übertragen und währenddessen von einem Tonkopf abgetastet. Das Handling dieses Prozedere setzte allerdings etwas technisches Kow-how voraus und war für unterwegs eher mittel geeignet. Das sahen auch Hersteller so und arbeiteten an Überlegungen für Tonbänder in Kassetten. Das <em>Compact-Cassette-System</em> von <em>Philips</em>, um das Team von <em>Lou Ottens</em>, setzte sich schlussendlich, als &#8222;King-of-the-Cassettes&#8220; durch. Aber der Reihe nach&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-spulentonband">Spulentonband</h2>



<p>  </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3387" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Als Vater des Tonbandes gilt der bereits erwähnte Dresdener <strong>Fritz Pfleumer</strong>. Er beschichtete ein langes Papierband mit Stahlstaub, der tontechnisch magnetisiert werden konnte. Er nannte diese Erfindung <strong>Lautschriftträger</strong>. Ein eigens dafür entwickeltes Abspielgerät zeigte bereits Ähnlichkeit mit den späteren Tonbandgeräten. Es besaß zwei Spulen und führte das Band an einem Magnetkopf vorbei. Pfleumer konnte die Allgemeine-Elektricitäts-Gesellschaft, kurz <strong>AEG</strong>, als Investor gewinnen. Wie eingangs geschrieben, entwickelte <strong>BASF</strong> zusätzlich in Kooperation den Kunststoffträger als Bandmaterial. Somit konnte 1935 auf der Großen Deutschen Funkausstellung das erste Tonbandgerät, das <strong>Magnetophon K1</strong>, vorgestellt werden. Bedauerlicherweise wurden bei dieser Ausstellung durch ein großes Feuer, alle Prototypen dessen zerstört. Nichtsdestotrotz stellte der Aufbau des Gerätes die Blaupause für nachfolgende Tonbandgeräte dar.</p>



<p>Spulentonbänder gibt es in vielen Variationen. Sie unterscheiden sich in <strong>Bandbreite</strong>, <strong>Spulengröße</strong>, Material, Länge, <strong>Spuren</strong> und <strong>Abspielgeschwindigkeit</strong>. Man merkt schon, hier herrscht eine recht große Vielfalt.</p>



<p>Die anfänglich standardisierte Bandbreite betrug bei AEG noch 6,5 mm. Nach dem zweiten Weltkrieg änderten die US-Amerikaner, welche die Magnetophone als beliebte Kriegsbeute mit in ihr Heimatland nahmen, <strong>die Standardbreite auf 1/4 Zoll (6,35 mm)</strong>. Dies geschah durch die Firma <em>Ampex</em>. Die Schichtseite des aufgewickelten Tonbandes befand sich fortan innen. Es gibt auch Bandbreiten, die an einem Vielfachen des 1/4&#8243; angelehnt sind. Die Bänder erreichen dann mitunter eine Breite von bis zu 2 Zoll.</p>



<p>Das Magnetband ist auf Spulen aufgewickelt. Es gibt sie in unterschiedlichen Spulengrößen. Die gängigsten im heimischen HiFi-Bereich sind<strong> 13 cm (5 inch)</strong>, <strong>18 cm (7 inch)</strong> und <strong>26,5 cm (10,5 inch)</strong>. Aufgrund der großen Mittenaussparung der 10,5 Zoll-Spulen benötigt man in der Regel einen sog. NAB Adapter für das Tonbandgerät. <br>Die Spulengröße orientierte sich hauptsächlich am Einsatzzweck und der Bandsorte/Bandlänge. Für Anwendungen im Musikstudio verwendet man z.Bsp. &#8222;dickes&#8220;<strong> Normalband (50 µm)</strong> auf großen Spulen. Dieses Band lässt sich im Schnitt einfach besser verarbeiten und ist sehr widerstandsfähig. Für den Heimgebrauch kommt das etwas dünnere <strong>Langspielband (35 µm)</strong> zum Einsatz. Die noch dünneren Doppelspiel- und Dreifachspielbänder waren für kleine Spulen an mobilen Tonbandgeräten konzipiert. </p>



<p>Die ersten Tonbänder besaßen eine einzige Spur. Der Tonkopf musste also nur eine Monospur (<strong>Vollspur</strong>) abtasten. Für den Genuss von Stereo benötigt man allerdings die doppelte Anzahl. Dazu wurde die Spurbreite auf dem Band einfach in zwei gleichgroße Bereiche halbiert. Um diese zwei Spuren, auch <strong>Halbspur</strong> genannt, abzugreifen, verbaute man anfangs einfach zwei hintereinander liegende Tonköpfe. Einen für das linke Signal und einen für den rechten. Die s.g. <strong>Staggered (gestaffelt) Heads</strong>. Das bedeutete allerdings, dass linker und rechter Kanal zeitlich verzögert gelesen und gespeichert wurden. Später folgten die <strong>Stacked (gestapelt) Heads</strong>, bei denen ein einziger Tonkopf das Signal beider Spuren gleichzeitig verarbeiten konnte. Dieser Tonkopf konnte jedoch nicht die älteren Staggered Stereo Tapes vernünftig lesen, aufgrund des zeitlichen Versatzes. Es wurden allerdings Abspielgeräte angeboten, die beide 2-Spur-Tonbandarten abtasten konnten.<br><strong>Schlussendlich kamen 4-Spur Tonbänder</strong> auf den Markt &#8211; die wiederum schmalere <strong>Viertelspur</strong>. Somit konnte man das Stereo-Tonband dann auch in die andere Richtung abspielen. Dieses Prinzip findet übrigens auch bei der Kompaktkassette Anwendung. </p>



<p>Hierzu sei in Bezug zur Audioqualität erwähnt, dass eine höhere Anzahl der Spuren auf dem Band sich zwar nicht auf den erzeugbaren Frequenzgang auswirken, dass aber, je schmaler die Tonspur wird, umso geringer der Dynamikumfang ausfällt. Das ist der Bereich zwischen Vollaussteuerung und Bandrauschen. Man kann auch einfach ausgedrückt sagen, <strong>je mehr Spuren das Band hat, umso geringer ist die erreichbare Audioqualität</strong>.</p>



<p>Um diese Spuren nun mit Tonaufnahmen zu versehen, ist eine <strong>Vormagnetisierung (Bias)</strong> notwendig. Jene findet während des Aufnahmeprozesses im Aufnahmegerät statt. Durch die Vormagnetisierung wird ein sehr hochfrequentes Signal (um die 100 KHz) vom Aufnahmekopf beigemischt, was dazu führt, dass die Eisenpartikel des Tonbandes <strong>aufnahmefreudiger</strong> und <strong>Störsignale herausgefiltert</strong> werden, ebenso der <strong>Dynamikumfang erhöht</strong>. Die Stärke der Vormagnetisierung ist vom Tonbandtyp abhängig und kann am Aufnahmegerät über einen Bias-Regler eingestellt werden. </p>



<p>Wie auch bei der Schallplatte<strong>, wird der Frequenzgang bei der Aufnahme verzerrt</strong>. Da die hohen Frequenzen im wesentlichen nur die obere Schicht des Tonbandes magnetisieren, die tiefen Frequenzen jedoch das Band durchmagnetisieren, wird <strong>eine Anhebung der Höhen und eine Absenkung der Tiefen (Bassbereich)</strong> beim Recording erzeugt. Somit<strong> verhindert man eine Übersteuerung</strong> der Aufnahme und <strong>reduziert das Bandrauschen</strong>. Die Entzerrung findet dann bei der Wiedergabe statt. Unterschiedliche Entzerrkurven haben sich etabliert &#8211; <strong>RIA</strong>, <strong>NAB</strong> und <strong>IEC</strong>. Diese lassen sich ggf. am Wiedergabeberät auswählen.</p>



<p>Eine ebenso gewichtige Unterscheidung ist die Angabe über die <strong>Abspielgeschwindigkeit</strong>. Als Faustregel kann man sagen, <strong>je höher diese ist, desto besser die Audioqualität</strong>. Für qualitativ hochwertigste Master Tapes nutzt man <strong>38 cm/s</strong> oder <strong>15 ips</strong>. <em>(ips = inch per second/Zoll pro Sekunde)</em>. Für den Heimbereich etablierten sich <strong>19 cm/s</strong> oder <strong>7 ½ ips</strong>, sowie die sparsamere Variante von <strong>9,5 cm/s</strong> oder <strong>3 ¾ ips</strong>.</p>



<p>Man erkennt an den Geschwindigkeiten, dass auch hier einfach immer durch 2 geteilt wurde. Das passierte natürlich vorrangig aus Kostengründen. Magnetband war teuer und ist es bis heute. Gerade in Anbetracht der günstigen Schallplatte als stärkstes Konkurrenzprodukt. Halbe Geschwindigkeit ließ sich einfach in halbe Bandlänge übersetzen. Gerade in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts befand sich kaum noch Tonband auf den Spulen. Selbst wenn es sich um ein ganzes Musikalbum handelte. </p>



<p>Ich besitze zwar noch kein Abspielgerät, aus Neugierde habe ich mir dennoch eine gebrauchte Spule gekauft. So ist es mir möglich, den Größenunterschied zur Kompaktkassette zu visualisieren. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3388 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Interessant auch: Der Vorbesitzer / die Vorbesitzerin hat auf der Rückseite sauber und ordentlich die Titel des Tonbandes aufgeschrieben. Plus Bandgeschwindigkeit und Zählerposition. (<em>CCR</em> yeah!)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3370" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Auf der Vorderseite der Hülle stehen die Eigenschaften des Tonbandes. Hier handelt es sich um ein Langspielband (35 µm), das bis zu einer Bandgeschwindigkeit von 19 cm/s (7 ½ ips) geeignet ist. Es besitzt eine Bandlänge von  1100 m und ergibt damit eine Spieldauer von 192 Minuten. Ich kann allerdings nicht mit Sicherheit sagen, ob es auch tatsächlich die richtige Hülle zum Band ist. Hab&#8216; es schließlich nicht neu erworben. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3371" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3372" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3373" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Tonbänder finden bis heute vereinzelt Anwendung. Da ist vorrangig der Einsatz im Musikstudio zu nennen. Auch gilt ein exzellent bespieltes und wiedergegebenes Tonband als der heilige Gral in der Welt der audiophilen Hörer. So hat sich ein Nischenmarkt für äußerst gut betuchte Käufer entwickelt. Hersteller fertigen Tonbänder auf aller höchstem Niveau an. Da befindet sich dann ein Musikalbum auf zwei vollen Spulen und nicht einer halben. Der Preis beträgt für so ein exquisites Kunstwerk allerdings schon mal saftige 450 USD. Zum Beispiel <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://tapeproject.com/?__cf_chl_jschl_tk__=5cf1f202dbdfcf54e8e0cf2977e5f62dded997e9-1621109485-0-AXBmYtiY9lwOPZ6esKitGP5ioRRuD2JrVHk2XqAqbhH3qGoY4spN58XUYMVayNP_DIYUPC8OySV61l6VuBkSuClciMpG71vY4adntnHwdR5bO0hOp24Jbx21TTk-UruDDPXl-tmRKO90dFZZ4l46obgiBvodXgo7hFguGrTpAo0XgE29FJzuUnluV844ZCd4A3tMs_pKqIlF-6AySH6sMDH0VJSXomqmFUv5veezuNiUHPfJEZI9oU4w8OMAXwEE-zIp0wK9lKBCuuo_avKNfp394M56NEqKAK-xeDSFMtxCnzMtKAYe81tY0AJIXOvr9mn71W6Oa644AQINlRXTQZvch-SgVp9hrh4DitS2V0HjsaITM03ubB_y9U2Y8g-AvoyIF7PwuA_X0X2mE0q9lU2QUR6MjF_I06fKK0Fg_iXtajX45NS6SqvrCfaO9yzH_UD9WpOm3aeiAvmrSrqah9I" data-type="URL" data-id="https://tapeproject.com/?__cf_chl_jschl_tk__=5cf1f202dbdfcf54e8e0cf2977e5f62dded997e9-1621109485-0-AXBmYtiY9lwOPZ6esKitGP5ioRRuD2JrVHk2XqAqbhH3qGoY4spN58XUYMVayNP_DIYUPC8OySV61l6VuBkSuClciMpG71vY4adntnHwdR5bO0hOp24Jbx21TTk-UruDDPXl-tmRKO90dFZZ4l46obgiBvodXgo7hFguGrTpAo0XgE29FJzuUnluV844ZCd4A3tMs_pKqIlF-6AySH6sMDH0VJSXomqmFUv5veezuNiUHPfJEZI9oU4w8OMAXwEE-zIp0wK9lKBCuuo_avKNfp394M56NEqKAK-xeDSFMtxCnzMtKAYe81tY0AJIXOvr9mn71W6Oa644AQINlRXTQZvch-SgVp9hrh4DitS2V0HjsaITM03ubB_y9U2Y8g-AvoyIF7PwuA_X0X2mE0q9lU2QUR6MjF_I06fKK0Fg_iXtajX45NS6SqvrCfaO9yzH_UD9WpOm3aeiAvmrSrqah9I" target="_blank">The Tape Project</a></em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rca-tape-cartridge">RCA Tape Cartridge</h2>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3554" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Einige Hersteller beschäftigte die Frage, wie man für potentiellen Kunden, das Handling mit Tonband vereinfachen könnte. Es war für ungeübte schon recht pusselig, das Tonband an verschieden Rollen und dem Tonkopf vorbei, in eine leere Spule einzufädeln. Ende der 50er Jahre konkretisierten sich die ersten Versuche. Mittels sog<strong>. Kartuschen</strong> (Cartridges) oder auch Kassetten, sollten dem Kunden der Bandwechsel so einfach wie möglich gestaltet werden. Bei der Soundqualität versprach man, im Vergleich zu offenen Spulentonbänder, keine Abstriche machen zu müssen. Deshalb entschied man sich, eben jenes <strong>1/4 Zoll Vierspur-Magnetband</strong> zu verwenden. Um ausreichend Spielzeit aus der Kassettengröße zu erhalten, kamen Bandgeschwindigkeiten von <strong> 3 ¾ ips  und 1 ⅞ ips</strong> zur Anwendung. Daraus resultierten Spiellängen von <strong>30 und 60 Minuten pro Spur</strong>. An den Bandgeschwindigkeiten lässt sich aber schon ausmachen, dass die Versprechen in ebenbürtiger Klangqualität zu den Spulentonbändern nicht ganz eingehalten werden konnten. Nichtsdestotrotz klangen bespielte Kauf-Cartridges zu dieser Zeit richtig gut.</p>



<p>Das <em>Dictaphone Dictet</em> war der erste Versuch, Diktiergeräte mit Kassetten als Speichermedium zu verwenden. Jedoch war die Ausführung von RCA der erste größer angelegte kommerzielle Vorstoß auf den Consumer-Markt. Auch zeigten sich hier bereits viele Gemeinsamkeiten zur später erscheinenden Kompaktkassette. Beide bedienen sich einem <strong>Zweilochsystem</strong>. In einem Gehäuse wird das Band von einer Spule zu einer zweiten übertragen. Das Magnetband wird zum Abtasten, offen, an einer Längsseite vorbeigeführt. Beide Kassettentypen besitzen Fenster, um den Spulenstand abzulesen. <br>Die beiden Tonbandsysteme unterscheiden allerdings auch offensichtliche Merkmale. Die RCA Tape Cartridge ist rund dreimal so groß wie eine Kompaktkassette. Auch ist das Magnetband doppelt so breit. Zudem besitzt das große Model eine <strong>Rollenbremse</strong>, die das unbeabsichtigte Abwickeln der Spulen beim Transport verhinderte. Sowas existiert bei Kompaktkassetten nicht. Das Tonband der RCA Cartridge ist <strong>kompatibel zu Tonbandgeräten</strong>. Wenn man das Tonband der Kassette entnimmt und auf eine Spule aufwickelt, kann man mit einem Spulentonband dies ganz normal anhören. </p>



<p></p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3555" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
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<p>Leider wurde der RCA Tape Cartridge <strong>kein großer Erfolg</strong> beschieden. Das lag zum großen Teil daran, dass man versuchte, Spulentonbandbesitzer zur neuen Technik hin zu bewegen. Doch weder die teuren Abspielgeräte, noch die Klangqualität konnten jenes erreichen. Besitzer von Tonbandgeräten waren zudem meist technikaffin und für praxisarme Neukunden war der Preis eine Hürde. Eine Tape Cartridge kostete rund 4,50$ Anfang der 60er Jahre, was nach heutigem Stand 39$ entspricht. Damit war sie obendrein <strong>teurer als ein Spulentonband</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8-Spur-Kassette / 8-Track</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4777" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wir befinden uns in den USA der <strong>1960er</strong> Jahre, wollen entspannt eine Runde im Auto cruisen, dabei Musik genießen und ständig springt die Schallplatte. Da wird der Genuss ganz schnell zum Frust. So, oder so ähnlich empfand das wohl auch <strong>William P. Lear</strong>. Er entwickelte eine <strong>Einspulenkassette</strong> mit <strong>8 Spuren</strong>, die ideal im Auto abgespielt werden konnte. Sie war eine Weiterentwicklung der schon vorher existierenden, jedoch wenig verbreiteten 4-Spur-Kassette. </p>



<p>Diese sog. <strong>8-Track</strong> konnte kostengünstig hergestellt werden &#8211; ebenso wie die Abspielgeräte dafür. Das Besondere an 8-Spur Kassetten war, dass nur eine Spule als <strong>Endlosband</strong> abgespielt wurde. Eine Funktion zum Zurückspulen war nicht notwendig. Per einfachem Knopfdruck konnte zwischen vier Liedern hin und her geschalten werden. Denn diese liefen zeitgleich und nur die Spur(en) die gerade vom Tonkopf abgetastet wurden, ertönten aus dem Lautsprecher. Das klappte auch automatisch, wenn der Tonkopf das Rundenende des Bandes erkannte und zwei Spuren weiter rutschte.</p>



<p>Als Bandtyp kam ein beschichtetes <strong>Kunststoffband mit ¼-Zoll Breite</strong> zum Einsatz, welches mit einer <strong>Geschwindigkeit von 3¾ips</strong> abgespielt wurde.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4780" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4779" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4778" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading" id="die-kompaktkassette">Die Kompaktkassette</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4786 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h3>



<p>Das Ziel, dass sich der 1960 von <strong>Philips</strong> beauftragte <strong>Lou Ottens</strong> und sein Entwicklerteam stellten war klar und simpel. Die neue Kassette samt Abspielgerät sollten an erster Stelle so handlich werden, dass sie in eine Jackentasche passen. Daher auch die anfängliche Bezeichnung <strong>Pocket Recorder</strong>. Klein bedeutete mehr Mobilität, Nutzerkomfort, Kostenersparnis und Sicherheit. Zudem entschied man sich für ein <strong>Zweilochsystem</strong>. Parallel arbeitete zusätzlich ein konkurrierendes Entwicklerteam, ebenfalls für die Firma Philips, an einer Einlochkassette. Daran tüftelten <em>Grundig</em>, <em>Philips Phonografische Industrie</em> und <em>Deutsche Grammophon</em>. Während die Konkurrenten bei der Anzahl der Löcher unterschiedliche Wege gingen, waren die Überlegungen für das Magnettonband die selben &#8211;<strong> 3,81 mm Breite und 4,75 cm/s Bandgeschwindigkeit</strong>.</p>



<p>Philips entschied sich im Fortlauf des Entwicklungsprozesses schließlich für die Zweilochlösung. Das Team um Grundig nahm diese Entscheidung eher &#8222;verstimmt&#8220; auf. Da man aber einen Einblick in Lou Ottens Idee ergattern konnte, wurde nun eiligst eine eigene Kassette mit zwei Löchern entworfen. Grundig nannte sie <em>DC</em> und vermarktete den Konkurrenztyp im Jahre 1965 unter der Firmierung <em>DC International</em>. Zur DC aber später mehr.</p>



<p>Das erste Mal den Weg in die Öffentlichkeit fand die Kompaktkassette schließlich 1963, zeitgleich mit dem rein batteriebetriebenen Kassettenrekorder <em>Philips EL 3300</em>. Obwohl durchaus Interesse bei der Vorstellung vorhanden war, so richtig einschlagen im Markt wollte die Kompaktkassette anfangs nicht. Die Japaner jedoch, die 1963 auf der Messe in Berlin Wind von der Sache bekamen, fingen selber an, eigene Versionen der Kompaktkassette zu entwickeln und veröffentlichten diese. Dieses Gebaren gefiel Philips natürlich überhaupt nicht und so begab man sich zu <em>Sony</em> nach Japan um zu verhandeln. Ein geschickter Schachzug vom damaligen Sony-Chef&nbsp;<em>Norio Ohga</em> führte im Abschluss der Verhandlung dazu, dass Philips den Japanischen Elektronik-Konzern lizensierte und das kostenlos, ohne Gebühren. Somit setzte sich die Kompaktkassette nun langsam aber sicher als Standard durch und diverse Hersteller fingen an geeignete Kassettenrekorder dafür zu bauen. Die anfängliche Klangqualität der Kompaktkassette kann nicht mit jener aus den 80er/90er Jahren verglichen werden. Ursprünglich war der Einsatzzweck eher für Diktiergeräte gedacht. Der Klang verbesserte sich aber deutlich mit der Zeit.</p>



<p>Der große Vorteil der Kompaktkassette gegenüber dem anfänglich stärksten Konkurrenzproduktes, der Schallplatte, war nicht nur die deutlich <strong>handlichere Größe</strong>, sondern vor allem, die <strong>einfache Bespielbarkeit</strong>. Man konnte jetzt per simplem Knopfdruck, seine Lieblingslieder aus dem Rundfunk, vom Mikrofon, oder Schallplatte easy auf Band aufnehmen. Das rief jedoch alarmiert die Musikindustrie auf den Plan, die ihre Profite massiv bedroht sah. Kampagnen gegen das heimische Recording wurden gestartet. Mit Slogans wie <em>&#8222;Home Taping Is Killing Music&#8220; </em> wurde versucht, gegen das Mitschneiden auf Kassette zu agitieren. Allerdings mit wenig Erfolg. Eher wurde dieser Versuch der Musikindustrie auf unterschiedlicher Art und Weise konterkariert. Die 1981 auf Kassette veröffentlichte EP <em>&#8222;In God We Trust&#8220;</em> von den <em>Dead Kennedys</em> zum Beispiel, beinhaltete die ganzen Lieder auf der A-Seite. Die leere B-Seite stellte man den Käufern für ihre eigenen Aufnahmen zur Verfügung, mit dem Hinweis: <em>„Home taping is killing big business profits. We left this side blank so you can help“</em>. Allerdings erwirkten die Interessenvertreter der Urheber, dass auf jede verkaufte Leerkassette ein Pauschalbetrag erhoben wird. Die sog. <strong>Geräte-, oder auch Pauschalabgabe</strong>. Unabhängig davon, ob man mit der Leerkassette nur seine eigene Stimme oder Geräusche aufnehmen mochte. Diese Abgabe wird dann von diversen Institutionen an die betroffenen Verwertungsgesellschaften verteilt. Damit war die Kompaktkassette das erste Speichermedium, dass mit einer <strong>Zwangsgebühr</strong> belegt wurde. Heutzutage betrifft das sämtliche Speichertypen. Von Festplatte, USB-Sticks, CDs bis zu MP3-Playern &#8211; auf alle Geräte und Speicher muss eine Abgabe erfolgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bandtypen">Bandtypen</h3>



<p>Kompaktkassetten gibt es in <strong>unterschiedlichen Spiellängen und Bandsorten</strong>. Während mit Musik vorbespielte Kassetten, nur die tatsächliche benötigte Menge an Tonband aufgespult bekommen, gibt es bei Leerkassetten feste Größen, die in Minuten angegeben werden. Die gängigsten sind<strong>: 60, 90 und 120 Min. Spielzeit</strong>.</p>



<p>Das ursprüngliche Tonbandsorte besaß <strong>Eisenoxid-Partikel (Ferro)</strong>. Während diese Sorte eine gute Basswiedergabe auszeichnete, mangelt es ihr jedoch an einer schönen Höhenaussteuerung. Zudem besaßen diese ein recht hörbares Grundrauschen. Das Problem versuchte man mit Chromdioxid-Bändern in den Griff zu bekommen. Die <strong>CrO<sub>2</sub>-Kassetten</strong> beherrschten nun durchaus eine gute Höhenwiedergabe, dafür schwächelten diese im Bassbereich. Der nächste Versuch sollte Höhen- und Basswiedergabe möglichst gleich gut aussteuern. Es entstanden die <strong>Ferrochrom-Kassetten</strong>. Jene konnten die Vorgabe erfüllen, erzeugten allerdings nun im Mittenbereich eine unschöne Senke. Dieser Umstand führte dazu, dass diese Bandsorte recht schnell wieder vom Markt verschwand. Der qualitativ beste Bandtyp kam als <strong>Metal- oder Reineisenband</strong> auf den Markt. Diese Metal-Tapes überzeugen mit einer ausgezeichneten Klangqualität im Bereich der Kompaktkassetten und wurden gern für CD-Überspielungen genutzt. Metal-Kassetten sind heute ebenfalls noch sehr gefragt, jedoch auch teuer.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3485" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<h4 class="wp-block-heading" id="zur-besseren-ubersicht"><strong>Zur besseren Übersicht</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eisenoxid</strong> (Ferro, IEC I, Typ I, Normal Position) &#8211; helles Band, gute Basswiedergabe, schlechte Höhenwiedergabe, hohes Bandrauschen, sehr günstig im Preis</li>



<li><strong>Chromdioxid</strong> (CrO<sub>2</sub>, IEC II, Typ II, High Position) &#8211; dunkles Band, schlechtere Basswiedergabe als Typ I, gute Höhenwiedergabe, noch relativ günstig im Preis</li>



<li><strong>Ferrochrom</strong> (FeCr, IEC III, Typ III) &#8211; dunkles Band, gute Basswiedergabe, gute Höhenwiedergabe, starke Mittensenke, wurden nur kurze Zeit hergestellt</li>



<li><strong>Metal</strong> (IEC IV, Typ IV, Reineisen, Metal Class) &#8211; dunkles Band, gute Basswiedergabe, gute Höhenwiedergabe, größter Frequenzumfang, sehr niedriges Bandrauschen, sehr teuer</li>
</ul>



<p>Diese Eigenschaften der Bandtypen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist schon erstaunlich, welche Klangqualität und Aufnahmepegel mit Metal-Bändern erzielbar sind.</p>



<p>Zur Vollständigkeit sei erwähnt, dass noch mehrere Derivate der Chromdioxid- Bänder entstanden. Diese laufen unter den Bezeichnungen Chromdioxid-Substitute, ​kobaltdotiertes Eisenoxid, oder High-Bias-Bänder. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3483" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p><strong>Zur Bestimmung des Bandtyps, lassen sich auf der geschlossenen Kassetten-Längsseite auch die Einkerbungen zurate ziehen.</strong> (Kassetten vom TYP I und TYP III besitzen jeweils keine. Man braucht demnach auch den Blick auf das Band zur Identifikation. Anhand dieser Markierungen, ob vorhanden oder nicht, sind Abspielgeräte in der Lage, den Bandtyp automatisch zu erkennen. Auf der gleichen Kassetten-Längsseite befinden sich zudem die Löschsicherungslaschen, die durch das Herausbrechen den Aufnahmeschutz aktivieren. Diese Vorgehensweise verhindert, dass eine erneute Aufnahme auf das Band stattfindet und kann für beide Seiten unabhängig von einander erfolgen.)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3484" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Bespielt wurden die Bänder mit <strong>vier Spuren</strong>. Jeweils eine Stereospur pro Seite. Um diese nacheinander abspielen zu können, entwickelte man unterschiedliche Verfahren. Die einfachste Variante war, die Kassette am Ende einer Seite, per Hand zu drehen. Bequemer wurde es dann mit der <strong>&#8222;Auto Reverse&#8220;-Funktion</strong>. Bei dieser drehte sich entweder der Tonkopf um 180°, oder gleich die ganze Kassette automatisch. Es konnte sich jedoch auch einfach nur die Abspielrichtung ändern, indem der Antrieb, quasi rückwärts drehte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="aufnahme">Aufnahme</h3>



<p>Die gängige Meinung lautet ja, dass Kompaktkassetten eine eher mäßige Klangqualität besitzen. Das liegt oft daran, dass sich wenig mit der Optimierung einer Aufnahme beschäftigt wurde. (Hersteller von Kaufkassetten ausgenommen) Man nahm einfach eine Kassette, legte diese ein und drückte &#8222;Record&#8220;. Das mittelmäßige Ergebnis wurde anschließend einfach akzeptiert. (Ich handhabte dies selbst nicht anders) Fairerweise muss man erwähnen, dass die zumeist günstigen Geräte selten viele Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Aufnahme anboten. Eine sehr gut gemachte Aufzeichnung auf Metal-Tapes jedoch, unterscheidet sich klangqualitativ kaum noch von CDs. Wollte man also die bestmögliche Klangqualität beim Recording erhalten, kam man nicht daran vorbei, sich mit den Funktionen eines hochwertigen Aufnahmegerätes auseinanderzusetzen. Beginnend mit dem <strong>Justieren des Eingangspegel</strong> ging man über in die <strong>Bias-Einstellung</strong>. Denn die vier Bandtypen benötigen eine unterschiedlich starke Vormagnetisierung. Bei älteren Geräten wurde noch manuell mittels BIAS-Regler eingepegelt. Hierbei versuchte man, einen nahezu <strong>maximal ausgereizten Dynamikumfang</strong> zu erreichen. Dadurch sollte das Bandrauschen im Vergleich zur aufgenommenen Musik möglichst gering sein. Modernere Geräte waren später in der Lage, dieses Prozedere komplett automatisch auszuführen. Dabei spielte das Tapedeck ein wenige Sekunden langes Sample auf die Kassette, spulte zurück und analysierte dann anschließend beim Abspielen diese Testaufnahme. Die Vormagnetisierung wurde automatisch gewählt und das Band wieder auf Anfang zurück gespult &#8211; bereit für die eigentliche Aufnahme. Man musste somit nur noch die Rec-Taste betätigen. Jetzt hatte man eine maximal laute Aufzeichnung, ohne jedoch zu stark in die Bandsättigung zu geraten, wo das aufgenommene Signal unsauber würde. <br>Um das unbeliebte Bandrauschen noch besser in den Griff zu bekommen, entwarf und lizensierte die Firma <em>Dolby</em> ein Noise-Reduction-System &#8211; kurz <strong>Dolby NR</strong>. Diese Rauschunterdrückung muss man sich als eine Art Equalizer vorstellen. Aktivierte man diese Funktion während der Aufnahme, wurden die hohen Frequenzen bspw. stark angehoben. Es war dann also unabdingbar, dass man später bei der Wiedergabe dieser Aufnahme, ebenfalls die Dolby-NR-Funktion aktivierte. Denn beim Abspielen arbeitet die Rauschunterdrückung entgegengesetzt. Sprich, die stark Höhen lastige Dolby-Aufnahme wird wieder mittels eines Equalizer neutralisiert. Durch das Absenken der hohen Frequenzen, reduzierte sich parallel, das Bandrauschen hörbar. Die Rauschunterdrückung wurde über die Jahre immer weiter von Dolby optimiert und kam in unterschiedlichen Varianten <strong>(B, C, S) </strong>in die Geräte. Auch andere Hersteller wie <strong>Philips</strong> oder <strong>dbx</strong> boten Verfahren zur Rauschunterdrückung an. Die von Dolby sind allerdings die am weitesten verbreiteten. </p>



<p>Mich persönlich stört das Bandrauschen kaum bis gar nicht. Gerade bei Walkmans sind die Betriebsgeräusche oft lauter als jenes. Es besitzt ja auch einen gewissen Charme. Heutzutage hat man die Möglichkeit, für einen überschaubaren Geldbetrag, ausgezeichneten, digitalen Klang zu bekommen. Bereits mit dem Smartphone. Das ist auch gut so und ich bin darüber froh. Jedoch haben Kassetten aufgrund ihrer Eigenschaften einen eigenen Sound und eigenes Handling, was ich sehr mag. Das Gleiche trifft für Schallplatten zu. Diese beiden analogen Speichertypen sind ihren digitalen Pendants in nahezu allen technischen Aspekten unterlegen, was jedoch keinesfalls bedeutet, dass sie meinen Ohren weniger gefallen würden. Im Gegenteil! Platten und Tapes haben ihre eigenen, individuellen Vorzüge und ich oute mich hier als Fan. Bedauerlicherweise gab es kaum bis keine vorbespielten Kaufkassetten mit Metal-Band zu kaufen. Die wären sicherlich heute heißbegehrte Sammlerware.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="abspielgerate">Abspielgeräte</h3>



<p>Einer der wesentlichen Vorteile der Kompaktkassette war, wie bereits erwähnt, <strong>Mobilität</strong>. Jenes spiegelte sich nicht zuletzt darin wieder, dass die oft zwergenhaften Abspielgeräte große Beliebtheit generierten. Der <strong>Walkman</strong> von Sony ist das Synonym für Musikgenuss immer und überall &#8211; ebenso wie die monströsen <strong>Ghettoblaster</strong>. Hiermit wurde die Blaupause gelegt, wie auch heute noch Musik unterwegs gehört wird. Die Technik mag mittlerweile eine andere sein, das Handling aber, ist immer noch von damals spürbar. <br>Ergänzt wurden die Spieler für unterwegs durch <strong>HiFi-, bzw. Kompaktanlagen</strong>, für den stationären Gebrauch. Diese fanden sich auch in so ziemlich jedem Zuhause oder Fahrzeug wieder. Hierbei handelte es sich um Kombigeräte mit Radioempfang, Kassettenteil und später auch noch CD-Player. Wer allerdings das nötige Kleingeld besaß, kaufte sich <strong>hochwertige Tapedecks</strong> und verband diese mit einem Verstärker/Receiver. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3476" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3542 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3543 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3544 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<h3 class="wp-block-heading" id="eigene-gedanken">Eigene Gedanken</h3>



<p>Wie ich bereits in meinem <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/das-kleine-revival-der-audiokassette-1485/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag vom Februar 2018</a> geschrieben habe, wäre mein Leben emotional ohne die Kompaktkassette garantiert anders verlaufen. Denn Musik verbindet immer auch Emotion. So <strong>viele Erinnerungen</strong> haben sich damit verewigt. Es wäre müßig, auch nur den Versuch zu wagen, alle aufzuzählen. Zudem war die darauf enthaltene Musik auch ein Stück weit <strong>Identifikation</strong> &#8211; besonders wichtig im Jugendalter. Ich hatte noch weit bis ins neue Jahrtausend immer Kassetten bei mir, egal wo ich mich gerade aufhielt. Lieber das Handy vergessen, als bei den Kumpels ohne Tape. Bis heute hat mich die Faszination für Kassetten nicht verlassen. Neben der Sammelleidenschaft für Schallplatten, gesellt sich nun auch eine für Tapes. </p>



<p>In den letzten Jahren konnte man eine gesteigerte Nachfrage nach Kompaktkassetten beobachten. Auch bieten viele Künstler ihre Musik wieder parallel auf Kassetten an. Leider in eher bescheidener Qualität. Also eher für das Regal. Jedoch wird der große Hype sicherlich ausbleiben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Bandmaterial begrenzt ist und zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr hergestellt wird. Ich bin gespannt, wie sich die Situation in Zukunft entwickeln wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="dc-international">DC-International</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4774" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wie einleitend bei der Kompaktkassette angeführt, entstand die <strong>DC</strong> von <strong>Grundig</strong> als direktes Konkurrenzprodukt zu eben dieser. &#8222;DC&#8220; steht für Double-Cassette und &#8222;International&#8220; sollte auf einen internationalen Kooperationsverbund hindeuten. Grundig übernahm viele Merkmale der Kompaktkassette, deren Pläne man sich zuvor sicherte. Sie war zwar etwas größer als der Kassettentyp von Philips, besaß aber auch ein <strong>Zweilochsystem</strong>, ein an einer offenen Längsseite entlang geführtes Band, Aussparungen die als<strong> Löschschutz</strong> dienten und <strong>Spieldauern von 60 oder 90 Minuten</strong>. Zu den wesentlichen Unterschieden zur Kompaktkassette zählen die leicht schnellere <strong>Bandgeschwindigkeit von 2 Zoll</strong> und, dass es nur zwei gegenläufige <strong>Monospuren</strong> gab. Für den Genuss von Stereosound fehlten schlicht die Abspielgeräte.</p>



<p>Man konzentrierte sich bei der DC-International von Anfang an auf Musikaufnahmen, die man damit auch anbot. Das änderte trotzdem nichts daran, dass dieser Kassettentyp 2 Jahre nach Markteinführung auch bereits wieder eingestellt wurde. Die DC hatte einfach keine Chance gegen den Siegeszug der Kompaktkassette.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4784 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4773" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4775" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Elcaset</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4843 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Als die kleine Kompaktkassette in den 70er Jahren immer mehr Verbreitung fand, stellten sich drei große Hersteller die Frage, wie man dieser signifikante Marktanteile streitig machen könnte. Nun war die DC-International als direkter Formatkonkurrent erst kürzlich gefloppt. Daher visierte man eine Alternative an, die nicht unmittelbar als eine Art Klon empfunden werden sollte. Die Umsetzung möge den <strong>Bedienkomfort der Kompaktkassette, mit der gehobenen Klangqualität des Spulentonbandes</strong> vereinen. Quasi eine moderne RCA Tape Cartridge <strong>für qualitätsbewusste Musikhörer</strong>. Als marktreifes Ergebnis präsentierten <strong>Panasonic</strong>, <strong>Sony</strong> und <strong>TEAC</strong> schließlich die <strong>Elcaset</strong>, welche in ihrem Design, einer riesigen Kompaktkassette nachempfunden war. </p>



<p>Dies wurde mittels <strong>6,3mm breitem Magnettonband</strong> realisiert, das mit einer <strong>Geschwindigkeit von 9,5cm/s</strong> am Tonkopf vorbei zog und entsprach damit den gleichen Spezifikationen der meisten Spulentonbänder zu dieser Zeit. Zur Erinnerung, die Kompaktkassette bedient sich jeweils ca. der halbierten Werte. Die Verdoppelung bescherte der Elcaset einen <strong>größeren Dynamikumfang</strong> &#8211; sprich, <strong>weniger Bandrauschen</strong>. Auf dem Markt wurden leere <strong>Elcaset-Bandtypen mit Eisenoxid- oder Ferrochrom-Beschichtung</strong> angeboten. Für das Abspielen wird das Band vom Abspielgerät aus der Kassette herausgezogen, was einen <strong>stabileren Bandtransport</strong> möglich machte. </p>



<p>Auch wenn die Elcaset am Ende eine bessere Audioqualität zur Kompaktkassette bot, war sie im Handling, bedingt durch die Größe, dieser unterlegen. Zudem <strong>neigten Abspielgeräte zu einem hohen mechanische Verschleiß</strong>, welche diese mit einem nervigen Quietschgeräusch im Gerät bemerkbar machten. Da nun zusätzlich die Kompaktkassette audioqualitätiv, durch neue Bandbeschichtungen, immer näher an die große Kassette heran rutschte, reagierte <strong>die Kundschaft immer weniger überzeugt</strong> von der Elcaset. Als <strong>eher mäßigen Erfolg</strong> von den Herstellern verbucht, <strong>verschwand sie Anfang der 1980er</strong> wieder vom Markt. Übrigens, der Name Elcaset leitet sich von L-Cassette ab, was für Large-Cassette steht.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4826" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4825" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">DAT &#8211; Digital Audio Tape</h2>


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<p>Es ist 1985. Die Vorzüge digitaler Aufzeichnung auf Band gegenüber der alten Analogtechnik versprechen Zukunftssicherheit. Eine Ablösung der Kompaktkassette ist daher seit zwei Jahren in Planung. Es gibt allerdings noch Entscheidungsbedarf, ob dies mit einem stationären, oder doch rotierenden Vielspurkopf erfolgen soll. Den Zuschlag durch die internationale <strong>DAT</strong>-Konferenz erhält schließlich die zweite Variante. Nun ist der Weg geebnet für die Geräteentwicklung.</p>



<p>Der Haken an dem <strong>rotierenden Vielspurkopf</strong> ist die recht aufwendige Mechanik. Das Band wird beim Abspielen aus der Kassette gezogen und quasi um diesen Kopf herumgeschlungen, was zu einer größeren Abtastfläche führt. Die Bandtransportgeschwindigkeit beträgt zwar nur 0,815cm/s, durch die 2000 Umdrehungen pro Minute des Kopfes, ergibt sich jedoch eine relative <strong>Bandgeschwindigkeit von beeindruckenden 313cm/s</strong>!</p>



<p>Dieser Aufwand bleibt nicht unbelohnt. Bis zu <strong>96kHz mit 24bit Bittiefe und 180 Minuten Spielzeit</strong> ergeben sich daraus. Das ist mehr als das, was eine gewöhnliche Audio-CD bietet. Was für die Einen als Segen empfunden wird, treibt jedoch anderen den Angstschweiß auf die Stirn. Insbesondere auf die Stirn der <em>International Federation of the Phonographic Industry</em>. Denn massenhaft billige Audiokopien in Studioqualität, sind für die von Geld verwöhnte Tonträgerindustrie ein wirtschaftlicher Albtraum. Es wurden den DAT-Herstellern Millionenklagen angedroht und erst als der <strong>SCMS-Kopierschutz</strong> Einzug in die Technik hielt, sah die Industrie vom Säbelrasseln ab. Der geneigte Leser erkennt hier stets die selben Muster. Dieser doppelte Kopierschutz verhinderte zum Einen digitale Kopien und zweitens eine völlige Aufnahmesperre für das CD-Format von 44,1kHz Abtastrate. Bei späteren Geräten wurde der Kopierschutz gelockert. Somit war es möglich eine einzige <strong>1:1 Kopie einer CD</strong> herzustellen. Die Kopie dessen von DAT zu DAT war zudem nicht gestattet. Allein die digitale Ausgabe über <strong>AES/EBU</strong> bildet hier eine kopierschutzfreie Ausnahme.</p>



<p>Neu war hingegen, dass man Titel direkt ansteuern konnte. <strong>Sprung- sowie Endpunkte</strong> definierbar wurden. Ebenfalls ließen sich Informationen mit abspeichern, wie <strong>Datum, Titel oder Interpret</strong>.</p>



<p>Die DAT erlebte, dank der abrufbaren Audioqualität, fast ausschließlich in der Studioumgebung ihre Daseinsberechtigung. Für den Heimbereich fehlten einfach vorbespielte Exemplare. Obendrein waren die Abspielgeräte ziemlich preisintensiv. Die aufkommende Konkurrenz durch Minidisc und DCC, aber auch die Einschränkung durch den SCMS, ließ potenzielle Käufer zurückhaltend in der Kaufentscheidung agieren. Kurz gesagt &#8211; <strong>die DAT floppte</strong>.  </p>



<p>Nichtsdestotrotz ist die DAT eine sehr spannende Kassette. Ich empfehle bei Interesse weiterführende Literatur dazu. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4830" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4831" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4827" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4828" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">DCC</h2>


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<p><strong>Philips</strong> hatte für die digitale Transformation der Kompaktkassette ganz eigene Pläne. Im Vergleich zur DAT entwickelte der Hersteller einen Kassettentyp in den gleichen physischen Dimensionen wie die analoge Vorlage. Das hatte u.a. zur Folge, dass mit den neuen Abspielgeräten für die DCC auch die klassische Kompaktkassette zumindest abgespielt werden konnte.</p>



<p>Im Unterschied zum analogen Kassettentyp, bot die DCC eine deutlich <strong>bessere Klangqualität</strong>. Dies resultierte aus einem <strong>größeren Dynamikumfang</strong> sowie <strong>höherem Frequenzgang</strong>. Auch bei der Entwicklung von Philips konnten Informationen wie Titel oder Interpret mit auf das Band digitalisiert werden. Einigen wenigen vorbespielten Kaufexemplaren spendierte man sogar den <strong>Liedtext</strong>, der dann auf dem Display des Abspielgerätes in nahezu unlesbarer Geschwindigkeit, während des Liedes, mitlief.</p>



<p>Gelesen wurde das Band von einem <strong>stationären Vielspurkopf</strong>. Denn dieser war nun 1992 technisch soweit ausgereift, dass man auf den störanfälligen rotierenden Kopf, wie er bei der DAT Verwendung findet, verzichtete. Beschrieben wurde das Band in einem <strong>komprimierenden Verfahren</strong> namens <strong>PASC</strong>, welches die Datenmenge auf 25% herunter schrumpfte und in Funktion dem MP1-Format stark ähnelte.  </p>



<p>Bedingt durch das Abspielverfahren entstanden <strong>Abnutzungen</strong>. Während diese bei der analogen Kassette lediglich zu mehr Bandrauschen führten, verursachten jene bei der DCC Probleme beim Lesen des digitalen Codes, was bis in die <strong>Unlesbarkeit der Daten</strong> gipfelte. Dieser Nachteil, sowie Mitbewerber ala Minidsc brachten der DCC bereits 1996, nach gerade mal vier Jahren, ein schnelles Ende. </p>


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<h2 class="wp-block-heading">NT Cassette</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4795 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wie klein ist klein? Die Größe ist bei dem nun folgenden Typ Kassette das augenscheinlichste Merkmal. Die <strong>NT Cassette</strong> ist die bis dato <strong>kleinste Magnettonband-Kassette </strong>für digitale Aufzeichnungen. Als Orientierung dafür diente Sony die analogen Diktiergeräte mit ihren vergleichsweise kleinen Micro-Kassetten. Jedoch ist die NT noch etwas kleiner. Sie ist <strong>so winzig wie eine moderne SD-Speicherkarte</strong>. Faszinierend! Als Einsatzzweck war diese im Wesentlichen bei behördlichen Vorgängen implementiert.</p>



<p>Sony ging bei der Entwicklung wieder mal einen Schritt weiter. Während genannte Diktiergeräte eine eher schlechte Audioqualität vorweisen, bietet die NT-Cassette <strong>digitale Soundqualität von 32kHz und 12bit</strong>. Damit reicht diese fast an eine Audio-CD heran. Den Ursprung der NT Cassette findet man in der DAT. Aus dieser hat sie sich in den frühen 90ern entwickelt. </p>



<p>Verwendung findet ein <strong>2,5mm schmales Band</strong>, welches mit einer <strong>Bandgeschwindigkeit von 6,35 mm/s</strong> abgespielt wird. Dieses konnte in beide Richtungen gelesen und bespielt werden. Das &#8222;NT&#8220; steht für &#8222;<strong>Non-Tracking</strong>&#8222;, was darauf hindeutet, dass die Spuren verhältnismäßig grob abgetastet werden und nicht so akribisch genau wie bei der bereits erwähnten DAT. Bei dem Abtastvorgang werden Spurabschnitte unterschiedlicher Spuren überlappend gelesen, die anschließend sortiert und in die korrekte Reihenfolge gebracht werden. Auch hier kommt bei den Abspielgeräten eine <strong>rotierende Kopftrommel</strong> zum Einsatz. Jene rotiert jedoch schneller als der eigentliche Bandvortrieb. Das erlaubte das <strong>Zwischenpuffern</strong> der Signals und ermöglichte einen nahtlosen Übergang beim Seitenwechsel. Es waren Spielzeiten von bis zu <strong>120 Minuten</strong> damit verfügbar.</p>



<p>Leider brachten die niedrige Bandgeschwindigkeit, sowie das dünne, schmale Band Nachteile mit sich. Die NT Cassette war recht <strong>störanfällig</strong>. Das kennzeichneten Aussetzer am Bandanfang und -ende. Zudem wurde den kleinen Kassetten nur eine <strong>kurze Lebensdauer</strong> nachgesagt. </p>



<p>Die hohe Störanfälligkeit, sowie die gepfefferten Preise für die <strong>Rekorder NT-1 und NT-2</strong>, verhinderten eine weite Verbreitung im Markt. Auch die Konkurrenz von Minidisc und Playern mit Speicherkartenlösung ließen der NT kaum Platz.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4792" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4791" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4794" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4790" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Das waren die Typen von Magnettonband-Speichern, die ich gern vorstellen wollte. Der Artikel hat dann doch in Summe sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Dennoch habe ich gern dazu recherchiert, fotografiert und geschrieben, da es eine Herzensangelegenheit für mich war. Ich bin nach wie vor fasziniert von Kassetten und werde den Artikel gegebenenfalls erweitern, sollte ich zusätzlich Typen entdecken, welche ich mit in den Artikel aufnehmen will.</p>



<p>Quellen:<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tonband" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Tonband</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/RCA-Kassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/RCA-Kassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/8-Spur-Kassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/8-Spur-Kassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DC-International" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/DC-International</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elcaset" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Elcaset</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Compact_Cassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Compact_Cassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/NT-Cassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/NT-Cassette</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=jVoSQP2yUYA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=jVoSQP2yUYA</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=V3zPwkrNK-Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=V3zPwkrNK-Q</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CkGMJBqZawA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=CkGMJBqZawA</a><br><a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4220-9/record.play.stop.-die-aera-der-kompaktkassette/" data-type="link" data-id="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4220-9/record.play.stop.-die-aera-der-kompaktkassette/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pia Fruth &#8211; Record.Play.Stop &#8211; Die Ära Der Kompaktkassette</a><br></p>



<p></p>
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		<title>Goa Goa Goa MPU, ja!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 22:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[10.02.]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
		<category><![CDATA[hgich]]></category>
		<category><![CDATA[hgicht.t]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[musikzentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du auch mal wieder Bock auf ein Konzert? Mit einem Topsound und epischer Lichterschow?&#8230;]]></description>
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<p>Hast du auch mal wieder Bock auf ein Konzert?  Mit einem Topsound und epischer Lichterschow? Eine lyrisch initiierte Erkenntniserweckung inklusive? Etwas Sinnstiftendes mit einer ergreifenden Message? Oder zumindest auf eine minutiös perfekt durchchoreografierte Bühnenperformance? Dann habe ich heute leider keinen heißen Tipp für dich. Denn das alles bietet <strong>HGich.T</strong> nicht. Sie thematisieren eher die Antithese zu all dem. Gerade das macht die Band jedoch so spannend!</p>



<p>Vor drei Jahren hatte ich zufällig das Hamburger Künstlerkollektiv, mit ihren speziellen Musikvideos, auf YouTube entdeckt. Seit dem überkommt mich simple Faszination und anfangs die Frage nach dem Sinn. Doch dazu später mehr. Die Bandformation um das kreative Mastermind <strong>DJ Hundefriedhof</strong> existiert bereits seit 1996. Den richtig großen Schub erlebten die Musiker neben &#8222;<strong>Hauptschule</strong>&#8220; und &#8222;<strong>Harz for</strong>&#8220; vor allem mit dem Titel &#8222;<strong>Tutenchamun</strong>&#8222;. </p>



<p>Von meiner Erstentdeckung an wuchs der Wunsch, den positiven &#8222;Wahnsinn&#8220; dieser Gruppe live auf Bühne zu erleben. Bedingt durch Corona-Pandemie war jenes in den letzten Jahren kaum möglich gewesen. Mittlerweile touren die Hamburger aber wieder fleißig durch die Republik und am <strong>10.02.</strong> dieses Jahres machten sie in <strong>Hannover</strong> Station. Da mein Freund und Kollege Sven dort beheimatet ist, bot ich ihm an, gemeinsam ins <strong>Musikzentrum</strong> zu gehen und die Band abzufeiern. Er sagte umgehend zu und der Plan stand. </p>



<p>Da ich persönlich der Meinung bin, dass man HGich.T selbst live erleben muss, halte ich mich mit Erzählungen des Abends etwas zurück. Als kleines Resümee kann ich jedoch wiedergeben, dass das, das netteste Publikum war, welches ich je bei einem Konzert erleben durfte &#8211; trotz unfreiwilliger Bierdusche. Die Künstler haben geliefert, auch wenn das nicht alle so empfanden und ich die Botschaft der Gruppe endlich für mich begriffen habe. Dass man eben nicht immer alles mit einem Sinn füllen muss. Die Dinge auch einfach mal zu akzeptieren und genießen. Spaß haben, ohne Angst vor einem schlechten Gewissen und dabei trotzdem auf sich und seine Mitmenschen Acht geben. Das finde ich wundervoll! </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hier noch ein paar Videomitschnitte des Konzerts</h3>


<p><iframe title="HGich.T - Konzert in Hannover vom 10.02.2024" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/qFQ3G43heFc?list=PLKIxKv4jfJ_TFneyin61LAGxu7QQFY2eV" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>area_mode &#8211; TSM05</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 21:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DJ-Sets]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[DJ]]></category>
		<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[Natürlich war ich gespannt darauf, ob mein neuer Xone:96 nun abliefert und da auch wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Natürlich war ich gespannt darauf, ob <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/bosslevel-96-4674/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein neuer <strong>Xone:96</strong></a> nun abliefert und da auch wieder ein frischer Techno-Mix in der Pipeline lauerte, konnten sich somit gleich die ersten Eindrücke praxisbezogen festigen. Wie erhofft, ist der DJ-Mixer im Handling und Sound schon <strong>eine Wucht</strong>!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-mixcloud wp-block-embed-mixcloud wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Area_Mode - Tsm05 (Pristine Techno)" width="100%" height="120" src="https://www.mixcloud.com/widget/iframe/?feed=https%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Farea_mode%2Farea_mode-tsm05-pristine-techno%2F&amp;hide_cover=1" frameborder="0"></iframe>
</div></figure>


<p><iframe title="area_mode - TSM05 (pristine Techno-Mix)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/c_emENzlceg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bosslevel :96</title>
		<link>https://www.sandro-metzlaff.de/technik/bosslevel-96-4674/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 01:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[96]]></category>
		<category><![CDATA[allen]]></category>
		<category><![CDATA[club]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[DJ]]></category>
		<category><![CDATA[heath]]></category>
		<category><![CDATA[mixer]]></category>
		<category><![CDATA[mixing]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[xone]]></category>
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					<description><![CDATA[Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine fast unüberschaubare Fülle an Playern, Controllern, Kopfhörern, Bags oder Mixern. Zur Auswahl neuer Geräte kommen die älteren Modelle von vor 10-20 Jahren. Mit Glück kann man diese heutzutage günstig als Gebrauchtware kaufen. Wenn man so darüber nachdenkt, sind es schon irgendwie goldene Zeiten. Mal abgesehen von der Liquidität oder Lieferbarkeit.</p>



<p>Da mich persönlich diese jenem Nutzen nach entworfene Technik seit mittlerweile 20 Jahren fasziniert, stöbere ich zu gern nach neuer und alter. Dies geschieht aus Zeitgründen leider zumeist online. Hin und wieder klappt der Besuch eines Fachgeschäfts. Das genieße ich dann jedes Mal zutiefst. Bei einem dieser Aufenthalte <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" data-type="link" data-id="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor vier Jahren in Burgebrach</a> machte ich persönliche Bekanntschaft mit dem <strong>Allen&amp;Heath Xone:96</strong> Club Mixer. Mir war zwar bereits die Existenz dessen bewusst, aber so direkt vor mir stehend hinterließ der DJ-Mixer dann schon mächtig Eindruck.</p>



<p>Wer meinem Blog bereits länger folgt, weiß um das <em>&#8222;Level-of-Nerdiness&#8220;</em> meinerseits bezüglich der DJ-Schaltzentralen mit den vielen Knöpfen und Reglern. Hin und wieder gönne ich mir mal so ein schönes Gerät. Vor einem Jahr war es ein <strong>Allen&amp;Heath Xone:43C</strong>. Jedoch, so richtig warm sind wir beide nicht geworden. Das Fehlen eines zweiten Filters, die steilen Faderkurven oder das schwarze Design &#8211; Liebe fühlt sich doch anders an. Da mich Mischer in dunkler Optik generell nicht so abholen, entschied ich gleich beim Kauf des 43ers, die Faceplate dessen zusätzlich mit weißer Folie bekleben zu lassen. So gefällt er mir zumindest besser. Der Xone 43C ist an und für sich ein solides Gerät. Das will ich gar nicht infrage stellen. Wie bereits erwähnt, werde ich allerdings nicht vollumfänglich glücklich damit. So kam das unvermeidliche Upgrade, indem ich den großen Bruder erwarb &#8211; einen <strong>Xone:96</strong>. </p>



<p>Interessierst du dich ebenfalls für diesen DJ-Mixer? Dann finden sich hier persönliche Gedanken von mir dazu. Eventuell helfen diese bei deiner Entscheidungsfindung. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4685" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading">Love at first slide</h3>



<p>Offen gesagt, war der 96er nicht unbedingt mein erster Gedanke. Ein Gerät von <strong>Allen&amp;Heath</strong> habe ich ja bereits. <strong>Rotary-Mixer</strong> finde ich neuerdings spannend. Da gibt es mittlerweile eine schöne Auswahl. <strong>Ecler</strong> hat kürzlich den <strong>Warm 4</strong> vorgestellt und den finde ich schon anziehend. Rotarys sind i.d.R. rein analoge Mischer. Mir ist jedoch eine inkludierte Soundkarte wichtig. Somit fallen diese leider durchs Raster. Selbstverständlich kommt man an den Produkten von <strong>Pioneer</strong> in diesem Marktsegment nicht vorbei. Der <strong>DJM A9</strong> oder ein <strong>DJM 900 Nexus 2</strong> schwebten in die Sondierung. Letztlich ist der Preis einer solchen Anschaffung mitentscheidend und da selbst die Gebrauchtpreise jener höher sind als der Neupreis eines Xone:96, kippte mein Fokus final auf eben diesen. Warum ich vorrangig eher einen DJ-Mixer von Pioneer gekauft hätte? Ich mag den Klang tatsächlich mehr. Die Xone-Mischer klingen zwar fantastisch, für mich allerdings immer eine Spur zu fett untenrum. Empfand ich das bei meinem ersten Xone, einem 32er, vor 15 Jahren noch mitreißend, bevorzuge ich heuer eher einen vergleichsweise neutralen Klang. Fairerweise muss aber auch angemerkt werden, dass über die Jahre, die Mixer von Pioneer soundtechnisch immer näher an die Xone-Reihe gerutscht sind. Mir ist durchaus bewusst, dass ich hiermit einer Minderheit angehöre. Gilt der fette Sound der Allen&amp;Heath-Mischer doch als der <strong>Referenzklang</strong> für viele. Ist mir aber egal.</p>



<p>Ich erinnerte mich zudem an den damaligen Besuch bei Thomann, als meine Finger den 96er zum ersten Mal befummelten. Die Kanalfader waren das Highlight. Eine Eigenentwicklung von A&amp;H. So ein <strong>smoother und präziser Slide</strong>. Nicht zu leicht, noch zu schwergängig. Just perfect! Die hatten es mir sofort angetan. Dazu die hochwertigen Potis. Da macht dem Hersteller keiner was vor. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4676" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4677" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Denke ich an die Klassiker <strong>Xone:62</strong> oder den 92er, kommt mir direkt die vierfach unterteilte EQ-Reglung in den Sinn. Dieser Linie treu geblieben ist der Hersteller ebenfalls beim Nachfolger. Die Abstimmung der jeweiligen Trennfrequenzen wurde nun jedoch dezent verändert. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, gefällt mir das neue Tuning durchaus besser. Überhaupt will man von einem <strong>Vierband-EQ</strong> nicht wieder zu einem dreifachen zurück. Die kreativen Möglichkeit sind auffallend vielfältiger. Somit wieder <strong>ein starkes Argument pro 96er</strong>. Als Potikappen kommen augenscheinlich die zum Einsatz, die auch bei anderen Mixern der Xone-Reihe anzutreffen sind. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4678" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Was mich schlussendlich vollends zum Kauf überredet hat, sind die zwei verbauten Soundkarten. Genau, es sind <strong>zwei vollwertige Soundinterfaces</strong> integriert. 32bit, 96kHz, sechs Stereokanäle &#8211; das ganze mal zwei. Entweder nutzt man Nummer eins oder Nummer zwei, kann aber auch beide gleichzeitig verwenden. Damit lassen sich zahllose Software-Kombinationen einbinden. Eingestellt wird dies über die Wahl des Quellensignals pro Kanal. Ebenfalls <strong>für B2B-Sets optimal</strong>. Jeder nutzt seinen eigenen Rechner. Finde ich mega! Beide Karten werden einfach per Plug&amp;Play in MacOS erkannt. </p>



<p>Die analog/digital-Kombination des Xone:96 klingt in Summe für meinen Geschmack sehr gut. Ein <strong>sauberer und, wie erwartet, druckvoller Klang</strong> ertönt aus den Lautsprechern. Ich kann damit ,entgegen der anfänglichen Skepsis, wunderbar leben.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4680" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Die <strong>Filter</strong> der Xones sind legendäre Klassiker. Jene haben das Mixen über Filtereinheiten erst so richtig populär gemacht. Am 96er sind wieder zwei verbaut. Sie ähneln stark der der Vorgängermodelle mit einem Unterschied. Die Option zur LFO-Modulierung hat man endlich weggelassen und stattdessen eine Reglung für harmonische Verzerrung geschaffen &#8211; die &#8222;<strong>Crunch</strong>&#8222;-Funktion. So richtig habe ich bis jetzt noch keine Meinung dazu. Mal schauen ob ich davon in Zukunft häufiger gebrauch mache. Erwartungsgemäß klingen die Filter wirklich gut. Sie cutten überdies nicht so scharf wie die meines Mackie d.4 PRO. Ein riesiger Pluspunkt der neuen Xone-Filter ist die Tatsache, dass ich absolut <strong>kein Knacken beim Aktivieren</strong> wahrnehmen kann. Diesen Luxus gibt es weder bei den Vorgängermodellen, noch an meinem 43er oder dem Mackie. Einzig der hier weilende <strong>Ecler EVO4</strong> offeriert selbigen Komfort. Dessen Filter sind jedoch digital. Einen Minuspunkt hagelt es dennoch, weil ich aktivierte Filter leider nicht im Cue-Signal hören kann. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Über die angebotene <strong>Konnektivität</strong> habe ich mir im Vorfeld gar nicht so viele Gedanken gemacht. Erst wenn ich Änderungen in meinem Setup plane, schaue ich da meistens ganz genau hin. In der Regel bieten jedoch Vierkanal-Mixer das, was ich brauche. Daher bin ich diesbezüglich entspannt. Zu erwähnen sind sicher die <strong>zwei USB-Eingänge</strong>. Ich freue mich schon darauf, mit zwei Rechnern am 96er loszulegen. Dafür plane ich aktuell ein Setup. Ebenfalls sind die <strong>Send und Return-Wege</strong> hervorzuheben. Allen&amp;Heath geht, wenn es sich um Effektintegration handelt, einen anderen Kurs als z. Bsp. Pioneer. Eine dedizierte Effekteinheit, wie es die Clubmischer des Japanischen Herstellers bieten, fehlt. (Ausnahmen sind die DB-Modelle sowie der PX5) Das reduziert den Verkaufspreis. Falls man noch keine besitzt aber brauch, muss man sich als Kunde eine dazukaufen. Sowas sollte bei der Kalkulation in der Anschaffung mit einberechnet werden. Macht einen aber am Ende auch flexibler. Zudem wird diese Herangehensweise mit <strong>zwei sehr gut ausgestatteten Effektkanälen</strong> seitens A&amp;H unterstützt und nicht so stiefmütterliche umgesetzt wie bei anderen Herstellern. Man kennt diese Effektwege bereits vom Vorgänger des Xone:96. Überdies kann man diese zwei Kanäle auch ganz normal zum Mixen verwenden. Der <strong>parametrische EQ</strong> bringt Variation zum Vierband-EQ der Hauptkanäle.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4682" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4681" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Meine wichtigsten Punkte wären hiermit abgearbeitet. Ich verzichte bewusst darauf, alle Funktionen bis ins kleinste Detail zu sezieren. Hier geht es um die <strong>Überlegung einer Anschaffung</strong>, weniger der kompletten Funktionsweise des Mischers. Im Grunde ist der Xone:96 <strong>ein modernisierter 92er</strong> und bedient die gängigsten Clubansprüche von DJs. Ganz souverän, in erstklassiger Qualität sowie <strong>bemerkenswerter Verarbeitung</strong>. Wer die älteren Modelle von Allen&amp;Heath schätzt, wird auch an dem neuesten Sprössling Freude finden. Den <strong>zweiten Kopfhörerausgang</strong> könnte ich noch erwähnen. Der ist zwar etwas abgespeckter als Nummer eins, erledigt nichtsdestotrotz seinen Job. Den Neupreis empfinde ich persönlich ob des Gebotenem noch angemessen, auch wenn er heutzutage leider deutlich über dem liegt, von vor vier Jahren. (war zwischenzeitlich allerdings auch schon wesentlich höher) </p>



<p>Was noch ganz entscheidend für mich war &#8211; das <strong>schöne Design</strong> des Xone:96. Das Auge mischt schließlich mit. Endlich wieder ein DJ-Mixer in der Farbe <strong>Silber</strong>. Das kann ich gar nicht genug betonen! Mir ist bis heute unklar, warum sich die Farbgebung von Mixern über die Jahre generell so extrem ins Schwarze verdunkelt hat. Schwarze Potis auf schwarzen Mischern im dunklen Club!? Ganz große Klasse. Traurigerweise sind die aktuellen Geräte in Silber bereits eine Ausnahme. Diesen Einheitsbrei und Mangel an Farbe, empfand ich immer schon als scheiße. Sorry Pioneer, an der Stelle habt ihr dringend Nachholbedarf&#8230; </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4684" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Rave The Planet 2023</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jul 2023 16:05:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Letztes Jahr gab es diverse Hinweise in den sozialen Netzwerken, dass es einen Nachfolger der Loveparade in Berlin geben solle. So richtig glauben wollte ich der Ankündigung nicht, bis zu dem Zeitpunkt, als die ersten Livestreams auf YouTube dazu ausstrahlten. Mit 300.000 Leuten obendrein ein voller Erfolg. Mir war klar, nächstes Jahr biste dabei. Ursprünglich plante ich mit der ganzen Familie an zu reisen. Allerdings kamen da einige Probleme auf. Die große Tochter wollte zum Beispiel auf keinen Fall mit und vernünftig bezahlbare Unterkünfte waren schlicht vergriffen. Somit bot ich anstatt meinem treuen Freund Dr. Sommer an, zusammen einem der größten Rave-Erlebnisse auf diesem Planeten bei zu wohnen.</p>



<p>Die Vorfreude wuchs mit jedem weiteren Tag, der den Start der Freiluftparty näher brachte. Jedoch wurde diese auf den letzten Metern nochmal gedämpft, da sich der Malteser Hilfsdienst wenige Tage vor dem Start weigerte, den Sanitätsdienst dafür zu übernehmen. Erst 24h vor dem Beginn wurde die Veranstaltung 100%ig bestätigt. Solche Unstimmigkeiten sollten in Zukunft besser vermieden werden.</p>



<p>Nach der erlösenden Zusicherung des Veranstalters machten wir zwei &#8222;Altraver&#8220; uns samstags auf den Weg nach Berlin. Erfreulicherweise hatte der Wetterdienst auch hochsommerliche Temperaturen für die Sause angekündigt. Die Anfahrt verlief geschmeidig und wir zwei teilten uns die Fahrtzeit am Lenkrad. Parkten schließlich auf einem P+R im Stadtteil Nikolassee, aßen eine Kleinigkeit und machten uns mit der S-Bahn auf Richtung Brandenburger Tor. Da der Bereich um das Wahrzeichen Berlins allerdings großräumig abgeriegelt war, mussten wir eine Haltestelle weiter fahren und dann eine ganze Weile per Fuß Richtung Party.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4645" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_122955_HDR-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wir folgten einfach dem großen Menschenstrom und erreichten gegen 15 Uhr endlich die Straße des 17. Juni, begaben uns in das Gedränge und genossen die außergewöhnlichen Eindrücke. Westbam, der wohl gleich zu Anfang auflegte, hatten wir mit unserer Stunde Verspätung verpasst. Jedoch das baldige Glück, dass der Float mit Dr. Motte eine ganze Weile direkt vor uns stand. Da konnten wir das Gründungsmitglied der Loveparade, sowie den Kopf der Veranstaltung, aus der Nähe bei der Arbeit zusehen. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4646" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg" alt="" width="1920" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_170202_HDR-DeNoiseAI-standard-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<p>Die Feiernden waren insgesamt alle sehr freundlich und ausgelassen. Viel nackte Haut, tanzende Leute und einfach überall der Duft von Weed in der Luft. Meine Güte wurde da viel gekifft! Das Odeur liegt mir heute noch in der Nase. Nichtsdestotrotz war im Verlauf des späten Nachmittags eine junge Frau der Meinung, meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Als ich mich nach einem Klaps auf die Schulter umdrehte, zeigte diese auf meine Person und mir gleichzeitig mit vollster Abneigung den Mittelfinger. Keine Ahnung was ihr Problem war. Die fragende Mimik und Gestik meinerseits blieb jedenfalls unbeantwortet. Meine Vermutung ist, da sie sehr wenig Kleidung am Körper zu tragen schien, dass sie irgendeiner begrabscht hat und sie mich irrtümlich für den Grabscher hielt. Egal. Bei so vielen Menschen, in so einem Gedränge, bei solch hohen Temperaturen, erhitzen sich schon mal die Gemüter. Ein anderer Raver fragte mich am frühen Abend nach etwas Ćevapčići. Ich konnte ihm erst nicht folgen. Als er weißes Ćevapčići fürs Näschen ergänzte, verstand ich sein Anliegen und musste ihn enttäuschen. </p>



<p>Gewonnen hatte an dem Tag, für den Dr. und mich jedenfalls, der Gabber-Float von Concrete. Die Posse hat es scheppern lassen! Das Soundsystem war extrem laut und die Beats irre schnell. Die ganze Luft um den Truck hat weitläufig vibriert. Diesem Wahnsinn folgten wir eine ganze Weile. Wenn ich es richtig einschätze, sind wir an dem Tag die Paradestrecke insgesamt zwei mal hin und her gelaufen &#8211; komplett vom Brandenburger Tor bis zur &#8222;Goldelse&#8220;. In vollstem Genuss.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4647" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg" alt="" width="1920" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_172456_HDR-DeNoiseAI-standard-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4648" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1773" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-460x319.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-1024x709.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-768x532.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-1536x1064.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_203118_HDR-DeNoiseAI-standard-2048x1419.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4649" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg" alt="" width="1920" height="2560" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_184308_HDR-DeNoiseAI-standard-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<p>Gegen 21 Uhr machten wir uns dann doch recht fußmüde auf den Rückweg zum Auto, aßen noch etwas und setzten dann die Heimfahrt an. Gegen 1.30 Uhr war diese schließlich absolviert. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4650" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_20230708_212449_HDR-DeNoiseAI-standard-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Hier ein Video mit Klangeindrücken:</p>


<p><iframe title="Rave The Planet 2023" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/j94EJh2-ieA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Artikelbild © rave the planet gGmbH </p>
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		<title>Präzisionsflanke: Shibata vs Gyger</title>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2023 21:20:30 +0000</pubDate>
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<p>Nein, hier werden heute weder Spielzüge im Fußball besprochen, noch Kriegsstrategien analysiert, oder die Alien-Filme rezensiert. Es geht viel mehr um Tonabnehmer für Plattenspieler hinsichtlich deren Nadelschliffe. Drei ausgezeichnete Vertreter dieser Rillenläufer werde ich gegenüberstellen und genauer beleuchten. Die Kontrahenten: <strong>#1</strong> <strong>Ortofon VinylMaster Silver</strong>, <strong>#2</strong> <strong>Goldring 1042</strong> und <strong>#3</strong> <strong>Audio-Technica AT-VM95SH</strong>. Da ich die genannten Systeme besitze, sie sich recht ähneln und zudem feststellte, dass mein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/goldring-1042-3184/" target="_blank">letzter Artikel zum Goldring 1042</a> hier am meisten gelesen wird, kam die Überlegung zu dem Vergleich auf. Also schauen wir uns mal detailliert die Unterschiede im Schliff an und ob sich das klanglich widerspiegelt.</p>



<p>Als Disclaimer: Ich bin kein Experte für Nadelsysteme. Meine Erkenntnisse beruhen auf Recherchen im Netz, Literatur und meinem eigenen Erforschen.</p>


<figure id="attachment_4622" aria-describedby="caption-attachment-4622" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4622" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4622" class="wp-caption-text">Ortofon VinylMaster Silver</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4623" aria-describedby="caption-attachment-4623" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4623" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4623" class="wp-caption-text">Goldring 1042</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4624" aria-describedby="caption-attachment-4624" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4624" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4624" class="wp-caption-text">Audio-Technica AT-VM95SH</figcaption></figure>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Technische Daten</h2>



<p>Zuerst gleich mal die Kuh vom Eis &#8211; die technischen Daten. Ich habe eine Tabelle erstellt, in der man die Unterschiede der einzelnen Segmente leicht vergleichen kann. Vieles ähnelt sich, es gibt jedoch auch deutliche Abweichungen. Jeder dieser Tonabnehmer z.B. besitzt einen anderen Schliff. Das lauteste System kommt hier von Goldring, das leiseste aus dem Hause Ortofon. Auch die Last- oder Abschlusskapazität ist beim VM Silver doppelt so hoch angegeben wie die des AT-VM95SH. Der auffälligste Unterschied ist sicherlich der Preis. Für den des VinylMasters bekommt man 2,5x das Audio-Technica. Ob es aber auch 2,5x so gut klingt? Das hören wir uns weiter unten an.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4584 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3.jpg" alt="" width="1776" height="1457" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3.jpg 1776w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-460x377.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-1024x840.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-768x630.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-1536x1260.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1776px) 100vw, 1776px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Der Edelstein und sein Schliff</h2>



<p>Wie bereits erwähnt haben wir hier drei diverse Schliffarten. Zwar handelt es sich alles um Line-Contact Schliffe, doch sind zwei nach <strong>Fritz Gyger</strong> gefertigt und eine Abtastnadel besitzt den japanischen <strong>Shibata</strong>-Schliff. Die ausladenste <strong>große Nadelverrundung</strong> weiß der Diamant des Goldring 1042 vorzuweisen. Da wird die komplette Rillenbreite von links nach rechts abgedeckt. Daraus resultieren beeindruckende Flanken. Diese sollen eine möglichst große Kontaktlinie der Rilleninnenseite von oben nach unten Richtung Rillengrund abtasten, dabei aber scharf wie eine Skalpellklinge (<strong>kleine Nadelverrundung</strong>) sein. Also, <strong>lange Flanken/große Kontaktfläche in der Länge</strong> und diese sehr schmal, um so ein Maximum an Information beim Abtasten zu gewinnen. Wir reden hier von einer kleinen Nadelverrundung um die <strong>5-8 µm</strong>. Somit kann verzerrungsfreier zur Plattenmitte hin abgetastet werden. Die Gyger-Nadeln ähneln stark einem Schneidstichel in der Schallplattenherstellung. Die Shibata-Nadel ist an der Spitze etwas runder als die Gyger-Schliffe. Damit soll das absinken auf den Rillenboden reduziert werden. Denn dort findet sich im ungünstigsten Fall nur noch Schmutz, der das Klangerlebnis trübt. </p>



<p>Auf den unteren Bildern kann man schön erkennen, wie rein der Diamant des Audio-Technica Tonabnehmers ist. Allerdings sei auch erwähnt, dass die Nadel neu bei der Ankunft bereits leicht verdreckt war. Die Verpackung machte auf mich nicht den Eindruck, bereits geöffnet gewesen zu sein. Die Verschmutzung entstand somit wohl beim Herstellungsprozess. Auf dem letzten Foto kann man die Krumen gut erkennen. Diese ließen sich rückstandslos mit einer Reinigungsflüssigkeit entfernen.</p>



<p>Auf den Bildern des Mikroskops wirken die Nadeln so groß. In Wirklichkeit kann ich die des AT-VM95SH mit dem bloßen Auge nur noch erahnen. Der Hersteller gibt eine Länge von 2,7 mm und eine Breite von 0,26 mm an. Von der Länge des Diamant ist allerdings nur noch die Hälfte sichtbar. Wenn überhaupt. Der Rest ist in dem Nadelträger verbunden. Die Nadel ist einfach so <strong>unfassbar klein</strong>! Die diffizile Bearbeitung dieser winzigen Diamanten macht am Ende den Preis. Je aufwändiger der Schliff um so mehr muss man dafür bezahlen. Dieses meisterhafte Handwerk beherrschen nur wenige. Diejenigen, die dies realisieren können, sog. <strong>Nadelschleifer</strong>, sind hauptsächlich in Japan ansässig. Sie produzieren selbst keine fertigen Systeme, sondern nur die Nadeln samt Träger und beliefern die Hersteller von Tonabnehmern wie <strong>Ortofon</strong> oder <strong>Audio-Technica</strong>. Natürlich gibt es noch viel mehr Nadeltypen als die hier vorgestellten drei. Von den einfachen getippten <strong>konischen Nadeln</strong>, über <strong>elliptisch</strong>e bis hin zu <strong>van den Hul</strong>, sowie andere <strong>Line-Contact</strong> Schliffe.</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Ortofon VinylMaster Silver</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4588" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4589" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Goldring 1042</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4590" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4630 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Audio-Technica AT-VM95SH</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4592" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4593" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Dirty AT-VM95SH-Nadel</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4597" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Klangwiedergabe</h2>



<p>Soviel zum Aufbau. Kommen wir nun zu dem Part, wofür die Nadelsysteme gedacht sind &#8211; zur Musikwiedergabe. Variiert denn nun der Klangeindruck durch die diversen Schliffe? Da sich das ohne akustischen Bezug immer schwer beschreiben lässt, zumal jeder ein anderes Hörempfinden hat, sowie Adjektive semantisch anders gewichtet, habe ich ein Vergleichsvideo erstellt. Somit kann sich jeder ein eigenes Bild machen. </p>



<p>Die Tonabnehmer waren allesamt sauber und optimal nach Herstellerangaben justiert. Die Aufnahmen jener wurden anschließend nur normalisiert um eine einheitliche Lautstärke zu bekommen. Die verwendete Audiokette: <strong>Technics sl1200MK7 / GramAmp 2 Communicator / Fireface 800 / PC mit Audacity</strong>. Leider verschluckt die YouTube-Kompression Details, man kann aber trotzdem ganz gut Unterschiede hören.</p>


<p><iframe title="Nadelvergleich" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pfawG_Q_180?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Dem Shibata-Schliff wird etwas mehr Wärme nachgesagt und das kann ich hier im direkten Vergleich auch hören. Das Goldring-System hat die meiste Hochtonenergie und ist näher am VinylMaster als am Audio-Technica-System. Der Ortofon-Tonabnehmer ist der &#8222;Vocal King&#8220;. Die Stimmen kommen super artikuliert und freigestellt rüber. Lauryn steht plötzlich vor einem im Raum. Allerdings schwächelt es in den ganz tiefen Subfrequenzen. Da drücken die beiden anderen einen Ticken mehr. Das Shibata-System klingt auch weniger hart als das VM Silver. Irgendwie entspannter/runder.</p>



<p>Sicherlich lassen sich die Unterschiede im Klang nicht nur am Nadelschliff festmachen. Es ist dennoch spannend zu hören, dass sich die Gyger-Schliffe doch mehr ähneln, im Kontrast zum Shibata. Auch gibt es für mich kein besser oder schlechter. Die Tonabnehmer tönen meiner Meinung nach alle drei vorzüglich. Es ist daher pragmatisch betrachtet nur eine Frage des Geschmacks und vielleicht hilft das Geschriebene hier dem ein oder anderen&#8230;</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4626" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Das Copyright der Herstellerlogos und des Songs der Fugees &#8222;Ready Or Not&#8220; liegt bei den rechtmäßigen Urhebern.</p>
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