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	<title>Technik &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>Korg NTS-2 Oszilloskop</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 13:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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<p>Das Leben trägt schon manchmal interessante Blüten. Da erhalte ich von meinen netten Kollegen als Geburtstagsgeschenk einen Gutschein eines Musikfachgeschäfts und wusste vor diesem glücklichen Umstand gar nicht, ob ich von dort was brauche. Dankbar ob der Möglichkeit, dauerte es natürlich nicht lange und mir kamen einige Gerätschaften in den Sinn, die von großem Interesse sind. Auf einen neuen Fieldrecorder bin ich seit geraumer Zeit scharf sowie das Oszilloskop von Korg. Mit dieser Absicht, sowie griffbereitem Gutschein in der Hand, steuerte ich in den Laden. Eine Stunde später verließ ich glückselig den Shop, hatte dieser doch beides auf Lager. Die Beute: ein <strong>Tascam DR-40x</strong> sowie das <strong>Korg NTS-2 Oscilloscope</strong>.</p>



<p>Ein Fieldrecorder ist ziemlich selbsterklärend. Dazu braucht es aus meiner Sicht keine detaillierte Betrachtung. Die Aufnahmequali ist jedenfalls exzellent. Zum NTS-2 gibt es jedoch ein paar interessante Anmerkungen und ich hab&#8216; lange überlegt, wie ich so ein Gerät in einen Artikel fassen kann. Das Oszilloskop nur mit Text zu beschreiben würde nicht funktionieren. Daher entschied ich mich, mehr mit Videos zu arbeiten&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Intro" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MEZxdJ6RWc8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background">Gleich vorab als Disclaimer: Ich bin kein Profi in Sachen Oszilloskop. Somit kann ich nur eine kleine Übersicht zum NTS-2 geben. Es gibt YouTuber, die ausführliche Reviews zu allen Funktionen erstellt haben. Wer mehr Details in die Tiefe will ist dort besser aufgehoben. Ich will das Gerät im Großen und Ganzen so betrachten, wie Korg es sich vermutlich vorgestellt hat. Als Entdecker-Tool für Neugierige. </p>



<p>Der NTS-2 gehört zu einer kleinen Serie von Korg-Geräten. Neben einem <strong>Synth</strong> (NTS-1) gehört ebenfalls noch ein <strong>Kaoss Pad</strong> (NTS-3) zum Dreiergespann und ich finde alle eine nähere Betrachtung wert. Gemeinsam haben die drei eine sehr kompakte Größe, eine gewisse Simplizität und dennoch recht viel Funktion. Damit man diese Geräte allerdings nutzen kann, müssen sie erst einmal zusammengebaut werden&#8230; </p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Aufbau" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zluBunNybeI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Der Aufbau ist denkbar einfach. Teile trennen, Anschlüsse verbinden, ein paar Schrauben festziehen und der kleine Kasten ist per USB-Anschluss oder Batterien (2x AAA) sofort einsatzbereit. Das erinnert mich ein bisschen an die Zeit in der DDR. Ich stamme ja gebürtig von dort und damals gab es sog. &#8222;AGs&#8220; (Arbeitsgemeinschaften), die sich mit allen möglichen Dingen befassten. So ein NTS-Klassensatz hätte sich hervorragend dafür geeignet. Nichtsdestotrotz bereitete mir der Power Switch ein paar Probleme. Der ist nicht ganz 100%ig genau eingelötet und klemmte in der rückseitigen Abdeckung. Das zaghafte Gefummel mit der Zange am Switch habe ich aus dem Video ausgeschnitten.</p>



<p>Funktionen bringt das Gerät folgende mit sich:<br>&#8211; <strong>4-Kanal Oszilloskop für CV und Audio</strong><br>&#8211; <strong>2 unabhängige Wellenformgeneratoren</strong><br>&#8211; <strong>Spektrum Analyzer mittels FFT</strong><br>&#8211; <strong>Stimmgerät</strong></p>



<p>Auf die ersten zwei Punkte versuche ich etwas einzugehen, da sie für mich persönlich den meisten Nutzen beherbergen. Mit der &#8222;Scope&#8220;-Funktion kann ich optisch dargestellt bekommen, was ich sonst nur akustisch wahrnehme. Sowas suche ich schon länger. Zugegebenermaßen befindet sich bereits ein analoges Oszilloskop seit geraumer Zeit in meinem Besitz. Einst als Geschenk erhalten, erwirkten ein Mangel an geeigneten Anschlusskabeln und die recht stattliche Größe jedoch nie die Absicht, damit herumzuexperimentieren. Das verhält sich mit dem NTS-2 jetzt ganz anders. Damit erscheint per Display auf einfachem Wege, was beispielsweise an Sounds aus einem Synthesizer ertönt. Gerade für Leute mit wenig Vorwissen wird hier auf mehreren Ebenen gut dargestellt, was z. Bsp. eine Rechteckwelle, Sinus- oder Sägezahnwelle ist. Wie stellt sich ein Pink Noise dar, eine LFO-Modulaion. Eine kleine Veranschaulichung gibt es in folgendem Video&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Test als Oszilloskop" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/yMCK3CaDz74?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>In dem Video wird, denke ich, offensichtlich, dass mich experimentelle Sounds mehr interessieren als Akkorde. </p>



<p>Neben der &#8222;Scope&#8220;-Funktion erhält man beim NTS-2 zusätzlich einen Spektrum-Analyzer (WAVE) der neben der Schwingung auch noch die Amplitude der Frequenzbereiche auf einer Skala anzeigt.</p>



<p>Spannend und vielseitig einsetzbar sind die zwei unabhängig voneinander agierenden Wellengeneratoren. Jene bieten neben der Funktion als Oszillator mit diversen Wellenformen, auch Optionen wie LFO oder Hüllkurven-Steuerung. Super einsetzbar als Modulationsquelle, wie im nächsten Video angerissen&#8230;</p>


<p><iframe title="Korg NTS-2 Test als Oszillator" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/biHYC01xa60?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Selbstverständlich ist da viel mehr möglich, als ich hier in den kurzen Videos zeige. Jede/r soll bestärkt sein, auf die eigene Entdeckungsreise mit dem Korg NTS-2 zu gehen. Besonders spannend finde ich die Visualisierung von hypnotischen &#8222;<strong>Lissajous</strong>-Figuren&#8220; oder Oszilloskop-Musik. Für das ATTIX-Intro habe ich eine Software namens &#8222;<a href="https://osci-render.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">osci-render</a>&#8220; verwendet. Ich empfehle fortführend in der Thematik die Arbeit von &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qnL40CbuodU" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Jerobeam Fenderson</a>&#8222;. Das ist schon sehr abgefahren was da so möglich ist.</p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4936" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/A7M4086-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Cayin N3-Ultra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 07:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Sensorische Dissonanz Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Sensorische Dissonanz</h3>



<p>Es gibt Dinge, die sterben einfach nicht aus. Schallplatten, Maßschneidereien, Vollformatkameras mit Wechselobjektiven, Edel-Confiserien oder handgefertigte Musikinstrumente. Obwohl schon längst durch günstige, kompakte, digitale Lösungen für die breite Masse ersetzt, dienen sie doch weiterhin Kunden mit einem qualitätsbewussten Anspruchsverhalten abseits des gängigen Konsens. Man könnte es auch so formulieren: Etwas allgemeiner Komfortverzicht für ein gesteigertes Nutzererlebnis. Warum nicht den Hochzeitsanzug bequem von der Stange wählen, wenn der aufwändig maßgeschneiderte passt wie angegossen? Weshalb nicht zur sofort verfügbaren Gitarre aus dem Musikhandel greifen, wenn der gelernte Gitarrenbauer das Teil zwar langwierig fertigt, dafür jedoch perfekt nach den eigenen Bedürfnissen stimmen kann? Weil man so etwas Besonderes erhält, ein bestimmtes Gefühl vermittelt bekommt. Einzig pekuniäre Gründe verhindern oftmals den Schritt zum ganz großen Glück.</p>



<p>Beispiel Smartphones. Sie ersetzten in den letzten Jahren immer mehr Hardware. Egal ob Laptop, Fotoapparat, Mp3-Player, EC-Karte oder Bücher. Alles kompakt auf einem rechteckigen Gerät in Hosentaschengröße. Für 95% der User sind das Handling und die qualitativen Ergebnisse in diesen Bereichen damit vollkommen ausreichend. Platz- wie Kostenersparnis die ausschlaggebenden Kriterien. Die anderen 5% suchen mit spezialisierten Geräten den Qualitätssprung und die Handhabung zweckoptimierter Hardware. Am häufigsten wahrscheinlich für Bildaufzeichnungen. Mit einer gescheiten Kamera + lichtstarkem Objektiv bläst man jegliches Smartphone noch immer vom Tisch. Ich selbst bin vermutlich wieder so ein Extremfall. Auch wenn die allermeisten Leute gern am &#8222;Handy&#8220; herumwerkeln, nervt mich die Art der Bedienung mittels wischen über eine Glasscheibe. Das Smartphone stellt für meine Wenigkeit somit nur eine Notlösung jeglichen Einsatzzweckes dar. Fotografieren damit ausschließlich, wenn ich keine meiner Cams griffbereit habe, surfen im Netz oder Texte verfassen tue ich viel lieber mit PC-Maus + Tastatur und Musik genießen unterwegs nur über einen meiner DAPs. Ich weiß, nicht jeder der das auch will &#8211; kann. Ich wünschte, es wäre so.</p>



<p>DAP!? Was genau ist denn ein DAP? <strong>DAP</strong> steht für <strong>D</strong>igital <strong>A</strong>udio <strong>P</strong>layer. Also ein kompaktes, einzig dem Musikhören nach entworfenes Gerät. Sowas erscheint heute wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Natürlich bekomme ich mit besagtem Smartphone die Musik ins Ohr aber eben nicht so gut. Für Audiophile, zu denen auch ich mich zähle, ist so ein mobiler High-End Musikplayer der heilige Gral auf Reisen. Speziell im Urlaub kann man damit in ruhigen Stunden, ohne klangliche Einbußen, genüsslich seiner Leidenschaft frönen. Technik, die in ihrer Komplexität nur eine bestimmte Aufgabe erfüllen soll, geht schlicht weniger Kompromisse ein. Die Hersteller können aus dem Vollen schöpfen. Das fängt beim Design an, führt sich im Bedienkomfort fort und schafft Freiräume im vielschichtigen Elaborieren der Klangqualität. Die ist es auch, welche im wesentlichen Fokus bei einer Kaufabsicht liegt. Mit dem gesteigerten Klangpotenzial soll sich die Anschaffung eines zusätzlichen, wie hochpreisigen Geräts nun mal rechtfertigen.</p>



<p>Persönlich nutze ich DAPs seit mittlerweile neun Jahren. Der erste Zugang war ein <strong>iBasso DX90</strong>, welchen ich, dank des austauschbaren Akkus, auch heute noch gern nutze. Der hat schon sooo viele Betriebsstunden hinter sich, war auf etlichen Reisen mit und ist immer noch zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Klanglich hat mir der DX90 immer gemundet. Vor zwei Jahren kam aus Neugierde noch ein <strong>HiBy R3 Pro Saber</strong> dazu. Bis zu dessen Erwerb, haben mich DAPs mit festverbautem Akku immer abgeschreckt. Leider gibt es heute schlicht keine Alternative mehr dazu. Das ist äußerst bedauerlich! Danach gesellten sich noch ein <strong>Sony NW-A105</strong>, sowie ein <strong>Fiio X1</strong> dazu. Abgesehen vom DX90 alles Geräte, die nicht gerade die Bank sprengen und eher für robuste Umgebungen gedacht waren, weniger als Utensil auf Reisen. Nun bekam ich Wind von einem neuen Player auf dem Markt, welcher schnell meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Statt des üblichen Solid State-Aufbaus besitzt jener zusätzlich Elektronenröhren. Der Name: <strong>N3-Ultra</strong> von der Firma <strong>Cayin</strong>.</p>



<p>Der Hersteller Cayin ist mir nicht unbekannt. Wenn ich dessen Name lese, denke ich sofort an Röhrengeräte. Damit verbunden ist meine damalige Erfahrung mit einem <strong>Spark Audio HA-1A</strong> Kopfhörerverstärker, über den ich im Jahr 2018 <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/kopfhoerer-endgame-1539/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"><strong>HIER</strong> </a>schrieb. Die Firma hat sich als chinesischer Hersteller hochwertiger Audioprodukte, mit besagter Röhrentechnik, einen guten Ruf in der audiophilen Szene erarbeitet und befindet sich in feiner Gesellschaft anderer sinologischer Hersteller. Auralic, Aune, iBasso and many more. Es kommt halt nicht nur Billigramsch aus Fernost.</p>



<p>Da nun kürzlich ein Urlaub in Potsdam anstand, war es die perfekte Gelegenheit um einen neuen DAP nutzen zu können. Ein glücklicher Kaufmoment in den Kleinanzeigen erwirkte einen soliden Rabatt auf ein Neugerät und somit landete ein Exemplar in meinen Händen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Variable Konstanz</h3>


<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4927 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-awesomeness-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>So, nach dem ganzen einleitenden Vorgeplänkel kommen wir zum eigentlichen Protagonisten des Artikels. Zum <strong>N3-Ultra</strong>. Er ist der Nachfolger des recht erfolgreichen <strong>N3-Pro</strong> und bildet weiterhin den Einstieg in das Player-Segment der Röhren-DAPs von Cayin. Der röhrenverstärkte N3-Pro mit einem Preis um die 500$ war vor drei Jahren ein Novum. Die Preise für diese Art von DAPs liegen gern deutlich darüber. Für einen <strong>N7</strong> aus selben Hause werden 2.000€ fällig und den edlen <strong>N8ii</strong> bekommt man erst ab stolzen 3.500€. Die limitierte Sonderedition des <strong>N30LE</strong> im Bundle mit dem hauseigenen <strong>Amber-Pearl IEM</strong> lag bei saftigen 13.000€! Das liegt in der Natur der Sache. Röhrentechnik in einem Gerät zu verbauen, welches gerade mal unwesentlich größer als ein Smartphone dimensioniert ist, ist ein Stück weit aufwändig. Die Idee und Umsetzung finde ich absolut genial. (Selbstverständlich gibt es auch DAPs mit ausschließlich Solid State-Aufbau in schwindelerregenden Preisregionen.)</p>



<p>Nicht jede Elektronenröhre ist als Bauteil für einen kompakten Player geeignet. Viele Typen werden im Betrieb sehr warm um korrekt zu funktionieren oder sind schlicht zu groß. Sowas lässt sich in einem DAP schlecht verwenden. Cayin entschied sich daher für den Einbau von zwei <strong>NOS Raytheon JAN6418S</strong> Miniaturröhren. Also neue/unbenutzte Tubes aus alten Lagerbeständen (<strong>N</strong>ew <strong>O</strong>ld <strong>S</strong>tock) nach Qualitätsstandards des Militärs (<strong>J</strong>oint-<strong>A</strong>rmy-<strong>N</strong>avy Military Grade). Diese werden in einem aufwändigen Auswahlverfahren durchgemessen und anhand ihrer Messwerte gepaart (sog. tube matching), da sie pro Kanal Implementierung finden sollen. Dieser Röhrentyp besitzt nur eine geringe Größe und strahlt kaum Wärme ab. Trotz der passenden Eigenschaften der JAN6418 beherbergen diese dennoch zwei Schwachpunkte &#8211; 1. <strong>Mikrofonie</strong> bei Bewegungen der Röhre, sowie 2. eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Funksignalen. Mikrofonie bei Tubes macht sich als Klirr- oder Klingelgeräusche im Audiosignal bemerkbar, wenn die Elektronenröhre Erschütterungen ausgesetzt ist. Da das bei einem mobilen Player nun eine permanente Begleiterscheinung ist, wurden für den N3-Ultra extra <strong>Silikonmuffen</strong> entwickelt, in denen die Röhren ruhend, auftretende <strong>Vibrationen wegdämpfen</strong>. Das funktioniert so gut, dass ich während meines Testzeitraums im Urlaub keinen Mikrofonie-Effekt wahrgenommen habe. Einstrahlungen von Funksignalen begegnete die Firma mit einem resoluten Weg -> sie lässt schlicht und einfach alle funkende Bauteile weg. Der N3-Ultra besitzt somit <strong>weder Wi-fi noch Bluetooth</strong>. Die Röhren sind im Player festverbaut und nicht austauschbar. Ihnen wird eine Lebensdauer von mehreren 1.000h beschieden. Der Hersteller gibt hier gar ~ 10.000h an. Es kann, laut Aussage eines Cayin-Offiziellen auf dem Portal Head-fi.org, in seltenen Fällen vorkommen, dass mal eine Röhre ihren Weg in die Player findet, die trotz der peniblen Qualitätsprüfung, innerhalb weniger Wochen ausfällt. Diese wird auf Garantie von Cayin getauscht. Wir reden hier schließlich von Tubes die zwar unbenutzt, jedoch 40 Jahre und älter sind.</p>



<p>Der Cayin DAP bietet abgesehen von den Tubes natürlich auch einen Transistor-Signalpfad. Der DAC (<strong>D</strong>igital <strong>A</strong>nalog <strong>C</strong>onverter), welcher das digitale Signal in ein analoges für den Kopfhörer umwandelt, arbeitet mit einem <strong>AKM AK4493S</strong>-Chip. Ein technisch bis <strong>32bit und 22,4Mhz (DSD)</strong> extrem hochauflösender Audiochip mit großem Rauschabstand und verschwindend geringem Klirrfaktor. Wer den N3-Ultra kauft, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aber für den Röhrensound entscheiden.</p>



<p>Neben einer ausgezeichneten Klangwiedergabe ist auch der Bedienkomfort bei DAPs ein wichtiges Kriterium. Als Betriebssystem findet ein modifiziertes <strong>Android 8.1</strong> Verwendung. Es ist optimal auf den Einsatzzweck angepasst worden. Alles lässt sich übersichtlich auffinden und der scharfe <strong>4.1&#8243; Touchscreen (1280&#215;720)</strong> reagiert sehr flüssig. Die Rechenarbeit dafür erledigt ein <strong>Qualcomm 425 Prozessor</strong>. Die aktuelle Firmware befindet sich in der Version 1.30. Seit dem Release des Players im März kam fast monatlich eine neue Versionsnummer raus, die immer kleine Verbesserungen mit sich brachte. Ich habe natürlich auch gleich ein Update durchgeführt. Den Prozess dazu findet man <strong><a href="https://cayin.com/downloads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER</a></strong>. Mir persönlich gefallen immer richtige Buttons zur Bedienung. Die seitlich angebrachten, mit denen man die Titelwiedergabe steuert, haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Volume-Rad, um die Lautstärke zu regeln, fasst sich ebenfalls gut an.</p>



<p>Anschlussseitig finden sich neben einer <strong>USB-C</strong> Buchse, ein <strong>Card-Slot für MicroSD</strong> (bis 1TB), ein <strong>3,5mm Line-Out, </strong>ein <strong>3,5mm Headphone-Out, sowie eine symmetrische 4,4mm Line-/Headphone-Out</strong> Kombo-Buchse. Der symmetrische Ausgang haut max. <strong>600mW bei 32Ohm</strong> raus. Mittels USB-Anschluss kann der DAP auch als <strong>DAC am PC</strong> eingesetzt werden. Ebenso wird der N3-Ultra hierdurch geladen. Eingangs bereits von mir moniert, beinhaltet auch der Cayin-DAP einen <strong>festverbauten Akku</strong>, welcher hier eine Leistung von <strong>4.500mAh</strong> zur Verfügung stellt und damit Energie <strong>für ~ 10h</strong> liefert. Das ist nicht sonderlich viel, reicht aber in den meisten Fällen aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Timbre Eleganz</h3>


<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4928 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Side-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nach der Inspektion seiner Komponenten, stellt sich doch endlich die Frage: Wie klingt der Player denn nun?</p>



<p>Cayin hat dem DAP drei unterschiedliche Timbres (Klangfarben) mitgegeben. Beurteilen tue ich diese mit einem <strong>InEar Stagediver SD-4</strong> am symmetrischen Ausgang des DAP. Dieser Out hat soviel Power, dass ich die niedrigste der drei Gainstufen wählen muss und mich nicht über 40% traue, da hier bereits meine Schmerzgrenze überschritten ist. Der Ausgang ist zudem von Kopfhörer- auf Line-Out umschaltbar und wird bei Umstellung mit einem Warnhinweis gesichert, um bei einem versehentliches Switchen nicht einem Gehörschaden zu erliegen. <br><br>Die Klangfarben:<br><strong>Solid State</strong><br><strong>Tube Classic</strong><br><strong>Tube Modern</strong><br><br>Im <strong>Solid State-Modus</strong> läuft der Signalpfad auf &#8222;üblichem&#8220; Wege einzig über Transistoren. Die Elektronenröhren bleiben hiermit kalt. Der Sound ist <strong>unglaublich sauber und sehr gut aufgelöst</strong>. Digitaltechnische Perfektion würde ich gar behaupten. Allein dieser Klang würde den Kauf rechtfertigen, ist aber nicht ganz das Besondere, was man sich mit dem N3-Ultra erhofft.</p>



<p>Die große Magie entsteht beim Wechsel auf den <strong>Tube Classic Mode</strong>. Es erscheint eine Nachricht auf dem Display, dass die Röhren kurz aufgewärmt werden müssen, die zwei seitlichen Fenster am Player beginnen zu leuchten und nach wenigen Sekunden erfolgt der Switch. Der Sound ändert sich recht flagrant zum Transistorklang und ist nicht bloß ein Gimmick. Der Fokus verschiebt sich mehr auf die mittleren Frequenzbereiche, diese werden förmlich herausgearbeitet und Stimmen erhalten eine natürliche Präsentation zurück, die im ganzen technisch-perfekten Zeitalter zu oft verloren geht. Transienten gewinnen nun zusätzlich harmonische Obertöne, die man auch leicht wahrnehmen kann. <strong>Alles bekommt Glanz, ein wundervolles Funkeln</strong>. Dem Röhrensound wird ja gern mehr Wärme nachgesagt. Beim N3-Ultra bedeutet es jedoch nicht, dass der Sound Hochtonenergie verliert. Im Gegenteil, verschiebt sich die Abstimmung in einen leicht helleren Klang, da der tiefe Bassbereich an Autorität verliert. Transienten büßen auch etwas Dynamik ein. Dieses Timbre ist dadurch nur bedingt für basslastige Musik geeignet. <strong>Stimmenlastige Musik oder Klassik</strong> allerdings, werden zu <strong>einem wahrer Genuss</strong>! Die Klangbühne ist im Tube Classic am weitesten vom Kopf entfernt. Alles ist <strong>perfekt separiert</strong> und Sounds schweben bei geeigneter Aufnahme 360° um den Hörenden herum. Der 3,5mm-Ausgang macht hier schon eine exzellente Figur, der 4,4mm-Out ist aber nochmal ein anderes Level bilde ich mir ein.</p>



<p>Die Klangcharakteristik des <strong>Tube Modern</strong> Timbre geriert sich zu einer Intersektion der zwei vorangestellten Modi. Der Glanz geht etwas zurück, der Bass bekommt wieder Druck auf den Kessel, die Klangbühne rutscht mehr ans Ohr. Perfekt für mein favorisiertes Musikgenre. Hiermit <strong>macht Elektronische Musik so richtig Laune</strong> und es darf sicherlich die Frage aufkommen, ob scheppernder Techno überhaupt so fantastisch klingen sollte. Ganz klares &#8222;Ja!&#8220; von mir. Diese Klangfarbe tönt aus meiner Sicht dem Solid State Timbre ein Stück näher als dem Tube Classic Mode. So, als ob dem Transistorklang mehr Leben eingehaucht wird. Der wirkt im Vergleich dann doch zu flach, zu perfekt.</p>



<p>Was die drei Timbres vereint, ist dieser <strong>riesige Detailreichtum</strong> über das gesamte Frequenzspektrum. Einhergehend damit, beeindruckt mich der Stagediver SD-4 immer wieder aufs Neue, was mit diesem für eine Detailwiedergabe möglich ist. Das Ding ist ein akustisches Mikroskop. Preislich liegen der Inear-Kopfhörer wie auch der DAP im ungefähr gleichen Bereich (699,- und 649,-) und bilden ein stimmiges akustisches Gespann. Nichtsdestotrotz reizen mich die Edelteile von <strong>Campfire Audio</strong> schon eine Weile und ein zukünftiger Zugang aus diesem Hause bleibt ein selbst gestecktes Ziel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verdikt</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4929 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/07/N3-Connect-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Der Cayin N3-Ultra ist ein äußerst spannendes Gerät und es macht viel Freude mit den Klangfarben zu experimentieren. Mir ist es aber schon oft passiert, dass ich während des Testens einfach in die Musik vertieft abgedriftet bin, so sehr kann einen der Klang fesseln. Für weitere klangliche Feinabstimmungen bietet der DAP noch mehrere digitale Filter und eine beispielhafte Implementation eines PEQ (Parametrischer Equalizer), welcher mit speicherbaren Profilen aufwarten kann.</p>



<p>Und da sind wir auch wieder bei der ganz am Anfang gestellten Überlegung, warum man so ein scheinbar redundantes Gerät zusätzlich mit sich herumtragen mag. Weshalb sich die Extrakosten zumuten? Nun, weil ein guter DAP, mit viel Hingabe zum Detail und außergewöhnlicher Klangqualität, ein exklusives Hörerlebnis bietet. Die ganze Mühe, welche ich mir mit meinen Vinyl-Rips mache, das langwierige Abstimmen der ganzen Signalkette dazu, soll Sinn ergeben. Mir ist das wichtig. Mit einer hinreißenden Klangwiedergabe wird aus guter Musik -&gt; grandiose Musik&#8230;</p>
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		<title>Geschichten vom Band</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 16:47:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis Prelude Nie war das Anhören von Musik bequemer als heute. Auf dem Smartphone die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="inhaltsverzeichnis">Inhaltsverzeichnis</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prelude</li>



<li>Gründerstimmung</li>



<li>Spulentonband</li>



<li>RCA Tape Cartridge</li>



<li>8-Spur-Kassette</li>



<li>Kompaktkassette</li>



<li>DC-International</li>



<li>Elcaset</li>



<li>DAT</li>



<li>DCC</li>



<li>NT Cassette</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="prelude">Prelude</h2>



<p>Nie war das Anhören von Musik bequemer als heute. Auf dem Smartphone die Spotify-App öffnen, eine Playlist aus Millionen Songs erstellen, die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer aufsetzen und ab geht der Sound ins Ohr. Durch die drahtlose Verbindung in Telekommunikationsnetze erspart man sich das Vorhandensein jeglicher Speichermedien und ist ortsungebunden. Mehr Komfort des Musikkonsums ist für mich schwerlich vorstellbar. Doch der Weg dahin war ein langer und wäre ohne Namen wie <em>Valdemar Poulsen</em> oder <em>Lou Ottens</em> ein anderer gewesen. </p>



<p>Wie es zum heutigen High-Tech-Musikhören gekommen ist, will ich in diesem Artikel versuchen umfassend aufzuzeigen. Im Fokus soll hier die wegweisende Magnettonaufzeichnung auf Band stehen. Wie dessen Geschichte zeigt, begleitete von Anfang an starke Konkurrenz in anderer Form diese Technik, Stichwort Schallplatte, jedoch sehe ich persönlich insbesondere die Kompaktkassette als eine Art Grundstein für den auch heute noch gelebten Umgang mit Musik unterwegs. Erst mit ihr kam durch ihre geringe Größe, einfache Bedienung und weite Verbreitung, das Nutzerverhalten zum Tragen, das auch in der Jetztzeit noch Anwendung findet. Die die Kassette dann ablösenden Discs besprechen wir mal an andere Stelle. Ich werde auch hauptsächlich mit dem technik- und geschichtsbegeisterten Auge den Blick darauf werfen &#8211; das kulturelle Element der Kassette, aber auch Videoaufzeichnungen oder EDV hier vernachlässigen. Denn jene Themen verdienen jeweils einen eigenen dedizierten Artikel. </p>



<p>Persönlich begleitete mich der rechteckige Tonbandspeicher in Hosentaschengröße die gesamte Adoleszenz. Musik hören war schon immer meine favorisierte Art des Kulturkonsums. CDs erschienen mir lange Zeit dafür, im Hinblick auf Mobilität, zu sperrig. Ich leechte deshalb regelmäßig die Silberscheiben der Kumpels auf meine leeren Tapes. Denn mindestens eins hatte ich immer in einer Tasche dabei und irgendwo stand immer ein Abspielgerät dafür. Wenn mit Freunden abgehangen wurde, dann mit Musik. Meine Kindheit und Jugend verdanken der Kompaktkassette also viele musikalisch schön unterlegte Momente. Jedoch habe ich der Technik dahinter nie angemessen Aufmerksamkeit geschenkt. Unterschiedliche Bandtypen und Abspielgeräte? Klar, schon mal gesehen, allerdings nie hinterfragt. Das will ich mit diesem Artikel nachholen. Auch, weil das Thema recht spannend ist. </p>



<p>Ich habe über die letzten Wochen, während meiner Recherche zu diesem Sujet, unterschiedliche Typen Tonbandkassetten entdeckt und gesammelt. Daher möchte ich im Nachfolgenden ein paar wissenswerte Informationen dazu teilen. Ganz klar, wurde anfangs mein Hauptaugenmerk auf die zwei Schwergewichte Kompaktkassette und Spulentonband gelegt. Dabei wollte ich es jedoch nicht belassen. Denn bei meinen Nachforschungen stieß ich auf eine mich zunehmend begeisternde Vielfalt. Ich bitte um Nachsicht, dass ich hier nur einen Teilüberblick geben kann. Es gab in der Geschichte der Tonbandkassette viele unterschiedliche Ansätze. Manche Exoten dessen lassen sich nur schwer beschaffen oder kosten viel Geld. Das betrifft insbesondere die dazugehörigen Abspielgeräte. Zu diesen findet man an anderer Stelle jedoch reichlich Information im Netz. Ich verlinke unter dem Artikel dazu. </p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background">Als Disclaimer: Ich versuche die Infos so gewissenhaft wie möglich wiederzugeben. Sollte sich dennoch irgendwo der Fehlerteufel eingeschlichen haben &#8211; bitte nicht gleich steinigen. Einfach eine kurze Ansage in den Kommentaren hinterlassen und ich korrigiere gegebenenfalls. Die Kassettentypen sind chronologisch angeordnet. So lässt sich vermeiden, dass manche Informationen stetig wiederholt werden. Der Artikel baut also in Teilen auf. Es macht Sinn alles zu lesen. Viel Spaß dabei&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="grunderstimmung">Gründerstimmung</h2>



<p>Es ist dem ehrgeizigen Streben von <em>Valdemar Poulsen</em> zu verdanken, dass die Forschung und Entwicklung von Magnettonaufzeichnungen in die Gänge kam. Obschon er nicht der Erste war, der sich mit diesem Konzept des Speicherns von Informationen verdingte, so gab er entscheidende Impulse in der Entwicklung und baute dann auch mal ein funktionstüchtiges Gerät (<em>Telegraphon</em>). Allerdings nutzte er noch kein Band zum Magnetisieren &#8211; er verwendete dünnen Stahldraht. Eine Klaviersaite auf eine Walze gewickelt. Später dann auf Spulen gepackt wie Angelsehne. Man benötigte jedoch einige 1000m für wenige 10 Minuten. Hinzu kam, dass die Verwendung dieser mit Stahldraht bestückten Geräte nicht ganz ungefährlich war. Es kam häufig vor, dass der hauchdünne Draht beim Zurückspulen abriss. Wenn es dann noch ganz schlimm kam, weil man nicht rechtzeitig reagierte, gab es einen epischen Bandsalat. Das endete nicht selten darin, dass das Band dadurch völlig unbrauchbar wurde und höchstens noch zum Pfannen schrubben reichte. Anekdoten aus den Studios der Britischen <em>BBC</em> erzählen, dass es gelegentlich dazu kam, dass auch dort so ein Stahldraht riss. Dann zischte diese wild wütende Peitsche im Raum herum und die anwesenden Mitarbeiter sprangen fluchtartig in Deckung. Auch die schlechte Tonqualität führte unweigerlich nach neuen Überlegungen für das Prinzip der Magnettonaufzeichnung. Die mit Draht bestückten Geräte dienten zuvorderst hauptsächlich als Diktiergerät. Für anspruchsvolle Musikaufzeichnungen war da noch kein Platz. </p>



<p>Ende der 1920er entwickelte <em>Fritz Pfleumer</em> das Papier-Tonband und wenige Jahre später die Badische Anilin- und Soda Fabrik, kurz <em>BASF</em>, das Kunststoff-Tonband. Dieses war deutlich widerstandsfähiger als jenes aus Papier und findet in der Art bis heute Verwendung. </p>



<p>Anfänglich kam das Tonband auf offene Spulen gewickelt. Es wurde dann in einem Abspielgerät auf eine Leere Spule übertragen und währenddessen von einem Tonkopf abgetastet. Das Handling dieses Prozedere setzte allerdings etwas technisches Kow-how voraus und war für unterwegs eher mittel geeignet. Das sahen auch Hersteller so und arbeiteten an Überlegungen für Tonbänder in Kassetten. Das <em>Compact-Cassette-System</em> von <em>Philips</em>, um das Team von <em>Lou Ottens</em>, setzte sich schlussendlich, als &#8222;King-of-the-Cassettes&#8220; durch. Aber der Reihe nach&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-spulentonband">Spulentonband</h2>



<p>  </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3387" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4165-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Als Vater des Tonbandes gilt der bereits erwähnte Dresdener <strong>Fritz Pfleumer</strong>. Er beschichtete ein langes Papierband mit Stahlstaub, der tontechnisch magnetisiert werden konnte. Er nannte diese Erfindung <strong>Lautschriftträger</strong>. Ein eigens dafür entwickeltes Abspielgerät zeigte bereits Ähnlichkeit mit den späteren Tonbandgeräten. Es besaß zwei Spulen und führte das Band an einem Magnetkopf vorbei. Pfleumer konnte die Allgemeine-Elektricitäts-Gesellschaft, kurz <strong>AEG</strong>, als Investor gewinnen. Wie eingangs geschrieben, entwickelte <strong>BASF</strong> zusätzlich in Kooperation den Kunststoffträger als Bandmaterial. Somit konnte 1935 auf der Großen Deutschen Funkausstellung das erste Tonbandgerät, das <strong>Magnetophon K1</strong>, vorgestellt werden. Bedauerlicherweise wurden bei dieser Ausstellung durch ein großes Feuer, alle Prototypen dessen zerstört. Nichtsdestotrotz stellte der Aufbau des Gerätes die Blaupause für nachfolgende Tonbandgeräte dar.</p>



<p>Spulentonbänder gibt es in vielen Variationen. Sie unterscheiden sich in <strong>Bandbreite</strong>, <strong>Spulengröße</strong>, Material, Länge, <strong>Spuren</strong> und <strong>Abspielgeschwindigkeit</strong>. Man merkt schon, hier herrscht eine recht große Vielfalt.</p>



<p>Die anfänglich standardisierte Bandbreite betrug bei AEG noch 6,5 mm. Nach dem zweiten Weltkrieg änderten die US-Amerikaner, welche die Magnetophone als beliebte Kriegsbeute mit in ihr Heimatland nahmen, <strong>die Standardbreite auf 1/4 Zoll (6,35 mm)</strong>. Dies geschah durch die Firma <em>Ampex</em>. Die Schichtseite des aufgewickelten Tonbandes befand sich fortan innen. Es gibt auch Bandbreiten, die an einem Vielfachen des 1/4&#8243; angelehnt sind. Die Bänder erreichen dann mitunter eine Breite von bis zu 2 Zoll.</p>



<p>Das Magnetband ist auf Spulen aufgewickelt. Es gibt sie in unterschiedlichen Spulengrößen. Die gängigsten im heimischen HiFi-Bereich sind<strong> 13 cm (5 inch)</strong>, <strong>18 cm (7 inch)</strong> und <strong>26,5 cm (10,5 inch)</strong>. Aufgrund der großen Mittenaussparung der 10,5 Zoll-Spulen benötigt man in der Regel einen sog. NAB Adapter für das Tonbandgerät. <br>Die Spulengröße orientierte sich hauptsächlich am Einsatzzweck und der Bandsorte/Bandlänge. Für Anwendungen im Musikstudio verwendet man z.Bsp. &#8222;dickes&#8220;<strong> Normalband (50 µm)</strong> auf großen Spulen. Dieses Band lässt sich im Schnitt einfach besser verarbeiten und ist sehr widerstandsfähig. Für den Heimgebrauch kommt das etwas dünnere <strong>Langspielband (35 µm)</strong> zum Einsatz. Die noch dünneren Doppelspiel- und Dreifachspielbänder waren für kleine Spulen an mobilen Tonbandgeräten konzipiert. </p>



<p>Die ersten Tonbänder besaßen eine einzige Spur. Der Tonkopf musste also nur eine Monospur (<strong>Vollspur</strong>) abtasten. Für den Genuss von Stereo benötigt man allerdings die doppelte Anzahl. Dazu wurde die Spurbreite auf dem Band einfach in zwei gleichgroße Bereiche halbiert. Um diese zwei Spuren, auch <strong>Halbspur</strong> genannt, abzugreifen, verbaute man anfangs einfach zwei hintereinander liegende Tonköpfe. Einen für das linke Signal und einen für den rechten. Die s.g. <strong>Staggered (gestaffelt) Heads</strong>. Das bedeutete allerdings, dass linker und rechter Kanal zeitlich verzögert gelesen und gespeichert wurden. Später folgten die <strong>Stacked (gestapelt) Heads</strong>, bei denen ein einziger Tonkopf das Signal beider Spuren gleichzeitig verarbeiten konnte. Dieser Tonkopf konnte jedoch nicht die älteren Staggered Stereo Tapes vernünftig lesen, aufgrund des zeitlichen Versatzes. Es wurden allerdings Abspielgeräte angeboten, die beide 2-Spur-Tonbandarten abtasten konnten.<br><strong>Schlussendlich kamen 4-Spur Tonbänder</strong> auf den Markt &#8211; die wiederum schmalere <strong>Viertelspur</strong>. Somit konnte man das Stereo-Tonband dann auch in die andere Richtung abspielen. Dieses Prinzip findet übrigens auch bei der Kompaktkassette Anwendung. </p>



<p>Hierzu sei in Bezug zur Audioqualität erwähnt, dass eine höhere Anzahl der Spuren auf dem Band sich zwar nicht auf den erzeugbaren Frequenzgang auswirken, dass aber, je schmaler die Tonspur wird, umso geringer der Dynamikumfang ausfällt. Das ist der Bereich zwischen Vollaussteuerung und Bandrauschen. Man kann auch einfach ausgedrückt sagen, <strong>je mehr Spuren das Band hat, umso geringer ist die erreichbare Audioqualität</strong>.</p>



<p>Um diese Spuren nun mit Tonaufnahmen zu versehen, ist eine <strong>Vormagnetisierung (Bias)</strong> notwendig. Jene findet während des Aufnahmeprozesses im Aufnahmegerät statt. Durch die Vormagnetisierung wird ein sehr hochfrequentes Signal (um die 100 KHz) vom Aufnahmekopf beigemischt, was dazu führt, dass die Eisenpartikel des Tonbandes <strong>aufnahmefreudiger</strong> und <strong>Störsignale herausgefiltert</strong> werden, ebenso der <strong>Dynamikumfang erhöht</strong>. Die Stärke der Vormagnetisierung ist vom Tonbandtyp abhängig und kann am Aufnahmegerät über einen Bias-Regler eingestellt werden. </p>



<p>Wie auch bei der Schallplatte<strong>, wird der Frequenzgang bei der Aufnahme verzerrt</strong>. Da die hohen Frequenzen im wesentlichen nur die obere Schicht des Tonbandes magnetisieren, die tiefen Frequenzen jedoch das Band durchmagnetisieren, wird <strong>eine Anhebung der Höhen und eine Absenkung der Tiefen (Bassbereich)</strong> beim Recording erzeugt. Somit<strong> verhindert man eine Übersteuerung</strong> der Aufnahme und <strong>reduziert das Bandrauschen</strong>. Die Entzerrung findet dann bei der Wiedergabe statt. Unterschiedliche Entzerrkurven haben sich etabliert &#8211; <strong>RIA</strong>, <strong>NAB</strong> und <strong>IEC</strong>. Diese lassen sich ggf. am Wiedergabeberät auswählen.</p>



<p>Eine ebenso gewichtige Unterscheidung ist die Angabe über die <strong>Abspielgeschwindigkeit</strong>. Als Faustregel kann man sagen, <strong>je höher diese ist, desto besser die Audioqualität</strong>. Für qualitativ hochwertigste Master Tapes nutzt man <strong>38 cm/s</strong> oder <strong>15 ips</strong>. <em>(ips = inch per second/Zoll pro Sekunde)</em>. Für den Heimbereich etablierten sich <strong>19 cm/s</strong> oder <strong>7 ½ ips</strong>, sowie die sparsamere Variante von <strong>9,5 cm/s</strong> oder <strong>3 ¾ ips</strong>.</p>



<p>Man erkennt an den Geschwindigkeiten, dass auch hier einfach immer durch 2 geteilt wurde. Das passierte natürlich vorrangig aus Kostengründen. Magnetband war teuer und ist es bis heute. Gerade in Anbetracht der günstigen Schallplatte als stärkstes Konkurrenzprodukt. Halbe Geschwindigkeit ließ sich einfach in halbe Bandlänge übersetzen. Gerade in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts befand sich kaum noch Tonband auf den Spulen. Selbst wenn es sich um ein ganzes Musikalbum handelte. </p>



<p>Ich besitze zwar noch kein Abspielgerät, aus Neugierde habe ich mir dennoch eine gebrauchte Spule gekauft. So ist es mir möglich, den Größenunterschied zur Kompaktkassette zu visualisieren. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3388 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4170-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Interessant auch: Der Vorbesitzer / die Vorbesitzerin hat auf der Rückseite sauber und ordentlich die Titel des Tonbandes aufgeschrieben. Plus Bandgeschwindigkeit und Zählerposition. (<em>CCR</em> yeah!)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3370" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4171-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Auf der Vorderseite der Hülle stehen die Eigenschaften des Tonbandes. Hier handelt es sich um ein Langspielband (35 µm), das bis zu einer Bandgeschwindigkeit von 19 cm/s (7 ½ ips) geeignet ist. Es besitzt eine Bandlänge von  1100 m und ergibt damit eine Spieldauer von 192 Minuten. Ich kann allerdings nicht mit Sicherheit sagen, ob es auch tatsächlich die richtige Hülle zum Band ist. Hab&#8216; es schließlich nicht neu erworben. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3371" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4175-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3372" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4177-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3373" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/05/A7M4181-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Tonbänder finden bis heute vereinzelt Anwendung. Da ist vorrangig der Einsatz im Musikstudio zu nennen. Auch gilt ein exzellent bespieltes und wiedergegebenes Tonband als der heilige Gral in der Welt der audiophilen Hörer. So hat sich ein Nischenmarkt für äußerst gut betuchte Käufer entwickelt. Hersteller fertigen Tonbänder auf aller höchstem Niveau an. Da befindet sich dann ein Musikalbum auf zwei vollen Spulen und nicht einer halben. Der Preis beträgt für so ein exquisites Kunstwerk allerdings schon mal saftige 450 USD. Zum Beispiel <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://tapeproject.com/?__cf_chl_jschl_tk__=5cf1f202dbdfcf54e8e0cf2977e5f62dded997e9-1621109485-0-AXBmYtiY9lwOPZ6esKitGP5ioRRuD2JrVHk2XqAqbhH3qGoY4spN58XUYMVayNP_DIYUPC8OySV61l6VuBkSuClciMpG71vY4adntnHwdR5bO0hOp24Jbx21TTk-UruDDPXl-tmRKO90dFZZ4l46obgiBvodXgo7hFguGrTpAo0XgE29FJzuUnluV844ZCd4A3tMs_pKqIlF-6AySH6sMDH0VJSXomqmFUv5veezuNiUHPfJEZI9oU4w8OMAXwEE-zIp0wK9lKBCuuo_avKNfp394M56NEqKAK-xeDSFMtxCnzMtKAYe81tY0AJIXOvr9mn71W6Oa644AQINlRXTQZvch-SgVp9hrh4DitS2V0HjsaITM03ubB_y9U2Y8g-AvoyIF7PwuA_X0X2mE0q9lU2QUR6MjF_I06fKK0Fg_iXtajX45NS6SqvrCfaO9yzH_UD9WpOm3aeiAvmrSrqah9I" data-type="URL" data-id="https://tapeproject.com/?__cf_chl_jschl_tk__=5cf1f202dbdfcf54e8e0cf2977e5f62dded997e9-1621109485-0-AXBmYtiY9lwOPZ6esKitGP5ioRRuD2JrVHk2XqAqbhH3qGoY4spN58XUYMVayNP_DIYUPC8OySV61l6VuBkSuClciMpG71vY4adntnHwdR5bO0hOp24Jbx21TTk-UruDDPXl-tmRKO90dFZZ4l46obgiBvodXgo7hFguGrTpAo0XgE29FJzuUnluV844ZCd4A3tMs_pKqIlF-6AySH6sMDH0VJSXomqmFUv5veezuNiUHPfJEZI9oU4w8OMAXwEE-zIp0wK9lKBCuuo_avKNfp394M56NEqKAK-xeDSFMtxCnzMtKAYe81tY0AJIXOvr9mn71W6Oa644AQINlRXTQZvch-SgVp9hrh4DitS2V0HjsaITM03ubB_y9U2Y8g-AvoyIF7PwuA_X0X2mE0q9lU2QUR6MjF_I06fKK0Fg_iXtajX45NS6SqvrCfaO9yzH_UD9WpOm3aeiAvmrSrqah9I" target="_blank">The Tape Project</a></em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rca-tape-cartridge">RCA Tape Cartridge</h2>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3554" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4702-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Einige Hersteller beschäftigte die Frage, wie man für potentiellen Kunden, das Handling mit Tonband vereinfachen könnte. Es war für ungeübte schon recht pusselig, das Tonband an verschieden Rollen und dem Tonkopf vorbei, in eine leere Spule einzufädeln. Ende der 50er Jahre konkretisierten sich die ersten Versuche. Mittels sog<strong>. Kartuschen</strong> (Cartridges) oder auch Kassetten, sollten dem Kunden der Bandwechsel so einfach wie möglich gestaltet werden. Bei der Soundqualität versprach man, im Vergleich zu offenen Spulentonbänder, keine Abstriche machen zu müssen. Deshalb entschied man sich, eben jenes <strong>1/4 Zoll Vierspur-Magnetband</strong> zu verwenden. Um ausreichend Spielzeit aus der Kassettengröße zu erhalten, kamen Bandgeschwindigkeiten von <strong> 3 ¾ ips  und 1 ⅞ ips</strong> zur Anwendung. Daraus resultierten Spiellängen von <strong>30 und 60 Minuten pro Spur</strong>. An den Bandgeschwindigkeiten lässt sich aber schon ausmachen, dass die Versprechen in ebenbürtiger Klangqualität zu den Spulentonbändern nicht ganz eingehalten werden konnten. Nichtsdestotrotz klangen bespielte Kauf-Cartridges zu dieser Zeit richtig gut.</p>



<p>Das <em>Dictaphone Dictet</em> war der erste Versuch, Diktiergeräte mit Kassetten als Speichermedium zu verwenden. Jedoch war die Ausführung von RCA der erste größer angelegte kommerzielle Vorstoß auf den Consumer-Markt. Auch zeigten sich hier bereits viele Gemeinsamkeiten zur später erscheinenden Kompaktkassette. Beide bedienen sich einem <strong>Zweilochsystem</strong>. In einem Gehäuse wird das Band von einer Spule zu einer zweiten übertragen. Das Magnetband wird zum Abtasten, offen, an einer Längsseite vorbeigeführt. Beide Kassettentypen besitzen Fenster, um den Spulenstand abzulesen. <br>Die beiden Tonbandsysteme unterscheiden allerdings auch offensichtliche Merkmale. Die RCA Tape Cartridge ist rund dreimal so groß wie eine Kompaktkassette. Auch ist das Magnetband doppelt so breit. Zudem besitzt das große Model eine <strong>Rollenbremse</strong>, die das unbeabsichtigte Abwickeln der Spulen beim Transport verhinderte. Sowas existiert bei Kompaktkassetten nicht. Das Tonband der RCA Cartridge ist <strong>kompatibel zu Tonbandgeräten</strong>. Wenn man das Tonband der Kassette entnimmt und auf eine Spule aufwickelt, kann man mit einem Spulentonband dies ganz normal anhören. </p>



<p></p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3555" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4688-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3556" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4696-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3557" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4698-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3558" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4706-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3559" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4709-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Leider wurde der RCA Tape Cartridge <strong>kein großer Erfolg</strong> beschieden. Das lag zum großen Teil daran, dass man versuchte, Spulentonbandbesitzer zur neuen Technik hin zu bewegen. Doch weder die teuren Abspielgeräte, noch die Klangqualität konnten jenes erreichen. Besitzer von Tonbandgeräten waren zudem meist technikaffin und für praxisarme Neukunden war der Preis eine Hürde. Eine Tape Cartridge kostete rund 4,50$ Anfang der 60er Jahre, was nach heutigem Stand 39$ entspricht. Damit war sie obendrein <strong>teurer als ein Spulentonband</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8-Spur-Kassette / 8-Track</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4777" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3849-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wir befinden uns in den USA der <strong>1960er</strong> Jahre, wollen entspannt eine Runde im Auto cruisen, dabei Musik genießen und ständig springt die Schallplatte. Da wird der Genuss ganz schnell zum Frust. So, oder so ähnlich empfand das wohl auch <strong>William P. Lear</strong>. Er entwickelte eine <strong>Einspulenkassette</strong> mit <strong>8 Spuren</strong>, die ideal im Auto abgespielt werden konnte. Sie war eine Weiterentwicklung der schon vorher existierenden, jedoch wenig verbreiteten 4-Spur-Kassette. </p>



<p>Diese sog. <strong>8-Track</strong> konnte kostengünstig hergestellt werden &#8211; ebenso wie die Abspielgeräte dafür. Das Besondere an 8-Spur Kassetten war, dass nur eine Spule als <strong>Endlosband</strong> abgespielt wurde. Eine Funktion zum Zurückspulen war nicht notwendig. Per einfachem Knopfdruck konnte zwischen vier Liedern hin und her geschalten werden. Denn diese liefen zeitgleich und nur die Spur(en) die gerade vom Tonkopf abgetastet wurden, ertönten aus dem Lautsprecher. Das klappte auch automatisch, wenn der Tonkopf das Rundenende des Bandes erkannte und zwei Spuren weiter rutschte.</p>



<p>Als Bandtyp kam ein beschichtetes <strong>Kunststoffband mit ¼-Zoll Breite</strong> zum Einsatz, welches mit einer <strong>Geschwindigkeit von 3¾ips</strong> abgespielt wurde.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4780" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3850-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4779" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3851-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4778" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3840-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading" id="die-kompaktkassette">Die Kompaktkassette</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4786 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M4547-HDR-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h3>



<p>Das Ziel, dass sich der 1960 von <strong>Philips</strong> beauftragte <strong>Lou Ottens</strong> und sein Entwicklerteam stellten war klar und simpel. Die neue Kassette samt Abspielgerät sollten an erster Stelle so handlich werden, dass sie in eine Jackentasche passen. Daher auch die anfängliche Bezeichnung <strong>Pocket Recorder</strong>. Klein bedeutete mehr Mobilität, Nutzerkomfort, Kostenersparnis und Sicherheit. Zudem entschied man sich für ein <strong>Zweilochsystem</strong>. Parallel arbeitete zusätzlich ein konkurrierendes Entwicklerteam, ebenfalls für die Firma Philips, an einer Einlochkassette. Daran tüftelten <em>Grundig</em>, <em>Philips Phonografische Industrie</em> und <em>Deutsche Grammophon</em>. Während die Konkurrenten bei der Anzahl der Löcher unterschiedliche Wege gingen, waren die Überlegungen für das Magnettonband die selben &#8211;<strong> 3,81 mm Breite und 4,75 cm/s Bandgeschwindigkeit</strong>.</p>



<p>Philips entschied sich im Fortlauf des Entwicklungsprozesses schließlich für die Zweilochlösung. Das Team um Grundig nahm diese Entscheidung eher &#8222;verstimmt&#8220; auf. Da man aber einen Einblick in Lou Ottens Idee ergattern konnte, wurde nun eiligst eine eigene Kassette mit zwei Löchern entworfen. Grundig nannte sie <em>DC</em> und vermarktete den Konkurrenztyp im Jahre 1965 unter der Firmierung <em>DC International</em>. Zur DC aber später mehr.</p>



<p>Das erste Mal den Weg in die Öffentlichkeit fand die Kompaktkassette schließlich 1963, zeitgleich mit dem rein batteriebetriebenen Kassettenrekorder <em>Philips EL 3300</em>. Obwohl durchaus Interesse bei der Vorstellung vorhanden war, so richtig einschlagen im Markt wollte die Kompaktkassette anfangs nicht. Die Japaner jedoch, die 1963 auf der Messe in Berlin Wind von der Sache bekamen, fingen selber an, eigene Versionen der Kompaktkassette zu entwickeln und veröffentlichten diese. Dieses Gebaren gefiel Philips natürlich überhaupt nicht und so begab man sich zu <em>Sony</em> nach Japan um zu verhandeln. Ein geschickter Schachzug vom damaligen Sony-Chef&nbsp;<em>Norio Ohga</em> führte im Abschluss der Verhandlung dazu, dass Philips den Japanischen Elektronik-Konzern lizensierte und das kostenlos, ohne Gebühren. Somit setzte sich die Kompaktkassette nun langsam aber sicher als Standard durch und diverse Hersteller fingen an geeignete Kassettenrekorder dafür zu bauen. Die anfängliche Klangqualität der Kompaktkassette kann nicht mit jener aus den 80er/90er Jahren verglichen werden. Ursprünglich war der Einsatzzweck eher für Diktiergeräte gedacht. Der Klang verbesserte sich aber deutlich mit der Zeit.</p>



<p>Der große Vorteil der Kompaktkassette gegenüber dem anfänglich stärksten Konkurrenzproduktes, der Schallplatte, war nicht nur die deutlich <strong>handlichere Größe</strong>, sondern vor allem, die <strong>einfache Bespielbarkeit</strong>. Man konnte jetzt per simplem Knopfdruck, seine Lieblingslieder aus dem Rundfunk, vom Mikrofon, oder Schallplatte easy auf Band aufnehmen. Das rief jedoch alarmiert die Musikindustrie auf den Plan, die ihre Profite massiv bedroht sah. Kampagnen gegen das heimische Recording wurden gestartet. Mit Slogans wie <em>&#8222;Home Taping Is Killing Music&#8220; </em> wurde versucht, gegen das Mitschneiden auf Kassette zu agitieren. Allerdings mit wenig Erfolg. Eher wurde dieser Versuch der Musikindustrie auf unterschiedlicher Art und Weise konterkariert. Die 1981 auf Kassette veröffentlichte EP <em>&#8222;In God We Trust&#8220;</em> von den <em>Dead Kennedys</em> zum Beispiel, beinhaltete die ganzen Lieder auf der A-Seite. Die leere B-Seite stellte man den Käufern für ihre eigenen Aufnahmen zur Verfügung, mit dem Hinweis: <em>„Home taping is killing big business profits. We left this side blank so you can help“</em>. Allerdings erwirkten die Interessenvertreter der Urheber, dass auf jede verkaufte Leerkassette ein Pauschalbetrag erhoben wird. Die sog. <strong>Geräte-, oder auch Pauschalabgabe</strong>. Unabhängig davon, ob man mit der Leerkassette nur seine eigene Stimme oder Geräusche aufnehmen mochte. Diese Abgabe wird dann von diversen Institutionen an die betroffenen Verwertungsgesellschaften verteilt. Damit war die Kompaktkassette das erste Speichermedium, dass mit einer <strong>Zwangsgebühr</strong> belegt wurde. Heutzutage betrifft das sämtliche Speichertypen. Von Festplatte, USB-Sticks, CDs bis zu MP3-Playern &#8211; auf alle Geräte und Speicher muss eine Abgabe erfolgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bandtypen">Bandtypen</h3>



<p>Kompaktkassetten gibt es in <strong>unterschiedlichen Spiellängen und Bandsorten</strong>. Während mit Musik vorbespielte Kassetten, nur die tatsächliche benötigte Menge an Tonband aufgespult bekommen, gibt es bei Leerkassetten feste Größen, die in Minuten angegeben werden. Die gängigsten sind<strong>: 60, 90 und 120 Min. Spielzeit</strong>.</p>



<p>Das ursprüngliche Tonbandsorte besaß <strong>Eisenoxid-Partikel (Ferro)</strong>. Während diese Sorte eine gute Basswiedergabe auszeichnete, mangelt es ihr jedoch an einer schönen Höhenaussteuerung. Zudem besaßen diese ein recht hörbares Grundrauschen. Das Problem versuchte man mit Chromdioxid-Bändern in den Griff zu bekommen. Die <strong>CrO<sub>2</sub>-Kassetten</strong> beherrschten nun durchaus eine gute Höhenwiedergabe, dafür schwächelten diese im Bassbereich. Der nächste Versuch sollte Höhen- und Basswiedergabe möglichst gleich gut aussteuern. Es entstanden die <strong>Ferrochrom-Kassetten</strong>. Jene konnten die Vorgabe erfüllen, erzeugten allerdings nun im Mittenbereich eine unschöne Senke. Dieser Umstand führte dazu, dass diese Bandsorte recht schnell wieder vom Markt verschwand. Der qualitativ beste Bandtyp kam als <strong>Metal- oder Reineisenband</strong> auf den Markt. Diese Metal-Tapes überzeugen mit einer ausgezeichneten Klangqualität im Bereich der Kompaktkassetten und wurden gern für CD-Überspielungen genutzt. Metal-Kassetten sind heute ebenfalls noch sehr gefragt, jedoch auch teuer.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3485" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4496-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<h4 class="wp-block-heading" id="zur-besseren-ubersicht"><strong>Zur besseren Übersicht</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eisenoxid</strong> (Ferro, IEC I, Typ I, Normal Position) &#8211; helles Band, gute Basswiedergabe, schlechte Höhenwiedergabe, hohes Bandrauschen, sehr günstig im Preis</li>



<li><strong>Chromdioxid</strong> (CrO<sub>2</sub>, IEC II, Typ II, High Position) &#8211; dunkles Band, schlechtere Basswiedergabe als Typ I, gute Höhenwiedergabe, noch relativ günstig im Preis</li>



<li><strong>Ferrochrom</strong> (FeCr, IEC III, Typ III) &#8211; dunkles Band, gute Basswiedergabe, gute Höhenwiedergabe, starke Mittensenke, wurden nur kurze Zeit hergestellt</li>



<li><strong>Metal</strong> (IEC IV, Typ IV, Reineisen, Metal Class) &#8211; dunkles Band, gute Basswiedergabe, gute Höhenwiedergabe, größter Frequenzumfang, sehr niedriges Bandrauschen, sehr teuer</li>
</ul>



<p>Diese Eigenschaften der Bandtypen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist schon erstaunlich, welche Klangqualität und Aufnahmepegel mit Metal-Bändern erzielbar sind.</p>



<p>Zur Vollständigkeit sei erwähnt, dass noch mehrere Derivate der Chromdioxid- Bänder entstanden. Diese laufen unter den Bezeichnungen Chromdioxid-Substitute, ​kobaltdotiertes Eisenoxid, oder High-Bias-Bänder. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3483" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4473-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p><strong>Zur Bestimmung des Bandtyps, lassen sich auf der geschlossenen Kassetten-Längsseite auch die Einkerbungen zurate ziehen.</strong> (Kassetten vom TYP I und TYP III besitzen jeweils keine. Man braucht demnach auch den Blick auf das Band zur Identifikation. Anhand dieser Markierungen, ob vorhanden oder nicht, sind Abspielgeräte in der Lage, den Bandtyp automatisch zu erkennen. Auf der gleichen Kassetten-Längsseite befinden sich zudem die Löschsicherungslaschen, die durch das Herausbrechen den Aufnahmeschutz aktivieren. Diese Vorgehensweise verhindert, dass eine erneute Aufnahme auf das Band stattfindet und kann für beide Seiten unabhängig von einander erfolgen.)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3484" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4487-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Bespielt wurden die Bänder mit <strong>vier Spuren</strong>. Jeweils eine Stereospur pro Seite. Um diese nacheinander abspielen zu können, entwickelte man unterschiedliche Verfahren. Die einfachste Variante war, die Kassette am Ende einer Seite, per Hand zu drehen. Bequemer wurde es dann mit der <strong>&#8222;Auto Reverse&#8220;-Funktion</strong>. Bei dieser drehte sich entweder der Tonkopf um 180°, oder gleich die ganze Kassette automatisch. Es konnte sich jedoch auch einfach nur die Abspielrichtung ändern, indem der Antrieb, quasi rückwärts drehte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="aufnahme">Aufnahme</h3>



<p>Die gängige Meinung lautet ja, dass Kompaktkassetten eine eher mäßige Klangqualität besitzen. Das liegt oft daran, dass sich wenig mit der Optimierung einer Aufnahme beschäftigt wurde. (Hersteller von Kaufkassetten ausgenommen) Man nahm einfach eine Kassette, legte diese ein und drückte &#8222;Record&#8220;. Das mittelmäßige Ergebnis wurde anschließend einfach akzeptiert. (Ich handhabte dies selbst nicht anders) Fairerweise muss man erwähnen, dass die zumeist günstigen Geräte selten viele Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Aufnahme anboten. Eine sehr gut gemachte Aufzeichnung auf Metal-Tapes jedoch, unterscheidet sich klangqualitativ kaum noch von CDs. Wollte man also die bestmögliche Klangqualität beim Recording erhalten, kam man nicht daran vorbei, sich mit den Funktionen eines hochwertigen Aufnahmegerätes auseinanderzusetzen. Beginnend mit dem <strong>Justieren des Eingangspegel</strong> ging man über in die <strong>Bias-Einstellung</strong>. Denn die vier Bandtypen benötigen eine unterschiedlich starke Vormagnetisierung. Bei älteren Geräten wurde noch manuell mittels BIAS-Regler eingepegelt. Hierbei versuchte man, einen nahezu <strong>maximal ausgereizten Dynamikumfang</strong> zu erreichen. Dadurch sollte das Bandrauschen im Vergleich zur aufgenommenen Musik möglichst gering sein. Modernere Geräte waren später in der Lage, dieses Prozedere komplett automatisch auszuführen. Dabei spielte das Tapedeck ein wenige Sekunden langes Sample auf die Kassette, spulte zurück und analysierte dann anschließend beim Abspielen diese Testaufnahme. Die Vormagnetisierung wurde automatisch gewählt und das Band wieder auf Anfang zurück gespult &#8211; bereit für die eigentliche Aufnahme. Man musste somit nur noch die Rec-Taste betätigen. Jetzt hatte man eine maximal laute Aufzeichnung, ohne jedoch zu stark in die Bandsättigung zu geraten, wo das aufgenommene Signal unsauber würde. <br>Um das unbeliebte Bandrauschen noch besser in den Griff zu bekommen, entwarf und lizensierte die Firma <em>Dolby</em> ein Noise-Reduction-System &#8211; kurz <strong>Dolby NR</strong>. Diese Rauschunterdrückung muss man sich als eine Art Equalizer vorstellen. Aktivierte man diese Funktion während der Aufnahme, wurden die hohen Frequenzen bspw. stark angehoben. Es war dann also unabdingbar, dass man später bei der Wiedergabe dieser Aufnahme, ebenfalls die Dolby-NR-Funktion aktivierte. Denn beim Abspielen arbeitet die Rauschunterdrückung entgegengesetzt. Sprich, die stark Höhen lastige Dolby-Aufnahme wird wieder mittels eines Equalizer neutralisiert. Durch das Absenken der hohen Frequenzen, reduzierte sich parallel, das Bandrauschen hörbar. Die Rauschunterdrückung wurde über die Jahre immer weiter von Dolby optimiert und kam in unterschiedlichen Varianten <strong>(B, C, S) </strong>in die Geräte. Auch andere Hersteller wie <strong>Philips</strong> oder <strong>dbx</strong> boten Verfahren zur Rauschunterdrückung an. Die von Dolby sind allerdings die am weitesten verbreiteten. </p>



<p>Mich persönlich stört das Bandrauschen kaum bis gar nicht. Gerade bei Walkmans sind die Betriebsgeräusche oft lauter als jenes. Es besitzt ja auch einen gewissen Charme. Heutzutage hat man die Möglichkeit, für einen überschaubaren Geldbetrag, ausgezeichneten, digitalen Klang zu bekommen. Bereits mit dem Smartphone. Das ist auch gut so und ich bin darüber froh. Jedoch haben Kassetten aufgrund ihrer Eigenschaften einen eigenen Sound und eigenes Handling, was ich sehr mag. Das Gleiche trifft für Schallplatten zu. Diese beiden analogen Speichertypen sind ihren digitalen Pendants in nahezu allen technischen Aspekten unterlegen, was jedoch keinesfalls bedeutet, dass sie meinen Ohren weniger gefallen würden. Im Gegenteil! Platten und Tapes haben ihre eigenen, individuellen Vorzüge und ich oute mich hier als Fan. Bedauerlicherweise gab es kaum bis keine vorbespielten Kaufkassetten mit Metal-Band zu kaufen. Die wären sicherlich heute heißbegehrte Sammlerware.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="abspielgerate">Abspielgeräte</h3>



<p>Einer der wesentlichen Vorteile der Kompaktkassette war, wie bereits erwähnt, <strong>Mobilität</strong>. Jenes spiegelte sich nicht zuletzt darin wieder, dass die oft zwergenhaften Abspielgeräte große Beliebtheit generierten. Der <strong>Walkman</strong> von Sony ist das Synonym für Musikgenuss immer und überall &#8211; ebenso wie die monströsen <strong>Ghettoblaster</strong>. Hiermit wurde die Blaupause gelegt, wie auch heute noch Musik unterwegs gehört wird. Die Technik mag mittlerweile eine andere sein, das Handling aber, ist immer noch von damals spürbar. <br>Ergänzt wurden die Spieler für unterwegs durch <strong>HiFi-, bzw. Kompaktanlagen</strong>, für den stationären Gebrauch. Diese fanden sich auch in so ziemlich jedem Zuhause oder Fahrzeug wieder. Hierbei handelte es sich um Kombigeräte mit Radioempfang, Kassettenteil und später auch noch CD-Player. Wer allerdings das nötige Kleingeld besaß, kaufte sich <strong>hochwertige Tapedecks</strong> und verband diese mit einem Verstärker/Receiver. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3476" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4430-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3542 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4459-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3543 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4448-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3544 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2021/07/A7M4470-Bearbeitet-Bearbeitet-2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<h3 class="wp-block-heading" id="eigene-gedanken">Eigene Gedanken</h3>



<p>Wie ich bereits in meinem <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/das-kleine-revival-der-audiokassette-1485/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag vom Februar 2018</a> geschrieben habe, wäre mein Leben emotional ohne die Kompaktkassette garantiert anders verlaufen. Denn Musik verbindet immer auch Emotion. So <strong>viele Erinnerungen</strong> haben sich damit verewigt. Es wäre müßig, auch nur den Versuch zu wagen, alle aufzuzählen. Zudem war die darauf enthaltene Musik auch ein Stück weit <strong>Identifikation</strong> &#8211; besonders wichtig im Jugendalter. Ich hatte noch weit bis ins neue Jahrtausend immer Kassetten bei mir, egal wo ich mich gerade aufhielt. Lieber das Handy vergessen, als bei den Kumpels ohne Tape. Bis heute hat mich die Faszination für Kassetten nicht verlassen. Neben der Sammelleidenschaft für Schallplatten, gesellt sich nun auch eine für Tapes. </p>



<p>In den letzten Jahren konnte man eine gesteigerte Nachfrage nach Kompaktkassetten beobachten. Auch bieten viele Künstler ihre Musik wieder parallel auf Kassetten an. Leider in eher bescheidener Qualität. Also eher für das Regal. Jedoch wird der große Hype sicherlich ausbleiben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Bandmaterial begrenzt ist und zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr hergestellt wird. Ich bin gespannt, wie sich die Situation in Zukunft entwickeln wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="dc-international">DC-International</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4774" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3854-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wie einleitend bei der Kompaktkassette angeführt, entstand die <strong>DC</strong> von <strong>Grundig</strong> als direktes Konkurrenzprodukt zu eben dieser. &#8222;DC&#8220; steht für Double-Cassette und &#8222;International&#8220; sollte auf einen internationalen Kooperationsverbund hindeuten. Grundig übernahm viele Merkmale der Kompaktkassette, deren Pläne man sich zuvor sicherte. Sie war zwar etwas größer als der Kassettentyp von Philips, besaß aber auch ein <strong>Zweilochsystem</strong>, ein an einer offenen Längsseite entlang geführtes Band, Aussparungen die als<strong> Löschschutz</strong> dienten und <strong>Spieldauern von 60 oder 90 Minuten</strong>. Zu den wesentlichen Unterschieden zur Kompaktkassette zählen die leicht schnellere <strong>Bandgeschwindigkeit von 2 Zoll</strong> und, dass es nur zwei gegenläufige <strong>Monospuren</strong> gab. Für den Genuss von Stereosound fehlten schlicht die Abspielgeräte.</p>



<p>Man konzentrierte sich bei der DC-International von Anfang an auf Musikaufnahmen, die man damit auch anbot. Das änderte trotzdem nichts daran, dass dieser Kassettentyp 2 Jahre nach Markteinführung auch bereits wieder eingestellt wurde. Die DC hatte einfach keine Chance gegen den Siegeszug der Kompaktkassette.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4784 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3856-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4773" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3855-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4775" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3839-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Elcaset</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4843 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3876-Bearbeitet-Bearbeitet2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Als die kleine Kompaktkassette in den 70er Jahren immer mehr Verbreitung fand, stellten sich drei große Hersteller die Frage, wie man dieser signifikante Marktanteile streitig machen könnte. Nun war die DC-International als direkter Formatkonkurrent erst kürzlich gefloppt. Daher visierte man eine Alternative an, die nicht unmittelbar als eine Art Klon empfunden werden sollte. Die Umsetzung möge den <strong>Bedienkomfort der Kompaktkassette, mit der gehobenen Klangqualität des Spulentonbandes</strong> vereinen. Quasi eine moderne RCA Tape Cartridge <strong>für qualitätsbewusste Musikhörer</strong>. Als marktreifes Ergebnis präsentierten <strong>Panasonic</strong>, <strong>Sony</strong> und <strong>TEAC</strong> schließlich die <strong>Elcaset</strong>, welche in ihrem Design, einer riesigen Kompaktkassette nachempfunden war. </p>



<p>Dies wurde mittels <strong>6,3mm breitem Magnettonband</strong> realisiert, das mit einer <strong>Geschwindigkeit von 9,5cm/s</strong> am Tonkopf vorbei zog und entsprach damit den gleichen Spezifikationen der meisten Spulentonbänder zu dieser Zeit. Zur Erinnerung, die Kompaktkassette bedient sich jeweils ca. der halbierten Werte. Die Verdoppelung bescherte der Elcaset einen <strong>größeren Dynamikumfang</strong> &#8211; sprich, <strong>weniger Bandrauschen</strong>. Auf dem Markt wurden leere <strong>Elcaset-Bandtypen mit Eisenoxid- oder Ferrochrom-Beschichtung</strong> angeboten. Für das Abspielen wird das Band vom Abspielgerät aus der Kassette herausgezogen, was einen <strong>stabileren Bandtransport</strong> möglich machte. </p>



<p>Auch wenn die Elcaset am Ende eine bessere Audioqualität zur Kompaktkassette bot, war sie im Handling, bedingt durch die Größe, dieser unterlegen. Zudem <strong>neigten Abspielgeräte zu einem hohen mechanische Verschleiß</strong>, welche diese mit einem nervigen Quietschgeräusch im Gerät bemerkbar machten. Da nun zusätzlich die Kompaktkassette audioqualitätiv, durch neue Bandbeschichtungen, immer näher an die große Kassette heran rutschte, reagierte <strong>die Kundschaft immer weniger überzeugt</strong> von der Elcaset. Als <strong>eher mäßigen Erfolg</strong> von den Herstellern verbucht, <strong>verschwand sie Anfang der 1980er</strong> wieder vom Markt. Übrigens, der Name Elcaset leitet sich von L-Cassette ab, was für Large-Cassette steht.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4826" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3884-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4825" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3882-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">DAT &#8211; Digital Audio Tape</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4844 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3874-Bearbeitet-Bearbeitet3-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Es ist 1985. Die Vorzüge digitaler Aufzeichnung auf Band gegenüber der alten Analogtechnik versprechen Zukunftssicherheit. Eine Ablösung der Kompaktkassette ist daher seit zwei Jahren in Planung. Es gibt allerdings noch Entscheidungsbedarf, ob dies mit einem stationären, oder doch rotierenden Vielspurkopf erfolgen soll. Den Zuschlag durch die internationale <strong>DAT</strong>-Konferenz erhält schließlich die zweite Variante. Nun ist der Weg geebnet für die Geräteentwicklung.</p>



<p>Der Haken an dem <strong>rotierenden Vielspurkopf</strong> ist die recht aufwendige Mechanik. Das Band wird beim Abspielen aus der Kassette gezogen und quasi um diesen Kopf herumgeschlungen, was zu einer größeren Abtastfläche führt. Die Bandtransportgeschwindigkeit beträgt zwar nur 0,815cm/s, durch die 2000 Umdrehungen pro Minute des Kopfes, ergibt sich jedoch eine relative <strong>Bandgeschwindigkeit von beeindruckenden 313cm/s</strong>!</p>



<p>Dieser Aufwand bleibt nicht unbelohnt. Bis zu <strong>96kHz mit 24bit Bittiefe und 180 Minuten Spielzeit</strong> ergeben sich daraus. Das ist mehr als das, was eine gewöhnliche Audio-CD bietet. Was für die Einen als Segen empfunden wird, treibt jedoch anderen den Angstschweiß auf die Stirn. Insbesondere auf die Stirn der <em>International Federation of the Phonographic Industry</em>. Denn massenhaft billige Audiokopien in Studioqualität, sind für die von Geld verwöhnte Tonträgerindustrie ein wirtschaftlicher Albtraum. Es wurden den DAT-Herstellern Millionenklagen angedroht und erst als der <strong>SCMS-Kopierschutz</strong> Einzug in die Technik hielt, sah die Industrie vom Säbelrasseln ab. Der geneigte Leser erkennt hier stets die selben Muster. Dieser doppelte Kopierschutz verhinderte zum Einen digitale Kopien und zweitens eine völlige Aufnahmesperre für das CD-Format von 44,1kHz Abtastrate. Bei späteren Geräten wurde der Kopierschutz gelockert. Somit war es möglich eine einzige <strong>1:1 Kopie einer CD</strong> herzustellen. Die Kopie dessen von DAT zu DAT war zudem nicht gestattet. Allein die digitale Ausgabe über <strong>AES/EBU</strong> bildet hier eine kopierschutzfreie Ausnahme.</p>



<p>Neu war hingegen, dass man Titel direkt ansteuern konnte. <strong>Sprung- sowie Endpunkte</strong> definierbar wurden. Ebenfalls ließen sich Informationen mit abspeichern, wie <strong>Datum, Titel oder Interpret</strong>.</p>



<p>Die DAT erlebte, dank der abrufbaren Audioqualität, fast ausschließlich in der Studioumgebung ihre Daseinsberechtigung. Für den Heimbereich fehlten einfach vorbespielte Exemplare. Obendrein waren die Abspielgeräte ziemlich preisintensiv. Die aufkommende Konkurrenz durch Minidisc und DCC, aber auch die Einschränkung durch den SCMS, ließ potenzielle Käufer zurückhaltend in der Kaufentscheidung agieren. Kurz gesagt &#8211; <strong>die DAT floppte</strong>.  </p>



<p>Nichtsdestotrotz ist die DAT eine sehr spannende Kassette. Ich empfehle bei Interesse weiterführende Literatur dazu. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4830" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3877-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4831" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3879-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4827" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3880-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4828" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3842-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">DCC</h2>


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<p><strong>Philips</strong> hatte für die digitale Transformation der Kompaktkassette ganz eigene Pläne. Im Vergleich zur DAT entwickelte der Hersteller einen Kassettentyp in den gleichen physischen Dimensionen wie die analoge Vorlage. Das hatte u.a. zur Folge, dass mit den neuen Abspielgeräten für die DCC auch die klassische Kompaktkassette zumindest abgespielt werden konnte.</p>



<p>Im Unterschied zum analogen Kassettentyp, bot die DCC eine deutlich <strong>bessere Klangqualität</strong>. Dies resultierte aus einem <strong>größeren Dynamikumfang</strong> sowie <strong>höherem Frequenzgang</strong>. Auch bei der Entwicklung von Philips konnten Informationen wie Titel oder Interpret mit auf das Band digitalisiert werden. Einigen wenigen vorbespielten Kaufexemplaren spendierte man sogar den <strong>Liedtext</strong>, der dann auf dem Display des Abspielgerätes in nahezu unlesbarer Geschwindigkeit, während des Liedes, mitlief.</p>



<p>Gelesen wurde das Band von einem <strong>stationären Vielspurkopf</strong>. Denn dieser war nun 1992 technisch soweit ausgereift, dass man auf den störanfälligen rotierenden Kopf, wie er bei der DAT Verwendung findet, verzichtete. Beschrieben wurde das Band in einem <strong>komprimierenden Verfahren</strong> namens <strong>PASC</strong>, welches die Datenmenge auf 25% herunter schrumpfte und in Funktion dem MP1-Format stark ähnelte.  </p>



<p>Bedingt durch das Abspielverfahren entstanden <strong>Abnutzungen</strong>. Während diese bei der analogen Kassette lediglich zu mehr Bandrauschen führten, verursachten jene bei der DCC Probleme beim Lesen des digitalen Codes, was bis in die <strong>Unlesbarkeit der Daten</strong> gipfelte. Dieser Nachteil, sowie Mitbewerber ala Minidsc brachten der DCC bereits 1996, nach gerade mal vier Jahren, ein schnelles Ende. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3872-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4812" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3867-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4813" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3871-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3841-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">NT Cassette</h2>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4795 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3846-Bearbeitet-Bearbeitet_02-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wie klein ist klein? Die Größe ist bei dem nun folgenden Typ Kassette das augenscheinlichste Merkmal. Die <strong>NT Cassette</strong> ist die bis dato <strong>kleinste Magnettonband-Kassette </strong>für digitale Aufzeichnungen. Als Orientierung dafür diente Sony die analogen Diktiergeräte mit ihren vergleichsweise kleinen Micro-Kassetten. Jedoch ist die NT noch etwas kleiner. Sie ist <strong>so winzig wie eine moderne SD-Speicherkarte</strong>. Faszinierend! Als Einsatzzweck war diese im Wesentlichen bei behördlichen Vorgängen implementiert.</p>



<p>Sony ging bei der Entwicklung wieder mal einen Schritt weiter. Während genannte Diktiergeräte eine eher schlechte Audioqualität vorweisen, bietet die NT-Cassette <strong>digitale Soundqualität von 32kHz und 12bit</strong>. Damit reicht diese fast an eine Audio-CD heran. Den Ursprung der NT Cassette findet man in der DAT. Aus dieser hat sie sich in den frühen 90ern entwickelt. </p>



<p>Verwendung findet ein <strong>2,5mm schmales Band</strong>, welches mit einer <strong>Bandgeschwindigkeit von 6,35 mm/s</strong> abgespielt wird. Dieses konnte in beide Richtungen gelesen und bespielt werden. Das &#8222;NT&#8220; steht für &#8222;<strong>Non-Tracking</strong>&#8222;, was darauf hindeutet, dass die Spuren verhältnismäßig grob abgetastet werden und nicht so akribisch genau wie bei der bereits erwähnten DAT. Bei dem Abtastvorgang werden Spurabschnitte unterschiedlicher Spuren überlappend gelesen, die anschließend sortiert und in die korrekte Reihenfolge gebracht werden. Auch hier kommt bei den Abspielgeräten eine <strong>rotierende Kopftrommel</strong> zum Einsatz. Jene rotiert jedoch schneller als der eigentliche Bandvortrieb. Das erlaubte das <strong>Zwischenpuffern</strong> der Signals und ermöglichte einen nahtlosen Übergang beim Seitenwechsel. Es waren Spielzeiten von bis zu <strong>120 Minuten</strong> damit verfügbar.</p>



<p>Leider brachten die niedrige Bandgeschwindigkeit, sowie das dünne, schmale Band Nachteile mit sich. Die NT Cassette war recht <strong>störanfällig</strong>. Das kennzeichneten Aussetzer am Bandanfang und -ende. Zudem wurde den kleinen Kassetten nur eine <strong>kurze Lebensdauer</strong> nachgesagt. </p>



<p>Die hohe Störanfälligkeit, sowie die gepfefferten Preise für die <strong>Rekorder NT-1 und NT-2</strong>, verhinderten eine weite Verbreitung im Markt. Auch die Konkurrenz von Minidisc und Playern mit Speicherkartenlösung ließen der NT kaum Platz.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4792" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3845-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4791" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3844-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4794" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3847-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4790" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/03/A7M3837-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Das waren die Typen von Magnettonband-Speichern, die ich gern vorstellen wollte. Der Artikel hat dann doch in Summe sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Dennoch habe ich gern dazu recherchiert, fotografiert und geschrieben, da es eine Herzensangelegenheit für mich war. Ich bin nach wie vor fasziniert von Kassetten und werde den Artikel gegebenenfalls erweitern, sollte ich zusätzlich Typen entdecken, welche ich mit in den Artikel aufnehmen will.</p>



<p>Quellen:<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tonband" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Tonband</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/RCA-Kassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/RCA-Kassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/8-Spur-Kassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/8-Spur-Kassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DC-International" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/DC-International</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elcaset" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Elcaset</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Compact_Cassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Compact_Cassette</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/NT-Cassette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/NT-Cassette</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=jVoSQP2yUYA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=jVoSQP2yUYA</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=V3zPwkrNK-Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=V3zPwkrNK-Q</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CkGMJBqZawA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=CkGMJBqZawA</a><br><a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4220-9/record.play.stop.-die-aera-der-kompaktkassette/" data-type="link" data-id="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4220-9/record.play.stop.-die-aera-der-kompaktkassette/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pia Fruth &#8211; Record.Play.Stop &#8211; Die Ära Der Kompaktkassette</a><br></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Bosslevel :96</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 01:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine&#8230;]]></description>
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<p>Das aktuelle Angebot an Hardware für DJs war noch nie so umfangreich wie heute. Eine fast unüberschaubare Fülle an Playern, Controllern, Kopfhörern, Bags oder Mixern. Zur Auswahl neuer Geräte kommen die älteren Modelle von vor 10-20 Jahren. Mit Glück kann man diese heutzutage günstig als Gebrauchtware kaufen. Wenn man so darüber nachdenkt, sind es schon irgendwie goldene Zeiten. Mal abgesehen von der Liquidität oder Lieferbarkeit.</p>



<p>Da mich persönlich diese jenem Nutzen nach entworfene Technik seit mittlerweile 20 Jahren fasziniert, stöbere ich zu gern nach neuer und alter. Dies geschieht aus Zeitgründen leider zumeist online. Hin und wieder klappt der Besuch eines Fachgeschäfts. Das genieße ich dann jedes Mal zutiefst. Bei einem dieser Aufenthalte <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" data-type="link" data-id="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/maennertag-bei-thomann-1962/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor vier Jahren in Burgebrach</a> machte ich persönliche Bekanntschaft mit dem <strong>Allen&amp;Heath Xone:96</strong> Club Mixer. Mir war zwar bereits die Existenz dessen bewusst, aber so direkt vor mir stehend hinterließ der DJ-Mixer dann schon mächtig Eindruck.</p>



<p>Wer meinem Blog bereits länger folgt, weiß um das <em>&#8222;Level-of-Nerdiness&#8220;</em> meinerseits bezüglich der DJ-Schaltzentralen mit den vielen Knöpfen und Reglern. Hin und wieder gönne ich mir mal so ein schönes Gerät. Vor einem Jahr war es ein <strong>Allen&amp;Heath Xone:43C</strong>. Jedoch, so richtig warm sind wir beide nicht geworden. Das Fehlen eines zweiten Filters, die steilen Faderkurven oder das schwarze Design &#8211; Liebe fühlt sich doch anders an. Da mich Mischer in dunkler Optik generell nicht so abholen, entschied ich gleich beim Kauf des 43ers, die Faceplate dessen zusätzlich mit weißer Folie bekleben zu lassen. So gefällt er mir zumindest besser. Der Xone 43C ist an und für sich ein solides Gerät. Das will ich gar nicht infrage stellen. Wie bereits erwähnt, werde ich allerdings nicht vollumfänglich glücklich damit. So kam das unvermeidliche Upgrade, indem ich den großen Bruder erwarb &#8211; einen <strong>Xone:96</strong>. </p>



<p>Interessierst du dich ebenfalls für diesen DJ-Mixer? Dann finden sich hier persönliche Gedanken von mir dazu. Eventuell helfen diese bei deiner Entscheidungsfindung. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4685" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1024x682.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Party-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading">Love at first slide</h3>



<p>Offen gesagt, war der 96er nicht unbedingt mein erster Gedanke. Ein Gerät von <strong>Allen&amp;Heath</strong> habe ich ja bereits. <strong>Rotary-Mixer</strong> finde ich neuerdings spannend. Da gibt es mittlerweile eine schöne Auswahl. <strong>Ecler</strong> hat kürzlich den <strong>Warm 4</strong> vorgestellt und den finde ich schon anziehend. Rotarys sind i.d.R. rein analoge Mischer. Mir ist jedoch eine inkludierte Soundkarte wichtig. Somit fallen diese leider durchs Raster. Selbstverständlich kommt man an den Produkten von <strong>Pioneer</strong> in diesem Marktsegment nicht vorbei. Der <strong>DJM A9</strong> oder ein <strong>DJM 900 Nexus 2</strong> schwebten in die Sondierung. Letztlich ist der Preis einer solchen Anschaffung mitentscheidend und da selbst die Gebrauchtpreise jener höher sind als der Neupreis eines Xone:96, kippte mein Fokus final auf eben diesen. Warum ich vorrangig eher einen DJ-Mixer von Pioneer gekauft hätte? Ich mag den Klang tatsächlich mehr. Die Xone-Mischer klingen zwar fantastisch, für mich allerdings immer eine Spur zu fett untenrum. Empfand ich das bei meinem ersten Xone, einem 32er, vor 15 Jahren noch mitreißend, bevorzuge ich heuer eher einen vergleichsweise neutralen Klang. Fairerweise muss aber auch angemerkt werden, dass über die Jahre, die Mixer von Pioneer soundtechnisch immer näher an die Xone-Reihe gerutscht sind. Mir ist durchaus bewusst, dass ich hiermit einer Minderheit angehöre. Gilt der fette Sound der Allen&amp;Heath-Mischer doch als der <strong>Referenzklang</strong> für viele. Ist mir aber egal.</p>



<p>Ich erinnerte mich zudem an den damaligen Besuch bei Thomann, als meine Finger den 96er zum ersten Mal befummelten. Die Kanalfader waren das Highlight. Eine Eigenentwicklung von A&amp;H. So ein <strong>smoother und präziser Slide</strong>. Nicht zu leicht, noch zu schwergängig. Just perfect! Die hatten es mir sofort angetan. Dazu die hochwertigen Potis. Da macht dem Hersteller keiner was vor. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4676" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3763-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4677" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Denke ich an die Klassiker <strong>Xone:62</strong> oder den 92er, kommt mir direkt die vierfach unterteilte EQ-Reglung in den Sinn. Dieser Linie treu geblieben ist der Hersteller ebenfalls beim Nachfolger. Die Abstimmung der jeweiligen Trennfrequenzen wurde nun jedoch dezent verändert. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, gefällt mir das neue Tuning durchaus besser. Überhaupt will man von einem <strong>Vierband-EQ</strong> nicht wieder zu einem dreifachen zurück. Die kreativen Möglichkeit sind auffallend vielfältiger. Somit wieder <strong>ein starkes Argument pro 96er</strong>. Als Potikappen kommen augenscheinlich die zum Einsatz, die auch bei anderen Mixern der Xone-Reihe anzutreffen sind. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4678" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3768-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Was mich schlussendlich vollends zum Kauf überredet hat, sind die zwei verbauten Soundkarten. Genau, es sind <strong>zwei vollwertige Soundinterfaces</strong> integriert. 32bit, 96kHz, sechs Stereokanäle &#8211; das ganze mal zwei. Entweder nutzt man Nummer eins oder Nummer zwei, kann aber auch beide gleichzeitig verwenden. Damit lassen sich zahllose Software-Kombinationen einbinden. Eingestellt wird dies über die Wahl des Quellensignals pro Kanal. Ebenfalls <strong>für B2B-Sets optimal</strong>. Jeder nutzt seinen eigenen Rechner. Finde ich mega! Beide Karten werden einfach per Plug&amp;Play in MacOS erkannt. </p>



<p>Die analog/digital-Kombination des Xone:96 klingt in Summe für meinen Geschmack sehr gut. Ein <strong>sauberer und, wie erwartet, druckvoller Klang</strong> ertönt aus den Lautsprechern. Ich kann damit ,entgegen der anfänglichen Skepsis, wunderbar leben.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4680" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3770-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Die <strong>Filter</strong> der Xones sind legendäre Klassiker. Jene haben das Mixen über Filtereinheiten erst so richtig populär gemacht. Am 96er sind wieder zwei verbaut. Sie ähneln stark der der Vorgängermodelle mit einem Unterschied. Die Option zur LFO-Modulierung hat man endlich weggelassen und stattdessen eine Reglung für harmonische Verzerrung geschaffen &#8211; die &#8222;<strong>Crunch</strong>&#8222;-Funktion. So richtig habe ich bis jetzt noch keine Meinung dazu. Mal schauen ob ich davon in Zukunft häufiger gebrauch mache. Erwartungsgemäß klingen die Filter wirklich gut. Sie cutten überdies nicht so scharf wie die meines Mackie d.4 PRO. Ein riesiger Pluspunkt der neuen Xone-Filter ist die Tatsache, dass ich absolut <strong>kein Knacken beim Aktivieren</strong> wahrnehmen kann. Diesen Luxus gibt es weder bei den Vorgängermodellen, noch an meinem 43er oder dem Mackie. Einzig der hier weilende <strong>Ecler EVO4</strong> offeriert selbigen Komfort. Dessen Filter sind jedoch digital. Einen Minuspunkt hagelt es dennoch, weil ich aktivierte Filter leider nicht im Cue-Signal hören kann. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3769-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Über die angebotene <strong>Konnektivität</strong> habe ich mir im Vorfeld gar nicht so viele Gedanken gemacht. Erst wenn ich Änderungen in meinem Setup plane, schaue ich da meistens ganz genau hin. In der Regel bieten jedoch Vierkanal-Mixer das, was ich brauche. Daher bin ich diesbezüglich entspannt. Zu erwähnen sind sicher die <strong>zwei USB-Eingänge</strong>. Ich freue mich schon darauf, mit zwei Rechnern am 96er loszulegen. Dafür plane ich aktuell ein Setup. Ebenfalls sind die <strong>Send und Return-Wege</strong> hervorzuheben. Allen&amp;Heath geht, wenn es sich um Effektintegration handelt, einen anderen Kurs als z. Bsp. Pioneer. Eine dedizierte Effekteinheit, wie es die Clubmischer des Japanischen Herstellers bieten, fehlt. (Ausnahmen sind die DB-Modelle sowie der PX5) Das reduziert den Verkaufspreis. Falls man noch keine besitzt aber brauch, muss man sich als Kunde eine dazukaufen. Sowas sollte bei der Kalkulation in der Anschaffung mit einberechnet werden. Macht einen aber am Ende auch flexibler. Zudem wird diese Herangehensweise mit <strong>zwei sehr gut ausgestatteten Effektkanälen</strong> seitens A&amp;H unterstützt und nicht so stiefmütterliche umgesetzt wie bei anderen Herstellern. Man kennt diese Effektwege bereits vom Vorgänger des Xone:96. Überdies kann man diese zwei Kanäle auch ganz normal zum Mixen verwenden. Der <strong>parametrische EQ</strong> bringt Variation zum Vierband-EQ der Hauptkanäle.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4682" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3773-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4681" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/A7M3771-Bearbeitet-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Meine wichtigsten Punkte wären hiermit abgearbeitet. Ich verzichte bewusst darauf, alle Funktionen bis ins kleinste Detail zu sezieren. Hier geht es um die <strong>Überlegung einer Anschaffung</strong>, weniger der kompletten Funktionsweise des Mischers. Im Grunde ist der Xone:96 <strong>ein modernisierter 92er</strong> und bedient die gängigsten Clubansprüche von DJs. Ganz souverän, in erstklassiger Qualität sowie <strong>bemerkenswerter Verarbeitung</strong>. Wer die älteren Modelle von Allen&amp;Heath schätzt, wird auch an dem neuesten Sprössling Freude finden. Den <strong>zweiten Kopfhörerausgang</strong> könnte ich noch erwähnen. Der ist zwar etwas abgespeckter als Nummer eins, erledigt nichtsdestotrotz seinen Job. Den Neupreis empfinde ich persönlich ob des Gebotenem noch angemessen, auch wenn er heutzutage leider deutlich über dem liegt, von vor vier Jahren. (war zwischenzeitlich allerdings auch schon wesentlich höher) </p>



<p>Was noch ganz entscheidend für mich war &#8211; das <strong>schöne Design</strong> des Xone:96. Das Auge mischt schließlich mit. Endlich wieder ein DJ-Mixer in der Farbe <strong>Silber</strong>. Das kann ich gar nicht genug betonen! Mir ist bis heute unklar, warum sich die Farbgebung von Mixern über die Jahre generell so extrem ins Schwarze verdunkelt hat. Schwarze Potis auf schwarzen Mischern im dunklen Club!? Ganz große Klasse. Traurigerweise sind die aktuellen Geräte in Silber bereits eine Ausnahme. Diesen Einheitsbrei und Mangel an Farbe, empfand ich immer schon als scheiße. Sorry Pioneer, an der Stelle habt ihr dringend Nachholbedarf&#8230; </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4684" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2024/01/Xone-96-Night-Vision-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Präzisionsflanke: Shibata vs Gyger</title>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2023 21:20:30 +0000</pubDate>
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<p>Nein, hier werden heute weder Spielzüge im Fußball besprochen, noch Kriegsstrategien analysiert, oder die Alien-Filme rezensiert. Es geht viel mehr um Tonabnehmer für Plattenspieler hinsichtlich deren Nadelschliffe. Drei ausgezeichnete Vertreter dieser Rillenläufer werde ich gegenüberstellen und genauer beleuchten. Die Kontrahenten: <strong>#1</strong> <strong>Ortofon VinylMaster Silver</strong>, <strong>#2</strong> <strong>Goldring 1042</strong> und <strong>#3</strong> <strong>Audio-Technica AT-VM95SH</strong>. Da ich die genannten Systeme besitze, sie sich recht ähneln und zudem feststellte, dass mein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/goldring-1042-3184/" target="_blank">letzter Artikel zum Goldring 1042</a> hier am meisten gelesen wird, kam die Überlegung zu dem Vergleich auf. Also schauen wir uns mal detailliert die Unterschiede im Schliff an und ob sich das klanglich widerspiegelt.</p>



<p>Als Disclaimer: Ich bin kein Experte für Nadelsysteme. Meine Erkenntnisse beruhen auf Recherchen im Netz, Literatur und meinem eigenen Erforschen.</p>


<figure id="attachment_4622" aria-describedby="caption-attachment-4622" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4622" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A632738-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4622" class="wp-caption-text">Ortofon VinylMaster Silver</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4623" aria-describedby="caption-attachment-4623" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4623" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M3539-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4623" class="wp-caption-text">Goldring 1042</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4624" aria-describedby="caption-attachment-4624" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4624" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2569-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4624" class="wp-caption-text">Audio-Technica AT-VM95SH</figcaption></figure>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Technische Daten</h2>



<p>Zuerst gleich mal die Kuh vom Eis &#8211; die technischen Daten. Ich habe eine Tabelle erstellt, in der man die Unterschiede der einzelnen Segmente leicht vergleichen kann. Vieles ähnelt sich, es gibt jedoch auch deutliche Abweichungen. Jeder dieser Tonabnehmer z.B. besitzt einen anderen Schliff. Das lauteste System kommt hier von Goldring, das leiseste aus dem Hause Ortofon. Auch die Last- oder Abschlusskapazität ist beim VM Silver doppelt so hoch angegeben wie die des AT-VM95SH. Der auffälligste Unterschied ist sicherlich der Preis. Für den des VinylMasters bekommt man 2,5x das Audio-Technica. Ob es aber auch 2,5x so gut klingt? Das hören wir uns weiter unten an.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4584 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3.jpg" alt="" width="1776" height="1457" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3.jpg 1776w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-460x377.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-1024x840.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-768x630.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Tabelle-Daten-Nadeltypen_3-1536x1260.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1776px) 100vw, 1776px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Der Edelstein und sein Schliff</h2>



<p>Wie bereits erwähnt haben wir hier drei diverse Schliffarten. Zwar handelt es sich alles um Line-Contact Schliffe, doch sind zwei nach <strong>Fritz Gyger</strong> gefertigt und eine Abtastnadel besitzt den japanischen <strong>Shibata</strong>-Schliff. Die ausladenste <strong>große Nadelverrundung</strong> weiß der Diamant des Goldring 1042 vorzuweisen. Da wird die komplette Rillenbreite von links nach rechts abgedeckt. Daraus resultieren beeindruckende Flanken. Diese sollen eine möglichst große Kontaktlinie der Rilleninnenseite von oben nach unten Richtung Rillengrund abtasten, dabei aber scharf wie eine Skalpellklinge (<strong>kleine Nadelverrundung</strong>) sein. Also, <strong>lange Flanken/große Kontaktfläche in der Länge</strong> und diese sehr schmal, um so ein Maximum an Information beim Abtasten zu gewinnen. Wir reden hier von einer kleinen Nadelverrundung um die <strong>5-8 µm</strong>. Somit kann verzerrungsfreier zur Plattenmitte hin abgetastet werden. Die Gyger-Nadeln ähneln stark einem Schneidstichel in der Schallplattenherstellung. Die Shibata-Nadel ist an der Spitze etwas runder als die Gyger-Schliffe. Damit soll das absinken auf den Rillenboden reduziert werden. Denn dort findet sich im ungünstigsten Fall nur noch Schmutz, der das Klangerlebnis trübt. </p>



<p>Auf den unteren Bildern kann man schön erkennen, wie rein der Diamant des Audio-Technica Tonabnehmers ist. Allerdings sei auch erwähnt, dass die Nadel neu bei der Ankunft bereits leicht verdreckt war. Die Verpackung machte auf mich nicht den Eindruck, bereits geöffnet gewesen zu sein. Die Verschmutzung entstand somit wohl beim Herstellungsprozess. Auf dem letzten Foto kann man die Krumen gut erkennen. Diese ließen sich rückstandslos mit einer Reinigungsflüssigkeit entfernen.</p>



<p>Auf den Bildern des Mikroskops wirken die Nadeln so groß. In Wirklichkeit kann ich die des AT-VM95SH mit dem bloßen Auge nur noch erahnen. Der Hersteller gibt eine Länge von 2,7 mm und eine Breite von 0,26 mm an. Von der Länge des Diamant ist allerdings nur noch die Hälfte sichtbar. Wenn überhaupt. Der Rest ist in dem Nadelträger verbunden. Die Nadel ist einfach so <strong>unfassbar klein</strong>! Die diffizile Bearbeitung dieser winzigen Diamanten macht am Ende den Preis. Je aufwändiger der Schliff um so mehr muss man dafür bezahlen. Dieses meisterhafte Handwerk beherrschen nur wenige. Diejenigen, die dies realisieren können, sog. <strong>Nadelschleifer</strong>, sind hauptsächlich in Japan ansässig. Sie produzieren selbst keine fertigen Systeme, sondern nur die Nadeln samt Träger und beliefern die Hersteller von Tonabnehmern wie <strong>Ortofon</strong> oder <strong>Audio-Technica</strong>. Natürlich gibt es noch viel mehr Nadeltypen als die hier vorgestellten drei. Von den einfachen getippten <strong>konischen Nadeln</strong>, über <strong>elliptisch</strong>e bis hin zu <strong>van den Hul</strong>, sowie andere <strong>Line-Contact</strong> Schliffe.</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Ortofon VinylMaster Silver</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4588" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4589" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM-Silver-TOP-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Goldring 1042</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4590" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4630 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/Goldring-TOP-1-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Audio-Technica AT-VM95SH</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4592" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-SIDE-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4593" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-TOP-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Dirty AT-VM95SH-Nadel</h4>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4597" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/VM95SH-DIRTY-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Klangwiedergabe</h2>



<p>Soviel zum Aufbau. Kommen wir nun zu dem Part, wofür die Nadelsysteme gedacht sind &#8211; zur Musikwiedergabe. Variiert denn nun der Klangeindruck durch die diversen Schliffe? Da sich das ohne akustischen Bezug immer schwer beschreiben lässt, zumal jeder ein anderes Hörempfinden hat, sowie Adjektive semantisch anders gewichtet, habe ich ein Vergleichsvideo erstellt. Somit kann sich jeder ein eigenes Bild machen. </p>



<p>Die Tonabnehmer waren allesamt sauber und optimal nach Herstellerangaben justiert. Die Aufnahmen jener wurden anschließend nur normalisiert um eine einheitliche Lautstärke zu bekommen. Die verwendete Audiokette: <strong>Technics sl1200MK7 / GramAmp 2 Communicator / Fireface 800 / PC mit Audacity</strong>. Leider verschluckt die YouTube-Kompression Details, man kann aber trotzdem ganz gut Unterschiede hören.</p>


<p><iframe title="Nadelvergleich" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pfawG_Q_180?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Dem Shibata-Schliff wird etwas mehr Wärme nachgesagt und das kann ich hier im direkten Vergleich auch hören. Das Goldring-System hat die meiste Hochtonenergie und ist näher am VinylMaster als am Audio-Technica-System. Der Ortofon-Tonabnehmer ist der &#8222;Vocal King&#8220;. Die Stimmen kommen super artikuliert und freigestellt rüber. Lauryn steht plötzlich vor einem im Raum. Allerdings schwächelt es in den ganz tiefen Subfrequenzen. Da drücken die beiden anderen einen Ticken mehr. Das Shibata-System klingt auch weniger hart als das VM Silver. Irgendwie entspannter/runder.</p>



<p>Sicherlich lassen sich die Unterschiede im Klang nicht nur am Nadelschliff festmachen. Es ist dennoch spannend zu hören, dass sich die Gyger-Schliffe doch mehr ähneln, im Kontrast zum Shibata. Auch gibt es für mich kein besser oder schlechter. Die Tonabnehmer tönen meiner Meinung nach alle drei vorzüglich. Es ist daher pragmatisch betrachtet nur eine Frage des Geschmacks und vielleicht hilft das Geschriebene hier dem ein oder anderen&#8230;</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4626" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/05/A7M2562-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Das Copyright der Herstellerlogos und des Songs der Fugees &#8222;Ready Or Not&#8220; liegt bei den rechtmäßigen Urhebern.</p>
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		<title>UREI 1601E &#8211; Der Kampfpanzer</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 08:11:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach dem Review zum Technics SH-MZ1200 emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach dem Review zum <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/what-a-beauty-technics-sh-mz1200-4214/" target="_blank">Technics SH-MZ1200</a></strong> emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für den <strong>Urei 1601E</strong> niedergeschrieben habe. Zumal der DJ-Mixer schon einen ungewöhnlichen Sonderling unter Seinesgleichen darstellt. Ich empfand immer große Begeisterung für dieses Gerät und somit auch reichlich Antrieb auf eine genauere Reflexion dessen.</p>



<p>Mir ist durchaus bewusst, dass die hier beleuchteten DJ-Mixer Vertreter aus der Vergangenheit sind, die quasi null Relevanz heutzutage besitzen. Nichtsdestotrotz sind das wunderschöne Geräte, welche sich qualitativ nicht hinter aktuellen Modellen verstecken müssen. Würde es mir hier auf dem Blog hauptsächlich um möglichst viel Traffic gehen, hätte ich über den neuen <strong>Pioneer DJM A9</strong> oder den ebenfalls ganz frischen DJ-Controller <strong>DDJ FLX 10</strong> aus gleichem Hause geschrieben. Weder besitze ich jedoch diese Geräte, noch plane ich sie zu kaufen. Daher beziehe ich mich auf Technik mit persönlichem Bezug, sowie Faible. Gerade die 1601er Reihe von Urei stellt obendrein was Besonderes im Bereich der Battle-Mixer dar. Eine genauere Betrachtung ist da mehr als verdient. Diese Mischer grenzten sich vorwiegend optisch von den sonst üblichen Designs für jenen Mischer-Typus ab und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Sie boten aber noch mehr. Urei hat bei den Geräten ziemlich in die Vollen gegriffen und eher geklotzt statt gekleckert. So tauchen bei näherer Betrachtung viele Interessante Details auf. Die können positiv sein, wurden jedoch auch teils negativ konsentiert. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4339 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wenn der interessierte DJ 2005/2006 beim Fachhändler seines Vertrauens einkehrte und den Blick über die DJ-Sektion schweifen ließ, blieb sein Auge mit Sicherheit bei den Mixern von Urei hängen. Das Design dieser Steuerzentralen stach aus dem Einheitsbrei heraus. Wuchtig wie ein Kampfpanzer erschienen die Angebote der Konkurrenten daneben wie Spielzeuge. Dieses Konzept machte mich ebenfalls neugierig. Da zu dieser Zeit ein Technics SH-MZ1200 von der Umsetzung her nicht so richtig überzeugen konnte, ersetzte ich ihn durch den Urei-Mixer. Etwas Unsicherheit war allerdings schon vorhanden, zumal der 1601E nur zwei Kanäle besitzt und als Battle-Mixer beworben wurde. Hip Hop-DJs, die schnelles Cutting und Scratching praktizieren fühlen sich damit eher Zuhause. Dazu zähle ich mich nun nicht gerade. </p>



<p>Bereits beim Auspacken des 1601E wird einem umgehend bewusst wie groß und schwer das Teil ist. Knappe 5Kg Gewicht und 40cm in der Tiefe sind eine Ansage. Für einen Zweikanäler ist das schon unverschämt. Dazu dieses derbe, kantige Design. Nichts wirkt wie von der Stange. Riesige Potis, geschmeidigste Fader, Kippschalter aus Metall, umfassende Effekt-Einheit, strahlende Pegelanzeigen, jedes kleine Knöpfchen besitzt das Urei-Logo und dies alles in eine Haptik gegossen, die grundsolides Vertrauen in die Technik vermittelt. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4348 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Am markantesten sind neben der an Militärfahrzeuge oder einen Ziegelstein erinnernden Seitenansicht die Poti-Knöpfe. Daher schauen wir uns gleich mal die EQs an. Der hier verbaute <strong>3-Band EQ</strong> besitzt eine <strong>Kill-Funktion</strong>, so wie ich es persönlich bevorzuge. Die Poti-Knöpfe fassen sich außerordentlich gut an und laufen sehr weich. Ungewöhnlicherweise liegen diese nicht in einer direkten Linie mit dem Kanalfader. Mich störte das jedoch nie. Was allerdings verwundert ist, dass die Potis <strong>keine Mittenrastung</strong> besitzen. Dass so etwas bei einem 3-Band EQ fehlen kann war mir neu und erfordert sehr gefühlvolles Drehen. Bei guter Beleuchtung fällt die mangelnde Rastvorrichtung kaum ins Gewicht. Anders sieht es aus, wenn man in einer schwach illuminierten Umgebung hantiert und kein haptisches Feedback hat. Dass es auch mit Einrasten geht, bezeugen andere Potis am 1601E. Das Weglassen war also eine bewusste Entscheidung. Nichtsdestotrotz macht das Drehen an den gut klingenden Potentiometern Laune. Der Hersteller Urei, oder mit vollem Namen &#8222;Urei by Soundcraft by Harman&#8220; besitzt bereits viele Jahre an Erfahrung mit Club-Mischern. Der berühmteste Typ aus dem Hause ist wahrscheinlich der <strong>1620</strong> Rotary-Mixer aus den 80ern. Ein Traum von einem Club-Mixer, dem ein legendärer Sound nachgesagt wird. Diese Erfahrung spürt man dem 1601er an. <br></p>


<figure id="attachment_4457" aria-describedby="caption-attachment-4457" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4457 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg" alt="" width="1500" height="750" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg 1500w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-460x230.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-1024x512.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption id="caption-attachment-4457" class="wp-caption-text">Urei 1620 © alphamusique.jp</figcaption></figure>


<p>An meinem Mixer hatte sich mit der Zeit die Gummiummantelung der Potis gelblich verfärbt. Sowas passiert bei bestimmten Materialien einfach durch Wärme. Sieht nicht schön aus und wirkt immer so, als wäre man starker Raucher. Diese Vergilbung habe ich wegbekommen durch <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Retrobright" target="_blank">Retrobrighting</a>. Jetzt ist das Grau wieder grau.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4337" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4336" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Die Modelbezeichnung weist bereits daraufhin, am Technics Mixer hat sie leider gefehlt, hier ist nun eine dabei. Die <strong>Effekt-Einheit</strong> und diese hat es in sich. Bestehend aus insgesamt <strong>30 anwählbaren Effekten</strong>, <strong>5 Effekt-Bänken</strong>, <strong>EQ-Isolator</strong>, <strong>2 Parameter-Encodern</strong> und alles <strong>beatsynchron</strong>. Da einige Funktionen dieser FX-Unit sich nicht sofort erschließen, macht es durchaus Sinn, im Handbuch nachzulesen. Dort gibt es auch eine Komplettübersicht des FX-Arsenals. </p>



<p><strong>Bank A</strong> beinhaltet die 5 inkludierten <strong>Kerneffekte</strong> als Einzelinstanzen. Konkret sind das: <strong>Cutter</strong> &#8211; Gate-Effekt; <strong>Pan</strong> &#8211; Panorama-Effekt; <strong>Filter</strong> &#8211; High Pass-, Band Pass-, Low Pass-Filter; <strong>Flanger</strong> &#8211; klassischer Flanger-Effekt, sowie <strong>Delay</strong> &#8211; für Echo-Effekte. Manipulieren lassen sich jene über die zwei X-Y Encoder. Beim Filter lässt sich beispielsweise damit Filterfrequenz und LFO-Geschwindigkeit justieren, oder beim Delay die Taktung und Feedback. Die digitalen Effekte klingen insgesamt ganz gut, habe jedoch schon bessere Filter gehört. Mir ist die voreingestellte, nicht veränderbare Resonanz dessen zu aggressiv. Der Pan-Effekt klingt sehr interessant und Delay, sowie Flanger grundsolide.</p>



<p>Die Effekt-Bänke <strong>B bis F</strong> beherbergen voreingestellte <strong>Multieffekte</strong>, bestehend aus Effektketten der 5 Kerninstanzen. Richtig, die Effekte sind untereinander kombinierbar. Steht der Bank-Wahlschalter auf Bank B-F, sind die 5 Einzeleffekt-Wahlbuttons jeweils die Auswahl der <strong>25 vorprogrammierten Effektketten</strong>. Die klingen durchaus interessant und können per Encoder verändert werden.  </p>



<p>Soweit so gut. Was die ganze Geschichte dann noch spannender macht, ist der umfangreiche <strong>EQ-Isolator</strong>. Dieser steuert durch seine drei Tasten einige Funktionen. Vordergründig lässt sich auswählen, ob man den aktivierten Effekt auf das gesamte Klangbild anwenden möchte oder nur auf einzelne Frequenzbereiche. Zum Beispiel möchte man das Delay nicht unbedingt auf dem Bassbereich nutzen. Dabei kommt gern mal ein heftiges Galoppieren aus den Lautsprechern. Um dies zu vermeiden wählt man den Bass einfach mittels Tastendruck ab und spart sich somit das Drehen am EQ-Poti. Der Isolator kann aber noch mehr. Wird bspw. der Filter-Button gedrückt gehalten, kann über das simultane Drücken der &#8222;low-mid-high&#8220;-Tasten <strong>HPF, BPF, LPF</strong> und die <strong>LFO-Wellenform</strong> ausgewählt werden. Macht man dies mit dem Delay, kommen drei unterschiedliche Delay-Typen zum Vorschein. Ebenfalls kann mittels Isolator-Tasten der BPM-Bereich für die <strong>Beat Sync-Detektion</strong> selektiert werden. Anstelle der Effekte, hält man hierbei die Tab-Taste gedrückt. Standardmäßig deckt diese automatische Erkennung den Rahmen von 90-180 Beats ab. Das reicht für die meisten Fälle, kann bei Bedarf aber nach unten oder oben verändert werden. Warum deckt die Sync-Engine nicht einen unbegrenzten BPM-Bereich ab? Weil die Takterkennung mittels Einschränkung einfach genauer arbeitet. Ist der Takt richtig erkannt, kann über den Beats-Wahlschalter ein Vielfaches, oder ein Teiler der BPM des Tracks eingestellt werden. Macht beim Delay-Effekt ein schnelleres Einstellen möglich als per Encoder und hier auch am meisten Sinn. Sollte den DJ die automatische Erkennung stören, oder falls sie nicht wie gewünscht arbeitet, kann manuell per Tab-Button ein Takt eingegeben werden.</p>



<p>Um die Effekte auf die Kanäle zu bekommen, besitzt der 1601E pro Channel einen <strong>BPM FX-Switch</strong> für hartes Aktivieren. Zum geschmeidigen Einblenden gibt es auch noch einen <strong>BPM FX Mix-Fader</strong>. Er gilt jedoch für beide Kanäle. Wenn der Effekt auf das Mastersignal geroutet werden soll, müssen dazu beide BPM FX-Switches aktiviert sein. Dann ist der Effekt auch <strong>Post-Fader</strong>. Nur so ist ein Delay-Fading möglich. Also wenn der Kanal-Fader während des Effekts heruntergezogen wird und nur das abklingende Delay noch zu hören ist.  </p>



<p>Liest sich alles recht kompliziert, ist es aber im Gebrauch nicht. Der Umgang mit der Effekt-Einheit ist logisch nachvollziehbar, zuverlässig und geht flüssig von der Hand. Das Teil macht mir persönlich Spaß. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4468 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<p>So komplex die Effekt-Einheit auch ist, gibt es doch genug DJs, die ein externes Effektgerät bevorzugen. Zumal diese meist noch umfangreicher ausgestattet sind, oder es ist einfach eins bereits vorhanden. Dafür bietet der Mixer Send/Return-Anschlüsse. Aktiviert wird diese Schleife über einen großen, roten Kippschalter. </p>



<p>Apropos <strong>Anschlüsse</strong>. Schauen wir uns doch mal die Konnektivität des Urei-Mixers genauer an. On Board ist so ziemlich das, was man sich 2006 an einem Battle-Mixer vorgestellt hat. <strong>2 Phono-Ins</strong>, <strong>3 Line-Ins</strong>, <strong>Master-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Booth-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Mic-In</strong>, sowie die bereits erwähnte <strong>Effekt-Schleife mittels Cinch-Anschluss</strong>. Was es nicht gibt, sind irgendwelche Fader Start-Buchsen, USB- oder FireWire-Anschlüsse, sowie <strong>keinen An/Ausschalter</strong>. Tatsächlich besitzt der Urei-Mixer keinen Power Button und kann nur über das Stromkabel ein- oder ausgeschaltet werden. Hier empfiehlt es sich eine Steckerleiste mit Schalter zu verwenden. Warum der Hersteller sich für diese Umsetzung entschieden hat bleibt ein Rätsel. </p>



<p>Aufgefallen ist mir, dass wenn ein Signal am Line-In anliegt und ich auf den Phono-Eingang wechsle, jenes Line-Signal weiterhin ganz leise zu hören ist. Das sollte so nicht sein, auch wenn ich mir schwerlich vorstellen kann, dass das &#8222;<strong>Einbluten</strong>&#8220; eine große Rolle beim Mixen spielt. Die <strong>Pegelanzeige</strong> signalisiert mit <strong>blau-weißer</strong> Farbgebung reaktionsschnell und gut erkennbar das Eingangs- und Ausgangslevel. Gefällt mir sehr gut. Wird der Pegel zu laut, blinken am oberen Ende des Levelmeters <strong>rote LEDs</strong> auf, ebenso wie eine <strong>kleine LED am Trim-Poti</strong>. Sehr gut, da gehört das Warnlämpchen auch hin. Zum Schutz für Übersteuerung besitzt der 1601E einen integrierten <strong>Limiter</strong>, der das Schlimmste verhindert.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4394 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4395 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nicht nur der Limiter soll dem DJ das Leben erleichtern. Spendiert bekam der Urei-Mixer extra noch einen aktivierbaren <strong>80Hz Hochpassfilter</strong> im Master, falls der Club mal zu sehr wummert, sowie als besonderes Schmankerl eine sog. &#8222;<strong>Exciter</strong>&#8222;-Funktion. Diese arbeitet wie eine Art Bandpassfilter. Als Ergebnis gewinnt man eine Betonung bestimmter Frequenzen im Track. Das kann von dezenter Hervorhebung bis hin zu massivem Bassnachdruck oder auch Hochtonzwitschern führen. Die <strong>Frequenz</strong> dazu wird per <strong>Frequenz-Poti</strong> gewählt und <strong>Intensität</strong> mittels <strong>Mix-Poti</strong>. Betätigt der DJ beide Potis etwas schneller, ergibt sich ein <strong>Filter Sweep</strong> oder auch <strong>Phasing</strong>. </p>



<p>So viele Extras an Ausstattung in Kombination mit dem Ideenreichtum seitens Urei sind lobenswert wie ich finde, nutze jene Draufgabe persönlich allerdings eher selten. Die Tracks die ich zum Mixen verwende besitzen in der Regel höchste Audioqualität. Ein Anwärmen oder Akzentuieren bestimmte Teile dieser ist daher nicht nötig. Wer jedoch damals 2006 schlechte MP3s oder alte Platten aus den 90ern abgespielt hat, wird sich durchaus über diese Klangmanipulation gefreut haben. Außerdem halte ich es für essentiell, den Mixer nicht in den roten Pegelbereich zu fahren.</p>



<p>Zu den Funktionen habe ich alles Wesentliche genannt, denke ich. Könnte noch erwähnen, dass die Send/Return-Schleife auch als Line-In umprogrammiert werden kann, oder, dass das Send-Signal zudem als <strong>Record Out</strong> dient. Überdies sind auf der Frontseite noch <strong>Hamster Switches</strong> und die Auswahl der <strong>Faderkurve</strong> für Kanal- oder Crossfader. Der hier selektierbare <strong>Linearverlauf</strong> lässt mich glücklich glucksen. Ich kann den üblichen, fix eingestellten, exponentiellen Kurvenverläufen vieler Mixer einfach nichts abgewinnen. Warum muss bei 20% Faderweg die Lautstärke bereits um die Hälfte fallen? Sowas mag ich überhaupt nicht.</p>



<p>Vielleicht kurz noch zum <strong>Kopfhöreranschluss</strong>. Den gibt es an der Frontseite als <strong>3,5mm</strong> oder <strong>6,3mm</strong> Buchse. Die große ist bemerkenswerterweise von innen <strong>blau beleuchtet</strong>. Der Switch von Master und Cue befindet sich ebenso hier. Für das Vorhören zwischen Channel 1&amp;2 gibt es auf der Oberseite einen <strong>Mix-Fader</strong>. Von anderen 1601E-Nutzern habe ich die Beschwerde gelesen, dass der Ausgang zu leise wäre. Das kann ich mit meinem <strong>Ultrasone Pulse</strong> DJ-Kopfhörer überhaupt nicht bestätigen. Auf 12 Uhr-Stellung, also bei 50% Leistung, vibriert bei mir bereits die Hirnrinde. Erwähnenswert find ich den zusätzlichen Headphone-EQ. Gerade bei hohen Lautstärken neigen manche Kopfhörer zum schneidenden Hochton. Dieser lässt sich mit jener Klangeinstellung absoften.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4404 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zusammengefasst ist der Urei 1601E ein gut ausgestattetes Arbeitsgerät für DJs. Genauso wie seine zwei Vorgänger <strong>1601</strong> und <strong>1601S</strong>, ist auch der Dritte im Bunde eine attraktive Alternative zu <strong>Rane, ECLER, Technics</strong> und Co. gewesen. Eine weitere Besonderheit zu den gängigen Battle-Mixern war die Verschmelzung von Scratch-Mixer und gewöhnlichem DJ-Pult. Somit wurde der Hip Hop-Künstler ebenso bedient, wie der Elektro-DJ. Das konnten so überzeugend nur sehr wenige Mischer und machte den 1601E äußerst flexibel. Die Stärken des Urei liegen ganz klar in der <strong>Qualität, Optik, Robustheit, Ausstattung und Klangqualität</strong>. Die digitale <strong>Signalverarbeitung von 96 kHz und 24 Bit</strong> klingt verdammt gut. Druckvoll, breit und klar. Diese Eigenschaften führten dazu, dass ich lange Zeit über diesen Mixer meine Schallplatten digitalisiert hatte. Abgelöst wurde er erst durch einen dedizierten Phono-Vorverstärker. </p>



<p>Nicht unerwähnt will ich die Aussagen anderer DJs lassen, die über Probleme mit der Hardware klagten. Gestörte Funktionalität oder ausgefallen LEDs wurden da beschrieben. So wie ich das beurteilen kann, hielten sich die Beschwerden über Defekte jedoch absolut im gewöhnlichen Rahmen. Jeder Hersteller von DJ-Mixern hat mit einer gewissen Ausfallquote zu kämpfen. Das betrifft Rane genauso wie Ecler, Pioneer, A&amp;H, Vestax oder eben Urei. Positiv ist anzumerken, dass die 1601 Mixer<strong> modular aufgebaut</strong> sind. Mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern lässt sich beispielsweise eine Effekt-Einheit tauschen. Vorausgesetzt, man bekommt irgendwo noch Ersatzteile.  </p>



<p>Bedauerlicherweise verschwand die 1601er Reihe bereits 2008 langsam aber stetig aus dem Markt. Dabei droppte der Preis allmählich von einer anfänglichen 1000€ UVP zu etwas um die 400€. Warum der Hersteller sich gegen eine Fortführung der Battle-Mixer entschied, ist nicht bekannt. Ich trennte mich 2007 wieder von dem Zweikanäler. Trotz anhaltender Begeisterung entschied ich mich für einen vierkanaligen <strong>Allen&amp;Heath Xone 42</strong>. Der Urei diente als Anzahlung. Wiederum zwei Jahre darauf ging auch der Xone 42 und tauschte den Platz mit dem wunderbaren <strong>Mackie d.4 PRO</strong>. Zu dem Mischer habe ich bereits einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/blaue-lichter-der-vergangenheit-4021/" target="_blank">Artikel</a> auf meinem Blog verfasst. Als vor drei Jahren jedoch ein Angebot in den ebay-Kleinanzeigen auftauchte, dass man einfach nicht ablehnen konnte, wanderte erneut ein 1601E in meine Kollektion. Mittlerweile bekommt man den Urei leider kaum noch und wenn, dann zu horrenden Preisen bis 1000€. Mehr wie 300€ würde ich persönlich nicht ausgeben und da sollte das Gerät schon im Neuzustand sein. Für meinen habe ich geldbeutelfreundliche 100€ bezahlt. Sowas kann man durchaus als super Schnäppchen bezeichnen. Jener verbleibt nun endgültig hier. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f918.png" alt="🤘" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4346" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Nachtrag</h2>



<p>Geplant hatte ich es bereits eine ganze Weile, nun habe ich es endlich in die Tat umgesetzt. Der 1601E befindet sich zwar in einem super Zustand, dennoch ist immer irgendwas zu machen. Also habe ich ihn mal <strong>aufgeschraubt und gewartet</strong>. Hauptsächlich ging es mir um eine <strong>abgebrochene Schraube</strong> und um die <strong>Pflege</strong> von <strong>Fadern und Potentiometern</strong>. </p>



<p>Während der Demontage kam mir die Idee, selber einen <strong>AN/AUS-Switch zu installieren</strong>. Als ich den Mixer dann komplett geöffnet hatte wurde mir jedoch klar, warum der Mixer von Haus aus keinen Powerknopf hinten hat. Es ist schlicht <strong>kein Platz</strong> in der Tiefe dafür. Ich vermute, dass ursprünglich durchaus ein Schalter vorgesehen war, denn die Platine mit den ganzen Ein- und Ausgängen direkt hinter der Blende besitzt eine Auffälligkeit. An der logischsten Stelle, wo auf der Blende auch eine Aussparung ist um einen Button anzubringen, befindet sich auf der Platine in Linie dahinter, die Position <strong>Foot Switch</strong>. Foot Switch am 1601E? Die Pins sind allerdings gar nicht belegt. Eventuell gab es da eine Diskrepanz und Urei entschied sich kurzerhand auf den Powerknopf zu verzichten. Dies ist jedoch nur eine Vermutung, erklärt das Weglassen aber nachvollziehbar. Somit habe ich die Idee schließlich auch verworfen.</p>



<p>Als nächstes kümmerte ich mich um die abgebrochene Innensechskantschraube. Diese befestigen die schwarzen Gummiteile, die die Seiten bedecken und verantwortlich für die spezielle Optik jener sind. Diese abgerissene Schraube war die einzige, die auf der Innenseite mit zwei Muttern gekontert war. Die restlichen Innensechskantschrauben sind einfach nur ins Gehäuse geschraubt. Weshalb die eine Schraube zusätzlich fixiert war, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls wusste dies der Vorbesitzen scheinbar nicht und hat mit aller Gewalt versucht diese zu lösen bis sie brach. Ich kann mir gut vorstellen, dass er versucht hatte Rackwinkel anzubringen. Die Schraube ist jetzt draußen und Ersatz bestellt. (M4x10)</p>



<p>Abschließend habe ich mir die Fader und Potis vorgeknöpft. Kanal-, sowie Crossfader befanden sich allerdings in einem ausgezeichneten Zustand. Das Innenleben der Schieberegler musste nur von ganz wenig Schmutz befreit werden. Danach erhielten die Potis noch eine Behandlung mit Kontaktspray. </p>



<p>Nachfolgend sind ein paar Bilder der Aktion. Da habe ich zum einen die Stelle mit der kaputten Schraube markiert und zum anderen eine Großaufnahme des Fader-Typs gemacht, falls es jemanden interessiert. Kanal- und Crossfader sind identisch. Im Artikel weiter oben hatte ich geschrieben, dass die Effekt-Einheit mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern gewechselt werden kann. Das habe ich ebenfalls versucht mit einem Bild zu zeigen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4549" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4550" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4551" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4552" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>What a Beauty &#8211; Technics SH-MZ1200</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 20:26:42 +0000</pubDate>
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<p>Es ist März 2006. Die Cassini-Sonde findet flüssiges Wasser auf dem Saturn-Mond Enceladus, Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verschickt den ersten Tweet auf Twitter, Fußball-Bundestrainer Klinsmann überlegt noch, ob bei der kurz bevorstehenden WM Kahn oder Lehmann im Tor stehen soll und Wladimir Klitschko bereitet sich auf seinen WM-Kampf gegen Chris Byrd vor. In dieser Zeit historischer Momente empfange ich ein neues technisches Spielzeug. Den Karton musste ich, auf drängen von zwei Kollegen, gleich noch am Arbeitsplatz öffnen. Die Neugierde war groß. Es ist ein <strong>Technics SH-MZ1200</strong> DJ-Mixer den ich hastig, aber behutsam auspackte. Wir drei waren uns auch gleich einig, das Teil sieht richtig geil aus. Nur, kann es auch mehr als das?</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4220" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1690-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zu dieser Zeit lag die Markteinführung des SH-MZ1200 bereits 2 Jahre zurück. Also 2004, als ich meine ersten Gehversuche im DJing startete. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es müssten so um die <strong>600€-650€</strong> für den Mischer verlangt worden sein. Was vor 17 Jahren bereits ein sehr fairer Preis für einen hochwertigen Vierkanäler war. Davon kann man heute schließlich nur noch träumen. Dieses Mischpult stellte Technics ersten und auch einzigen Versuch dar, mit einem DJ-Clubmischer den Platzhirschen <strong>Pioneer</strong> und <strong>Allen &amp; Heath</strong> ein paar Marktanteile abzugraben. Große Beliebtheit erlangte die Firma Technics nicht nur durch ihre exzellenten Plattenspieler <strong>SL-1200/1210</strong> <strong>MK2</strong> im DJ-Sektor, sondern auch für die ikonischen Battle-Mixer <strong>SH-DJ1200</strong>, sowie den Variationen davon (<strong>DX,EX</strong>). Man besaß also schon etwas Erfahrung mit Mischpulten. Nicht zuletzt sollte der hervorragende Ruf Technics dazu beitragen, einen Erfolg nahezu zu garantieren. Nun zeichnete sich damals immer stärker der Trend hin zu digitalen Quellen ab und Technics versuchte sich von ihrer Cashcow (SL-1210) lösend, breiter aufzustellen. Der Vierkanäler sollte als Ergänzung zu den digitalen Playern <strong>SL-DZ1200</strong> ein Komplettsetup aus eigenem Hause ermöglichen. Mit diesem Gespann nahm man insbesondere Hersteller wie <strong>Pioneer</strong> ins Visier. Denn gerade jener dominierte mit den <strong>CDJs</strong> schon damals den Markt der digitalen &#8222;Plattenspieler&#8220;. Der DJ-Mixer erschien in den Varianten <strong>Silber (S)</strong> und <strong>Schwarz (K)</strong>.</p>


<figure id="attachment_4224" aria-describedby="caption-attachment-4224" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4224" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg" alt="" width="2400" height="1592" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200.jpg 2400w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-460x305.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1024x679.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-768x509.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-1536x1019.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/SL-DZ1200-u-SH-MZ1200-2048x1359.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption id="caption-attachment-4224" class="wp-caption-text">Technics SL-DZ1200 und SH-MZ1200&nbsp; &nbsp; &nbsp;©rakuten.co.jp</figcaption></figure>


<p>Ums gleich mal zu spoilern: geklappt hats nicht. Weder die digitalen Laufwerke, noch der Mixer fanden übermäßigen Zuspruch. Jenes lag weder an der leckeren Optik, noch an der äußerst soliden Qualität der Produkte. Da hat Technics alles richtig gemacht. Das Problem, das viele Anwender sahen, waren eher die teils schwer nachzuvollziehenden Funktionen. </p>



<p>Mir erging es nicht anders. Nach meiner anfänglicher Begeisterung, kamen bei der Nutzung immer mehr Fragen auf. Letztendlich konnte mich damals das Gesamtpaket nicht überzeugen (ich suchte einfach was anderes) und der Mixer wurde retourniert. Dennoch ließ mich das Gerät all die Jahre nie los. Die Optik und der Sound hatten doch ordentlich Eindruck hinterlassen. Demnach hielt ich erneut Ausschau nach einem Exemplar und schlussendlich hatte ich nach vielen Jahren des &#8222;Snipens&#8220; in den ebay-Anzeigen riesig Glück. Kürzlich wurde der wahrscheinlich letzte brandneue und originalverpackte Technics SH-MZ1200-K auf diesem Planeten zu einem absolut fairen Preis angeboten. Der Verkäufer aus Slowenien ließ noch etwas die Hosen runter und so konnte ich diesen von mir heiß begehrten Mixer erneut erwerben. Wie auch beim Mackie d.4 PRO geht hier eine langwierige Suche zu Ende. Auf den Mischer habe ich bestimmt 10 Jahre lang geduldig gewartet. Die Angebote während dieser Zeit waren entweder zu teuer, der Mixer in einem abgeranzten Zustand, oder gar beides. Man bekommt das Teil zwar noch halbwegs gut aus Japan angeboten, aber erstens ist der Versandweg unvernünftig und zweitens haben die Japaner eine 100V Netzspannung. Da bräuchte ich noch einen Transformator für den Betrieb. Nee! Mittlerweile ist der DJ-Mixer eingetroffen und komplettiert final meine Kollektion. Er hatte noch gefehlt und darüber freue ich mich. </p>



<p>Schauen wir uns doch mal das Gerät genauer an. Beginnen werde ich mit den Effekten, oder besser gesagt, dem Fehlen dieser. 2006 war man es dank <strong>DJM 600</strong> von <strong>Pioneer</strong> gewohnt, eine <strong>Effekteinheit</strong> im Mixer integriert zu haben. Oder zumindest ein <strong>Filter</strong>, was ein wesentlicher Faktor bei Pulten von <strong>Allen&amp;Heath</strong> ist. Technics entschied sich die Effekteinheit weg vom Mixer in die digitalen Player zu verlagern. Das sparte Kosten und Platz beim SH-MZ1200, bedeutete aber im Umkehrschluss, dass man ohne die dedizierten Laufwerke keine Effekte nutzen konnte. Fand ich nicht so prickelnd. Jene Herangehensweise hatten in der Vergangenheit aber auch schon andere Hersteller versucht. Immerhin spendierte man eine Send/Return-Schleife für externe Effektgeräte. </p>



<p>Als eine Art Ausgleich bekam der MZ1200 eine ungewöhnliche Routing-&#8222;Matrix&#8220;. Mit dieser Eingangssignalverteilung lassen sich einzelne Quellensignale auf mehrere Kanäle legen, wodurch die Lautstärke von links und rechts, sowie vorn und hinten mittels Channel-Fader separat angepasst werden kann. </p>



<p>En détail stellt sich das so dar: <br>Kanaleingang <strong>1 oder 2</strong> wird auf <strong>1 und 2</strong> gesplittet. Nun hat man <strong>links auf Kanal 1</strong> und <strong>rechts auf Kanal 2</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Front</strong>. Kanal <strong>3 oder 4</strong> werden auf <strong>3 und 4</strong> aufgeteilt. <strong>Links liegt nun auf Kanal 3</strong> und <strong>rechts belegt Kanal 4</strong>. Diese zwei Kanäle gelten als <strong>Rear</strong> mit eigenem Cinch-Ausgang. </p>



<p>Ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, wofür man das im DJ-Gebrauch nutzen kann. Die ehemaligen Verkäufer wurden nicht müde, diese Funktion als ein besonderes Alleinstellungsmerkmal zu bewerben. Irgendwie konterkariert es aus meiner Sicht jedoch den eigentlichen Sinn eines DJ-Mixers. Der heißt ja nicht grundlos so. Mit dieser Routing-Geschichte separiert man wiederum die Ausgabe. Ja, ich kann eine Seite lauter als die andere mittels Channel-Fader aussteuern. Dafür hat der Mixer indes einen Balance-Regler. Und wann möchte ich bitte auf einer Party den Bereich vor mir mit Lied A beschallen und hinter mir mit Lied B? Was haben die Jungs sich denn dabei gedacht? Der einzige halbwegs nachvollziehbare Nutzen liegt wohl im Beat-Juggling von Turntablisten. Bei dieser handwerklichen DJ-Kunstform, in Verbindung mit dem Routing, lassen sich vermutlich interessante Panorama-Effekte kreieren. Selbst 19 Jahre nach der Markteinführung des Mixers, habe ich zudem rein gar nichts im Web gefunden, was sich mit dem Routing auseinandersetzt. Bis auf das, was bereits im Handbuch steht. Dieses &#8222;Feature&#8220; hätte man sich meiner Meinung nach komplett sparen können. Schade um die Ressourcen. Da wären eins, zwei Filter deutlich attraktiver gewesen. Naja, immerhin lässt es sich abstellen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4226" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1692-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4227" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1693-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Ausstattungsseitig ist der Mixer ansonsten solide aufgestellt. Er bietet eingangsseitig <strong>3</strong> der obligatorischen Anschlüsse für Plattenspieler und <strong>2</strong> für CD-Player, <strong>4</strong> Line-Ins, sowie <strong>2</strong> spezielle digitale Eingänge für die hauseigenen SL-DZ1200 Laufwerke. An Ausgängen stellt der MZ1200 <strong>XLR</strong>-Master-Out, 2fach <strong>Cinch</strong>-Master-Out, <strong>Monitor Out</strong>, <strong>Record Out</strong> und einen <strong>koaxialen Digital Out</strong> zur Verfügung. Sogar 2 <strong>Fader-Start</strong>-Buchsen sind vorhanden. Über diese lassen sich per Faderbewegungen die digitalen Player von Technics starten oder stoppen. Obendrauf gibt&#8217;s noch 2 <strong>Mikrofoneingänge</strong> und die bereits erwähnte <strong>Send/Return</strong> Effektschleife. </p>



<p>Auf der Vorderseite befinden sich zudem noch Switches für die Faderrichtung. Die lässt sich hier problemlos umkehren. Nutzt am Ende jedoch auch niemand. Hierbei frage ich mich auch, warum diese sog. &#8222;Hamster-Switches&#8220;? Zielte man mit dem SH-MZ1200 denn nun auf Turntablisten ab, oder nicht? Weshalb sind die Fader dann so relativ schwergängig? Das ergibt alles einen halbgaren Eindruck und wenig Sinn. </p>



<p>In diese Auffassung reiht sich leider auch die <strong>Vorhörfunktion</strong> ein. Aus dieser werde ich nicht so richtig schlau. Wenn man den Balance-Regler für den Kopfhörer, der zwischen <strong>Master- und Cuesignal</strong> hin und her blendet, mittig einstellt, ist zweiteres viel leiser. Trotz selbem Lautstärkepegel. Normalerweise sind in der genannten Mittenstellung beide Signale bei gleichem Pegel auch gleichlaut im Kopfhörer wahrnehmbar. So wie Technics es umgesetzt hat, ist es unheimlich schwer, das &#8222;stumme&#8220; vorgehörte Lied in der Lautstärke zum aktuellen Lied, das Mastersignal das auch aus den Lautsprechern tönt, anzugleichen. Generell scheint das Cuesignal einfach permanent leiser zu sein, als das des Masters. Um die Sache dann noch weiter zu verkomplizieren, zeigt auch die <strong>Pegelanzeige</strong> die falsche Lautstärke an. Somit muss man zudem auf eine optischen Erkennung verzichten. Schade, zumal der Kopfhörerausgang an sich richtig gut tönt. Besser gesagt, der klingt schon verdammt gut! Als <strong>Workaround</strong> lassen sich jedoch <strong>beide Tracks auf das Cuesignal</strong> legen. Somit umgeht man den Vorhör-Regler und kann die Lautstärke korrekt angleichen. Ich passe die Lautstärke aller Tracks als Vorarbeit aber eh schon in der Traktor-Software an. Da stört es mich nicht so. Bei der Verwendung von Platte oder CD, sollte der DJ allerdings schon wissen, wie die Vorhörfunktion hier arbeitet.</p>


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<p>Schauen wir uns nun mal den EQ an. Denn dieser war der Hauptgrund damals, warum ich den Mixer wieder zurückgeschickt hatte. Der EQ killt nämlich nicht den Frequenzbereich, sondern senkt ihn maximal um 24dB. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches und wurde bereits bei vielen Pulten vorher so gehandhabt. Ich empfand dies hingegen gewöhnungsbedürftig und kam eher mittelmäßig damit zurecht. Positiv ist zu dem 3-Band EQ anzumerken, dass er sehr musikalisch klingt. Jetzt bei der Zweitbetrachtung 17 Jahre später gefällt er mir richtig gut. </p>



<p>Generell klingt der Mixer wundervoll. Sehr detailliert und irgendwie dynamischer als meine anderen Mischer. Was ebenfalls im Vergleich mit Mackie und Allen&amp;Heath auffällt, der MZ1200 drückt nicht so im Bassbereich. Er klingt mehr nach fidelem Hi-Fi würde ich meinen. Diese kleine Nuance mehr Neutralität gefällt mir gut, andere bevorzugen die Extraportion Druck &#8211; ist selbstverständlich Geschmackssache. Mir ist es manchmal zu viel.</p>



<p>Nun stellt sich sicherlich der geneigte Leser die berechtigte Frage, warum ich die ganzen Jahre so scharf auf ausgerechnet dieses Model bin. Funktionen die keiner braucht, unausgereiftes Konzept, keine Effekteinheit,&#8230; Das kann ich leicht beantworten: Ich liebe dieses Design. Für einen DJ-Mixer-Geek und Technics-&#8222;Fan&#8220; wie mich ist der SH-MZ1200 ein unglaublich schönes Gerät. Ja, er besitzt so seine Eigenheiten, aber Erscheinungsbild, Klang und die Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben. Für das, was ich mit dem Mixer vorhabe, reichen seine Funktionen vollkommen aus. Selbst wenn der Technics 4-Kanaler nur einen bescheidenen Erfolg verbuchen konnte, es nie einen MK 2 gab, so besitzt er doch einen gewissen Seltenheitswert und hat seine Nische in der Geschichte. </p>



<p>Zum Schluss drängt sich bei mir noch die Frage auf, dass, wenn der Verbund aus digitalen Playern und dem Mixer erfolgreicher gewesen wäre, es dann auch die passende schwarze Variante der Laufwerke gegeben hätte? Immerhin gab es ja auch zwei unterschiedliche Farbgebungen beim Mixer, ebenso wie bei den beliebten Plattenspielern.</p>


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<p>Als ich vor Jahren nach Tape-Decks Ausschau hielt, stolperte ich über ein Technics 631. Das gefiel mir auch gleich so gut und erinnerte mich stark an den DJ-Mixer, dass ich es einfach haben musste.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4231" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1697-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bilder im Ohr</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 23:04:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Kopfhörerreview also. Weiß ich überhaupt noch wie das geht? Das letzte liegt schon etwas zurück. Was gehört nochmal dazu? Hm&#8230; Klang, Tragekomfort usw. &#8211; ach klar, bekomme ich hin&#8230;</em> </p>



<p>Die Ausgangslage sah so aus, dass ich mich ursprünglich für einen neuen <strong>Hifiman</strong>-Kopfhörer interessiert habe. Bestellte darauf hin einen <strong>Sundara</strong>, den ich schon ewige Zeiten antesten wollte. Der gefiel mir jedoch persönlich überhaupt nicht. Mal abgesehen von dem exzellenten Auflösungsvermögen, war mir das Sounding viel zu höhenlastig. Als ich mir daraufhin Reviews diverser amerikanischer YouTuber ansah und diese alle erzählten, wie neutral der Hifiman Sundara doch klingt, platzte mir irgendwann der Kragen und ich verfiel in einen geekigen Diskurs mit dem User <strong>DMS</strong> unter seinem Review. Er bestand darauf, dass der Sundara extrem nah am sog. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.audioclub.de/index.php/clubleben/angehoert/94-zielkurven" target="_blank">Harman Target</a> ist und ich dagegen hielt, dass ich das überhaupt nicht bestätigen kann. Er präsentierte Messdaten dazu, ich präsentierte Messdaten dazu. Meine erbrachten Graphen sind natürlich schrott &#8211; ja ne, is klar. Was ich jedoch aus der Diskussion mitnehmen konnte, war, dass es wohl unterschiedlich klingende Versionen des Sundaras gibt. Denn nur so sind die abweichenden Klangeindrücke + Messdaten erklärbar. </p>



<p>Natürlich hatte der von mir georderte Sundara mal wieder eine Ungleichheit in der Lautstärke von Links und Rechts. Dieser Hifiman ist der vierte Kopfhörer, den ich in den letzten 10-11 Jahren von dieser Firma erstanden habe und drei der vier hatten genanntes Problem. Dabei fiel mir noch ein, dass ich vor einiger Zeit einen <strong>HE-X4</strong> gekauft hatte, ebenfalls mit diesem Makel und ihn seither im Regal aufbewahrte. Den wollte ich irgendwann mal zur Reparatur einschicken. Wozu, dachte ich mir nun, kann ich vielleicht sogar selber fixen? Also ausgepackt, aufgeschraubt, repariert, wieder zusammengebaut und aufgesetzt. Endlich funktioniert das Teil vernünftig. Somit habe ich nun einen soliden Magnetostaten und vorerst keinen Bedarf mehr an dieser Stelle. </p>



<p>Jedoch packte mich nun mal wieder das Kopfhörerfieber. Allzu viel Geld wollte ich allerdings nicht in die Hand nehmen. Die Zeiten der teuren Headies sind für mich vorbei, wie ich bereits vor einer Weile schon mal schrieb. Es sollte jedenfalls ein geschlossener Vertreter sein. Ein neuer <strong>Beyerdynamic</strong>  vielleicht? Der infrage kommende <strong>DT 1770</strong> überzeugte mich damals beim Testen jedoch nicht. Einen von <strong>Austrian Audio</strong> oder <strong>Pioneer</strong>? Hm, was gibt es denn eigentlich so in der Zwischenzeit Neues von <strong>Ultrasone</strong>? Der <strong>Signature Studio</strong> sieht sehr interessant aus und ist im Preis mittlerweile attraktiv gefallen. Der sollte es werden. Wie der sich im Vergleich zum <strong>Beyerdynamic DT 700 PRO X</strong> wohl schlägt? Jenen habe ich hier zur Hand und preislich liegen die beiden Kopfhörer nun gar nicht mehr so weit auseinander.</p>



<p>Als Resultat der vorangegangenen Überlegungen löste ich eine Bestellung beim <strong>Music Store</strong> aus und bereits am nächsten Tag nahm ich den <strong>Ultrasone Signature Studio</strong> in Empfang. Er kommt gut verpackt und geschützt in einem Hardcase, mit Transportbeutel, sowie zwei unterschiedlichen Kabeln. Einem kurzen, geraden und einem Spiralkabel. Daran lässt sich logischerweise ablesen, dass das Kabel abnehmbar ist. Sowas ist immer einen extra Pluspunkt wert. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4199" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Bildervergleich-Ultrasone-und-Beyer-heller-2-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Optik / Tragekomfort</h2>



<p>Optisch gefällt mir das Design sehr gut. Ich mag die Plaketten auf der Außenseite der Ohrmuscheln, sowie die dunkle schwarz-graue Farbgebung. Der Kopfbügel scheint jener zu sein, der auch bereits beim <strong>Pro 900i</strong> Verwendung findet. Er ist, für mein Empfinden, recht komfortabel. Die gesamte Konstruktion gibt einen angenehm haptischen Eindruck wieder. Die Polster sind aus einem Protein-Leder. Also keine gegerbte, tote Tierhaut am Kopf. Sehr schön. Im direkten Vergleich mit dem DT 700 PRO X, gewinnt der Beyer jedoch in allen Komfortbereichen. Die Ohrpolster aus Velours des 700er sind viel größer und bequemer, weicher. Das betrifft ebenso die Polsterung des Kopfbügels. Dieses ist beim Signature Studio zwar deutlich voluminöser aber dafür recht hart. Das könnte für Träger einer Glatze durchaus problematisch werden. Zudem ist dieses Polster beim Beyer austauschbar. Den DT 700 setze ich auf und vergesse ihn, das passiert mir mit dem Signature Studio nicht so leicht. Ich kann diesen jedoch viele Hörstunden tragen, ohne irgendwelche Schmerzen. Bin allerdings recht erprobt in der Nutzung von Kopfhörern und kann daher ein bissel was ab. Zudem habe ich nach ein paar Tagen der Inanspruchnahme des Signature festgestellt, dass die Ohrpolster bequemer geworden sind. Die haben sich an mein Haupt angepasst.</p>



<p>Robust konstruiert sind beide Hörer. Die wirken, als könnten sie eine ganze Menge aushalten. Der Beyer scheint gefühlt einen Tick schwerer zu sein. Dafür ist das Gehäuse des Signature Studio komplett aus Kunststoff, wohingegen die Größenverstellung beim 700er aus Metall gefertigt ist. Die Anpassung an die Kopfgröße des DT 700 gefällt mir auch besser, da sie sich nie ungewollt verstellt. Das passiert beim Ultrasone-Kopfhörer schon mal. Was jedoch kein wirklich großes Manko darstellt. Dafür ist der Signature Studio schwenk, sowie einklappbar und lässt sich ein gutes Stück platzsparender transportieren. Ich nehme auf Reisen, neben meinem <strong>Inear</strong> <strong>Stagediver SD-4</strong>, gern einen full-size Kopfhörer mit. Da saß mir der Bruder des 700ers, der <strong>DT 900 PRO X</strong>, immer etwas sperrig im Koffer. </p>



<p>Die Verkabelung finde ich bei beiden Vertretern gut. Wirkt beim Hörer von Beyerdynamic dennoch ein Stück hochwertiger. Neben dem 3,5mm Klinkenanschluss für die Quelle endet das Kabel vom 700er in einen Mini-XLR und das vom Ultrasone wiederum in einen Klinkenstecker. Diese werden jeweils in die linke Hörmuschel gesteckt und verriegelt. Ich habe öfters gelesen, dass der Anschluss beim Beyer gern mal einen Wackelkontakt erzeugen kann, konnte dies bei meinen beiden DT PRO X-Modellen jedoch nicht beobachten.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4201" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-outside-1-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4191" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Cup-inside-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4192" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Jack-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4193" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Headband-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Sound</h2>



<p>Das klingt erstmal nach einem leichten Punktsieg für den Beyerdynamic DT 700 PRO X. Etwas günstiger ist er dann ebenfalls noch. Jedoch kommen jetzt die Vergleiche im Sound und da holt der Ultrasone Signature Studio richtig auf und zieht davon.</p>



<p>Heute scheint es typisch zu sein, die Klangeinschätzung in drei Blöcke zu fassen &#8211; <strong>Höhen</strong>, <strong>Mitten</strong> und <strong>Bass</strong>. Fangen wir also im Keller an. Bass können beide Hörer deutlich und das richtig tief. Quantitativ ist vielleicht der Beyer einen Hauch vorn. Aber nur in einer homöopathischen Dosis. Dafür ist der Tiefgang des Signature Studio knackiger, straffer, mit mehr Textur. Für meinen Geschmack ist das absolut perfekt austariert. </p>



<p>Der Bereich der Mitten ist die ganz große Stärke des Ultrasone-Hörers. Da sieht der Beyer einfach kein Land. Trotz des satten Bassanteils, klingen Stimmen absolut natürlich. Das bewerte ich gern mit eigenen HQ-Audioaufnahmen von Menschen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe und ihre Stimmen somit bestens kenne. Das klingt schon verdammt nah an der Realität für einen geschlossenen Kopfhörer. Der Beyer klingt im Vergleich zurückgesetzter. Beim 700er hatte ich auch immer das Gefühl, als ob irgendwie was fehlt. Jenes ist auch mein größter Kritikpunkt an ihm. Da kommt für mich selten Freude auf. </p>



<p>Die Höhenwiedergabe beim Kopfhörer von Ultrasone ist so eine Sache. Diese ist zwar extrem gut auflösend, hat aber auch recht viel Energie. Wenn ich hier von Auflösung schreibe, meine ich nicht die Lautstärkebetonung, sondern tatsächlich die Textur in den Sounds. Denn die Detailwiedergabe ist äußerst beeindruckend. Die prominent schleifende Hi-Hat bei &#8222;<strong>Róisín Murphy &#8211; Simulation</strong>&#8220; zu Anfang, klingt geradezu wunderbar seidig. So glanzvoll habe ich das noch nicht gehört. Jedoch kann die Hochtondosis, bei hell abgemischten Liedern, zu Zischen in S- und T-Lauten führen. Gerade bei höheren Lautstärken. Durch die hohe Qualität der Hochtonwiedergabe jedoch, ist das Zischen eher ertragbar. Der Beyer hat hier nicht so sehr die Spendierhosen an, ist aber auch nicht wirklich sparsam damit. An die Wiedergabe der feinsten Details, wie es der Ultrasone schafft, kommt er nicht ran. Beim 700er klingen Hi-Hats oder Cymbals betont klar, gleichwohl nicht so sauber, wie beim Signature Studio. Durch den gut gefütterten Bassbereich als Gegenpart, verfällt man jedoch nicht dem Fehler, zu laut aufzudrehen. Gepaart mit der exzellenten Detailwiedergabe über alle Frequenzbereiche, hält sich das Nerven von Sibilanten beim Signature Studio noch einigermaßen im Rahmen. Das behaupte ich als jemand, dem das Zischen schnell zu viel werden kann.</p>



<p>Die unten angeführten Frequenzgraphen von der Seite <strong>kopfhoerer.de</strong> scheinen meine Aussagen teils zu konterkarieren, meinem Ohr vertraue ich dennoch mehr als Messungen Dritter. </p>


<p><figure id="attachment_4147" aria-describedby="caption-attachment-4147" style="width: 1541px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4147 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg" alt="" width="1541" height="726" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph.jpg 1541w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-460x217.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1024x482.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-768x362.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/Signature-Graph-1536x724.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1541px) 100vw, 1541px" /><figcaption id="caption-attachment-4147" class="wp-caption-text">Ultrasone Signature Studio &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure><br>
<figure id="attachment_4148" aria-describedby="caption-attachment-4148" style="width: 1539px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4148" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg" alt="" width="1539" height="721" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph.jpg 1539w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-460x216.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1024x480.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-768x360.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/DT-700-Graph-1536x720.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1539px) 100vw, 1539px" /><figcaption id="caption-attachment-4148" class="wp-caption-text">Beyerdynamic DT 700 PRO X &#8211; Frequency Response Graph. ©kopfhoerer.de</figcaption></figure></p>


<p>Was die räumliche Abbildung anbetrifft, sind beide Kopfhörer auf einem hohen Niveau. Beim Signature Studio wirkt diese jedoch plastischer. Er schafft es, Liedbestandteile nach vorn in unterschiedlichen Ebenen zu vermitteln. Da hilft der hohe Detailgrad in den Sounds plus dem hauseigenen <strong>S-Logic </strong>mit. Bei dieser Technik werden die Treiber in den Hörmuscheln teils verdeckt und sollen so ein authentischeres Raumgefühl vermitteln. Die von Ultrasone selbst beworbene Aussage, dass es wie Lautsprecherklang wirke, kann ich jetzt so nicht unterschreiben. Jedoch ist das Darstellen von verschieden Sounds im Raum schon sehr ordentlich. Er klingt wie ein recht offener geschlossener Kopfhörer (Falls der Satz irgendwie Sinn ergibt?) Hier gewinnt der Ultrasone-Headie jedenfalls. Dies schafft der Beyer so nicht.</p>



<p>Insgesamt schätze ich den Kopfhörer von Ultrasone klangtechnisch ein gutes Stück über den bereits ordentlichen DT 700 PRO X ein. Das muss ich leider zugeben, auch wenn ich ein überzeugter Fan der Heilbronner bin. Fairerweise sollte ich zudem erwähnen, dass der Signature Studio ursprünglich mal doppelt soviel gekostet hat. Das gleicht es irgendwie aus für mich. Hier käme wohl eher der höherpreisige <strong>Beyerdynamic DT 1770 PRO</strong> infrage. Da weiß ich aber aus der Erinnerung, dass er an den Ultrasone nicht herankommt. Erst recht nicht der weiche Bassbereich des Beyers. Allerdings soll dies hier auch kein Verriss des 700ers sein. Er ist und bleibt ein solider Kopfhörer!</p>



<p>Zusammengefasst, würde ich den Klang des Signature Studio als bass- und höhenbetont, extrem detailreich durch den gesamten Frequenzbereich und räumlich sehr gut abbildend beschreiben. Er lädt zu einer Entdeckungsreise ein, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe und erzeugt dabei Bilder im Ohr. Wenn man Musik mit dem Ultrasone hört, saugt es einen förmlich in den Sound. Er verlangt und bekommt seine Aufmerksamkeit. Das kann allerdings auch fordernd sein. Also gemütlich zurücklehnen und irgendwie passiv Musik laufen lassen fällt mir persönlich schwer damit. Ja, der <strong>Beyerdynamic DT 1990 PRO</strong> kann die Details ebenso und erzeugt eine luftigere Bühne, aber der Ultrasone hat noch die richtige Portion Bass dazu. Der klingt dadurch runder und vermittelt mir sehr viel Freude beim Musik hören. Ich empfinde das als äußerst faszinierend. Darauf kommts doch am Ende an. Das hätte ich so in der Form nicht von einem Ultrasone erwartet. Ich besitze noch einen <strong>DJ1</strong> und besaß vor Jahren einen <strong>PRO 650</strong>. Der Signature Studio ist jedoch eine ganz andere Hausnummer. Daran merkt man, dass die Leute bei Ultrasone auch ihre Hausaufgaben machen und deren Produkte in eine schöne Richtung weiterentwickeln. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4205" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1264" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-460x227.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1024x506.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-768x379.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-1536x759.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/01/S-Logic-2048x1011.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h2 class="wp-block-heading">Anmerkungen</h2>



<p>Nun sind der Beyer und der Kopfhörer von Ultrasone laut eigener Aussage für den Einsatz im (Musik)Studio konzipiert worden. Ich stelle mir da halt immer die Frage: &#8222;Wofür im Studio?&#8220; Fürs Monitoring von Gesang und Instrumenten? Zum Einsatz beim Abmischen? Für Ersteres geht das vollkommen in Ordnung. Da tut es aber auch ein viel günstigerer <strong>Beyerdynamic DT 770 PRO</strong>. Der ist mehr als ausreichend für diesen Zweck. Zumal, wenn man dabei bedenkt, dass man i.d.R. mehrere Kopfhörer dazu brauch. Da explodieren die Kosten schnell. Die Feindetails, die ein Signature Studio erkennbar macht, erkennt doch sonst kein Schwein später beim Anhören. Es sei denn, er verfügt auch über so eine Lupe, achtet penibel auf unerwünschte Sounds und erkennt diese auch als solche. Das sollte also vernachlässigbar sein. Abmischen oder Mastern über Kopfhörer ist eh ein Sakrileg. Davon wird ein Profi im Allgemeinen Abstand nehmen und sich auf Lautsprecher verlassen. Aus meiner Sicht ist das also nur Marketing-Sprech. Der Signature Studio wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu 99% von audiophilen Musikliebhabern betrieben werden. Wie wärs also mal mit einer anderen Marketingstrategie dahingehend? Lasst das Studio, Referenz, oder Master einfach aus dem Namen. Mit dem neuen Ultrasone Pulse scheint es doch schon in die richtige Richtung zu gehen. Der reizt mich auch, ist aber noch zu teuer. </p>



<p>Da der Signature Studio mittlerweile nicht mehr auf der Webseite von Ultrasone gelistet ist und der Preis sich in den Online-Shops bekannter Händler halbiert hat, ist es offensichtlich, dass dieser demnächst aus dem Markt verschwinden wird. Wer sich also selber ein Bild machen will, sollte sich beeilen, oder eins der Nachfolgemodelle anhören. Die kosten jedoch deutlich mehr, klingen dafür recht ähnlich. Eventuell gar noch besser. Ich bleibe neugierig&#8230;</p>
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		<title>Blaue Lichter der Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 19:46:10 +0000</pubDate>
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<p><em>&#8222;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#8220;</em>  Dieses Sprichwort kennt sicher jeder. Es soll Darbenden Mut zusprechen und sie motivieren durchzuhalten. Wie oft musste ich mich selbst damit konditionieren? In meinem speziellen Fall ging es um den Kauf eines bestimmten DJ-Mixers unter der Zuhilfenahme von viel Geduld. Wer mich kennt weiß, dass ich durch mein DJ-Hobby begründet, seit vielen Jahren ein ungewöhnliches Faible für jene Mischpulte besitze. Keine Ahnung wieso. Mich faszinieren einfach diese kompakten Steuerzentralen für Audiosignale mit möglichst vielen Knöpfen drauf. In der Vergangenheit kamen und gingen viele dieser Kisten. Aus Neugierde wurde ein Pult gekauft, ausgiebig benutzt, durchgetestet und nach einer Weile diente es als Anzahlung eines neuen Mixers. Das ging ein paar Jahre so, bis ich meine erste Wohnung bezog und die elterliche Behausung verließ. Da war kein Platz mehr groß für ein heimisches DJ-Zimmer. Es gab dann Zeiten, da besaß ich gerade mal einen Pioneer DJM-300 und &#8217;nen Kopfhörer. Aber ganz ohne DJ-Mixer, das ging nie.</p>



<p>Nun habe ich wieder wunderbaren Platz für meine Spielereien und das ein oder andere DJ-Gerät aus alten Zeiten plane ich hier als Kollektion zu aggregieren. Das erste Pult, welches ich mir wiederholte, war ein UREI 1601E. Dabei konnte ich glücklicherweise ein riesiges Schnäppchen machen. Diese sind mittlerweile so rar und dementsprechend teuer. Dann gesellten sich ein Pioneer DJM-700-S, ein ECLER EVO 4, sowie ein Mackie d.2 dazu. Aber drei ganz bestimmte Mischer, die ich gern wieder beheimaten würde, fehlten leider noch in der Sammlung. Einen davon konnte ich nun nach dreijährigem Blättern in den Kleinanzeigen ergattern. Ein <strong>Mackie d.4 PRO</strong>! </p>



<p>Es war nun keinesfalls so, dass nicht hin und wieder mal einer aufgetaucht wäre, aber entweder der verlangte Preis erschien jenseits von Gut und Böse, oder die Bude sah total runtergerockt aus. Abwarten hieß die Devise und siehe da, eine neue Anzeige poppte auf. Bilder-Check positiv, Preis VB. Mein Glück zeigte sich diesmal darin, dass der Verkäufer nicht so recht wusste, was er da in der Garage seines Bruders gefunden hat. Auch konnte er mir nicht bestätigen, ob das Teil überhaupt funktioniert. Da habe ich ein bissel gepokert. Den Preis ins Abyssische verhandelt und am Ende gehofft, dass hier überhaupt was ankommt. Die Reputation des Verkäufers war nicht gerade vertrauenserweckend. Er machte in den Emails jedoch einen sehr vernünftigen Eindruck. Sechs Tage später wurde der Mixer aus Frankreich geliefert. War ich gespannt! </p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Bilder aus der Kleinanzeige</h3>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4027 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg" alt="" width="1200" height="1600" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840.jpg 1200w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-460x613.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-768x1024.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/9b8f7bb4-2aff-4de3-8113-e6c2c4ae6840-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4028 size-full aligncenter" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg" alt="" width="1600" height="1200" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d.jpg 1600w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/706fae7b-57e6-4f97-9014-df3b4bf0bb1d-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>


<p>Die Bilder wirkten durchaus vielversprechend. Alle Potikappen da, nur ein dämlicher Sticker drauf, keine Anzeichen von Rost und die Abnutzungsspuren kaum der Rede wert. Nur, funktioniert er auch? Also gleich nach dem Auspacken mal nervös den Mackie mit Strom versorgt und zu meiner Erleichterung &#8211; das Teil geht an. Den anschließenden Soundcheck auch positiv bestanden. Super! Ein paar Kleinigkeiten um die ich mich kümmern musst, entdeckte ich jedoch auch. Die EQ-Potis kratzten zum Teil und ich bekam keine Kopfhörerklinke in die dafür vorgesehene Buchse. Da steckte schon irgendwas drinnen. Zudem wollte ich den Mischer gleich mal grundlegend reinigen. Habe zwar schon schlimmer verdreckte DJ-Mixer gesehen, aber ein bisschen herrichten ist Pflicht für mich. </p>



<p>Also Ersatzfader besorgt und los geht&#8217;s. Für gewöhnlich lässt sich die obere Faceplate von DJ-Mixern mit ein paar gelockerten Schrauben, sowie abgezogenen Poti- und Faderkappen entfernen. Das ist üblicherweise der Fall, um den Mixer ohne viel Theater warten zu können, oder falls man eine andere Faceplate anbringen will. Zu meiner Überraschung nicht so beim Mackie d.4. Um den Prozess kurz zu beschreiben: Das gesamte mehrteilige Metallgehäuse wurde um die Hauptplatine des Mixers entworfen. Das bedeutet, dass man sich Stück für Stück vorarbeitet, bis man irgendwann die Platine von der Deckplatte befreit hat. Ganz zum Schluss wohlgemerkt. So bot sich mir bei dem zweistündigen Prozess die Gelegenheit, den Mischer mal en détail anzuschauen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4031 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8680-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Demontage und Reinigung</h3>



<p>Die Demontage war zwar langwierig, jedoch logisch nachvollziehbar. Für bestimmte Schritte mache ich als Merkhilfe gern Bilder mit dem Handy. Zum Beispiel, wenn es um die Anordnung mehrerer Kabel und Stecker geht.</p>



<p>Mit freigelegter Platine und den Gehäuseteilen begann die Reinigung. Der Aufkleber ließ sich einfach mit dem guten, alten IPA entfernen. Alle Metallteile und Potikappen erfuhren zudem einen gründlichen Waschgang. Die Potentiometer auf der Hauptplatine habe ich obendrein auch mit Zahnbürste und IPA gereinigt + Behandlung mit Kontaktspray. Aus der Kopfhörerbuchse konnte ich mit einer Zange ein Stück eines Klinkensteckers entfernen. Dieser Übeltäter war die Ursache dafür, warum ich anfangs keinen Kopfhörer anschließen konnte. Die im Gehäuseboden verortete Firewire-Karte wurde auch von jeglichem Staub erlöst und die Anschlussbuchsen dieser zurechtgebogen. Die waren etwas verformt. </p>



<p>Da sich mit der Zeit bestimmte Kunststoffe und Farben gelblich verfärben, traf ich den Entschluss, diese bei den Potikappen zu entfernen. Dazu benötigt man 12%iges Wasserstoffperoxid, UV-Licht und viel Zeit. Nach 1-2 Tagen ist die unschöne Kolorierung verschwunden und ein Weiß oder Grau sieht dann auch wieder danach aus.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4039" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8682-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4040" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8683-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4096" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg" alt="" width="2160" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet.jpg 2160w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0164-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2160px) 100vw, 2160px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4066" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8712-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4041" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8684-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4079" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0132-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Über AliExpress kann man glücklicherweise noch die original Channelfader ordern. Ursprünglich hatte ich den exakt gleichen Typus bestellt. Der Verkäufer auf der chinesischen Verkaufsplattform machte jedoch keine Anstalten die Teile zu versenden. Somit wählte ich später notgedrungen, ein Model, das im Mackie d.2 verbaut ist. Diese Fader sollten genauso funktionieren. Im Idealfall bestellte man damals die Originalteile von Mackie und musste diese Schieberegler nur gegen die verschlissenen tauschen. Da ich einzig und allein die Fader ohne angelötete Platine beziehen konnte, blieb mir nichts weiter übrig, als diese wiederzuverwendend an die neuen anzulöten. So war zumindest der Plan. Ich hab&#8216; zum Verzweifeln diese Platinen nicht entlöten können. Egal was ich auch versucht habe, diese wurden nicht lose. Also entschied ich mich für Plan &#8222;B&#8220; und lötete die Kabel direkt an die Kontakte der neuen Fader. Ist zwar nicht sonderlich schön, funktioniert jedoch bestens. Die Reihenfolge der sechs Leitungen muss halt genau beachtet werden.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4074" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0139-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4075" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0143-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4076" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0141-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Unschöne Lackkratzer auf dem Gehäuse ließen sich mit einem feinen Edding kaschieren. Zudem noch einen Klecks Schutzpolitur auf die lackierten Teile aufgetragen, sowie den optischen Crossfader entstaubt und mit etwas Öl abschließend gewartet. Nun hieß es alles wieder korrekt zusammenschrauben. Nach insgesamt etwas mehr als sieben Stündchen konnte ich checken, ob alles funktioniert. Zu meiner großen Freude läuft alles perfekt. Dass die besonderen blauen LEDs der EQ-Potis mit der Zeit sterben, wusste ich und kann leider nix daran ändern. Zum einen bekommt man diese nicht als Ersatzteil und zum anderen übersteigt der Austausch mein Können mit dem Lötkolben, sowie Equipment. Die Firewire-Karte läuft erfreulicherweise noch zuverlässig mit dem aktuellen Traktor Pro 3. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4110" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0171-2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4103" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0172-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4104" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M0174-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4115 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/A7M8714-Bearbeitet-Bearbeitet-2-Bearbeitet-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Vielleicht an dieser Stelle noch die Erklärung, warum ich mir soviel Mühe mit dem d.4 PRO gemacht habe. Mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Gerät fand vor 13 Jahren satt. Das Design, sowie die integrierte Firewire-Karte in Kombination mit Traktor Pro erschien enorm verlockend. Der Klang ist immer noch einer der besten, den ich kenne. Klingt einem A&amp;H-Mischer mindestens ebenbürtig! Zu der ein oder anderen Festivität kam der Vierkanäler dann auch in Aktion. Ich mochte das Teil einfach und verbinde schöne Erinnerungen damit. Als damals der Umzug in meine erste Wohnung bevorstand, war mir klar, dass kein Platz mehr für den Mixer vorhanden sein wird und der Verkaufserlös gut in ein zukünftiges Interior investiert werden kann. Somit endete das gute Stück schweren Herzens im Verkauf. Habe ich immer bereut.</p>



<p>Auf der anderen Seite fummele ich einfach gern mal an Elektronik herum. Da lässt sich der Alltagsstress gut für ein paar Stunden ausblenden und wenn abschließend alles funktioniert, entsteht ein sehr zufriedenes Gefühl.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4047" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0174-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4048" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1437" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-460x258.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-1024x575.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-768x431.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-1536x862.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0471-2048x1150.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4049" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-1024x768.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_0398-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Got Minidisc?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 00:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Hi-MD]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nein, ich will nicht. Brauche ich nicht! Es gibt doch CDs!? Diese Technik hatte ich&#8230;]]></description>
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<p><em>&#8222;Nein, ich will nicht. Brauche ich nicht! Es gibt doch CDs!? Diese Technik hatte ich früher nun mal auch nicht. Nein, nein, nein&#8230; </em><br><em>Ach, irgendwie sind Minidiscs schon interessant. Man kann ja mal einen Player und gucken. Der Recorder hier sieht aber auch sehr nice aus. Nehm&#8216; ich und da, Hi-MDs. Geil, brauche ich auch. Ich kaufe mal noch lieber 30 leere MDs zur Sicherheit. Das all time-favorit Album gibt&#8217;s ja auch auf MD, hmm&#8230;&#8220; </em></p>



<p>Knapp zusammengefasst, waren das meine Überlegungen zu einem Einstieg in die Thematik <em>Minidisc</em>. So richtig überzeugen konnte ich mich lange nicht, damit anzufangen. Ohne jetzt groß in das Thema eingearbeitet zu sein, waren meiner Auffassung nach, CDs doch immer superior gegenüber Minidiscs. Also wozu sich mit einem redundanten, ähnlichen und doch schlechteren, digitalen Medium befassen? Die Antwort ist so simple wie unangenehm. Es war schlussendlich einfach meine vernunftwidrige Neugier.</p>



<p>Es gibt schon ein paar sehr interessante Alleinstellungsmerkmale der MD. Diese sollten, nach Sonys Wunsch, das Format ganz groß machen. Ob das geklappt hat, schaue ich mir mal genauer an.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3709 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5972-Bearbeitet2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Von <strong>Sony</strong> entwickelt und 1992 auf den Markt gebracht, sollte die Minidisc den nächsten großen Evolutionsschritt markieren. Den Abgesang, der mit Band gefüllten digitalen Konkurrenz <strong>DCC</strong> einleiten, bevor sich diese etablieren konnte. Die wenige Jahre zuvor entwickelte <strong>DAT</strong>, die ebenfalls von Sony stammt, konnte sich im Heimbereich nie durchsetzen und wird eher als ein Misserfolg angesehen. Zudem wollte man auch dem aufziehenden Stern <strong>CD</strong> die Stirn bieten. Man bewarb die einfache Handhabung à la <strong>Kompaktkassette</strong>, mit den digitalen Vorzügen einer CD. Tapes waren Anfang der 90er Jahre, nach wie vor, das meistgenutzte Medium im Heimbereich und vorbespielte Kauf-CDs fanden immer mehr den Weg in die Haushalte. </p>



<p>Um diese Versprechen zu verwirklich, haben die Techniker und Ingenieure bei Sony tief in die Trickkiste gegriffen. Das gelungene Zauberstück stellt das <strong>magneto-optische Speichermedium</strong> selbst dar. Eine kleine, in einem schützenden Gehäuse gelagerte Silberscheibe. Viel kleiner als eine normale Compact Disc, ähnelt sie zudem äußerlich stark einer alten Floppy Disk. Ähnlich wie bei CDs, werden mittels Laseroptik die Audiodaten davon ausgelesen. Beschreibbare Minidiscs besitzen 2 Schichten. Eine durchlässige Reflexionsschicht und eine magnetisierbare Schicht dahinter. Die letztere sorgt dafür, dass sich eine MD bis zu <strong>1.000.000x</strong> beschreiben lässt. Beim Recordingvorgang wird die Magnetschicht punktuell erhitzt (ca. 185°) und somit beschreibbar. Ohne diese Erhitzung ist die MD unempfindlich gegenüber äußeren Magnetfeldern, was ihr eine lange Lagerfähigkeit gestattet. Die einfache und ziemlich überall auszuführende Möglichkeit zur Aufnahme waren der große Unterschied zur CD. Jenes, kannten die meisten so in der Form nur von Kassetten Anfang der 1990er Jahre. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3760" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6072-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Aber es gab noch mehr Unterschiede. So lassen sich die einzelnen Titel auf einer MD problemlos in der Reihenfolge verschieben. Dies geschieht mittels eines weiteren Tricks. Tatsächlich wurden die Titel in ihrer Position gar nicht verändert. Der <strong>TOC</strong> (Table Of Contents) der MD wird schlicht editiert. Das konnten erst die später aufkommenden MP3-Player. Apropos MP3. Es gab einen wesentlichen Nachteil gegenüber CDs &#8211; die Speichergröße. Eine gewöhnliche 80er Minidisc fasst durch ihre geringen Maße nur ca. 170 MB. Eine CD mehr als das Vierfache. (die 1 GB Hi-MD mal aussenvor gelassen, die kam erst viel später) Um nun ungefähr die gleiche Spiellänge zu erreichen wurde wieder einmal &#8211; genau &#8211; getrickst. Sony verwendete ein eigens entwickeltes Audiodatenkompressionsverfahren &#8211; <strong>ATRAC</strong>. Ein psychoakustisches Verfahren, das in etwa das gleiche mit Frequenzen im Signal macht, wie <strong>MP3</strong> oder <strong>AAC</strong>. Auch bei der Variante von Sony, wird die Klangqualität in <strong>&#8222;kbps&#8220;</strong> angegeben. (292 kbps sind es bei Standard-ATRAC)</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3665" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5811-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Die <strong>Aufnahme</strong> kann anhand analoger Kabel über <strong>Line-In</strong>, <strong>optisch</strong> durch Lichtleiterkabel, mittels <strong>USB-Verbindung</strong> zu einem PC, oder per Direktkopie von CD in einem stationären Hifi-Gerät erfolgen. Während das Recording mittels Lin-In oder optischem Eingang in Echtzeit erfolgt, erledigt sich das wesentlich schneller via USB. Diese Option stand allerdings erst ab der Gerätegeneration mit <strong>NetMD</strong>-Kennzeichnung zur Verfügung. Ist ein MD-Recorder NetMD oder Hi-MD fähig, können über eine Software die Musiktitel übertragen werden. Ich nutze dazu <strong>SonicStage</strong> von Sony. Was man dafür alles braucht und wie es genau funktioniert, wird in <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=OE1e7rAzgSI&amp;list=PLKIxKv4jfJ_QYm8Ekorq1pDnd9Mz-t4NP&amp;index=4&amp;t=4s" target="_blank">DIESEM VIDEO</a></strong> hervorragend beschrieben. Hat das gesamte Installationsprozedere geklappt, lassen sich die Titel bequem transferieren. Dabei werden die Musikstücke erst in das ATRAC-Format konvertiert und anschließend auf die Minidisc übertragen. Das sieht dann so aus: </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3679" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg" alt="" width="2489" height="1831" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot.jpg 2489w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-460x338.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-1024x753.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-768x565.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-1536x1130.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/SonicStage-Screenshot-2048x1507.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2489px) 100vw, 2489px" /></a></p>


<p>Durch eine Umformatierung in den Hi-MD-Modus lässt sich die Speichergröße der Minidisc auf ca. 290 MB mehr als verdoppeln. Es gibt allerdings auch Limitierungen beim Bespielen von Minidiscs. Der Kopierprozess ist eine Einbahnstraße. Man bekommt zwar Daten vom PC auf MDs, aber nicht umgekehrt. Das verursacht ein Kopierschutz (SCMS), der auf die Minidisc mit übertragen wird. Diese Kopierschutzmaßnahme findet hauptsächlich im Consumer-Bereich statt und weniger bei Geräten im professionellen Umfeld. <br>Die Qualität bei dieser Art des Transfers ist zudem auf maximal 132&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kbps">kbps</a>&nbsp;(LP2) begrenzt. Auch das nachträgliche Editieren ist nicht mit allen Geräten möglich.</p>



<p>An den technischen Details lässt sich gut erkennen, dass die MD definitiv der richtige Gedanke zur richtigen Zeit war. Aber lassen wir nun mal den ganzen technischen Schnack beiseite und schauen uns an, wie sich die Minidisc so im Laufe der Zeit gemacht hat. </p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3772 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M6075-2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Das erste Mal flüchtige Bekanntschaft mit MDs machte ich so Mitte der 1990er. Der Minidisc-Player meines Bekannten, wirkte auf mich, wie aus der Zukunft. Da konnte mein analoger Kassetten-Walkman einfach nicht mithalten. Die digitale Anzeige, das kompakte und schicke Design, sowie die ganzen Spielereien die mit Minidiscs möglich waren, hatten tiefen Eindruck hinterlassen. Die Ernüchterung traf mich hart, als ich mir so ein Teil kaufen wollte. Die aufgerufenen Preise waren schlicht utopisch. Der erste mobile Recorder, der <strong>MZ-1</strong> von Sony, war für satte 1.200DM veranschlagt. Mit dem Aufkommen von Konkurrenzherstellern wie<strong><em> </em>AIWA</strong>, <strong>JVC</strong>, <strong>Sharp</strong> oder <strong>Panasonic</strong>, fielen die Gerätepreise zwar, blieben jedoch immer auf einem unangenehm hohen Niveau. Das lag auch daran, dass Sony immer fett Lizenzgelder verlangte. Ein Walkman für die guten, alten Tapes kostete einen Bruchteil. Nicht nur ich hatte ein Problem mit dem hohen Kurs, es erging ebenfalls vielen in den USA und EU so. Dies wiederum führte zu niedrigen Absatzzahlen. Allein in Japan wechselten viele MD-Geräte den Besitzer. Sie wurden ein regelrechtes Massenprodukt. Als Resultat davon, kann man für kleines Geld auch heute noch, MD-Player säckeweise aus Japan beziehen. </p>



<p>Am zurückhaltenden Absatz änderte auch nicht viel, dass die Geräte immer kleiner und stylischer wurden, Sony die ATRAC-Codecs verfeinerte, die Player Anti-Wackel-Schutz bekamen, immer mehr Alben auf MD erschienen, oder zusätzliche Gadgets wie die Kabelfernbedienung mehr Benutzerfreundlichkeit versprachen. Die Geräte lagen wie Blei in den Regalen. Der Absatz derer zog erst an, als es bereits zu spät war. Meine Enttäuschung über die hohen Verkaufspreise zogen ein vollkommenes Desinteresse mit sich, weshalb ich auch gar nicht mehr mitbekam, was sich beim Thema Minidisc noch so in den darauffolgenden Jahren ergab. Zusätzlich konnte dann auch irgendwann jeder zu Hause CDs selber zusammenstellen und brennen. Den Todesstoß verabreichte schlussendlich der Siegeszug des iPod. Der Komfort, der nun mit MP3-Player möglich war, machte die Minidisc vollends obsolet. 2011 war dann Schluss. Sony wollte und konnte nicht mehr. Schade eigentlich.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3704 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1403" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-460x252.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-1024x561.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-768x421.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-1536x842.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/The-Verve-MD-Drilling-2048x1123.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Denn mit ihr verschwand auch eine solide Technik und reiche Designvielfalt. Jeder Player/Recorder sah anders aus. Sicherlich ähnelten sich die Geräte innerhalb eines Herstellers. Trotzdem besaßen die unterschiedlichen Marken immer eine eigene Designsprache. Damals war das noch üblich. Ich sehe mit bedauern, wo wir heutzutage angekommen sind. Allein das Beispiel Smartphone (worüber heute nun mal die meisten Leute unterwegs Musik hören) zeigt eindrücklich, dass eine Designvielfalt mitunter komplett fehlen kann. Die Dinger sehen doch alle gleich aus und wenn die Hauptschlagzeile einer neuen Smartphone-Iteration nur noch die Größe der Notch auf der Vorderseite anpreist, ist das schlicht eine Bankrotterklärung. Gruselig! Back in the 90s hat man sich optisch viel mehr zugetraut und das vermisse ich aktuell sehr. Aber das Gros der Konsumenten scheint es offensichtlich nicht zu stören. Um es mit den Worten John Lydons von Public Image ltd. zu sagen: <em>&#8222;This is what you want, this is what you get!&#8220;</em></p>



<p>Ich für meinen Teil finde die Minidisc und die dazugehörigen Abspielgeräte faszinierend und charmant. Jedoch interessieren mich persönlich ausschließlich die kleinen mobilen Geräte. Vertreter fürs Hifi-Rack oder Auto weniger. Die stylischen MD-Player meiner Kollektion passen in jede noch so kleine Tasche und sind super zuverlässig, trotz des Alters von zum Teil über 20 Jahre. 14 Geräte habe ich im letzten Jahr erworben und nicht eins macht Probleme. Auch das spricht für die Technik. </p>



<p>So ganz verschwunden ist die MD jedoch nicht. Es werden glücklicherweise immer noch neue Alben auf Minidisc herausgebracht. Diese sind zum Teil künstlerisch sehr ansprechend aufgemacht. <br>Wer auch mal in die Thematik reinschnuppern möchte, kann aktuell durchaus noch Schnäppchen in den Kleinanzeigen machen. Ich habe zum Beispiel einen <strong>Sony MZ-R30</strong> für &#8217;nen Fuffi erstanden und das Teil sieht aus und funktioniert wie neu. Teuer wird es dann erst bei Hi-MD-Geräten. Den Vogel schießen jedoch alte Depeche Mode MDs ab. Da landet man gern mal bei 400€! Freundschaftspreise zum 30 jährigen MD-Jubiläum. </p>



<p>Es gibt übrigens noch viel mehr interessante Infos zur MD. Ich habe hier nur kurz abgehandelt. Wer mehr wissen möchte, findet unten in der Quellenangabe noch weiterführendes Wissen.</p>


<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3707 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/02/A7M5978-Bearbeitet2-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3658 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2022/01/A7M5806-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>


<p>Quellen:<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hi-MD" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Hi-MD</a><br><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kU3BceoMuaA&amp;t" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.youtube.com/watch?v=kU3BceoMuaA&amp;t</a><br><a href="https://www.datistics.de/its-a-kind-of-magic-sony-mz-1-minidisc-recorder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.datistics.de/its-a-kind-of-magic-sony-mz-1-minidisc-recorder/</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CCK89V4NpJY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=CCK89V4NpJY</a><br>&#8230;und meine Erinnernungen&#8230;</p>
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