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	<title>Mix &#8211; Attix Blog</title>
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		<title>area_mode &#8211; TSM05</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 21:51:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Natürlich war ich gespannt darauf, ob mein neuer Xone:96 nun abliefert und da auch wieder&#8230;]]></description>
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<p>Natürlich war ich gespannt darauf, ob <a href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/bosslevel-96-4674/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein neuer <strong>Xone:96</strong></a> nun abliefert und da auch wieder ein frischer Techno-Mix in der Pipeline lauerte, konnten sich somit gleich die ersten Eindrücke praxisbezogen festigen. Wie erhofft, ist der DJ-Mixer im Handling und Sound schon <strong>eine Wucht</strong>!</p>



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		<title>UREI 1601E &#8211; Der Kampfpanzer</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 08:11:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach dem Review zum Technics SH-MZ1200 emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für&#8230;]]></description>
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<p>Nach dem Review zum <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/what-a-beauty-technics-sh-mz1200-4214/" target="_blank">Technics SH-MZ1200</a></strong> emergierte die Frage, warum ich eigentlich noch keins für den <strong>Urei 1601E</strong> niedergeschrieben habe. Zumal der DJ-Mixer schon einen ungewöhnlichen Sonderling unter Seinesgleichen darstellt. Ich empfand immer große Begeisterung für dieses Gerät und somit auch reichlich Antrieb auf eine genauere Reflexion dessen.</p>



<p>Mir ist durchaus bewusst, dass die hier beleuchteten DJ-Mixer Vertreter aus der Vergangenheit sind, die quasi null Relevanz heutzutage besitzen. Nichtsdestotrotz sind das wunderschöne Geräte, welche sich qualitativ nicht hinter aktuellen Modellen verstecken müssen. Würde es mir hier auf dem Blog hauptsächlich um möglichst viel Traffic gehen, hätte ich über den neuen <strong>Pioneer DJM A9</strong> oder den ebenfalls ganz frischen DJ-Controller <strong>DDJ FLX 10</strong> aus gleichem Hause geschrieben. Weder besitze ich jedoch diese Geräte, noch plane ich sie zu kaufen. Daher beziehe ich mich auf Technik mit persönlichem Bezug, sowie Faible. Gerade die 1601er Reihe von Urei stellt obendrein was Besonderes im Bereich der Battle-Mixer dar. Eine genauere Betrachtung ist da mehr als verdient. Diese Mischer grenzten sich vorwiegend optisch von den sonst üblichen Designs für jenen Mischer-Typus ab und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Sie boten aber noch mehr. Urei hat bei den Geräten ziemlich in die Vollen gegriffen und eher geklotzt statt gekleckert. So tauchen bei näherer Betrachtung viele Interessante Details auf. Die können positiv sein, wurden jedoch auch teils negativ konsentiert. </p>


<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4339 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Perspektive-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Wenn der interessierte DJ 2005/2006 beim Fachhändler seines Vertrauens einkehrte und den Blick über die DJ-Sektion schweifen ließ, blieb sein Auge mit Sicherheit bei den Mixern von Urei hängen. Das Design dieser Steuerzentralen stach aus dem Einheitsbrei heraus. Wuchtig wie ein Kampfpanzer erschienen die Angebote der Konkurrenten daneben wie Spielzeuge. Dieses Konzept machte mich ebenfalls neugierig. Da zu dieser Zeit ein Technics SH-MZ1200 von der Umsetzung her nicht so richtig überzeugen konnte, ersetzte ich ihn durch den Urei-Mixer. Etwas Unsicherheit war allerdings schon vorhanden, zumal der 1601E nur zwei Kanäle besitzt und als Battle-Mixer beworben wurde. Hip Hop-DJs, die schnelles Cutting und Scratching praktizieren fühlen sich damit eher Zuhause. Dazu zähle ich mich nun nicht gerade. </p>



<p>Bereits beim Auspacken des 1601E wird einem umgehend bewusst wie groß und schwer das Teil ist. Knappe 5Kg Gewicht und 40cm in der Tiefe sind eine Ansage. Für einen Zweikanäler ist das schon unverschämt. Dazu dieses derbe, kantige Design. Nichts wirkt wie von der Stange. Riesige Potis, geschmeidigste Fader, Kippschalter aus Metall, umfassende Effekt-Einheit, strahlende Pegelanzeigen, jedes kleine Knöpfchen besitzt das Urei-Logo und dies alles in eine Haptik gegossen, die grundsolides Vertrauen in die Technik vermittelt. </p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4348 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-EFX-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Am markantesten sind neben der an Militärfahrzeuge oder einen Ziegelstein erinnernden Seitenansicht die Poti-Knöpfe. Daher schauen wir uns gleich mal die EQs an. Der hier verbaute <strong>3-Band EQ</strong> besitzt eine <strong>Kill-Funktion</strong>, so wie ich es persönlich bevorzuge. Die Poti-Knöpfe fassen sich außerordentlich gut an und laufen sehr weich. Ungewöhnlicherweise liegen diese nicht in einer direkten Linie mit dem Kanalfader. Mich störte das jedoch nie. Was allerdings verwundert ist, dass die Potis <strong>keine Mittenrastung</strong> besitzen. Dass so etwas bei einem 3-Band EQ fehlen kann war mir neu und erfordert sehr gefühlvolles Drehen. Bei guter Beleuchtung fällt die mangelnde Rastvorrichtung kaum ins Gewicht. Anders sieht es aus, wenn man in einer schwach illuminierten Umgebung hantiert und kein haptisches Feedback hat. Dass es auch mit Einrasten geht, bezeugen andere Potis am 1601E. Das Weglassen war also eine bewusste Entscheidung. Nichtsdestotrotz macht das Drehen an den gut klingenden Potentiometern Laune. Der Hersteller Urei, oder mit vollem Namen &#8222;Urei by Soundcraft by Harman&#8220; besitzt bereits viele Jahre an Erfahrung mit Club-Mischern. Der berühmteste Typ aus dem Hause ist wahrscheinlich der <strong>1620</strong> Rotary-Mixer aus den 80ern. Ein Traum von einem Club-Mixer, dem ein legendärer Sound nachgesagt wird. Diese Erfahrung spürt man dem 1601er an. <br></p>


<figure id="attachment_4457" aria-describedby="caption-attachment-4457" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4457 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg" alt="" width="1500" height="750" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620.jpg 1500w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-460x230.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-1024x512.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/1620-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><figcaption id="caption-attachment-4457" class="wp-caption-text">Urei 1620 © alphamusique.jp</figcaption></figure>


<p>An meinem Mixer hatte sich mit der Zeit die Gummiummantelung der Potis gelblich verfärbt. Sowas passiert bei bestimmten Materialien einfach durch Wärme. Sieht nicht schön aus und wirkt immer so, als wäre man starker Raucher. Diese Vergilbung habe ich wegbekommen durch <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Retrobright" target="_blank">Retrobrighting</a>. Jetzt ist das Grau wieder grau.</p>


<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4337" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Seite-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4336" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Full-Top-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p>Die Modelbezeichnung weist bereits daraufhin, am Technics Mixer hat sie leider gefehlt, hier ist nun eine dabei. Die <strong>Effekt-Einheit</strong> und diese hat es in sich. Bestehend aus insgesamt <strong>30 anwählbaren Effekten</strong>, <strong>5 Effekt-Bänken</strong>, <strong>EQ-Isolator</strong>, <strong>2 Parameter-Encodern</strong> und alles <strong>beatsynchron</strong>. Da einige Funktionen dieser FX-Unit sich nicht sofort erschließen, macht es durchaus Sinn, im Handbuch nachzulesen. Dort gibt es auch eine Komplettübersicht des FX-Arsenals. </p>



<p><strong>Bank A</strong> beinhaltet die 5 inkludierten <strong>Kerneffekte</strong> als Einzelinstanzen. Konkret sind das: <strong>Cutter</strong> &#8211; Gate-Effekt; <strong>Pan</strong> &#8211; Panorama-Effekt; <strong>Filter</strong> &#8211; High Pass-, Band Pass-, Low Pass-Filter; <strong>Flanger</strong> &#8211; klassischer Flanger-Effekt, sowie <strong>Delay</strong> &#8211; für Echo-Effekte. Manipulieren lassen sich jene über die zwei X-Y Encoder. Beim Filter lässt sich beispielsweise damit Filterfrequenz und LFO-Geschwindigkeit justieren, oder beim Delay die Taktung und Feedback. Die digitalen Effekte klingen insgesamt ganz gut, habe jedoch schon bessere Filter gehört. Mir ist die voreingestellte, nicht veränderbare Resonanz dessen zu aggressiv. Der Pan-Effekt klingt sehr interessant und Delay, sowie Flanger grundsolide.</p>



<p>Die Effekt-Bänke <strong>B bis F</strong> beherbergen voreingestellte <strong>Multieffekte</strong>, bestehend aus Effektketten der 5 Kerninstanzen. Richtig, die Effekte sind untereinander kombinierbar. Steht der Bank-Wahlschalter auf Bank B-F, sind die 5 Einzeleffekt-Wahlbuttons jeweils die Auswahl der <strong>25 vorprogrammierten Effektketten</strong>. Die klingen durchaus interessant und können per Encoder verändert werden.  </p>



<p>Soweit so gut. Was die ganze Geschichte dann noch spannender macht, ist der umfangreiche <strong>EQ-Isolator</strong>. Dieser steuert durch seine drei Tasten einige Funktionen. Vordergründig lässt sich auswählen, ob man den aktivierten Effekt auf das gesamte Klangbild anwenden möchte oder nur auf einzelne Frequenzbereiche. Zum Beispiel möchte man das Delay nicht unbedingt auf dem Bassbereich nutzen. Dabei kommt gern mal ein heftiges Galoppieren aus den Lautsprechern. Um dies zu vermeiden wählt man den Bass einfach mittels Tastendruck ab und spart sich somit das Drehen am EQ-Poti. Der Isolator kann aber noch mehr. Wird bspw. der Filter-Button gedrückt gehalten, kann über das simultane Drücken der &#8222;low-mid-high&#8220;-Tasten <strong>HPF, BPF, LPF</strong> und die <strong>LFO-Wellenform</strong> ausgewählt werden. Macht man dies mit dem Delay, kommen drei unterschiedliche Delay-Typen zum Vorschein. Ebenfalls kann mittels Isolator-Tasten der BPM-Bereich für die <strong>Beat Sync-Detektion</strong> selektiert werden. Anstelle der Effekte, hält man hierbei die Tab-Taste gedrückt. Standardmäßig deckt diese automatische Erkennung den Rahmen von 90-180 Beats ab. Das reicht für die meisten Fälle, kann bei Bedarf aber nach unten oder oben verändert werden. Warum deckt die Sync-Engine nicht einen unbegrenzten BPM-Bereich ab? Weil die Takterkennung mittels Einschränkung einfach genauer arbeitet. Ist der Takt richtig erkannt, kann über den Beats-Wahlschalter ein Vielfaches, oder ein Teiler der BPM des Tracks eingestellt werden. Macht beim Delay-Effekt ein schnelleres Einstellen möglich als per Encoder und hier auch am meisten Sinn. Sollte den DJ die automatische Erkennung stören, oder falls sie nicht wie gewünscht arbeitet, kann manuell per Tab-Button ein Takt eingegeben werden.</p>



<p>Um die Effekte auf die Kanäle zu bekommen, besitzt der 1601E pro Channel einen <strong>BPM FX-Switch</strong> für hartes Aktivieren. Zum geschmeidigen Einblenden gibt es auch noch einen <strong>BPM FX Mix-Fader</strong>. Er gilt jedoch für beide Kanäle. Wenn der Effekt auf das Mastersignal geroutet werden soll, müssen dazu beide BPM FX-Switches aktiviert sein. Dann ist der Effekt auch <strong>Post-Fader</strong>. Nur so ist ein Delay-Fading möglich. Also wenn der Kanal-Fader während des Effekts heruntergezogen wird und nur das abklingende Delay noch zu hören ist.  </p>



<p>Liest sich alles recht kompliziert, ist es aber im Gebrauch nicht. Der Umgang mit der Effekt-Einheit ist logisch nachvollziehbar, zuverlässig und geht flüssig von der Hand. Das Teil macht mir persönlich Spaß. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4468 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-FX10-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>


<p>So komplex die Effekt-Einheit auch ist, gibt es doch genug DJs, die ein externes Effektgerät bevorzugen. Zumal diese meist noch umfangreicher ausgestattet sind, oder es ist einfach eins bereits vorhanden. Dafür bietet der Mixer Send/Return-Anschlüsse. Aktiviert wird diese Schleife über einen großen, roten Kippschalter. </p>



<p>Apropos <strong>Anschlüsse</strong>. Schauen wir uns doch mal die Konnektivität des Urei-Mixers genauer an. On Board ist so ziemlich das, was man sich 2006 an einem Battle-Mixer vorgestellt hat. <strong>2 Phono-Ins</strong>, <strong>3 Line-Ins</strong>, <strong>Master-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Booth-Out</strong> als <strong>XLR und Cinch</strong>, <strong>Mic-In</strong>, sowie die bereits erwähnte <strong>Effekt-Schleife mittels Cinch-Anschluss</strong>. Was es nicht gibt, sind irgendwelche Fader Start-Buchsen, USB- oder FireWire-Anschlüsse, sowie <strong>keinen An/Ausschalter</strong>. Tatsächlich besitzt der Urei-Mixer keinen Power Button und kann nur über das Stromkabel ein- oder ausgeschaltet werden. Hier empfiehlt es sich eine Steckerleiste mit Schalter zu verwenden. Warum der Hersteller sich für diese Umsetzung entschieden hat bleibt ein Rätsel. </p>



<p>Aufgefallen ist mir, dass wenn ein Signal am Line-In anliegt und ich auf den Phono-Eingang wechsle, jenes Line-Signal weiterhin ganz leise zu hören ist. Das sollte so nicht sein, auch wenn ich mir schwerlich vorstellen kann, dass das &#8222;<strong>Einbluten</strong>&#8220; eine große Rolle beim Mixen spielt. Die <strong>Pegelanzeige</strong> signalisiert mit <strong>blau-weißer</strong> Farbgebung reaktionsschnell und gut erkennbar das Eingangs- und Ausgangslevel. Gefällt mir sehr gut. Wird der Pegel zu laut, blinken am oberen Ende des Levelmeters <strong>rote LEDs</strong> auf, ebenso wie eine <strong>kleine LED am Trim-Poti</strong>. Sehr gut, da gehört das Warnlämpchen auch hin. Zum Schutz für Übersteuerung besitzt der 1601E einen integrierten <strong>Limiter</strong>, der das Schlimmste verhindert.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4394 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Back2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4395 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1024x576.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-1536x864.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Front2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Nicht nur der Limiter soll dem DJ das Leben erleichtern. Spendiert bekam der Urei-Mixer extra noch einen aktivierbaren <strong>80Hz Hochpassfilter</strong> im Master, falls der Club mal zu sehr wummert, sowie als besonderes Schmankerl eine sog. &#8222;<strong>Exciter</strong>&#8222;-Funktion. Diese arbeitet wie eine Art Bandpassfilter. Als Ergebnis gewinnt man eine Betonung bestimmter Frequenzen im Track. Das kann von dezenter Hervorhebung bis hin zu massivem Bassnachdruck oder auch Hochtonzwitschern führen. Die <strong>Frequenz</strong> dazu wird per <strong>Frequenz-Poti</strong> gewählt und <strong>Intensität</strong> mittels <strong>Mix-Poti</strong>. Betätigt der DJ beide Potis etwas schneller, ergibt sich ein <strong>Filter Sweep</strong> oder auch <strong>Phasing</strong>. </p>



<p>So viele Extras an Ausstattung in Kombination mit dem Ideenreichtum seitens Urei sind lobenswert wie ich finde, nutze jene Draufgabe persönlich allerdings eher selten. Die Tracks die ich zum Mixen verwende besitzen in der Regel höchste Audioqualität. Ein Anwärmen oder Akzentuieren bestimmte Teile dieser ist daher nicht nötig. Wer jedoch damals 2006 schlechte MP3s oder alte Platten aus den 90ern abgespielt hat, wird sich durchaus über diese Klangmanipulation gefreut haben. Außerdem halte ich es für essentiell, den Mixer nicht in den roten Pegelbereich zu fahren.</p>



<p>Zu den Funktionen habe ich alles Wesentliche genannt, denke ich. Könnte noch erwähnen, dass die Send/Return-Schleife auch als Line-In umprogrammiert werden kann, oder, dass das Send-Signal zudem als <strong>Record Out</strong> dient. Überdies sind auf der Frontseite noch <strong>Hamster Switches</strong> und die Auswahl der <strong>Faderkurve</strong> für Kanal- oder Crossfader. Der hier selektierbare <strong>Linearverlauf</strong> lässt mich glücklich glucksen. Ich kann den üblichen, fix eingestellten, exponentiellen Kurvenverläufen vieler Mixer einfach nichts abgewinnen. Warum muss bei 20% Faderweg die Lautstärke bereits um die Hälfte fallen? Sowas mag ich überhaupt nicht.</p>



<p>Vielleicht kurz noch zum <strong>Kopfhöreranschluss</strong>. Den gibt es an der Frontseite als <strong>3,5mm</strong> oder <strong>6,3mm</strong> Buchse. Die große ist bemerkenswerterweise von innen <strong>blau beleuchtet</strong>. Der Switch von Master und Cue befindet sich ebenso hier. Für das Vorhören zwischen Channel 1&amp;2 gibt es auf der Oberseite einen <strong>Mix-Fader</strong>. Von anderen 1601E-Nutzern habe ich die Beschwerde gelesen, dass der Ausgang zu leise wäre. Das kann ich mit meinem <strong>Ultrasone Pulse</strong> DJ-Kopfhörer überhaupt nicht bestätigen. Auf 12 Uhr-Stellung, also bei 50% Leistung, vibriert bei mir bereits die Hirnrinde. Erwähnenswert find ich den zusätzlichen Headphone-EQ. Gerade bei hohen Lautstärken neigen manche Kopfhörer zum schneidenden Hochton. Dieser lässt sich mit jener Klangeinstellung absoften.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4404 size-full" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Head2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>


<p>Zusammengefasst ist der Urei 1601E ein gut ausgestattetes Arbeitsgerät für DJs. Genauso wie seine zwei Vorgänger <strong>1601</strong> und <strong>1601S</strong>, ist auch der Dritte im Bunde eine attraktive Alternative zu <strong>Rane, ECLER, Technics</strong> und Co. gewesen. Eine weitere Besonderheit zu den gängigen Battle-Mixern war die Verschmelzung von Scratch-Mixer und gewöhnlichem DJ-Pult. Somit wurde der Hip Hop-Künstler ebenso bedient, wie der Elektro-DJ. Das konnten so überzeugend nur sehr wenige Mischer und machte den 1601E äußerst flexibel. Die Stärken des Urei liegen ganz klar in der <strong>Qualität, Optik, Robustheit, Ausstattung und Klangqualität</strong>. Die digitale <strong>Signalverarbeitung von 96 kHz und 24 Bit</strong> klingt verdammt gut. Druckvoll, breit und klar. Diese Eigenschaften führten dazu, dass ich lange Zeit über diesen Mixer meine Schallplatten digitalisiert hatte. Abgelöst wurde er erst durch einen dedizierten Phono-Vorverstärker. </p>



<p>Nicht unerwähnt will ich die Aussagen anderer DJs lassen, die über Probleme mit der Hardware klagten. Gestörte Funktionalität oder ausgefallen LEDs wurden da beschrieben. So wie ich das beurteilen kann, hielten sich die Beschwerden über Defekte jedoch absolut im gewöhnlichen Rahmen. Jeder Hersteller von DJ-Mixern hat mit einer gewissen Ausfallquote zu kämpfen. Das betrifft Rane genauso wie Ecler, Pioneer, A&amp;H, Vestax oder eben Urei. Positiv ist anzumerken, dass die 1601 Mixer<strong> modular aufgebaut</strong> sind. Mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern lässt sich beispielsweise eine Effekt-Einheit tauschen. Vorausgesetzt, man bekommt irgendwo noch Ersatzteile.  </p>



<p>Bedauerlicherweise verschwand die 1601er Reihe bereits 2008 langsam aber stetig aus dem Markt. Dabei droppte der Preis allmählich von einer anfänglichen 1000€ UVP zu etwas um die 400€. Warum der Hersteller sich gegen eine Fortführung der Battle-Mixer entschied, ist nicht bekannt. Ich trennte mich 2007 wieder von dem Zweikanäler. Trotz anhaltender Begeisterung entschied ich mich für einen vierkanaligen <strong>Allen&amp;Heath Xone 42</strong>. Der Urei diente als Anzahlung. Wiederum zwei Jahre darauf ging auch der Xone 42 und tauschte den Platz mit dem wunderbaren <strong>Mackie d.4 PRO</strong>. Zu dem Mischer habe ich bereits einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/technik/blaue-lichter-der-vergangenheit-4021/" target="_blank">Artikel</a> auf meinem Blog verfasst. Als vor drei Jahren jedoch ein Angebot in den ebay-Kleinanzeigen auftauchte, dass man einfach nicht ablehnen konnte, wanderte erneut ein 1601E in meine Kollektion. Mittlerweile bekommt man den Urei leider kaum noch und wenn, dann zu horrenden Preisen bis 1000€. Mehr wie 300€ würde ich persönlich nicht ausgeben und da sollte das Gerät schon im Neuzustand sein. Für meinen habe ich geldbeutelfreundliche 100€ bezahlt. Sowas kann man durchaus als super Schnäppchen bezeichnen. Jener verbleibt nun endgültig hier. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f918.png" alt="🤘" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4346" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg" alt="" width="1440" height="2160" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective.jpg 1440w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-460x690.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-683x1024.jpg 683w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-768x1152.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/Urei-Dark-Perspective-1365x2048.jpg 1365w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>


<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Nachtrag</h2>



<p>Geplant hatte ich es bereits eine ganze Weile, nun habe ich es endlich in die Tat umgesetzt. Der 1601E befindet sich zwar in einem super Zustand, dennoch ist immer irgendwas zu machen. Also habe ich ihn mal <strong>aufgeschraubt und gewartet</strong>. Hauptsächlich ging es mir um eine <strong>abgebrochene Schraube</strong> und um die <strong>Pflege</strong> von <strong>Fadern und Potentiometern</strong>. </p>



<p>Während der Demontage kam mir die Idee, selber einen <strong>AN/AUS-Switch zu installieren</strong>. Als ich den Mixer dann komplett geöffnet hatte wurde mir jedoch klar, warum der Mixer von Haus aus keinen Powerknopf hinten hat. Es ist schlicht <strong>kein Platz</strong> in der Tiefe dafür. Ich vermute, dass ursprünglich durchaus ein Schalter vorgesehen war, denn die Platine mit den ganzen Ein- und Ausgängen direkt hinter der Blende besitzt eine Auffälligkeit. An der logischsten Stelle, wo auf der Blende auch eine Aussparung ist um einen Button anzubringen, befindet sich auf der Platine in Linie dahinter, die Position <strong>Foot Switch</strong>. Foot Switch am 1601E? Die Pins sind allerdings gar nicht belegt. Eventuell gab es da eine Diskrepanz und Urei entschied sich kurzerhand auf den Powerknopf zu verzichten. Dies ist jedoch nur eine Vermutung, erklärt das Weglassen aber nachvollziehbar. Somit habe ich die Idee schließlich auch verworfen.</p>



<p>Als nächstes kümmerte ich mich um die abgebrochene Innensechskantschraube. Diese befestigen die schwarzen Gummiteile, die die Seiten bedecken und verantwortlich für die spezielle Optik jener sind. Diese abgerissene Schraube war die einzige, die auf der Innenseite mit zwei Muttern gekontert war. Die restlichen Innensechskantschrauben sind einfach nur ins Gehäuse geschraubt. Weshalb die eine Schraube zusätzlich fixiert war, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls wusste dies der Vorbesitzen scheinbar nicht und hat mit aller Gewalt versucht diese zu lösen bis sie brach. Ich kann mir gut vorstellen, dass er versucht hatte Rackwinkel anzubringen. Die Schraube ist jetzt draußen und Ersatz bestellt. (M4x10)</p>



<p>Abschließend habe ich mir die Fader und Potis vorgeknöpft. Kanal-, sowie Crossfader befanden sich allerdings in einem ausgezeichneten Zustand. Das Innenleben der Schieberegler musste nur von ganz wenig Schmutz befreit werden. Danach erhielten die Potis noch eine Behandlung mit Kontaktspray. </p>



<p>Nachfolgend sind ein paar Bilder der Aktion. Da habe ich zum einen die Stelle mit der kaputten Schraube markiert und zum anderen eine Großaufnahme des Fader-Typs gemacht, falls es jemanden interessiert. Kanal- und Crossfader sind identisch. Im Artikel weiter oben hatte ich geschrieben, dass die Effekt-Einheit mit wenigen gelösten Schrauben, sowie Steckern gewechselt werden kann. Das habe ich ebenfalls versucht mit einem Bild zu zeigen.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4549" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1764-Bearbeitet-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4550" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1765-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4551" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1766-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4552" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-scaled.jpg 2560w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-460x307.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2023/03/A7M1767-Bearbeitet-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>area_mode &#8211; TSM04</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 06:01:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einen soliden Techno-Mix durfte der Technics SH-MZ1200 natürlich auch gleich mal performen.]]></description>
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<p>Einen soliden Techno-Mix durfte der Technics SH-MZ1200 natürlich auch gleich mal performen. </p>


<p><iframe title="area_mode - TSM04 (Hypnotic Techno Mix)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/l23O4-uxK70?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Divided by Moods</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 19:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines Technics SH-MZ1200 berichtet und das Teil&#8230;]]></description>
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<p>Im letzten Blogartikel hatte ich von meinem Erwerb eines <strong>Technics SH-MZ1200</strong> berichtet und das Teil näher beleuchtet. Da der Mixer hier nicht nur dumm herumstehen soll, sondern ins DJ-Hobby integriert wird, gibt es an dieser Stelle meinen ersten <strong>Mix</strong> damit. So kann man sich mal einen Klangeindruck davon machen, wenn es interessiert. Den Mix hatte ich vorher schon einmal mit meinem <strong>Allen &amp; Heath Xone 43C</strong> aufgezeichnet und somit selber vergleichen können. Der 43er drückt einen Tick mehr im Bassbereich, der Technics klingt dafür dynamischer. Aus diesem Grund habe ich darauf verzichtet, das letzte bisschen Lautstärke mittels Limiter heraus zu pressen.  </p>



<p>Der Mix befasst sich mit dem Genre <strong>Electronica</strong> bis hin zu <strong>Tech House</strong>. Er beginnt sehr gemütlich und nimmt später etwas Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>



<p>Sollte das Mixcloud-Widget hier drunter nicht angezeigt werden, liegt dies höchstwahrscheinlich an deinem Ad-Blocker. Das ist der <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mixcloud.com/sandro-metzlaff/divided-by-moods/" target="_blank">Link</a></strong>. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-mixcloud wp-block-embed-mixcloud wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Divided By Moods" width="100%" height="120" src="https://www.mixcloud.com/widget/iframe/?feed=https%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Fsandro-metzlaff%2Fdivided-by-moods%2F&amp;hide_cover=1" frameborder="0"></iframe>
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		<title>area_mode &#8211; TCDM02</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 19:12:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hard Techno ist aktuell das Ding, wenn es um einen großen Anteil der Techno DJs&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hard Techno ist aktuell das Ding, wenn es um einen großen Anteil der Techno DJs und ihrer Sets geht. Vorbei das schleppende und kraftlose Gezeter, das für einige Jahre den Techno Flavor dominierte und weg von &lt;125 BPM hin zu 130+ BPM. Gottseidank! Die ersten Unkenrufe werden sogar schon wieder in den Social Networks laut, wann diese Phase endlich vorbei ist. Jedoch war und ist das nicht irgendeine Phase. Harter, schneller Techno existiert von Anfang an. Er wird nur immer professioneller im Sound und der Gestaltung. Diese Form des Technos ist buchstäblich meine persönliche Definition davon. Wenn mich jemand danach fragte, wie &#8222;richtiger&#8220; Techno denn klingt, würde ich ihm genau diese harte und schleifende Form beschreiben. So empfinde ich persönlich von jeher. Seit meiner ersten Begegnung mit der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/lets-talk-about/tresor-100-2237/" data-type="URL" data-id="https://www.sandro-metzlaff.de/lets-talk-about/tresor-100-2237/" target="_blank"><em>Tresor 100</em> Compilation</a> im Jahre 1999. Umso erfreuter bin ich gerade, dass die Releases spürbar zugenommen haben, die dem entsprechen.</p>



<p>Weil mein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=-CEPQwTe2y8" data-type="URL" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=-CEPQwTe2y8" target="_blank"><em>TCDM01</em></a> -Mix auf YouTube der meistgehörte Mix dort von mir ist und ich diesen ebenfalls sehr gern laufen lasse, wurde es nun nach 2 Jahren Zeit für eine Fortsetzung. Es schleift und ballert und trotzdem ist es mir wichtig, den Zuhörer am Ende wieder mit ein paar Harmonien zurück auf die Erde zu holen. Wer gern abstrakte, hypnotisch-treibende Musik mag, dem wünsche ich viel Spaß beim Anhören.</p>



<p>Kleine side note: Da ich mich gerade in die Thematik <em>Minidisc</em> einarbeite, habe ich diesmal darauf geachtet, dass der Mix maximal 74 Minuten lang wird. Die gängigen leeren Minidiscs bieten 74 oder 80 Minuten Spielzeit. Also wer den Mix wie ich auf Minidisc überspielen möchte, kann das sorgenfrei tun. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>


<p><iframe title="area_mode - TCDM02 (hypnotic driven Techno Mix)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/clL7__71VqE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>DUBOTHEKE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 20:35:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Olle Katze, bin ich träge geworden. Kaum Ausflüge, kaum Sport und arbeitsseitig auch zumeist Sparflamme.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Olle Katze, bin ich träge geworden. Kaum Ausflüge, kaum Sport und arbeitsseitig auch zumeist Sparflamme. Die permanente Lockdown Situation führt unweigerlich zur Faulheit. Selbst meine Fotoleidenschaft trägt aktuell kaum Früchte und ich knipse doch so gern. Mal abgesehen von Familythings, Arbeit, Schallplattenrippen und gelegentlichem Gaming (Doom Eternal) dümpeln die Tage so trivial vor sich hin. Es nervt schon derbe.</p>



<p>Links über meine Schulter lunzt mich allerdings die ganze Zeit mein DJ-Equipment an und Lust auf einen neuen Mix kam in mir auf. Platten für eine Runde schleifenden Techno haben sich wieder reichlich angesammelt, verspürte jedoch vorerst mehr Lust auf eine ruhige Partie. Da mein letzter Dub Techno-Mix nun auch schon fast 13 Jahre zurückliegt und ich dieses Genre aktuell wieder sehr gern höre, entschied ich mich für eine Fortsetzung dessen. </p>



<p>Das nun vorliegende Resultat überzeugt. Ich habe die Tracks in der Form gewählt, wie meine Wenigkeit sich so einen Dub Techno-Mix vorstellt. Ich mag einfach deepe Chords und den üppigen Gebrauch von Echo. Viel Spaß und Entspannung beim Anhören&#8230;</p>


<p><iframe title="ATTiX - Dubotheke (Dub Techno Mix mit der Extraportion &quot;Deep Chords&quot;)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/fMBdR3mBCL8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ATTIX &#8211; RETRO SUMMER FEELIN&#8216; &#8211; MIX</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 15:24:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2020]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer ist endlich da! Strahlend blauer Himmel, grün auftrumpfende Vegetation und muggelige Temperaturen, auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Sommer ist endlich da! Strahlend blauer Himmel, grün auftrumpfende Vegetation und muggelige Temperaturen, auch nachts, lassen die Gemüter wieder etwas freundlicher in die Zukunft blicken. Musik rundet für mich das Gesamtbild dann noch zusätzlich ab. </p>



<p>Da ich in letzter Zeit ausschließlich area_mode-Style gemixt habe und in mir das Bedürfnis nach Melodie aufkeimte, biete ich hier und heute einen frisch zusammengebauten ATTiX-Mix zum Genuss. Er geht etwas in die Richtung meines <a href="https://www.mixcloud.com/sandro-metzlaff/spacedisco-mix-28082010/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Space Disco&#8220;-Mixes</a> mit einer wohl dosierten Portion Retro Feeling. Fette Synth-Flächen und vor allem melodiöse Sequenzen sind ja mein Ding bei sowas. Davon gibt es hier reichlich. </p>



<p>Mit dabei sind Trax von Stephan Bodzin, Sascha Funke, Adriatique, Gorje Hewek, Cornucopia und vielen weiteren, zum Teil mir unbekannten, Künstlern.</p>



<p>Ein technischer Hinweis noch zum Mix. Ich benutze ein Paar in die Jahre gekommene <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.sandro-metzlaff.de/blog/pioneer-cdj-800-mkii-wartung-und-reparatur-1867/" target="_blank">Pioneer CDJ 800MK2</a>. Diese besitzen noch das sehr abgespeckte Display und Funktionen wie &#8222;Master Tempo&#8220; als Urversion. Das mit dem Display spielt für mich keine Rolle. Ich mixe hauptsächlich nach Gehör und nicht nach optischem Feedback. Allerdings macht die Master Tempo Funktion etwas Probleme. Diese Funktion ermöglicht unabhängig von der Veränderung der Geschwindigkeit, die original Tonhöhe beizubehalten. Das ist bei Trax mit Melodie nicht ganz unwichtig, wenn man den Übergang einigermaßen harmonisch gestalten möchte. Stichwort &#8222;Mixing in Key&#8220;. Das funktioniert bei den Playern auch ganz gut. Leider neigen sie dann doch dazu, bei stärkeren Eingriffen, sprich einem stärkeren Verändern der original Geschwindigkeit, Artefakte im Sound zu erzeugen. Es klingt nach einer Art sporadisch auftretendem Robotize-Effekt und macht einen sauberen Übergang nahezu unmöglich. Es klingt einfach als wäre man zu blöd die Geschwindigkeit der zu mischende Trax anzugleichen. Das liegt einfach an dem harten Eingriff des Master Tempos. Bei den neueren Playern ist das mittlerweile viel besser gelöst mit mehr Prozessor-Power und smarteren Algorithmen. Es betrifft aber im Wesentlichen nur zwei Trax am Ende des Mixes. </p>



<p>Das soll den Hörgenuss aber in keinster Weise trüben. Ich wünsche gude Laune beim Anhören!<br>(<strong>Sollte das Mixcloud -Widget nicht angezeigt werden, liegt es an deinem AdBlocker.</strong>)</p>



<figure class="wp-block-embed-mixcloud wp-block-embed is-type-rich is-provider-mixcloud wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Retro Summer Feelin&#039;" width="100%" height="120" src="https://www.mixcloud.com/widget/iframe/?feed=https%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Fsandro-metzlaff%2Fattix-retro-summer-feelin%2F&amp;hide_cover=1" frameborder="0"></iframe>
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		<title>area_mode &#8211; TCDVTM01</title>
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		<dc:creator><![CDATA[attix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2020 20:00:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein neuer Mix ist fertig. Die Planung dafür startete bereits einige Wochen im Voraus und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Mix ist fertig. Die Planung dafür startete bereits einige Wochen im Voraus und der ursprünglich Gedanke war, wieder einen Studio-Mix mit DJ-Controller zu machen. Ich hatte schon etwas probiert und mir auch eine neue Technik angeeignet. Von meiner bisherigen Art, nur mit zwei Decks zu Mixen, war ich zu der doppelten Anzahl synchron laufender Tracks übergegangen. Mit der DJ-Software &#8222;Traktor&#8220; ist das ja auch kein Problem und erweitert die Möglichkeiten der Gestaltung, der Klangdichte des Mixes, hörbar. Allerdings überkam mich mehr und mehr die Lust auf meine CDJs. Also präferierte ich diese für den nächsten Mitschnitt.</p>
<p>Irgendwann kam dann noch die Idee hinzu, dass ich das Gemische doch auch mal filmen könnte. Dazu sollte unbedingt mein Technics SL-1210 MK7 involviert werden. Der macht optisch einfach was her. Also fix eine GoPro Hero 8 Black für die Draufsicht besorgt. Den Plattenspieler filme ich übrigens mit einer Sony A7III, die einen ausgezeichneten Job macht. Die dabei entstandene Datenmenge ist nicht unerheblich. Insgesamt waren es glatte 114GB an Videomaterial! Diese wurden anschließend mit Adobe Premiere Pro editiert. Auch der Zeitaufwand ist beachtlich. Das Editing allein dauerte schon 4h.</p>
<p>Somit war ich DJ, Toningenieur, Kameramann, Lichttechniker, Regisseur, Produzent, Editor und Community Manager (YouTube) zugleich. Der Stress, dass alles parallel beim Mixen sauber funktioniert war schon eine große Herausforderung. Da achtet man zeitgleich auf das Tape Deck, die Aufnahme im Rechner, die CDJs, den Mixer, den Plattenspieler, die GoPro, die Sony Kamera und nicht zuletzt auf die Musik. Ganz nebenbei muss man noch aufpassen, dass man die Lampen nicht umreißt. Das entstanden Resultat belohnt aber meinen Ehrgeiz. Das finale Video gefällt mir ganz gut, selbst wenn nicht alles perfekt geworden ist. Auch der Mix an sich wird in Dauerschleife laufen. Unter aktuelle, harte Techno Nummern, habe ich ein paar meiner All-Time-Favourites gemischt.  Enjoy</p>
<p><iframe title="area_mode - TCDVTM01 (Techno/CDJs/Vinyl/Tape/Mix)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zlLEci-o2O0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>area_mode &#8211; TSM02</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 20:28:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein neuer Mix ist fertig. Ursprünglich war ein stilistischer Nachfolger zu TCDM01 geplant &#8211; also&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein neuer Mix ist fertig. Ursprünglich war ein stilistischer Nachfolger zu TCDM01 geplant &#8211; also ein Techno-Mix, der zum Driften dient. Es ist dann doch mehr ein &#8222;Banger&#8220; geworden. Erstens höre ich gern auch mal was Knalliges und zweitens, scheint der Trend gerade generell in diese Richtung zu gehen. Ich bin allerdings noch nicht soweit, BPM deutlich höher als 130 zu mischen. Das kommt aber sicher. Es ist schon amüsant und auch begrüßenswert, dass sich der Techno wieder dem Stil um die Jahrtausendwende annähert. Techno mit 125 BPM ist meiner bescheidenen Meinung nach sehr grenzwertig. Also könnte es sein, dass ich mein Alter Ego <em>&#8222;Tokio&#8220;</em> in absehbarer Zeit mal wieder losslasse. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Der stilistische Unterschied ist mir zu <em>&#8222;area_mode&#8220;</em> ansonsten zu gering. Viel Spaß beim Anhören&#8230;</p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/dj-sets/area_mode-tsm02-2468/"><img decoding="async" src="//i.ytimg.com/vi/n5HMbKF3MMU/hqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>]]></content:encoded>
					
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		<title>Extrawelt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 17:38:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2006. Genauer den 12. August des Jahres und der Sommer scheint&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben das Jahr 2006. Genauer den 12. August des Jahres und der Sommer scheint sich bereits irgendwie verabschiedet zu haben. Es ist für diesen Monat ungewöhnlich kalt. Ich bin daheim, habe einen Web-Radio Stream am Laufen und denke mir so, <em>&#8222;Wie gerne würde ich jetzt nochmal auf einer der Balearen Inseln Sonne tanken und abfeiern!&#8220;</em>. Warum? Es ist an diesem Samstag spätabends, (es war ehrlich gesagt schon früh morgens) und die BBC überträgt ihre wöchentliche Sendung <em>&#8222;Radio 1&#8242; s Essential Mix&#8220;</em>. Diesmal einen <a href="https://www.mixcloud.com/DSTNGSH/sven-v%C3%A4th-essential-mix-2006-08-08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Mitschnitt</a> von der Partyinsel Ibiza, aus dem <em>Cocoon/Amnesia</em>. Diese Aufzeichnung stammt vom Dienstag 4 Tage zuvor<em>. </em>Der <em>Cocoon-</em>Chef Sven Väth persönlich ist mit seinem Mix an der Reihe und haut einen Hammer nach dem anderen raus. Der Mann versteht einfach sein Handwerk &#8211; Mitwippfaktor inkludiert. Die erste Nummer, die durch den Äther geschickt wird, ist <em>&#8222;Suffer Well&#8220;</em> im <em>Narcotic Thrust Vocal Dub </em>von<em> Depeche Mode</em>. Mittlerweile ein Klassiker. Die Nummer geht fließend in den nächsten Track über und meine Kinnlade fällt innerhalb kürzester Zeit nach unten. Es knarzt, spult, klackert, schleift, es scheppert und morpht schließlich melodiös in ein Schweben. Was für eine Nummer! Auch die nächsten Titel wissen zu gefallen. Die Stunde vom Techno Urgestein Väth geht natürlich viel zu schnell vorbei. Aber ich habe den Mix ja nun safe auf Festplatte. Selbstverständlich wird dieser in den darauffolgenden Tagen mit den Freunden geteilt und wir sind uns einig, der noch namenlose zweite Track ist ein ganz dickes Ding. Recherche ist angesagt. Ich will wissen wie die Nummer heißt und von wem sie stammt. Die Nachforschung ergibt: <em>&#8222;Titelheld&#8220; </em>von <strong><em>Extrawelt</em></strong>. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie etwas von denen gehört. Nun sind ziemlich genau 13 Jahre vergangen und <em>Extrawelt</em> ist in meinem Plattenregal der am häufigsten vertretene Artist. Stolze 18 Veröffentlichungen auf Vinyl sind es &#8211; natürlich machte <em>&#8222;Titelheld&#8220;</em> den Anfang dieser Kollektion. Neu hinzu kam ganz frisch die <em>Speicher 110.</em></p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2222" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet.jpg 1920w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet-460x259.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet-768x432.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/DSC01500-Bearbeitet-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p><em>Extrawelt</em>, das sind Arne Schaffhausen und Wayan Raabe. Gegründet wurde das Projekt 2005, von dem damals in Hamburg beheimateten Künstlerduo. Irgendwie war James Holden dabei mit involviert und die erste Nummer unter diesem Pseudonym, <em>&#8222;Soopertrack&#8220;</em>, war sofort erfolgreich. Zuvor gab es offiziell sieben weitere Projekte mit mindestens einem der beiden Jungs. <em>Spirallianz</em> oder <em>Midimiliz</em> könnte der ein oder andere schon mal gehört haben. Ich habe letztes Jahr einem Live-Chat mit den Künstlern auf Facebook beigewohnt. Dabei wurde ihnen die Frage nach dem Namensursprung von &#8222;Extrawelt&#8220; gestellt. Wayan begründete es kurz so:<em> &#8222;Wir haben einen Namen gesucht, der sich besser aussprechen lässt. Mit Spirallianz oder Midimiliz gab es bei der Aussprache öfter Probleme im Ausland&#8220;</em>. Auch wenn Schaffhausen und Raabe beide Erfahrung als DJs vorweisen können, so bleibt ihr Auftritt auf Veranstaltungen immer der des Live-Acts. Raabe fungiert als eine Art Regisseur an einem stattlichen Mischpult. Er entscheidet was, wann und wie. Schaffhausen, als kongenialer Partner, ist der Herr über die Sounds. Er manipuliert, kreiert und verfremdet die Klänge nach Lust und Laune, ohne dabei den Fokus auf den Charakter des Tracks zu verlieren. Auch wenn sicherlich vieles ihres Live-Auftritts pre-recorded wurde, so gleicht doch keine Performance exakt einer zweiten. Mit an Bord des Stage Riders und ein wesentlicher Bestandteil des Extrawelt-Sounds ist der Roland SH-101 Synthesizer, der diese knurrigen und wabernden Basslines erzeugt.</p>
<p><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2177" src="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt.jpg" alt="" width="1600" height="1201" srcset="https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt.jpg 1600w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt-460x345.jpg 460w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt-768x576.jpg 768w, https://www.sandro-metzlaff.de/wp-content/uploads/2019/07/Extrawelt-1024x769.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a></p>
<p>Womit wir zur musikalischen Beschreibung von <em>Extrawelt</em> übergehen wollen. Ich würde ihren Sound so definieren: <em>&#8222;Maschinenklänge gepaart mit Seele.&#8220; </em>Auch wenn die beiden, stark rauchenden Künstler, in ihren Tracks viel und einfallsreich mit Klängen experimentieren &#8211; gerade kurze, perkussive Elemente sind exzellent arrangiert &#8211; so verpassen sie ihren Nummern meist noch ein melodiöses Moment. Es klingt dann so, wie ein Roboter wohl mit Herz klingen würde. Dabei gehen ihre Tracks nicht unauffällig in der Menge unter, man erkennt einen <em>Extrawelt</em>-Track einfach. Als gutes Beispiel dafür der Titel <em>&#8222;Im Garten von Eben&#8220;</em></p>
<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/lets-talk-about/extrawelt-2144/"><img decoding="async" src="//i.ytimg.com/vi/8PUOcW55kJA/hqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><figcaption></figcaption></figure>
<p>Auch hier erkennt man deutlich den Roland SH-101. Neben der für Techno typischen &#8222;4-to-the-Floor&#8220; Bassdrum nutzen Schaffhausen und Raabe auch gern breakige Rhythmen. Als Vertreter dessen habe ich <em>&#8222;We Are The Asteroid!&#8220;</em> gewählt. Mit diesem Titel zielen die Musiker auf unser Gewissen als Erdbewohner. Mehr denn je sind wir dabei unseren Planeten auf lange Sicht großflächig unbewohnbar zu machen. Schaffhausen meinte im oben erwähnten Facebook-Chat: <em>&#8222;Wir sind der Asteroid, der die Erde zerstören wird, wenn wir so weiter machen. Wir brauchen gar nicht darauf hoffen, es einem Objekt aus dem All in die Schuhe schieben zu können!&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/lets-talk-about/extrawelt-2144/"><img decoding="async" src="//i.ytimg.com/vi/3mc_1bbfp8A/hqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><figcaption></figcaption></figure>
<p>Egal wie oft ich die Musik von <em>Extrawelt</em> höre, irgendwas neues entdeckt man immer wieder und die Sogwirkung geht nie flöten. Meine persönlichen Lieblingsstücke sind neben <em>&#8222;Titelheld&#8220; </em>noch<em> &#8222;Fernweh&#8220;, &#8222;Dark Side Of My Room&#8220; </em>und <em>&#8222;8000&#8220;</em>, um hier nur ein paar zu nennen. Denn ganz ehrlich gefällt mir so ziemlich alles von ihnen &#8211; ohne Übertreibung! </p>
<p>Was die sympathischen Hamburger gleichfalls sehr gut beherrschen, ist es Remixe für andere Künstler herzustellen. Sie besitzen ein großes Talent, den Charakter eines Titels mit ihrem eigenen Narrativ zu versehen. Ein wunderbares Beispiel dafür ist ihre Interpretation von <em>&#8222;Juno Reactor &#8211; Final Frontier&#8220;.</em> Für diese Nummer hatte ich sogar mal ein Video in Adobe After Effects gebastelt.</p>
<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://www.sandro-metzlaff.de/lets-talk-about/extrawelt-2144/"><img decoding="async" src="//i.ytimg.com/vi/XvYr_7q4t38/hqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><figcaption></figcaption></figure>
<p>Die <em>Extrawelt</em> Remixe von <em>&#8222;Landside &#8211; Wasteland&#8220;, &#8222;H-Man &#8211; 51 Poland Street&#8220;</em> oder <em>&#8222;Margot Meets The Melody Maker &#8211; Torch&#8220;&nbsp;</em>sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p><strong>A</strong>uf dem YouTube-Kanal von <em>ARTE</em> findet sich eine Aufzeichnung des <em>Extrawelt</em> Live-Acts bei der Time Warp 2017. Das Anschauen bzw. Anhören lohnt sich auf jeden Fall. Wenn selbst die Kameraleute mittanzen spricht das für sich. Besser ist es natürlich die beiden Jungs live in Aktion zu erfahren. Ich hatte dabei nie Glück. Wenn <em>Extrawelt</em> hier mal in der Nähe waren, konnte ich leider immer nicht hin. Vielleicht klappt es ja noch irgendwann. Ich gebe die Hoffnung nicht auf&#8230;</p>
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